Blaulicht-Blog

Jugendliche ziehen randalierend durch Prenzlauer Berg

| Lesedauer: 16 Minuten
Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf.

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 8. April.

+++ Jugendliche ziehen randalierend durch Prenzlauer Berg +++

In Prenzlauer Berg sind Jugendliche und junge Erwachsene in der vergangenen Nacht gemäß Zeugenaussagen grölend und randalierend durch die Straßen gezogen und sollen Sachbeschädigungen begangen haben. Gegen 23.50 Uhr kam es zur ersten Alarmierung der Polizei. Ein Zeuge teilte mit, an der Kreuzung August-Lindemann-Str./ Zur Rinderauktionshalle würden sich rund 20 aggressiv wirkende Jugendliche laut grölend aufhalten und teilweise Sachbeschädigungen begehen. Als erste Polizeikräfte eintrafen, stellten sie eine größere Gruppe fest. Bei Erblicken der Polizei rannten die Personen in verschiedene Richtungen davon. Die Polizeikräfte stellten Beschädigungen an zwei geparkten Autos und einer Zufahrtsschranke eines Supermarktparkplatzes fest. Sie folgten den davonrennenden Personen und konnten einen 18-Jährigen und eine 21-Jährige, die auf ihrer Flucht stürzte, festhalten. Beide gaben an, lediglich spazieren gewesen zu sein. Nach Aufnahme ihrer Personalien konnten sie ihren Weg fortsetzen.

Gegen 0.45 Uhr meldete sich abermals ein Anwohner bei der Polizei und meldete an der Kreuzung Hermann-Blankenstein-Straße/Thaerstraße wiederum eine größere Gruppe randalierender Jugendlicher und junger Erwachsener. Auch diese rund 30 Personen strömten bei Eintreffen erster Polizeifahrzeuge auseinander. Polizeikräfte konnten im Nachgang zwei 17- Jährige und einen 19-Jährigen stoppen und deren Personalien aufnehmen. Zwei von Ihnen erlitten bei dem Versuch, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, Schürfwunden, verzichteten jedoch auf ärztliche Behandlungen. Am Ort stellten die Beamtinnen und Beamten Beschädigungen an geparkten Fahrzeugen, E-Scootern, Warnbarken und Straßenschildern fest.

Sie leiteten Strafermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs und Sachbeschädigungen ein und fertigten zudem Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

+++ Feuer in Olympiastadion ausgebrochen +++

Die Berliner Feuerwehr ist am Donnerstagmorgen zu einem Feuer im Olympiastadion in Westend ausgerückt. Dort brannte es in einem unterirdischen Technikraum. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, ist der Brand aber bereits unter Kontrolle. Personen waren nicht in Gefahr.

Um 9.17 Uhr ging der Alarm bei der Berliner Feuerwehr ein, als in einem Technikraum im zweiten Untergeschoss starker Rauch bemerkt wurde. Die Feuerwehr fuhr mit 40 Einsatzkräften zu der historischen Sportanlage in Charlottenburg. "Das Feuer war in einem Schaltschrank in einem Technikraum im zweiten Untergeschoss zwischen Olympiastadion und dem Schwimmbad ausgebrochen", sagte der Sprecher der Feuerwehr. "Wegen der Technik haben wir das Feuer nicht mit Wasser, sondern mit einem CO2-Löscher bekämpft."

Bis zum späten Mittag sei der Rauch mit einem Spezialgerät abgesaugt worden. Zur Brandursache lagen zunächst noch keine Erkenntnisse vor. Die Brandursachenermittler der Polizei würden nun ihre Arbeit aufnehmen.

+++ Wolf bei Königs Wusterhausen von Auto überfahren +++

In Niederlehme bei Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) ist ein Wolf von einem Auto überfahren worden. Das Tier lief am frühen Donnerstagmorgen am Möllenberg in das Fahrzeug und verendete, wie die Polizei mitteilte. Der Wolfsbeauftragte des Landes wurde hinzugezogen.

In Brandenburg leben die meisten Wolfsrudel in ganz Deutschland. Das Auftreten der besonders geschützten Tiere ist also nicht selten - vor allem im Süden. Laut einem Wolf-Monitoring des Landes gab es 2019/2020 in ganz Brandenburg 62 Wolfsterritorien, die von 47 Rudeln und 10 Paaren besiedelt wurden. Genaue Schätzungen der Populationsgröße von Wölfen lassen sich laut Umweltministerium nur schwer erheben. Wölfe leben in Familien (Rudeln), die in der Regel aus den Elterntieren und deren Nachwuchs bestehen. Wölfe dürfen nur in Einzelfällen mit einer streng geregelten Ausnahmegenehmigung gejagt werden.

+++ Auto prallt im Landkreis Oberhavel gegen Baum +++

Eine 40-jährige Frau ist am Mittwochabend bei einem Autounfall im Landkreis Oberhavel verletzt worden. Wie ein Sprecher des Lagezentrums Brandenburg mitteilte, kam die Fahrerin mit ihrem Wagen auf der L211 nahe Oranienburg aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Sie wurde mit dem Rettungswagen in eine Berliner Klinik gebracht.

+++ Jugendliche nach Flaschenwürfen festgenommen +++

Polizisten haben in Wilmersdorf sechs Tatverdächtige festgenommen, die mit weiteren bislang unbekannten Jugendlichen mit Flaschen um sich geworfen haben.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge alarmierte eine Passantin kurz vor 21 Uhr die Polizei, als sie eine etwa 30-köpfige Gruppe Jugendlicher im Bereich Ludwigkirchplatz sah, aus der heraus wahllos Flaschen in verschiedene Richtungen geworfen wurden. Passanten wurden nach bisherigem Erkenntnisstand nicht getroffen, auch gab es keine Verletzten unter den Beteiligten.

Als die Einsatzkräfte am Ereignisort eintrafen, ergriffen die Jugendlichen die Flucht. Im Nahbereich nahmen die Polizistinnen und Polizisten mit weiteren zur Unterstützung herbeigeeilten Einsatzkräften sechs Jugendliche im Alter von 15, 16 und 17 Jahren fest. Drei der Festgenommenen hatten einen Schlagstock bei sich. Darüber hinaus fanden die Polizistinnen und Polizisten bei den Überprüfungen ein Messer und ein Reizgasspray. Die Überprüften gaben an, sich mit Freunden aus der Nachbarschaft getroffen jedoch nicht mit Flaschen geworfen zu haben. Nach einer Personalienfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung wurden sie ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und Verstößen gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verantworten.

+++ Karl-Wolffsohn-Stele beschädigt +++

Unbekannte haben eine Gedenkstele in Gesundbrunnen beschädigt. Eine für die Karl-Wolffsohn-Stele Verantwortliche erstattete am Mittwoch über die Internetwache der Polizei Berlin eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung. Die gläserne Vorder- und Rückseite der Stele, die in der Behmstraße an einem Fußgängerüberweg zu einem Einkaufszentrum steht, wurde zerstört. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Auto kommt von Straße ab und erfasst Fußgänger +++

Bei einem Verkehrsunfall in Neukölln wurde am Mittwochnachmittag ein Fußgänger von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Aus noch nicht geklärter Ursache, kam es kurz nach 16 Uhr zum Zusammenstoß zweier Pkw, durch welchen eines der beiden Fahrzeuge von der Fahrbahn abkam und den Fußgänger erfasste.

Ein Einsatzwagen der Polizei war mit Sonder- und Wegerechten in der Saalestraße in Richtung Sonnenallee unterwegs. Ein BVG Bus machte dem Polizeifahrzeug an der Kreuzung Saalestraße/Sonnenallee Platz, so dass der Funkwagen links an dem Bus vorbeifahren und nach links in die Sonnenallee einbiegen konnte. Zeitgleich stießen auf der Kreuzung ein in der Sonnenallee in Richtung Hermannplatz fahrender BMW eines 76-Jährigen und ein VW, dessen 50-jähriger Fahrer in der Saalestraße in Richtung Sonnenallee unterwegs war, zusammen. Der BMW kam nach links von der Fahrbahn ab, stieß, nach bisherigen Erkenntnissen, mit einem Ampelmast und einer Litfaßsäule zusammen und erfasste dann einen 44-jährigen Fußgänger. Die Einsatzkräfte und eine Zeugin übernahmen die Erstversorgung des Mannes,Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn wenig später in ein Krankenhaus.

Der 76 Jahre alte Fahrer des BMW sowie dessen 66-jährige Beifahrerin erlitten jeweils einen Schock und mussten ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Sonnenallee blieb bis 16.50 Uhr gesperrt, die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

+++ Mercedes stößt mit Laster zusammen +++

Am Mittwochvormittag erlitt eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Kladow schwere Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge bog die 80-Jährige mit ihrem Mercedes gegen 11.40 Uhr von der Johann-Landefeld-Straße nach links in den Ritterfelddamm ein, wobei es trotz eingeleiteter Vollbremsung zu einem Zusammenstoß mit einem 63-Jährigen LKW-Fahrer kam, der auf dem Ritterfelddamm in Richtung Potsdamer Chaussee unterwegs war.

