Blaulicht-Blog

Zwei Tatverdächtige nach Raubmord in Wannsee verhaftet

| Lesedauer: 14 Minuten
Die Auffindesituation und die Verletzungen des Toten deuten auf ein Tötungsdelikt hin.

Die Auffindesituation und die Verletzungen des Toten deuten auf ein Tötungsdelikt hin.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 31. März.

+++ Zwei Tatverdächtige nach Raubmord in Wannsee verhaftet +++

Berlin. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin haben Beamtinnen und Beamte einer Mordkommission der Polizei Berlin am Montagabend in den Bezirken Mitte und Reinickendorf zwei Männer im Alter von 27 und 30 Jahren wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Raubmords verhaftet. Die Beschuldigten sind dringend verdächtig, gemeinsam mit einem bislang noch unbekannten Mittäter am späten Abend des 22. März 2021 über die Terrassentür in ein Haus in Wannsee eingebrochen zu sein und nach ihrer Entdeckung durch den 57-jährigen Hausbewohner diesen mit bislang noch unbekannten Gegenständen erschlagen zu haben.

Anschließend sollen sie das Reihenhaus durchsucht und mit bislang noch nicht im einzelnen identifizierter Tatbeute geflüchtet sein. Das Tatopfer verstarb noch in seinem Haus an den schweren Kopfverletzungen. Die Ermittlungen der 7. Mordkommission konzentrieren sich insbesondere darauf, den bislang noch nicht identifizierten dritten Tatverdächtigen zu ermitteln. Lesen Sie hier mehr zu dem Fall.

+++ Trio stiehlt Handy und Geldbörse aus Transporter +++

Im U-Bahnhof Zwickauer Damm in Gropiusstadt nahmen Polizisten am Dienstag gegen 16 Uhr einen Jugendlichen und zwei Männer im Alter von 17, 19 und 24 Jahren fest. Sie werden verdächtigt, kurz zuvor aus einem vor dem U-Bahnhof abgestellten Mercedes-Benz-Transporter ein Handy und ein Portemonnaie entwendet zu haben.

Beim Einbruch in den Transporter vor dem U-Bahnhof Zwickauer Damm wurden sie von einer Zeugin beobachtet. Die drei Verdächtigen konnten durch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen in einer im Bahnhof gestoppten U-Bahn festgenommen werden. Ein Polizist hatte den Lokführer zum Anhalten des Zuges aufgefordert, mit dem die flüchtigen Tatverdächtigen offenbar davonfahren wollten.

In einem der Waggons konnte, nach Befragungen der mutmaßlichen Diebe, das Handy durch einen Bahnmitarbeiter gefunden und sichergestellt werden. Das entwendete Portemonnaie hatten die Einsatzkräfte zuvor ohne Geld in einem Papierkorb gefunden. Das Geld hatte der 24-Jährige in einem seiner Schuhe versteckt, wie sich bei den Durchsuchungen herausstellte. Die Tatverdächtigen kamen in einen Polizeigewahrsam, wo sie erkennungsdienstlich behandelt und der Kriminalpolizei überstellt wurden. Sie leitet die Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls aus Kraftfahrzeugen.

+++ Radfahrer in Potsdam bei Zusammenstoß mit Laster tödlich verunglückt +++

Beim Zusammenstoß mit einem Laster ist in Potsdam ein Radfahrer ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann nach ersten Erkenntnissen am Mittwoch unter den zunächst in gleicher Richtung fahrenden Lkw geraten, als dieser nach rechts in ein Gelände einbog. Die Polizei hat zur genauen Ermittlung des Unfallhergangs einen externen Gutachter hinzugezogen.

+++ Auto übersieht Moped in Wusterhausen - Zwei Schwerverletzte +++

Ein Mopedfahrer und seine Begleiterin sind bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 5 bei Wusterhausen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei übersah ein 74-jähriger Autofahrer am Dienstag das Moped, als er nach links in eine Straße abbiegen wollte. Der 65-jährige Kradfahrer und seine 59-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen, wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte. Ein Rettungshubschrauber brachte die Frau in ein Berliner Krankenhaus, der Mann wurde von einem Rettungswagen in ein näher gelegenes Krankenhaus gebracht.

+++ Polizisten auf Tempelhofer Feld angegriffen +++

Eine Polizistin und ein Polizist sind am Dienstag in Tempelhof angegriffen worden, als sie zusammen mit weiteren Einsatzkräften mehrere Personen des Tempelhofer Feldes verwiesen. Gegen 21 Uhr alarmierte der Sicherheitsdienst des Parks die Polizei, da sich etwa 1000 Personen auf dem seit 19 Uhr geschlossenen Gelände aufgehalten haben sollen. Diese sollen von den Sicherheitsdienstmitarbeitern bereits angesprochen und aufgefordert worden sein, das Gelände zu verlassen. Polizisten stellten kurze Zeit später noch ungefähr 350 Besucher in kleinen Gruppen fest, welche sich in Richtung der Ausgänge begaben.

Als die Beamten eine fünfköpfige Personengruppe aufforderten, dass Gelände zu verlassen, schubste eine 37-Jährige eine Polizistin, so dass diese ins Straucheln geriet, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Frau wurde daraufhin vorläufig festgenommen, wogegen sie sich wehrte und die Beamtin mehrfach beleidigte. Ein 30-Jähriger aus der Gruppe, der den Aufforderungen wiederholt nicht folgte, wurde von einem Polizisten am Arm gefasst, um ihm den Weg in Richtung Ausgang aufzuzeigen. Der Mann habe daraufhin dem Beamten gegen den Oberkörper gestoßen. Einer vorläufigen Festnahme wehrte sich der Mann ebenfalls.

Da beide Tatverdächtige alkoholisiert wirkten, wurden sie in einen Polizeigewahrsam gebracht, wo sie im Anschluss an die richterlich angeordnete Blutentnahme entlassen wurden. Beide sehen nun Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruch sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz entgegen. Darüber hinaus wurden weitere 19 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs sowie drei weitere Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

+++ Schlag gegen mutmaßliche Dealer: Größter Drogenfund in der Lausitz +++

Razzia im Drogenmilieu: Bei Durchsuchungen in der Lausitz hat die Polizei nach eigenen Angaben mehr als 80 Kilogramm Drogen im Wert von 1,1 Millionen Euro sichergestellt. Zwei der Polizei bereits bekannte Männer im Alter von 38 und 39 Jahren seien festgenommen worden und in Untersuchungshaft, teilte Polizeisprecher Maik Kettlitz am Mittwoch mit. Zwei vorläufig festgenommene Frauen seien wieder auf freiem Fuß. Kettlitz sprach vom größten Rauschgiftfund der vergangenen Jahre in der Lausitz. Zuvor hatte die „Lausitzer Rundschau“ darüber berichtet.

Bei Durchsuchungen in neun Objekten in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz), Finsterwalde und Lichterfeld-Schacksdorf (beide Elbe-Elster) am vergangenen Wochenende fanden die Ermittler unter anderem größere Mengen Marihuana, Kokain, Crystal Meth und Ecstasy-Pillen. Die mutmaßlichen Täter hatten Drogen und Geld in Wohnungen, Kleingärten und in einem alten Gehöft versteckt. Auch eine Pistole wurde sichergestellt. Südbrandenburg sei seit Jahren Ermittlungsschwerpunkt für Drogenkriminalität, sagte Kettlitz.

+++ Unfall mit Motorroller - Radfahrer lebensbedrohlich verletzt +++

In Schöneberg wurden gestern Abend zwei Männer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Motorroller gegen 18.50 Uhr auf der Martin-Luther-Straße aus Richtung Motzstraße kommend in Richtung Urania. Ein 27-jähriger Radfahrer soll nach den ersten Angaben von Zeugen die Fuggerstraße von der Kalckreuthstraße kommend befahren haben und fuhr in den Kreuzungsbereich mit der Martin-Luther-Straße ein und wurde dort vom Vespa-Fahrer erfasst.

Beide Fahrer stürzten und zogen sich schwere Verletzungen zu. Der Radfahrer erlitt lebensgefährliche Kopf- und Rumpfverletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt, der den Einsatz des Rettungshubschraubers nötig machte, in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 32-Jährige wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik eingeliefert. Der Unfallort war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme, unterstützt durch einen Gutachter, durch den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 (Süd) bis 22.50 Uhr gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Person nach Unfall in Auto eingeschlossen +++

Auf der Bismarckstraße in Charlottenburg Ecke Wilmersdorfer Straße gab es heute Mittag einen schweren Unfall, wie die Feuerwehr mitteilte. Zwei Autos krachten in einander. Eine Person wurde schwer verletzt in einem Pkw eingeschlossen und wurde mit schwerem Gerät befreit. Eine weitere Person wurde leicht verletzt. Beide kamen in Krankenhäuser.

+++ Mann bei Streit lebensgefährlich verletzt +++

Zeugen alarmierten gestern Abend die Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Gegen 18 Uhr sollen die beiden vor einem Spätkauf in der Provinzstraße aus bisher nicht bekannten Grund aneinandergeraten sein. Zunächst soll ein 44-Jähriger den 18-jährigen Kontrahenten gegen die Schienbeine getreten und körperlich in Richtung eines Hauseingangs gedrängt haben.

Der Jüngere soll in der Folge den Älteren mit einem Faustschlag am Kopf getroffen haben, der daraufhin stürzte und mit dem Kopf auf dem Gehweg aufgeschlagen sein soll. Er verlor das Bewusstsein und wurde durch alarmierte Rettungskräfte mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen gegen den 18-Jährigen dauern an und wurden von dem örtlich zuständigen Kommissariat übernommen.

+++ Fahrradfahrer schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Westend ist gestern Mittag gegen 12.10 Uhr ein 70-jähriger Radfahrer schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte der Mann im Bereich der Kirschenallee den Spandauer Damm überqueren, als er mit einem stadteinwärts fahrenden Toyota kollidierte, an dessen Steuer ein 77-jähriger Mann saß.

