Blaulicht-Blog

Jugendlicher hantiert in S-Bahn mit Pistolen-Imitat

| Lesedauer: 5 Minuten
Der Vorfall ereignete sich in einer S-Bahn der Linie S5 am Bahnhof Lichtenberg.

Der Vorfall ereignete sich in einer S-Bahn der Linie S5 am Bahnhof Lichtenberg.

Foto: Kay Nietfeld / dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 7. April.

+++ Jugendlicher hantiert in S-Bahn mit detailgetreue Nachbildung einer Pistole +++

Bundespolizisten haben am Dienstagabend einen Jugendlichen in einer S-Bahn der Linie S5 festgenommen, der mit der Nachbildung einer Schusswaffe hantiert hatte. Wie die Polizei mitteilte, saß der 17-Jährige gegen 18.45 Uhr ohne Maske in der abfahrbereiten S-Bahn am Bahnhof in Lichtenberg. Trotz Aufforderung von Reisenden weigerte er sich, eine Maske aufzusetzen. Ein Fahrgast bemerkte dabei, wie er mit einer Schusswaffe hantierte, die sich später als eine detailgetreue Nachbildung einer Pistole, einer sogenannten Anscheinswaffe, herausstellte. Einsatzkräfte der Bundespolizei betraten den Zug und nahmen dem Jugendlichen das Waffenimitat ab. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens nahmen ihn die Beamten unter Androhung eines sogenannten Tasers vorläufig fest, legten ihm Handfesseln an und brachten ihn in die Polizeiwache am S-Bahnhof Lichtenberg. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1,53 Promille. Die Beamten leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den 17-Jährigen ein.

+++ Auto wird bei Aufprall gegen Lkw auf die Seite geworfen +++

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Kladow ist am Mittwoch eine Person verletzt worden. Wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte, war ein Auto gegen einen Lkw geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto hinter eine Leitplanke auf die Seite geworfen. Die Einsatzkräfte brachten die verletzte Person in ein Krankenhaus und richteten das Auto wieder auf. Der Retterfelddamm war am frühen Nachmittag gesperrt.

+++ Haus "Liebig 34" mit Steinen beworfen +++

Das ehemals besetzte Haus „Liebig 34“ in Friedrichshain ist von Unbekannten mit Steinen beworfen worden. Wie die Polizei mitteilte, gingen bei der Attacke auf das Gebäude in der Liebigstraße 34 in der Nacht zum Mittwoch fünf Fensterscheiben zu Bruch. Als die Beamten eintrafen, waren die Täter schon über alle Berge. Mehr als 30 Pflastersteine seien sowohl am als auch im Haus gefunden worden. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz, der in der Regel bei politisch motivierten Aktivitäten zum Einsatz kommt, hat die Ermittlungen übernommen.

Am Freitag ist diese Räumung ein halbes Jahr her. Unterstützer haben für 16 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Gebäude aufgerufen. Am Sonnabend ab zwölf Uhr soll dann unter dem Motto "Liebig34 is everywhere!" demonstriert werden. Der Zug ist mit 1000 Teilnehmern angemeldet und soll von der Ecke Liebig- und Rigaer Straße durch Friedrichshain bis nach Stralau ziehen.

+++ Stromausfall in Prenzlauer Berg +++

Am Mittwochabend fiel im Großraum Schönhauser Alle in Prenzlauer Berg der Strom aus.

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+++ Unbekannter reißt Rollstuhlfahrer Brustbeutel weg +++

In Charlottenburg beraubte am Dienstag eine bisher unbekannte Person einen gehbehinderten Mann. Der 74-Jährige gab an, er sei gegen 12 Uhr in seinem Rollstuhl in der Schillerstraße unterwegs gewesen, als ihm eine Person von hinten einen Handkantenschlag gegen den Nacken gegeben und ihm dann seinen um den Hals getragenen Brustbeutel geraubt habe. Der oder die Unbekannte sei dann geflüchtet. Der 74-Jährige klagte über Schmerzen, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung. Ein Raubkommissariat ermittelt.

+++ Hotel Seeperle in Neuruppin abgebrannt +++

Das Hotel Seeperle in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) ist abgebrannt. Wie die Polizei in Potsdam mitteilte, wurde bei dem Feuer in der Nacht zum Mittwoch niemand verletzt. Das Haus habe leer gestanden. Als die Feuerwehr eintraf, habe der Dachstuhl in Flammen gestanden, hieß es. Sie sei mit 14 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften angerückt, habe das Feuer unter Kontrolle gebracht und verhindert, dass es auf andere Gebäude übergriff. Es sei ein hoher Schaden entstanden.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

+++ Straßenbahn in Potsdam entgleist - zwei Verletzte +++

Eine Tram ist am späten Dienstagabend in Potsdam entgleist, nachdem ein Taxifahrer mit seinem Wagen in die Bahn gekracht war. Wie ein Sprecher des Lagezentrums Brandenburg mitteilte, missachtete der 66-jährige Taxifahrer die Vorfahrt der Straßenbahn - und es kam zum Zusammenstoß. Sein Auto wurde von der Tram einige Meter mitgeschleift. Die 54-jährige Straßenbahnfahrerin verletzte sich bei dem Unfall leicht am Knie. Der Taxifahrer, der allein in seinem Auto unterwegs war, wurde ebenfalls leicht verletzt.

Die etwa zehn Fahrgäste in der Tram blieben unverletzt, wie es von der Polizei am Mittwoch weiter hieß. Zur Unfallaufnahme wurde die Heinrich-Mann-Allee halbseitig gesperrt. Einsatzkräfte mussten die Tram zurück in die Gleise hieven.