Durch die Wucht des Aufpralls schob der LKW-Fahrer das Fahrzeug der Seniorin auf der Fahrbahn vor sich her und drückte es über eine Leitplanke, wo der Wagen schließlich auf der Seite liegend zum Stehen kam. Ersthelfende versorgten die Seniorin am Unfallort bis zum Eintreffen eines Rettungshubschraubers, mit welchem die Frau mit schweren Verletzungen am ganzen Körper zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus geflogen wurde. Der LKW-Fahrer erlitt eine leichte Verletzung am Bein, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Für die Verkehrsunfallaufnahme wurde der Ritterfelddamm bis 12.30 voll gesperrt.

+++ Duo bei Drogenhandel in Einkaufspassage festgenommen +++

Einsatzkräfte der Polizei nahmen am Mittwochvormittag eine Frau und einen Mann in Marzahn fest. Gegen 11.20 Uhr bemerkten Zeugen das Duo in einer Einkaufspassage am Helene-Weigel-Platz. Diese hatten den Eindruck, dass das Pärchen dort Drogen konsumiert und alarmierten die Polizei.

Die Besatzung eines Funkstreifenwagens des Polizeiabschnittes 32 sprach den 40-Jährigen und die 33-Jährige an, befragte die beiden und durchsuchte sie. Dabei fanden die Polizistin und ihr Kollege bei der tatverdächtigen Frau ein Messer, ein Tierabwehrspray, rund 60 Verkaufseinheiten mutmaßlichen Heroins und weitere Beweismittel, die daraufhin deuten, dass sie mit illegalen Drogen handelt.

Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnanschrift des Pärchens, fanden Polizeieinsatzkräfte weitere rund 300 Verkaufseinheiten sowie Bargeld in mittlerer vierstelliger Höhe. Ein Transportkommando brachte die beiden Tatverdächtigen in einen Polizeigewahrsam, wo sie jeweils erkennungsdienstlich behandelt und schließlich einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurden. Die 33-Jährige und ihr 40-Jähriger mutmaßlicher Mittäter müssen sich nun wegen des Verdachts des Handels mit illegalen Betäubungsmitteln mit Waffen verantworten.

+++ Baumarkteinbrecher in Laminatabteilung festgenommen +++

Einsatzkräfte nahmen in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Geschäftseinbrecher in Kreuzberg fest. Gegen 0.45 Uhr hatten Zeugen an einem Baumarkt in der Yorckstraße in Kreuzberg einen Mann beobachtet, der sich an einer gläsernen Eingangstür zu schaffen machte und in dem Markt verschwand. Von den Zeugen alarmierte Polizeikräfte durchsuchten die Innenräume und trafen in der Abteilung für Bodenbeläge auf den 41-jährigen Eindringling und nahmen ihn fest. Nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme wurde der Festgenommene der Kriminalpolizei übergeben

+++ Flüchtlingsheim: Bewohner legt Feuer in seinem Zimmer +++

Bei einem Brand in einer Unterkunft für Geflüchtete in Nikolassee wurden am Mittwochabend zwei Bewohner verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen wurde gegen 18.20 Uhr in dem Zimmer eines 32 Jahre alten Bewohners in der Unterkunft in der Straße Am Beelitzhof ein Feueralarm ausgelöst. Sicherheitsmitarbeiter alarmierten die Feuerwehr.

Zwei Mitbewohner des Hauses, 22 und 27 Jahre alt, versuchten die Flammen zu löschen und zogen sich dabei leichte Rauchgasvergiftungen zu. Sie wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Brandbekämpfer löschten das brennende Mobiliar und konnten ein Übergreifen des Brandes auf andere Zimmer verhindern. Der Bewohner des vom Brand betroffenen Zimmers gab gegenüber den Einsatzkräften an, dass er das Feuer gelegt habe. Die Beamten nahmen ihn fest und übergaben ihn einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.

+++ Anschlag mit übelriechender Substanz auf Ordnungsamt +++

Unbekannte Täter haben in Luckenwalde (Teltow-Fläming) einen Anschlag mit einer übelriechenden Flüssigkeit auf das Ordnungsamt verübt. Zwei Mitarbeiterinnen hätten am Donnerstagmorgen im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes einen stechenden Geruch bemerkt und die Polizei alarmiert, berichtete die Polizeidirektion West. Weil die beiden Frauen kurz darauf Unwohlsein und Atembeschwerden spürten, wurden sie für eine ambulante Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler könnten unbekannte Täter eine übelriechende Substanz im Bereich der Eingangstore und auf die Eingangstreppe geschmiert haben. Wenig später wurde festgestellt, dass auch die Tür eines Fahrzeuges der Stadtverwaltung in der Nähe des Rathauses wohl mit der gleichen Substanz beschmiert wurde. Nach einer ersten Prüfung der Feuerwehr könne es sich um Buttersäure handeln, berichtete die Polizei. Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Sachbeschädigung wurden aufgenommen.

+++ Polizeitaucher suchen weiter nach Leichen in Oberuckersee +++

Polizeitaucher suchen im brandenburgischen Oberuckersee nordöstlich von Berlin weiterhin nach fünf Leichen. „Die Taucher sind Mittwoch und Donnerstag im Einsatz“, sagte die Polizeisprecherin beim Präsidium in Potsdam, Stefanie Klaus. Die Ermittler gehen einem Hinweis nach, wonach die Leichen vor rund 20 Jahren in dem See in der Uckermark versenkt worden sein sollen.

Bereits seit dem Sommer vergangenen Jahres suchen die Taucher der Polizei Brandenburg nach den Toten - bislang vergeblich. „Bisher wurde dort nichts gefunden“, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. „Der Verdacht hat sich bislang nicht bestätigt.“ Die fünfte Mordkommission führt in dem Fall die Ermittlungen. Ein Zeuge hatte den Hinweis an die Berliner Mordkommission gegeben. Der mutmaßliche Mörder, er soll aus dem Berliner Rotlichtmilieu stammen, ist inzwischen tot. Die Brandenburger Taucher sind in dem See im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Auftrag der Berliner Kollegen im Einsatz. Ob es weitere Einsätze geben soll, ist bislang noch offen.

+++ Mann stürzt mit Gabelstapler in Aufzugsschacht +++

Bei einem Arbeitsunfall im Lagergebäude eines Einrichtungshauses in Waltersdorf (Dahme-Spreewald) bei Schönefeld ist ein Mann tödlich verletzt worden. Der 23-Jährige sei am Donnerstag aus bislang unbekannter Ursache mit einem Gabelstapler in einen Aufzugsschacht gestürzt, wie die Polizei mitteilte. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Das zuständige Amt für Arbeitsschutz wurde informiert.

+++ Zeugen nach Brandstiftung gesucht +++

Nach der mutmaßlichen Brandstiftung an einem Corona-Testzentrum im Berliner Stadtteil Tiergarten wird nun nach Zeugen gesucht. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Eine Mitarbeiterin des Zentrums am Lützowplatz entdeckte am Montag Schäden am Zelt der Teststelle und an einem Container. Das wohl durch Unbekannte gelegte Feuer sei zu diesem Zeitpunkt offenbar bereits von selbst erloschen gewesen. Außerdem seien sechs Werbeplakate zerschnitten worden. Eine politische Motivation werde geprüft, hieß es.

+++ Zwei Autos gegen Bäume gekracht +++

In Brandenburg sind ein Autofahrer und eine Autofahrerin gegen Bäume gefahren und schwer verletzt worden. Bei Friesack (Landkreis Havelland) sei ein 43-Jähriger vermutlich zu schnell gefahren und deshalb bei Glätte von der Straße abgekommen und dort gegen den Baum gefahren, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Zuvor sei in Lehnitz (Landkreis Oberhavel) eine 39 Jahre alte Fahrerin ebenfalls aus der Spur geraten und mit ihrem Auto an einem Baum gelandet. Wie es zu diesem Unfall kommen konnte, blieb zunächst unklar. Zur Klärung habe ein Arzt der Frau eine Blutprobe entnommen. Beide Unglücke passierten am späteren Mittwochabend.

+++ Polizei registrierte im März 58 Fahrzeugrennen +++

Im März hat die Berliner Polizei insgesamt 58 unerlaubte Kraftfahrzeugrennen festgestellt, wie sie in einer Meldung bekanntgab. Bei 19 Feststellungen handelte es sich um das klassische Rennen mit mindestens zwei Teilnehmenden. 13 Kraftfahrzeugführende waren mit nicht angepasster Geschwindigkeit grob verkehrswidrig und rücksichtslos unterwegs, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.

Im Ergebnis der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen wurden an 445 stationären und mobilen Kontrollstellen insgesamt 4.846 Fahrzeugführende kontrolliert. Insgesamt wurden 14.262 Verkehrsordnungswidrigkeiten und 222 Verkehrsstraftaten zur Anzeige gebracht. Davon waren 99 Kraftfahrzeugführende ohne eine gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail