Blaulicht-Blog

Verletzte nach Küchenbrand in Reinickendorf

| Lesedauer: 8 Minuten
In einer Küche in Reinickendorf brannten Einrichtungsgegenstände.

In einer Küche in Reinickendorf brannten Einrichtungsgegenstände.

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 22. März.

+++ Verletzte nach Küchenbrand in Reinickendorf +++

Die Feuerwehr ist am Montag zu einem Einsatz nach Reinickendorf ausgerückt. In der Straße Am Meller Bogen brannte es in einer Küche im fünften Obergeschoss eines 9-geschossigen Gebäudes. Bei Löschversuchen atmeten neun Personen Rauch ein, teilte die Feuerwehr mit. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt. Zwei Personen kamen in eine Klinik. Unter den Verletzten sollen auch Polizisten sein, hieß von vor Ort. Zur Brandursache ermittelt nun die Polizei.

+++ Feuerwehr löscht drei Brände +++

Drei Brände auf einmal haben am Montagabend zeitweise rund 100 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr beschäftigt. Knapp die Hälfte von ihnen war bis in die Nacht bei Löscharbeiten an einem größeren Einfamilienhaus in Blankenfelde (Pankow) im Einsatz, wo ein Teil des Dachs brannte, wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtete. Zuvor hatte in einem Krankenhaus in Kaulsdorf (Marzahn-Hellersdorf) auf einer Station ein Papierspender gebrannt. Dank eines Brandmelders sei das Feuer rasch entdeckt und unter Kontrolle gebracht worden. Zudem hatte in einer Kleingartenanlage in Baumschulenweg (Treptow-Köpenick) eine etwa 50 Quadratmeter große Laube in Flammen gestanden, wobei die zum Löschen nötige Wasserversorgung eine Herausforderung gewesen sei.

Ereignisreicher Abend selbst für die Feuerwehr der Bundeshauptstadt: „Das ist schon nicht alltäglich, dass wir zwei bis drei Brände auf einmal haben“, sagte der Sprecher. Verletzt wurde niemand, zu den Brandursachen ermittelt jeweils die Kriminalpolizei.

+++ Geldtransporter-Überfall am Kudamm - Mann verhaftet +++

Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter am Berliner Kurfürstendamm vor gut vier Wochen hat ein Spezialeinsatzkommando der Polizei am Montagabend einen 30 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft auf Twitter mit. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung vor. Zuvor hatte die Bild berichtet. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Cyberangriff auf Tierschutzverein +++

Der E-Mail-Server des Tierschutzvereins für Berlin (TVB) ist Opfer eines weltweiten Cyberangriffs geworden. Das berichtet der Verein in einer Pressemitteilung. Allein in Deutschland seien laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik seit Anfang März mehr als 57.000 Systeme von den Microsoft-Sicherheitslücken betroffen. Der Diebstahl personenbezogener Daten könne derzeit nicht ausgeschlossen werden. Konkrete Hinweise darauf gäbe es jedoch nicht. Zur Sicherheit sollten Personen, die mit dem Verein per Mail in Kontakt standen, das Passwort ihres E-Mail-Kontos erneuern und eine aktuelle Antiviren-Software installieren. Die Sicherheitslücke wurde inzwischen behoben. Bei Rückfragen steht der TVB unter cyberangriff@tierschutz-berlin.de zur Verfügung.

+++ Polizist über den Fuß gefahren und geflüchtet +++

Am Sonntagnachmittag wurde in Charlottenburg ein Polizist leicht verletzt, als ihm ein Mann mit einem Auto auf der Flucht über den Fuß fuhr. Der Tatverdächtige war kurz zuvor gegen 16 Uhr in der Knesebeckstraße an einer Schlägerei beteiligt und mit weiteren Männern geflüchtet, als sie eine zufällig vorbeilaufende Polizeistreife bemerkten.

Ein Beamter der Streife eilte einem Flüchtenden hinterher und forderte ihn auf, stehen zu bleiben, als dieser gerade in einem BMW fliehen wollte. Der Verdächtige ignorierte die Aufforderung und beschleunigte den Wagen, so dass der Polizist zu Boden fiel. Auch jetzt hielt der Fahrer nicht an und überrollte bei der weiteren Flucht den Fuß des Polizisten. Der dadurch verletzte Polizeimeister kam in ein Krankenhaus und wurde nach ambulanter Behandlung entlassen. Seinen Dienst konnte er nicht mehr fortsetzen. Der flüchtende Fahrer des BMW einer Autovermietung ist bisher nicht bekannt. Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr laufen.

+++ Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Lkw +++

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Lkw an der Ecke Berliner Allee/Feldtmannstraße in Weißensee ist am Montagmorgen eine Radfahrerin ums Leben gekommen. Die 66-Jährige wurde gegen 9.20 Uhr von dem Lastwagen erfasst und starb noch am Unfallort. Wie die Polizei am Nachmittag bestätigte, erfasste der 55 Jahre alte Lastwagenfahrer die Frau, als er aus südlicher Richtung kommend nach rechts auf die Feldtmannstraße abbiegen wollte. Der 55-Jährige erlitt einen Schock. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ Über 60 Enkeltricktaten - Festnahmen in Polen +++

Bereits am Donnerstag vollstreckten Einsatzkräfte der Polizei Berlin in enger Abstimmung und Kooperation mit polnischen Kollegen in Polen vier europäische Haftbefehle, die von der für die Bearbeitung sogenannter Enkeltrickbetrügereien zentral zuständigen Abteilung der Staatsanwaltschaft Berlin bei dem Amtsgericht Tiergarten erwirkt worden waren. Den Festnahmen gingen monatelange, intensive und staatenübergreifende Ermittlungen des Landeskriminalamts Berlin sowie der Staatsanwaltschaft Berlin voraus.

Die drei Männer im Alter von 28 und 54 Jahren sowie eine 25-jährige Frau stehen im Verdacht, Teil einer Tätergruppierung zu sein, die mit der Enkeltrickmethode insbesondere ältere Menschen um ihr Vermögen gebracht haben. Derzeit werden ihnen bereits über 60 Enkeltricktaten unter anderem mit der „Corona-Legende“ zur Last gelegt, die sie seit 2018 in Berlin und dem übrigen Bundesgebiet verübt haben sollen.

Nachdem sich die Ermittlungen von Deutschland nach Polen ausgeweitet hatten, wurde am 18. März 2021 ein Einfamilienhaus in Posen als Treffpunkt der Tätergruppierung ermittelt. Gegen 21 Uhr drangen örtliche Spezialeinsatzkräfte in das Haus ein, in dem sich neben weiteren Personen der 54-jährige Tatverdächtige und seine 28-jährigen männlichen Komplizen, bei denen es sich um Familienmitglieder handelt, aufhielten. Diese drei Tatverdächtigen wurden – wie auch die 25-jährige – aufgrund der bestehenden Haftbefehle verhaftet. Die Ermittlungen zu diesem komplexen Verfahren dauern an.

+++ Zoll entdeckt ungechippte Hundewelpen in Transporter +++

Beamte einer mobilen Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Berlin haben in der Nacht zu Montag auf dem Parkplatz Wendgräben einen Fiat Doblo mit niederländischem Kennzeichen kontrolliert, der aus Polen kommend auf dem Weg in die Niederlande war. Bei der Kontrolle des Laderaums hörten die Zöllnerinnen und Zöllner aus einer Kunststoffbox die kläglichen Geräusche sehr junger Hundewelpen. Insgesamt wurden fünf „Yorkshire Terrier“ und zwei „Shih Tzu“ Hundewelpen gerettet, die in sehr schlechter Verfassung waren. Die Insassen konnten keinen internationalen Heimtierausweis mit entsprechenden Impfungen vorlegen, beziehungsweise nicht belegen dass die Hunde gechippt sind.

Das zuständige Veterinäramt des Landkreises Potsdam-Mittelmark beschlagnahmte die Hundewelpen. Sie wurden durch die Tiernotrettung in das Tierheim nach Wiesenburg gebracht und befinden sich seitdem dort in Quarantäne.

+++ Auto angezündet +++

Gegen 20.20 Uhr brannte gestern Abend am Lichtenrader Damm in Lichtenrade auf dem Gelände eines Autohandels mit Werkstatt ein Pkw. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindern. Der Pkw wurde nach ersten Angaben schwer beschädigt. Durch die Hitze wurden auch der Außenbereich der Werkstatt und weitere Fahrzeuge leicht beschädigt. Zur Brandursache ermittelt ein Fachkommissariat der Berliner Polizei.

+++ Unfallbilanz: 40 Verletzte am Wochenende in Brandenburg +++

Auf den Straßen Brandenburgs sind am Wochenende 40 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Ums Leben kam dabei niemand, wie ein Polizeisprecher am Montag in Potsdam sagte. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 337 Unfälle. Bei 31 davon gab es Verletzte, bei den restlichen 306 entstanden lediglich Sachschäden.

( BM/dpa )