Blaulicht-Blog

Gropiusstadt: Mehrere Verletzte bei schwerem Unfall

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Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 22. April.

Gropiusstadt: Mehrere Verletzte bei schwerem Unfall

Bei einem schweren Unfall an der Lipschitzallee in Gropiusstadt sind sechs Menschen verletzt worden. Eine Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte, waren sechs Autos an dem Unfall beteiligt. Fotos der Feuerwehr zeigen mehrere ineinander verkeilte Autos. 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Nähere Angaben zur Unfallursache lagen zunächst nicht vor. Die Lipschitzallee wurde kurz nach 15.30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben, wie es von der Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) hieß.

Neukölln: Auto stürzt in Kanal - Fahrer rettet sich

Ein Auto ist in den Schifffahrtskanal in Neukölln gestürzt und musste von einem Kran und Tauchern geborgen werden. Nach ersten Erkenntnissen befreite sich der Fahrer am Donnerstag selbstständig aus dem Wagen und schwamm an Land, wie ein Sprecher der Feuerwehr weiter mitteilte. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

Pankow: Kran stürzt auf nagelneues Schulgebäude

Am Donnerstagnachmittag ist ein Autokran einer Baufirma im Florakiez in Pankow umgestürzt. Er lag mit dem Ausleger auf dem Dach eines neuen Schulgebäudes. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

Berlin, Brandenburg und Niedersachsen: Große Juwelenräuber-Bande gefasst - 300 Polizisten im Einsatz

Eine Bande mutmaßlicher Juwelenräuber ist von der Berliner Polizei gefasst worden. Die Kriminalpolizei und Spezialeinsatzkommandos (SEK) durchsuchten am Donnerstagmorgen 27 Wohnungen und andere Räume in Berlin, Brandenburg und Niedersachsen, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Drei Männer im Alter von 35, 38 und 51 Jahren wurden verhaftet, neun weitere Männer stehen unter Verdacht. Die Bande soll Raubüberfälle in Wohnungen, Einfamilienhäusern und einem Juweliergeschäft begangen haben. Die Täter sollen oft ähnlich wie Polizisten bekleidet gewesen sein. Sie sollen ihre Opfer gefesselt und mit einer Pistole bedroht haben. Insgesamt sollen sie Schmuck, Uhren und Geld im Wert von mehr als einer Million Euro erbeutet haben.

An den Durchsuchungen waren 300 Polizisten beteiligt. Die Polizei hatte monatelang ermittelt. Die zwölf Verdächtigen sind zwischen 22 bis 62 Jahren alt. Seit 2018 sollen sie sehr gezielt und mit viel Planungsaufwand die Raubüberfälle begangen haben. Teile der Beute sollen sie an ein Juweliergeschäft verkauft haben. Zudem sollen einige der Verdächtigen versucht haben, in weitere Wohnungen einzubrechen. Bei den Durchsuchungen an fünf Orten fand die Polizei auch zwei scharfe Schusswaffen, diverse Schreckschusspistolen und 1,5 Kilogramm Marihuana.

Neukölln: Zwei Männer vor Polizeiwache mit Messer verletzt

Zwei Männer haben sich laut Polizei „vermutlich wegen einer Frau“ in Neukölln gegenseitig mit Messern angegriffen und verletzt. Sowohl der 25- als auch der 42-Jährige wurden zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Am Mittwochabend strömten demnach zahlreiche Familienangehörige und Freunde der Männer in die Sonnenallee, die den Polizeieinsatz teilweise störten. Laut Polizei sind die Verletzungen der zwei Männer nicht lebensgefährlich.

Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung wird nun ermittelt. Laut der Sprecherin stritten sich die zwei Männer zunächst auf dem Gehweg der Sonnenallee verbal, bevor sie sich mit Messern verletzten. Daraufhin habe der Jüngere in der nahegelegenen Wildenbruchstraße Polizisten informiert, die gerade mit einer Verkehrskontrolle beschäftigt waren.

Während des folgenden Einsatzes von Polizisten und Rettungskräften seien geschätzt bis zu 80 Menschen Menschen eingetroffen, von denen einige Polizisten beleidigt hätten. Die Einsatzkräfte hätten Verstärkung gerufen. Wie die Sprecherin erklärte, wollten vier Männer in einem Taxi einem Krankenwagen folgen. Polizisten hätten das nur verhindern können, indem sie die Insassen aus dem Fahrzeug holten und fesselten. Einer der Männer sei der Taxibesitzer gewesen. Alle vier konnten nach Überprüfung der Personalien wieder gehen.

Neukölln: Polizeistreife die Vorfahrt genommen und Verkehrsunfall verursacht

Mit einem Verkehrsunfall in Neukölln endete in der vergangenen Nacht die Flucht vor der Polizei. Zunächst wurde der Besatzung einer Zivilstreife des Polizeiabschnitts 55 gegen 0.20 Uhr an der Kreuzung Karl-Marx- Ecke Flughafenstraße die Vorfahrt genommen. Nachdem der VW Polo in die Flughafenstraße abgebogen war, sollte der Wagen in der Boddinstraße überprüft werden. Plötzlich raste das zuvor anhaltende Fahrzeug davon. Während der Flucht durch Neukölln missachtete der Fahrer nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch eine rote Ampel und Vorfahrtsregelungen.

Nur der schnellen Reaktion anderer Autofahrer und Fußgänger war es zu verdanken, dass es zu keinen Kollisionen kam. In der Donaustraße brachen die Einsatzkräfte die Verfolgung aufgrund der deutlich überhöhten Geschwindigkeit ab. Kurz darauf meldete die Besatzung einer anderen Streife das Auffinden des VW in der Richardstraße. Dort war der Wagen gegen drei parkende Fahrzeuge gefahren. Die Insassen des Fluchtwagens waren hingegen nicht aufzufinden. Auch die Absuchung der Umgebung blieb erfolglos. Die Ermittlungen dauern an.

Mitte: Mutmaßlicher Drogenhändler flieht und rammt Polizeiauto

Einen mutmaßlichen Drogenhändler schnappten Polizisten am Mittwochnachmittag in Gesundbrunnen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollten die Zivilfahnder den 30 Jahre alten Mann überprüfen, nachdem sie ihn in der Schönwalder Straße bei einem Drogenhandel aus seinem Auto heraus beobachtet hatten. Als der Tatverdächtige angesprochen wurde, legte er den Rückwärtsgang ein und raste in Richtung Neue Hochstraße. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten ausweichen. Im Kreuzungsbereich der Neuen Hochstraße rammte der Tatverdächtige mehrfach den Einsatzwagen, der sich ihm in den Weg gestellt hatte. Durch den Aufprall wurde ein Polizeibeamter am rechten Knie verletzt. An der Grenzstraße/ Ecke Gartenstraße stieg der mutmaßliche Drogenhänder aus dem Auto und floh, konnte aber gestellt werden. Dabei wurde ein weiterer Polizist leicht verletzt. Bei der Durchsuchung des Autos fanden Polizisten Drogen, darunter Kokain. Diese wurden ebenso sichergestellt wie Handys, ein Bolzenschneider und Bargeld. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Rudow: BVG-Bus rammt wendendes Auto

Bei einem Wendemanöver hat sich am Mittwochnachmittag in Rudow (Neukölln) ein Verkehrsunfall mit einem Linienbus erignet. Gegen 17.25 Uhr fuhr am Flurweg ein 18-Jähriger mit seinem Wagen vom rechten Fahrbahnrand an und wollte wenden. Der Fahrer eines BVG-Busses konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Auto. Dabei verletzte sich der junge Mann schwer am Bein und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein zwei Jahre alter Bruder, der mit im Auto saß, musste sich wegen einer Handverletzung behandeln lassen. Der 53 Jahre alte Busfahrer, seine Fahrgäste sowie zwei weitere Mitfahrer im Auto blieben unverletzt. Wegen der Unfallaufnahme war der Flurweg für etwa eine Stunde zwischen Goldlack- und Windenweg in beiden Richtungen gesperrt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Pankow: Brandstiftung an geparktem Auto

In der Nacht zu Donnerstag kam es zu einer Brandstiftung an einem geparkten Auto in Weißensee. Nach den bisherigen Ermittlungen bemerkte ein Mitarbeiter einer ansässigen Firma gegen 1 Uhr in der Nüßlerstraße ein brennendes Auto und alarmierte die Feuerwehr. Am Brandort eintreffende Polizeieinsatzkräfte begannen, die Flammen zu löschen, bis die Feuerwehr nachrückte. Verletzt wurde niemand.

S-Bahn: Verspätungen und Ausfälle wegen Signalstörung

Aufgrund von Signalstörungen ist es am Donnerstagmorgen auf mehreren S-Bahn-Strecken, darunter etwa die Linien S75 und S8, zu Verspätungen gekommen. Zudem kam es zu Streckenkürzungen auf den Linien S85 sowie S9, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Zudem fielen die Linien S3 und S5 zeitweise wegen einer Störung in Ostkreuz aus.

Alle Störungen bei der Berliner S-Bahn finden Sie hier!

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )