Blaulicht-Blog

Pkw überschlägt sich in Lichtenrade - Zwei Verletzte

| Lesedauer: 8 Minuten
Eine Person wurde bei einem Unfall in Lichtenrade verletzt.

Eine Person wurde bei einem Unfall in Lichtenrade verletzt.

Foto: Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 19. März.

+++ Pkw überschlägt sich - Zwei Verletzte +++

In der vergangenen Nacht sind zwei Männer bei einem Unfall in Lichtenrade (Tempelhof-Schöneberg) leicht verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, waren zwei Brüder im Golf der Mutter unterwegs. Der 18 Jahre alte Fahrer verlor in Höhe der Kloster-Zinna-Straße vermutlich aufgrund einer kurzen Ablenkung die Kontrolle über den Wagen und prallte zunächst ungebremst gegen einen geparkten Renault. Anschließend überschlug sich der VW, rutschte gegen einen am Fahrbahnrand stehenden BMW und schob diesen gegen einen geparkten VW Caddy. Dem Fahrer und seinem 16-jährigen Bruder gelang es, den auf der Seite liegenden Wagen zu verlassen. Sie hatten leichte Schnittwunden an Arm und Hand. Die Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Krankenwagens übernahm die Erstversorgung. Für die Unfallaufnahme war der Töpchiner Weg in beide Richtungen gesperrt, wovon auch der Linienbusverkehr betroffen war. Alle Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 15 Autos und ein Roller bei Feuer in Berlin-Mitte beschädigt +++

In der vergangenen Nacht haben in Mitte mehrere Fahrzeuge gebrannt. Ein Passant hatte gegen 2.30 Uhr einen Feuerschein an geparkten Autos in der Schlegelstraße bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Nach derzeitigen Ermittlungen sollen vier Autos durch Unbekannte angezündet und weitere elf Autos sowie ein Roller durch das Feuer beschädigt worden sein, teilte die Polizei am Freitag mit. Es wurde niemand verletzt. Während der Löscharbeiten war die Schlegelstraße zwischen der Eichendorffstraße und der Borsigstraße gesperrt. Wegen des Verdachts der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt die weiteren, noch andauernden Ermittlungen.

+++ Mann soll Kinder in Prenzlauer Berg beleidigt und geschlagen haben +++

Zwei 13-Jährige sollen am Freitag von einem derzeit noch unbekannten Mann in Prenzlauer Berg (Pankow) beleidigt und geschlagen worden sein. Die beiden Jungen verständigten gegen 6.30 Uhr die Polizei zu einer Tram-Haltestelle in der Prenzlauer Allee und gaben an, sie seien an der Haltestelle Heinersdorf Kirche in die Tram der Linie M2 gestiegen und wären dort von einem ihnen unbekannten Mann angesprochen und unvermittelt beleidigt worden. Als einer der Jungen daraufhin damit gedroht habe, die Polizei zu alarmieren, soll der Unbekannte ihm mit einer Glasflasche gegen den rechten Arm geschlagen haben. Der Junge gab an, dass er durch den Schlag Schmerzen hätte. Nachdem die Kinder an der Haltestelle Prenzlauer Allee aus der Tram gestiegen waren, soll der Mann weiter in Richtung Alexanderplatz gefahren sein. Rettungskräfte brachten den verletzten Jungen in ein Krankenhaus. Die Mutter der beiden Kinder wurde informiert. Videoaufzeichnungen aus der Tram wurden angefordert. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Polizei findet fünfstelligen Geldbetrag und Medikamente in Raser-Auto +++

Polizeibeamte stoppten in der vergangenen Nacht in Neukölln einen Mercedes. Gegen 0.20 Uhr fiel einer Funkstreifenbesatzung des Polizeiabschnitts 54 auf der Sonnenallee Ecke Wildenbruchstraße der Wagen auf. Die Einsatzkräfte entschieden sich, den Fahrer und das Fahrzeug verkehrsrechtlich zu überprüfen. Statt den Haltesignalen zu folgen, erhöhte der Fahrer seine Fahrgeschwindigkeit, um sich der Kontrolle zu entziehen. Der Pkw, der von einem 34-Jährigen geführt wurde, konnte von den Polizeikräften der Sackgasse der Ossastraße gestoppt werden.

Dabei beobachteten die Polizeibeamten, dass der Fahrer mit dem 57-jährigen Beifahrer einen Fahrertausch vornahm. Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 34-Jährige keinen Führerschein vorzeigen konnte. Bei der Durchsuchung des Mercedes fanden die Polizistin und ihr Kollege im Innenraum einen fünfstelligen höheren Geldbetrag sowie Arzneimittel. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Berlin wurden diese Gegenstände sowie das Fahrzeug beschlagnahmt. Der 34-Jährige sowie dessen Beifahrer wurden nach Beendigung der Maßnahmen am Ort entlassen. Weitere Ermittlungen laufen.

