Blaulicht-Blog

Radfahrerin bei Unfall in Schöneberg verletzt

| Lesedauer: 8 Minuten
Ein Rettungswagen ist mit eingeschaltetem Blaulicht im Einsatz.

Ein Rettungswagen ist mit eingeschaltetem Blaulicht im Einsatz.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 30. März.

+++ Radfahrerin bei Unfall in Schöneberg verletzt +++

Eine Radfahrerin hat am Montag bei einem Unfall in Schöneberg schwere Verletzungen erlitten. Nach Zeugenaussagen soll die 52-Jährige gegen 19 Uhr in der Monumentenstraße entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Bautzener Straße gefahren sein und auf der Monumentenbrücke die Fahrbahnseite gewechselt haben. Dabei wurde sie von einem Skoda-Fahrer erfasst, der ebenfalls in der Monumentenstraße in Richtung Bautzener Straße unterwegs war. Die Radfahrerin stürzte und erlitt Verletzungen im Gesicht, an Händen und Beinen sowie einen Bruch des rechten Armes zu, teilte die Polizei am Dienstag mit. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Mann verletzt 22-Jährigen mit Messer in Forst +++

Mit einem Messer hat ein Mann in Forst (Spree-Neiße) einen 22-Jährigen schwer verletzt. Nach Polizeiangaben stach ein 27-Jähriger den Mann am Montag vor einem Hauseingang nieder. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen in seiner Wohnung fest, wie sie am Dienstag weiter mitteilte. Ein anschließender Drogenvortest verlief positiv. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ Auto kommt in Friedrichswalde von der Straße ab und prallt gegen Baum - Frau stirbt +++

Eine Frau ist bei einem Autounfall in Friedrichswalde (Kreis Barnim) bei einem Unfall gestorben, nachdem sie mit einem Auto gegen einen Baum gekracht war. Ein weiterer Insasse wurde bei dem Unfall auf der L23 schwer verletzt, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Das Auto war demnach am Vormittag in Richtung Ringenwalde unterwegs, kam in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und stieß gegen den Baum.

+++ Seniorin bei Unfall in Gropiusstadt schwer verletzt +++

Eine Seniorin ist in der Gropiusstadt (Neukölln) von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge überquerte die 74-Jährige gegen 16.55 Uhr mit ihrem Rollator die Fahrbahn von der Lipschitzallee kommend in Richtung Sollmannweg und wurde dabei von einem Renault eines 36-Jährigen erfasst, der nach links in die Lipschitzallee abbog. Die Seniorin stürzte und erlitt schwere Verletzungen am Rumpf und einem Bein, teilte die Polizei am Dienstag mit. Rettungskräfte brachten die Fußgängerin in eine Klinik. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Polizei-Taucher suchen im Oberuckersee nach fünf Leichen +++

Die Polizei in Berlin und Brandenburg geht Hinweisen nach, wonach fünf Leichen im Oberuckersee nordöstlich von Berlin versenkt worden sein sollen. Taucher der Polizei sind am Dienstag in dem Gewässer in der Uckermark im Einsatz gewesen, wie das Polizeipräsidium Brandenburg auf Anfrage mitteilte. Von einem Boot aus stiegen sie ins Wasser und versuchten, die Leichen zu finden, die vor rund 20 Jahren in dem See versenkt worden sein sollen.

Nach Recherchen der „Berliner Zeitung“ hatte ein Zeuge die Hinweise an die Berliner Mordkommission gegeben. Der mutmaßliche Mörder, er soll aus dem Berliner Rotlichtmilieu stammen, ist inzwischen tot. „Es sind Bemühungen, damit die Hinterbliebenen Klarheit erfahren“, sagte Polizeisprecher Mario Heinemann vom Präsidium in Potsdam. Die Taucher auf dem See im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin sind im Auftrag der Berliner Kollegen im Einsatz.

Es ist nicht die erste Suche nach den Toten. Bereits im Januar und im Sommer vergangenen Jahres suchten die Taucher im See nach den Leichen. Wegen schlechten Witterungsverhältnissen wie Eis, früher Dunkelheit und starkem Bewuchs mussten die Taucher mehrmals ins Wasser. Nach Ostern soll es weitere Einsätze geben.

+++ Steine flogen nach versuchtem Diebstahl +++

Nachdem gestern Abend ein Handtaschendiebstahl in Kreuzberg scheiterte, flogen in der Folge Schottersteine in Richtung der Besitzerin und ihrer beiden Begleiterinnen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand versuchte ein bisher Unbekannter aus einer Gruppe von etwa 20 Personen heraus gegen 21.20 Uhr im Park Gleisdreieck die Handtasche einer 19-Jährigen zu entwenden, die sich in Begleitung weiterer Personen befand. Als sich die 19-Jährige zusammen mit zwei jungen Frauen im Alter von jeweils 22 Jahren aus dem Park entfernen wollte, folgte ihnen die Gruppe.

Daraufhin äußerten die Frauen, die Polizei verständigen zu wollen. Im weiteren Verlauf sollen dann einzelne Personen aus der Gruppe Schottersteine aufgenommen und diese auf dem Weg zum Ausgang des Parks auf die Frauen geworfen haben. Die Steine sollen die Frauen nur knapp verfehlt haben. Sie blieben unverletzt. Anschließend flüchtete die Gruppe. Es wurden Anzeigen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs und versuchten Diebstahls aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Radfahrer stürzt über Motorhaube +++

Heute früh wurde ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Köpenick schwer verletzt. Gegen 5.15 Uhr überquerte der 40-Jährige mit seinem Fahrrad die Spindlersfelder Straße in Richtung Glienicker Straße. Dabei wurde er von dem Hyundai eines 22-Jährigen erfasst, der von der Glienicker Straße kommend nach rechts in die Spindlersfelder Straße abbog.

Der Radfahrer stützte über die Motorhaube und fiel mit dem Kopf gegen die Frontscheibe des PKW. Dabei erlitt er Verletzungen am Kopf sowie an Rumpf und Beinen und wurde durch alarmierte Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an und wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) übernommen.

+++ Verletzter Polizist nach Widerstand +++

In der vergangenen Nacht wurde ein Polizist bei einer versuchten Festnahme in Prenzlauer Berg verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bemerkten Polizeieinsatzkräfte der 36. Einsatzhundertschaft gegen 2.40 Uhr vier verdächtige Personen in der Schönhauser Allee und sprachen diese an. Daraufhin flüchteten alle in unterschiedliche Richtungen. Einem Polizisten gelang es, auf Höhe des S-Bahnhofs Schönhauser Allee, einen jungen Mann zu stellen und festzuhalten. Mit einer Schlagbewegung gelang es dem Unbekannten, sich aus dem Griff des Beamten loszureißen, so dass er seine Flucht fortsetzen konnte. Der Polizist stürzte dadurch auf einen abgestellten E-Scooter und zog sich Verletzungen am Kopf und an den Beinen zu. Er kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. Anschließend musste er seinen Dienst beenden.

Ein 14-Jähriger des Quartetts wurde zwischenzeitlich noch gestellt. Ermittlungen vor Ort ergaben anschließend, dass alle vier Personen eines Getränkediebstahls aus einem Kiosk in der Schönhauser Allee verdächtig sind. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 14-Jährige seinen Eltern übergeben. Die weiteren Ermittlungen nach seinen mutmaßlichen Komplizen dauern an.

+++ Sachbeschädigung an Parteibüro +++

In der vergangenen Nacht beschädigten Unbekannte ein Parteibüro in Köpenick. Gegen 2.20 Uhr bemerkte eine Objektschutzstreife Farbschmierereien an der Hausfront der Fassade in der Seelenbinderstraße. Alarmierte Polizeikräfte des Abschnittes 36 dokumentierten die Feststellungen und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

+++ Auto in Flammen +++

Heute früh brannte in Malchow ein Auto. Gegen 6 Uhr bemerkte ein Anwohner im Märchenweg Ecke Gebrüder-Grimm-Weg Flammen an einem VW und alarmierte die Feuerwehr, die das Feuer löschte. Der Pkw brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung wurden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )