Blaulicht-Blog

Ein Toter, drei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

| Lesedauer: 5 Minuten
Zwei Fahrzeuge stehen nach einem Unfall auf der L36 zwischen Steinhöfel und Fürstenwalde. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind ein Autofahrer getötet und drei weitere Menschen schwer verletzt worden.

Zwei Fahrzeuge stehen nach einem Unfall auf der L36 zwischen Steinhöfel und Fürstenwalde. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind ein Autofahrer getötet und drei weitere Menschen schwer verletzt worden.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 15. März.

+++ Ein Toter, drei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß +++

Bei einem Verkehrsunfall zwischen Steinhöfel und Fürstenwalde (Oder-Spree) sind ein Autofahrer getötet und drei weitere Menschen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stießen zwei Fahrzeuge mit jeweils zwei Insassen auf der Landesstraße 36 aus noch unbekannter Ursache frontal zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde aus einem Auto der Motorblock herausgerissen, wie ein Polizeisprecher weiter sagte.

Ein 60 Jahre alter Autofahrer starb noch am Unfallort, drei weitere Männer erlitten schwere Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus nach Bad Saarow gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber kam laut Polizei zum Einsatz. Die Straße war wegen der Bergungsarbeiten am Montagmittag zeitweise für den Verkehr gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an.

+++ Radfahrer bei Unfall schwer verletzt +++

Ein Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Mitte schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der 32-Jährige gegen 11 Uhr den Radweg der Köpenicker Straße in Fahrtrichtung Michaelkirchstraße, als ihm eine 23-jährige Radfahrerin entgegenkam. Der Radfahrer versuchte, den Zusammenstoß zu vermeiden, indem er nach links auf die Fahrbahn auswich. Dabei stieß er mit einem vorbeifahrenden Lkw zusammen, stürzte zu Boden und zog sich hierbei schwere Verletzungen am Rumpf sowie Hautabschürfungen an den Beinen zu. Rettungskräfte brachten den Verletzten zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Der 56-jährige Lkw-Fahrer und die Radfahrerin blieben unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Jugendlicher Schnapsdieb rammt Eingangstür +++

Ein 16-Jähriger hat beim Diebstahl von Schnaps in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) Verletzungen erlitten. Wie die Polizei am Montag über Twitter mitteilte, habe der Jugendliche am Sonnabend nach dem Diebstahl die Flucht ergriffen, als er erwischt wurde. Allerdings sei er schneller als die Tür gewesen. Laut Polizei kam er in ein Krankenhaus.

+++ Zelt von Obdachlosem angezündet - Mordkommission ermittelt +++

Eine Mordkommission und die Berliner Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt in Tiergarten übernommen. Wie die Behörden am Montag mitteilten, hatte gegen 10.30 Uhr ein 42 Jahre alter Passant unter einem Stadtbahnbogen am Tiergartenufer einen Mann beboachtet, der mehrmals zu einem dort aufgestellten Zelt ging und versuchte, es anzuzünden. Als der Zeuge den Zündler ansprach, flüchtete er. Ein wohnungsloser 46-jähriger Mann, der sich in dem Zelt befand, blieb unverletzt. Einsatzkräfte der Polizei nahmen wenig später in der Nähe einen 36-Jährigen fest und überstellten ihn einer Mordkommission des Landeskriminalamtes. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft soll der Festgenommene am heutigen Montag einem Richter zum Erlass eines Unterbringungsbefehls vorgeführt werden.

+++ Goldnest aus Grundschule gestohlen - Anklage erhoben +++

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat im Fall des gestohlenen Goldnests aus der Fuchsberg-Grundschule in Biesdorf Anklage gegen einen 20-Jährigen erhoben. Alle Details zum Diebstahl des Goldnest lesen Sie hier.

+++ Bei Festnahme von Dealer: Passanten greifen Polizisten an +++

Bei der Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers im U-Bahnhof Schönleinstraße an der Bezirksgrenze zwischen Kreuzberg und Neukölln sind am Sonntagabend Polizisten angegriffen worden. Alle Details zu dem Vorfall an der Schönleinstraße lesen Sie hier.

+++ Auto in Friedrichshain ausgebrannt +++

Ein in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain geparkter Mercedes Benz ist in der Nacht zu Montag bei einem Brand erheblich beschädigt worden. Gegen 2.30 Uhr bemerkte eine Passantin das in Flammen stehende Firmen-Fahrzeug und alarmierte die Feuerwehr, die den Pkw kurze Zeit später löschte. Ein in der Nähe abgestellter BMW-Geländewagen wurde von dem Brand leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Wegen des Verdachts der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen.

+++ Radfahrerin streift Fußgänger und wird schwer verletzt +++

Eine Radfahrerin hat am Montagmorgen in Wilmersdorf eine schwere Kopfverletzung erlitten. Laut Polizei war die Frau in der Blissestraße Richtung Mecklenburgische Straße offenbar einem Müllcontainer ausgewichen, der in einem Parkhafen angrenzend zum Radweg stand. Bei dem Ausweichmanöver über den Gehweg streifte die 53-Jährige einen 45 Jahre alten Fußgänger und stürzte. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus. Der Fußgänger blieb unverletzt.

+++ Gesuchter Betrüger in Schönefeld festgenommen +++

Bundespolizisten haben am Sonntagabend einen mit Haftbefehl
gesuchten Mann am Flughafen Berlin Brandenburg festgenommen.
Gegen 20 Uhr kontrollierten die Beamten einen 37-jährigen Mann im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Belgrad. Bei der Überprüfung seiner Ausweisdokumente ermittelten sie, dass gegen ihn einHaftbefehl vorlag. Das Amtsgericht Tiergarten hatte den serbischen Staatsangehörigen im Oktober 2016 wegen Betruges zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt. Da er sich dem Strafantritt nicht gestellt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Berlin im November letzten Jahres einen Haftbefehl gegen ihn.


Die Bundespolizisten brachten den 37-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in das Zentralgewahrsam der Berliner Polizei.

( BM/dpa )