Blaulicht-Blog

Lkw kippt beim Entladen auf die Seite - Verletzte Person 

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Ein Lkw kippte beim Entladen auf die Seite.

Ein Lkw kippte beim Entladen auf die Seite.

Foto: Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 26. März.

+++ Lkw kippt beim Entladen auf die Seite - Verletzte Person +++

Bei einem Unfall auf einer Baustelle an der Brunnenstraße in Wedding (Mitte) ist ein Lkw auf die Seite gekippt. Der Lastwagen war beim Entladen in Schieflage geraten. Eine Person wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr hatten Mühe, den Lkw wieder aufzurichten und stabilisierten das Fahrzeug zunächst. Ein zweiter Kran kam zum Einsatz. Die Straße war während des Einsatzes zwischen Voltastraße und Gustav-Meyer-Allee gesperrt.

+++ Streit vor Imbiss in Lichtenberg eskaliert +++

In Lichtenberg ist am Donnerstag gegen 17.50 Uhr ein 22-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung am Kopf verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll der Geschädigte zunächst vor einem Imbiss in der Frankfurter Allee mit einem 23-Jährigen in Streit geraten sein, bevor dieser unvermittelt ein Pfefferspray gezogen und ihm damit ins Gesicht gesprüht habe. Anschließend soll der Tatverdächtige seinem zu Boden gegangenen Kontrahenten mehrmals gegen den Kopf geschlagen und getreten haben. Mithilfe von Zeugenaussagen konnte die Polizei den Tatverdächtigen kurze Zeit später namhaft machen. Ein Nahbereichsfahndung nach ihm verlief erfolglos. Das Opfer, das vor Ort ambulant behandelt wurde, gab an, bei dem Angreifer in Bauchhöhe eine Waffe gesehen zu haben. Gegen den polizeibekannten Tatverdächtigen wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

+++ Mehrere Scheiben eines Lokals beschädigt +++

Unbekannte beschädigten in der vergangenen Nacht mehrere Scheiben eines Lokals in Prenzlauer Berg. Ein Passant hörte kurz nach 23 Uhr den Lärm in der Kollwitzstraße und sah noch vier Personen wegrennen. Die alarmierten Polizeikräfte stellten sechs beschädigte bzw. zerstörte Fensterscheiben sowie eine defekte Scheibe an einem Schaukasten fest. Eine Absuche der Umgebung nach den Flüchtigen blieb erfolglos. Da von einer politisch motivierten Tatmotivation ausgegangen wird, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung übernommen.

+++ Wegen Corona sinkt die Kriminalität in Berlin +++

Die Zahl der registrierten Verbrechen in Berlin ist vor allem durch die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Polizei erfasste 504.142 Straftaten, 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr, wie Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Freitag bei der Vorstellung der jährlichen Kriminalstatistik der Polizei sagte. Es gab deutlich weniger Taschen- und Autodiebstähle, Wohnungseinbrüche und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Zugleich wurden mehr Sachbeschädigungen verzeichnet, ebenso mehr Rauschgiftdelikte, weil es mehr Kontrollen in dem Bereich gab. Die Zahl der politisch motivierten Gewalttaten vor allem von Linksextremisten und Rechtsextremisten stieg deutlich auf 890 Fälle an (Vorjahr: 618 Fälle). Auch bei der Gesamtzahl aller politischen Straftaten inklusive Propagandadelikte, Beleidigungen und Sachbeschädigungen gab es einen Zuwachs auf 5996 Fälle (2019: 4630 Fälle). Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Frau sitzt auf Parkbank und wird bestohlen +++

Opfer eines Diebstahls in Alt-Treptow wurde am Donnerstagnachmittag eine junge Frau. Falls sich die derzeit noch Unbekannte im nachfolgenden Sachverhalt wiedererkennt, kann sie sich gern bei einer Polizeidienststelle melden.

Ein Passant bemerkte gegen 17.30 Uhr in einer Parkanlage in der Lohmühlenstraße zwei Männer, die sich mutmaßlich für die Frau interessierten, die auf einer Bank am Ufer des Landwehrkanals saß. Die beiden Verdächtigen näherten sich ihr und während einer von ihnen in die auf der Bank abgestellte Tasche griff und ein Handy an sich nahm, sicherte sein Komplize die Umgebung ab. Gleich darauf entfernte sich das Duo. Der 41-jährige Zeuge folgte ihnen und meldete das Beobachtete dem Polizeinotruf. Die Einsatzkräfte konnten die Tatverdächtigen in der Nähe festnehmen. Bei dem 32-Jährigen fanden sie auch das mutmaßliche Diebesgut und beschlagnahmten es. Er und sein 29 Jahre alter Komplize wurden dem für Taschendiebstahl zuständigen Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt.

Die Bestohlene, die laut Beschreibung nicht über 30 Jahre alt sein soll, hatte zwischenzeitlich ihren Weg fortgesetzt und konnte nicht mehr angetroffen werden.

+++ Radfahrer fährt Seniorin an - Frau schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall Donnerstagmittag in Spandau erlitt eine Fußgängerin schwere Kopfverletzungen. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen wollte die 86-Jährige gegen 12.40 Uhr die Klosterstraße überqueren und wurde von dem 61-jährigen Radfahrer erfasst, der mit dem Rad die Klosterstraße aus Richtung Brunsbütteler Damm in Richtung Wilhelmstraße befuhr. Die Seniorin stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten die Verletzte nach dem Einsatz eines Notarztes am Unfallort zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrradfahrer blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat übernommen.

+++ Nach Kneipen-Räumung in Berlin - 60 Festnahmen, 15 verletzte Polizisten +++

Nach der Räumung der zur linken Szene gerechneten Kiez-Kneipe „Meuterei“ in Berlin-Kreuzberg hat es insgesamt 60 Festnahmen gegeben. Grund dafür waren unter anderem Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Bis zum späten Donnerstagnachmittag nahm die Polizei demnach zunächst 36 Personen, darunter 14 Frauen und 22 Männer, vorläufig fest.

Am Donnerstagabend kamen dann bei zwei weiteren Veranstaltungen, die im Zusammenhang mit der Räumung standen, 24 Festnahmen hinzu, wie eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen sagte. Zudem habe es in der Nacht zu Freitag noch einzelne Sachbeschädigungen unter anderem an Fahrzeugen gegeben. Hier muss ein Zusammenhang aber noch geprüft werden.

Die Polizei hatte die Kneipe am Donnerstagmorgen geräumt. Dabei waren etwa 1100 Polizisten für Absperrungen und die Begleitung von Demonstrationen im Einsatz. Die Räumung der „Meuterei“ galt als eines der Symbole für die Verdrängung alternativer Orte in Berlin.

Bis zum späten Donnerstagnachmittag habe es insgesamt zehn angemeldete Versammlungen gegeben, an denen insgesamt rund 800 Personen teilnahmen. Unter dem Motto „Meuterei“ kam es zu vereinzelten Sprechchören gegen die Polizei sowie zum Abbrennen von Pyrotechnik. Die anderen Veranstaltungen verliefen weitestgehend störungsfrei, hieß es in einer Mitteilung der Polizei weiter. Bei den Demonstrationen wurden 15 Polizisten verletzt worden. Darunter sind elf Männer und vier Frauen. Ein Polizist musste durch Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden und beendete seinen Dienst.

+++ In Berlin gab es 238 Unfälle mit E-Scootern mit Verletzten in 2020 +++

In Berlin hat es im vergangenen Jahr 238 Unfälle mit E-Scootern gegeben, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Das geht aus den vorläufigen Unfallzahlen für 2020 hervor, die das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag veröffentlicht hat. Bundesweit registrierte die Polizei im vergangenen Jahr demnach 2155 solcher Unfälle mit E-Scootern. Dabei kamen 5 Menschen ums Leben, 386 wurden schwer verletzt und 1907 leicht. In Berlin starb ein Unfallopfer, 34 wurden schwer, 203 leicht verletzt. Damit liegen erstmals Unfallzahlen für ein Jahr vor. Die E-Tretroller sind in Berlin seit dem 15. Juni 2019 zugelassen.

Die meisten E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden gab es den Daten zufolge in den bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen (566) und Bayern (334), die wenigsten in Mecklenburg-Vorpommern (16) und Thüringen (11).

Bei fast Dreiviertel der bundesweiten Unfälle (rund 72 Prozent) sei die Fahrerin oder der Fahrer hauptverantwortlich gewesen. Es handelte sich den Angaben zufolge besonders häufig um Fahrunfälle, bei denen die Fahrenden die Kontrolle über den E-Scooter verloren, ohne dass andere dazu beitrugen. Mit 18,3 Prozent häufigste Ursache sei Alkoholkonsum gewesen. Die Fahrer hätten zudem häufig die Fahrbahn oder Gehwege vorschriftswidrig benutzt oder seien zu schnell unterwegs gewesen.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail

( BM/dpa )