Kriminalitätsstatistik

Zahl der Körperverletzungen bleibt auf Niveau des Vorjahres

Alicia Wetzel
Blaulicht an einem Notarzteinsatzfahrzeug.

Blaulicht an einem Notarzteinsatzfahrzeug.

Foto: dpa

Die Zahl der Körperverletzungen ging im vergangenen Jahr nur leicht zurück. Die Aufklärungsquote betrug über 80 Prozent.

Berlin. Die Zahl der Körperverletzungen ist um 0,6 Prozent gesunken, das bedeutet einen Rückgang von 260 Fällen im Vergleich zum Vorjahr (2019), wie die Statistik der Polizei Berlin zeigt. Die erfassten Fälle im Jahr 2020 betrugen 43.225, 35.174 wurden aufgeklärt. 30.150 Fälle (-0,5 Prozent) fallen unter die vorsätzliche, einfache Körperverletzung. 10.935 (+0,4 Prozent) der Delikte fielen unter die gefährliche und schwere Körperverletzung, diese kamen 2020 weniger auf Straßen, Wegen oder Plätzen vor (-1,2 Prozent).

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Insgesamt wurden 29.626 Verdächtige ausfindig gemacht, 79 Prozent davon männlich, 39,7 Prozent hatten nicht die deutsche Staatsbürgerschaft (+1,4 Prozent), 18,2 Prozent waren unter 21 Jahren. Knapp 70 Prozent (33.280) der Personen, die Opfer einer Körperverletzung wurden, hatten körperliche Verletzungen, 929 sind schwer verletzt worden, zehn sind in diesem Zusammenhang gestorben. Die Aufklärungsquote der begangenen Köperverletzungen durch die Polizei lag bei 81,4 Prozent. Das bedeutet einen leichten Anstieg der Quote, 2011 lag diese noch bei 80,5 Prozent.

Kriminalität 2020 in Berlin - die Statistik im Detail