Blaulicht-Blog

Zwei Unfälle mit zehn Verletzten auf A10 bei Schönefeld

| Lesedauer: 11 Minuten

Foto: imago stock&people / imago/Eibner

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 17. März.

+++ Zwei Unfälle mit zehn Verletzten auf A10 bei Schönefeld +++

Bei zwei Unfällen auf der Autobahn 10 bei Schönefeld sind insgesamt zehn Menschen verletzt worden. Nach Polizeiangaben prallte ein Kleinbus zwischen dem Schönefelder Kreuz und dem Rasthof Fichtenplan am Dienstag auf einen Schilderwagen der Autobahnmeisterei. Sowohl der 28-jährige Kleinbusfahrer als auch die acht Fahrgäste erlitten Verletzungen, drei von ihnen wurden schwer verletzt, wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte. Alle Insassen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wegen der Sperrung des Berliner Rings in Fahrtrichtung Magdeburg kam es zu einem Stau, der sich zeitweise bis zur Anschlussstelle Niederlehme erstreckte.

Wenig später wurde bei einem weiteren Unfall auf der A10 zwischen der Anschlussstelle Königs Wusterhausen und dem Schönefelder Kreuz ein Motorradfahrer schwer verletzt. Ein Sattelzug fuhr auf den Kradfahrer auf. Der 55-Jährige wurde mit schweren Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Zur Ermittlung des Unfallherganges wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung West zeitweise komplett gesperrt werden, es kam bis zum Dienstagabend zu Verkehrsbehinderungen.

Ein seit dem 6. Februar 2021 vermisster 30-jähriger Mann ist am Mittwoch in der Nähe der Spandauer Dischingerbrücke tot aus der Havel geborgen worden. Das teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen zu den Umständen und zur Todesursache dauern an.

+++ 30-Jähriger tot aus der Havel geborgen +++

Ein seit dem 6. Februar 2021 vermisster 30-jähriger Mann ist am Mittwoch in der Nähe der Dischingerbrücke in Spandau tot aus der Havel geborgen worden. Das teilte die Polizei mit. Die Ermittlungen zu den Umständen und zur Todesursache dauern an.

+++ Fahrer von schwarzem Jaguar flüchtet nach Unfall in Mariendorf +++

Der Fahrer eines schwarzen Jaguars hat bei einem Unfall in Mariendorf an 6. März einen erheblichen Sachschaden verursacht. Anschließend fuhr der Fahrer davon. Die Polizei fragt nun, wer den Unfall beobachtet hat. Demnach ereignete sich der Unfall zwischen 5.30 und 6 Uhr am Lerchenweg in Höhe der Hausnummer 26; vier geparkte Autos wurden dabei beschädigt.. Zeugen sollen sich beim Verkehrsermittlungsdienst melden: Polizeidirektion 4 (Süd), Eiswaldtstr. 18, 12249 Berlin-Lankwitz, unter der Telefonnummer (030) 4664 - 472 800, per E-Mail an Dir4K24VUK@polizei.berlin.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

+++ Illegales Glücksspiel - vier Festnahmen +++

In der Nacht zu Mittwoch nahm die Polizei in der Finowstraße in Friedrichshain vier Personen nach illegalem Glücksspiel fest. Zudem beschlagnahmten sie zwei illegale Glücksspielautomaten. Die Festgenommenen wurden in eine Gefangenensammelstelle gebracht.

+++ Frau bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf ist eine 58 Jahre alte Frau am Dienstagabend schwer verletzt worden. Der Polizei zufolge waren zwei Fahrzeuge gegen 20.10 Uhr an der Kreuzung Hohenzollerndamm und Bielefelder Straße zusammengestoßen. Dort war eine 18 Jahre alte Mercedes-Fahrerin von der Bielefelder Straße aus auf den Hohenzollerndamm abgeoben und mit dem VW eines 60-Jährigen zusammengeprallt. Der VW kam ins Schleudern und prallte gegen einen Baum auf der Mittelinsel. Während der 60-Jährige leicht verletzt wurde, musste die Beifahrerin mit schweren Verletzung in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Die Polizei ermittelt jetzt zum Unfallhergang mit dem Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung.

+++ Bankmitarbeiter bemerkt möglichen Betrug - Festnahmen +++

Mittwochmittag nahmen Zivilpolizisten des Polizeiabschnitts 46 zwei mutmaßliche Betrüger in Zehlendorf fest. Gegen 11 Uhr alarmierte ein 46-jähriger aufmerksamer Mitarbeiter einer Bankfiliale am Teltower Damm die Polizei, nachdem eine 73-jährige Bankkundin seit Wochen hohe Geldbeträge von ihrem Bankkonto abgehoben haben soll und erneut einen hohen vierstelligen Geldbetrag abheben wollte. Der Bankfachwirt wurde misstrauisch und vermutete, dass die Seniorin auf Betrüger hereingefallen sein könnte.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge erhielt die 73-Jährige im Februar 2021 in ihrer Wohnung in der Starkenburger Straße einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter einer Bank in Frankfurt am Main ausgab und ihr einen Gewinn in Höhe von 180.000 Euro versprach. Anschließend soll sie einen weiteren Anruf von einem unbekannten Mann erhalten haben, der sich als Rechtsanwalt ausgab und ihr mitgeteilt haben soll, dass ihr der Gewinn nur ausgehändigt werden könne, wenn sie eine Anzahlung für die entstehenden Kosten leiste. Hierfür würde ein Kurierdienst beauftragt werden, der die Anzahlung an ihrer Wohnung abholen würde.

Am 15. März erhielt die Seniorin erneut einen Anruf, dass sich der Gewinn erhöht haben soll. Der Anrufer bat darüber hinaus, die letzte Rate persönlich an einen Abholer zu übergeben. Die alarmierten Polizeikräfte des Polizeiabschnitts 43 teilten der Seniorin mit, dass sie mutmaßlich auf eine Betrugsmasche hereingefallen sei und jegliche Art von Zahlungen einstellen sollte. Die Frau begab sich nach dem Banktermin zu ihrer Wohnung, da die Übergabe der Anzahlung an den Kurierdienst erfolgen sollte.

Durch die zivilen Einsatzkräfte konnten an der Wohnanschrift der 73-Jährigen zwei mutmaßliche Tatverdächtige im Alter von 18 und 19 Jahren festgenommen werden. Ein dritter mutmaßlicher Tatverdächtiger ist flüchtig. Die Einsatzkräfte brachten die Festgenommenen in einen Polizeigewahrsam, wo sie dem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt wurden. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 14-Jähriger soll Tankstelle zweimal überfallen haben +++

Gleich zweimal soll ein 14-Jähriger an der Potsdamer Straße in Zehlendorf eine Tankstelle überfallen haben. Laut Polizei soll der Verdächtige am Dienstagabend einen 71 Jahre alten Mitarbeiter mit einem Messer bedroht und Geld verlangt haben. Danach floh er mit seiner Beute in einen nahen Park. Einsatzkräfte konnten den Jugendlichen dank einer Zeugenaussage kurz darauf an seiner Wohnadresse festnehmen. Bei einer Durchsucung wurden Beweismittel sichergestellt. Der Jugendliche steht laut Polizei im Verdacht, bereit am Abend zuvor dieselbe Tankstelle überfallen zu haben. Dabei hatte ein Täter eine 58 Jahre alte Mitarbeiterin ebenfalls mit einem Messer bedroht und Geld erbeutet.

+++ Streit unter Jugendlichen verhindert - Kontrahenten teils bewaffnet +++

Ein Zeuge alarmierte am Dienstagmittag die Polizei zu einer Kinder- und Jugendgruppe im Ortsteil Plänterwald. Den Einsatzkräften schilderte er, dass sich kurz vor 13 Uhr vor einem Supermarkt am Dammweg eine größere, ungefähr zwanzigköpfige Gruppe von Kindern und Jugendlichen versammelt hatte, die zum Teil mit Schlag- und Stichwerkzeugen bewaffnet gewesen sein soll. Nach Auskunft des Zeugen sollte eine seit einiger Zeit andauernde Auseinandersetzung zweier Schüler einer Schule an der Straße Am Plänterwald der Grund sein.

Als die Polizeistreife kam, soll die Gruppe sich aufgeteilt haben und in verschiedene Richtungen geflüchtet sein. Die alarmierten sowie weitere hinzugerufene Einsatzkräfte stellten daraufhin in der unmittelbaren Umgebung des Supermarktes und der Schule noch sieben Jungen und Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren fest. Dabei warf ein 13-jähriger Junge kurz vor der Überprüfung einen Schraubendreher von sich, während ein 14-Jähriger ein Klappmesser bei sich trug.

Ein weiteres Messer wurde in unmittelbarer Nähe gefunden. Sechs weitere Jungen und Jugendliche gleichen Alters konnten anhand von Zeugenaussagen ermittelt werden. Die Sieben konnten nach der Feststellung ihrer Identitäten ihren Weg später wieder fortsetzen. Durch die Alarmierung des Zeugen und dem Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine drohende Auseinandersetzung verhindert werden.

+++ Radfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Ein Fahrradfahrer hat am Montagabend bei einem Unfall in Charlottenburg schwere Verletzungen erlitten. Laut Polizei war der 21-Jährige gegen 18.30 Uhr mit seinem Rad auf der Kantstraße in Richtung Bleibtreustraße unterwegs, als ihn am Savignyplatz ein 50-Jähriger mit seinem Auto anfuhr, der vom Savignyplatz aus auf die Kantstraße fuhr. Der Radfahrer wurde zu Boden geschleudert und erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Beinen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt.. Am Savignyplatz fuhr ihn

+++ Kundin soll Kassiererin fremdenfeindlich beleidigt haben +++

Eine Kundin eines Supermarkts an der Tamara-Danz-Straße in Friedrichshain soll die 30 Jahre alte Kassiererin am Dienstagabend fremdenfeindlich beleidigt haben. Wie die Polizei mitteilte, habe die Kundin danach den Markt verlassen. Die Beleidigung sollen auch andere Kunden und ein Mitarbeiter des Markts mitbekommen haben. Die Polizei sicherte die Videoaufzeichnungen des Geschäfts.

+++ Mann schlägt mit Pflasterstein Autoscheibe ein - Festnahme +++

Aufmerksame Polizisten haben am Dienstagnachmittag in Reinickendorf einen mutmaßlichen Autodieb festgenommen. Die Zivilkräfte hatten laut Polizei gegen 15.45 Uhr einen Mann in der Reginhardtstraße beobachtet, weil der sich auffällig für einen Renault Traffic interessiert habe. Der Mann lockerte schließlich einen Pflasterstein und warf damit die Seitenscheibe ein. Der Verdächtige zog sich anschließend zunächst in die Raschdorffstraße zurück. Als er kurz darauf zurückkehrte, wurde er festgenommen. Vermutet wird, dass der Mann einen Rucksack in dem Auto stehlen wollte.

In der Wohnung des Mannes fanden die Beamten mutmaßliche Einbruchsbeute, darunter Kleidung und vier zum Teil neuwertige Fahrräder. Zudem lagen viele Haus- und Kellerschlüssel in der Wohnung, die beschlagnahmt wurden. Die Beamten konnten zudem Beute aus einem Autoeinbruch vom 2. März in der Emmentaler Straße sicherstellen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann wieder freigelassen.

+++ Vier mutmaßliche Fahrraddiebe festgenommen +++

Polizisten haben in der Nacht zu Mittwoch vier mutmaßliche Fahrraddiebe in Wilmersdorf fesrgenommen. Einsatzkräfte hatten kurz vor Mitternacht in der Nassauischen Straße vier 19- bis 20-Jährige entdeckt, die sich an zwei gesicherten Fahrrädern zu schaffen machten. Nach der Festnahme brachten die Einsatzkräfte einen 19-Jährigen zu seiner Adresse in die Koburger Straße, weil er keinen Ausweis dabei hatte. Dort fanden sie im Hof drei mutmaßlich gestohlene Fahrräder. In der Wohnung des 19-Jährigen fanden sich drei weitere, die teils in Einzelteile zerlegt waren. Zwei der Festgenommenen hatten zudem Drogen bei sich.

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( BM/dpa )