+++ Drei Einbrecher in Lichterfelde festgenommen +++

Drei Einbrecher sind am Donnerstag in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) festgenommen worden. Zuvor hatte eine Zeugin gegen elf Uhr in der Harry-S.-Truman-Allee bemerkt, wie ein Unbekannter an ihrer Wohnungstür lauschte. Durch den Spion habe sie dann noch einen zweiten Unbekannten gesehen und laute Geräusche aus dem Treppenhaus gehört. Weil sie einen Einbruch in eine Nachbarwohnung vermutete, verständigte die Frau die Polizei. Als die Beamten eintrafen, versuchten drei Männer aus dem Hausflur zu flüchten. Der 33-, 35- und 42-Jährige konnten aber festgenommen werden. Da der Älteste über Herzschmerzen klagte, kam er zunächst in ein Krankenhaus. In eine Wohnung gelangte das Trio nicht. An einer Tür entdeckten die Einsatzkräfte jedoch Hebelspuren. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Polizisten stoppen Raser +++

Polizisten haben in der vergangenen Nacht einen Raser gestoppt. Zuvor stellten Beamte auf der Grenzallee einen Alfa Romeo fest, der in einer 30er-Zone mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Der Fahrer fuhr anschließend auf die BAB 100 Richtung Schönefeld. Auf Höhe der Johannisthaler Chaussee der A113 stoppten die Polizisten schließlich den Raser. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und das Auto sichergestellt.

+++ Betrunkener Patient soll Notarzt verletzt haben +++

Die Feuerwehr ist am Donnerstag gegen 21 Uhr zu einem Notfall in die Invalidenstraße nach Moabit (Mitte) verständigt worden. Als der Notarzt und die Sanitäter den mutmaßlich betrunkenen Patienten behandeln wollten, soll dieser sich mit Tritten und Schlägen zu Wehr gesetzt haben. Dabei soll der Notarzt leichte Verletzungen erlitten haben. Polizisten legten dem Mann Handfesseln an und nahmen ihn mit.

+++ Versuchtes Tötungsdelikt unter Obdachlosen – Polizei sucht Zeugen +++

Im Fall eines versuchten Tötungsdelikts vom 14. März 2021 sucht die 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes nach Zeugen. Ein Obdachloser war zwischen 1 und 2 Uhr auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Tiergarten mit einem Tatverdächtigen in Streit geraten. Ein 21-Jähriger in Begleitung einer Frau versuchte, zwischen den beiden Kontrahenten zu schlichten. Er soll ein Messer mit den Füßen ins Gleisbett geschoben haben, danach entfernte er sich mit der Frau in einem Zug in Richtung Bahnhof Zoologischer Garten. Der Tatverdächtige befindet sich in einer JVA.

Die Ermittlerinnen und Ermittler bitten den unbekannten Zeugen, die ihn begleitende Frau und mögliche andere Personen, die die Situation beobachtet haben, sich bei der 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-911666, per E-Mail, über die Internetwache oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

+++ U5: Schwarzfahrer beleidigt und attackiert BVG-Mitarbeiter +++

Am Donnerstagabend soll ein Fahrgast in Friedrichsfelde (Lichtenberg) Mitarbeiter der BVG fremdenfeindlich beleidigt und angegriffen haben. Gegen 18.40 Uhr sprachen die Kontrolleure im Zug der Linie U5 einen 27-jährigen Mann an, der keine Mund-Nasebedeckung trug und auch keinen gültigen Fahrausweis vorzeigen konnte. Am U-Bahnhof Tierpark baten die Mitarbeiter den Mann, den Zug sowie den Bahnhof zu verlassen. Der Schwarzfahrer weigerte sich und soll versucht haben, einen 49 Jahre alten BVG-Angestellten zu schlagen. Durch das Einschreiten eines weiteren BVG-Mitarbeiters konnte der Angriff jedoch abgewehrt werden, wobei sich der Angreifer verletzt haben soll. Alarmierte Polizeibeamte begleiteten den Mann aus dem Bahnhof. Dabei beleidigte der Tatverdächtige einen 24 Jahre alten BVG-Angestellten fremdenfeindlich. Ebenfalls alarmierte Rettungskräfte versorgten den Festgenommenen nach dem Verlassen des Bahnhofes. Anschließend konnte der 27-Jährige seinen Weg fortsetzen.

+++ Auto brennt in Werkstatt +++

In der Cicerostraße in Wilmersdorf ist am Freitagnachmittag ein Auto in Brand geraten. Das teilte die Berliner Feuerwehr über Twitter mit. 40 Einsatzkräfte waren vor Ort, um das Feuer zu löschen. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt.

( BM/dpa )