Nach einer Erstversorgung vor Ort durch Rettungskräfte wurde der am Kopf verletzte Radfahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Pkw und Fahrrad wurden bei dem Zusammenstoß leicht beschädigt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang leitet ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West).

+++ Geldautomat gesprengt +++

Heute früh sprengten bislang Unbekannte einen Geldautomaten in Lichtenrade. Eine aufmerksame Zeugin rief gegen 4.30 Uhr die Polizei, nachdem sie zwei Personen beobachtet habe, die einen Geldautomaten in einer Bankfiliale im Mariendorfer Damm sprengten und anschließend in einem grauen Renault flüchteten.

Am Einsatzort entdeckten die Polizeikräfte diverse Beweismittel sowie einen Teil der Tatbeute. Weiterführende Ermittlungen ergaben, dass die Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs zuvor in Neukölln entwendet wurden. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamts.

+++ Kind bei Unfall schwer verletzt +++

Gestern Nachmittag erlitt ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf schwere Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr das Mädchen gegen 16 Uhr mit ihrem Fahrrad vom Gehweg auf die Fahrbahn der Matterhornstraße und kollidierte dort mit dem rechten Außenspiegel eines 35 Jahre alten Renault-Fahrers, der in Richtung Spanische Allee unterwegs war.

Das Mädchen stürzte in Folge des Zusammenstoßes auf die Fahrbahn und zog sich schwere Verletzungen am Kopf und der Schulter zu. Rettungskräfte brachten die 10-Jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen, führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd).

+++ Brandstifter zünden Fahrzeuge in Kreuzberg an +++

In Kreuzberg brannten in der vergangenen Nacht und heute früh drei Fahrzeuge. Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe wird nach derzeitigem Ermittlungsstand in allen drei Fällen von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen. Die noch andauernden Ermittlungen hat ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernommen.

Gegen 2.50 Uhr brannte zunächst an der Mariannenstraße ein Auto. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Wagen der Marke Audi bereits in Flammen. Diese konnten jedoch zügig gelöscht werden. Durch die Hitzeentwicklung wurde ein danebenstehender Seat beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Auf einem Parkplatz in der Kohlfurter Straße bemerkte eine Anwohnerin gegen 3.40 Uhr einen brennenden Transporter der Marke Hyundai. Zuerst eintreffende Polizisten begannen mit dem Löschen, bevor die Feuerwehr übernahm. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit. Weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt.

+++ S-Bahnhof Warschauer Straße in der Nacht zu Donnerstag gesperrt +++

Wegen dringender Arbeiten an der Stromversorgung wird der S-Bahnhof Warschauer Straße in Friedrichshain in der Nacht zu Donnerstag für etwa zwei Stunden geschlossen. Wie die S-Bahn Berlin auf ihrer Homepage mitteilte, fahren am frühen Donnerstagmorgen in der Zeit von 1.30 Uhr bis 3.30 Uhr Züge der S-Bahnlinie S9 dort ohne Halt durch. Insgesamt fünf Fahrten sind davon betroffen - für diese wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

+++ Frau lebensgefährlich verletzt – Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen +++

Nach einem schweren Raub in Niederschönhausen, bei dem am vergangenen Freitag eine Frau lebensgefährlich verletzt worden war, konnte inzwischen ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Hinweise aus dem Umfeld des 20-Jährigen führten die Ermittlerinnen und Ermittler auf dessen Spur. Der Mann steht im Verdacht, eine Frau beraubt und mit einer Stichwaffe lebensgefährlich verletzt zu haben. Polizeikräfte nahmen ihn heute früh in Spandau fest. Ihm wurde inzwischen ein Haftbefehl verkündet und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die verletzte 52-Jährige befindet sich nach wie vor im Krankenhaus.

Am 27. März gegen 3.30 Uhr in der Nacht hatten Polizisten Hilferufe einer Frau aus einer Grünanlage an der Kuckhoffstraße gehört waren der 52-Jährigen zur Hilfe gekommen. Die Frau lag neben einer Parkbank auf dem Boden. Den Einsatzkräften gegenüber klagte die Alkoholisierte über Rückenschmerzen, zudem wies sie Anzeichen einer Unterkühlung auf, woraufhin die Polizisten Rettungskräfte der Feuerwehr anforderten. Da die 52-Jährige sich am Ort jedoch nicht untersuchen oder behandeln lassen wollte, brachten diese sie in ein Krankenhaus.

Dort stellte das ärztliche Personal eine lebensgefährliche Stichverletzung im Rücken der Frau fest und ordnete sogleich eine Notoperation an, die in einer anderen Klinik durchgeführt wurde. Zuvor konnte die Schwerverletzte noch angeben, dass sie von Jugendlichen mit einem Elektroschocker angegriffen und ihrer Handtasche beraubt wurde.

+++ Berliner Clan feiert Hochzeit - Die Polizei ist auch dabei +++

In Neukölln hat eine arabischstämnige Großfamilie Hochzeit gefeiert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Mehr dazu lesen Sie HIER!

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )