Blaulicht-Blog

Rollstuhlfahrerin stürzt in Neukölln in Baugrube

| Lesedauer: 11 Minuten
Eine Frau mit einem Elektrorollstuhl ist in eine Baugrube gestürzt.

Eine Frau mit einem Elektrorollstuhl ist in eine Baugrube gestürzt.

Foto: Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 14. März.

+++ Rollstuhlfahrerin stürzt in Neukölln in Baugrube +++

Eine Rollstuhlfahrerin ist am Sonnabend in Neukölln in eine Baugrube gestürzt und schwer verletzt worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll die Frau mit einem Elektrorollstuhl gegen 19.45 Uhr versucht haben, eine Baugrube auf dem Gehweg zu umfahren. Dabei rutschte sie ab und stürzte samt Elektrorollstuhl in die etwa 50 Zentimeter tiefe Baugrube. Die Feuerwehr holte die Frau aus der Grube und brachte sie in ein Krankenhaus. „Mit technischen Mitteln haben wir sie geborgen. Das war nicht ganz einfach“, sagte der Sprecher. 30 Einsatzkräfte waren demnach vor Ort.

+++ Buchstabe droht abzustürzen - Feuerwehr im Einsatz +++

Am Sonntagabend drohte auf dem Dach eines Hotels am Alexanderplatz in Mitte, ein Buchstabe auf die Dachterrasse abzustürzen, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Man sei auf dem Dach im 40. Stock im Einsatz, die Höhenrettung prüfe nun weitere Maßnahmen.

+++ Unbekannter schlägt in Spremberg mit Stange auf Häsin ein +++

Ein Unbekannter hat in Spremberg im Landkreis Spree-Neiße mit einer Eisenstange auf eine Häsin eingeschlagen. Die unbekannte Person sei in der Nacht zum Sonnabend auf das eingezäunte Grundstück eines Einfamilienhauses im Stadtteil Trattendorf gelangt und habe eine Box des Kaninchenstalls geöffnet, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dann schlug der Unbekannte nach Angaben eines Sprechers mit einer über einen Meter langen Eisenstange auf das Tier ein. Die Stange stamme von dem Grundstück. Der 50 Jahre alte Besitzer entdeckte die Häsin laut Polizei am Sonnabend und erlöste das schwerverletzte Tier von seinen Qualen.

+++ Tausende in Lichtenberg nach Havarie ohne klares Wasser +++

Eine gebrochene Wasserleitung hat am Sonntag zu Störungen bei der Wasserversorgung im Berliner Stadtteil Neu-Hohenschönhausen geführt. Von der Havarie betroffen waren seit dem Morgen rund 1500 Haushalte zumeist in großen Plattenbauten, wie das Bezirksamt Lichtenberg und die Berliner Wasserbetriebe mitteilten. Aus ihren Hähnen floss rund fünf Stunden lang kein oder nur bräunlich gefärbtes Wasser. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Unbekannte lösen Brand in Obdachlosenunterschlupf in Teltow aus +++

Unbekannte haben in einem leerstehenden Gebäude in Teltow im Landkreis Teltow-Fläming einen Schwelbrand ausgelöst. Das Gebäude diene als Unterschlupf für Obdachlose, wie Zeugen gesehen hätten, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag in Potsdam. Nachdem die Rettungsleitstelle am Samstag alarmiert worden war, stellte die Feuerwehr dort einen Schwelbrand fest und löschte ihn. Nach ersten Erkenntnissen sei er zustande gekommen, weil Unbekannte Unrat in Brand gesetzt hätten. Zum Tatzeitpunkt sei niemand in dem Gebäude gewesen. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, weil sich Obdachlose dort aufhalten, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung.

+++ Zweimal von Polizei angehalten: Autofahrerin fährt erst zu schnell, dann ohne Führerschein +++

Eine 29 Jahre alte Autofahrerin ist in der vergangenen Nacht gleich zweimal von der Polizei angehalten worden. Zunächst wurde sie nach einer Verfolgungsfahrt in Rosenthal (Pankow) gestoppt. Dort wurde ihr der Führerschein entzogen. Doch die Frau zeigte sich unbelehrbar und fuhr wenige Stunden später in Reinickendorf wieder mit dem schwarzen Mercedes.

Zuerst aufgefallen war die Autofahrerin den Polizisten gegen 1.30 Uhr in der Residenzstraße, weil sie mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit in Richtung Lindauer Allee fuhr. Daraufhin nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Nach Angaben der Einsatzkräfte soll der Mercedes immer wieder andere Autos ohne zu blinken überholt und mehrfach die Geschwindigkeit auf bis zu 120 km/h erhöht haben. In einer 30er Zone soll die Frau mit rund 80 km/h unterwegs gewesen sein. Die Fahrerin ließ laut Polizei auch immer wieder den Motor aufheulen. Auf Anhaltesignale der Polizisten habe sie nicht reagiert. Stattdessen beschleunigte sie, bevor sie in der Hauptstraße gestoppt werden konnte.

Im Mercedes befanden sich noch drei Männer und die vier Kinder der Frau im Alter von 11, 10, 6 und 4 Jahren. Keines der Kinder saß in einem Kindersitz oder war anderweitig gesichert. Zudem trug keine der im Auto sitzenden Personen einen Mund-Nasen-Schutz, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die drei Männer hätten aufgebracht und aggressiv auf die polizeilichen Maßnahmen reagiert, sodass Unterstützung angefordert wurde.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sei der Führerschein der Frau beschlagnahmt worden und es sei ihr erläutert worden, dass sie nun nicht mehr berechtigt sei, Kraftfahrzeuge zu führen. Das Fahrzeug, dass nicht auf die Fahrerin zugelassen war, wurde von einer Bekannten abgeholt. Rund zwei Stunden später erkannten die Beamten den Mercedes an der Ollenhauerstraße in Reinickendorf wieder. Am Steuer des Wagens saß erneut die 29-Jährige. Nachdem sie angehalten wurde, erklärten ihr die Beamten, dass sie ohne Fahrerlaubnis gefahren war und somit eine Straftat beging. Die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis dauern an.

+++„Blüten“ im Blumenladen - Verkäuferin in Werneuchen entdeckt falschen Fünfziger +++

In einem Blumenladen in Werneuchen im Landkreis Barnim hat eine Verkäuferin den Betrug mit „Blüten“ verhindert. Ein Mann habe einen Blumenstrauß mit einem falschen 50-Euro-Schein bezahlen wollen, berichtete die Polizei am Sonntag. Der Frau sei der Betrugsversuch am Freitagabend allerdings rechtzeitig aufgefallen, so dass sie kein echtes Geld zum Wechseln herausgegeben habe. Die Verkäuferin forderte von dem Mann, weitere „Blüten“ - und er gab ihr noch einen falschen Fünfziger, weil er offensichtlich beeindruckt von der forschen Aufforderung gewesen sei. Dann sei noch eine weitere Person hinzugestoßen. Als die Verkäuferin dem Mann mit den falschen Fünfzigern mit der Polizei drohte, machten sich beide aus dem Staub.

+++ Autofahrerin bei Unfall in Neukölln schwer verletzt +++

Eine Autofahrerin ist am Sonnabend bei einem Unfall in Neukölln schwer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr die 23-Jährige mit ihrem VW gegen 20.20 Uhr die Sonnenallee in Richtung Hermannplatz und bog an der Kreuzung Sonnenallee/Dammweg nach links in die Grenzallee ein. Dabei stieß sie mit einem entgegenkommenden Audi einer 48-Jährigen zusammen, welcher auf der Sonnenallee in Richtung Baumschulenstraße fuhr. Durch den Zusammenprall erlitt die 23-Jährige schwere Verletzungen an Kopf und Rumpf, teilte die Polizei am Sonntag mit. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden. Polizisten bemerkten bei der Audi-Fahrerin einen Alkoholgeruch. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 0,6 Promille. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. In einer Polizeidienststelle wurde ihr Blut abgenommen. Die Kreuzung war bis kurz nach 21 Uhr gesperrt.

+++ Touristinnen sprayen den Namen „Sarah Everard“ an Fassaden in Neukölln +++

Zivilfahnder haben in der vergangenen Nacht in Neukölln zwei Frauen festgenommen, die Fassaden besprüht haben. Ein Anwohner der Ossastraße verständigte die Polizei, nachdem er gegen 1 Uhr zwei Personen gesehen hatte, die auf die Fassaden zweier Wohnhäuser den Namen „Sarah Everard“ sprühten. Die Leiche von Everard war in einem Wald in der südostenglischen Grafschaft Kent entdeckt worden. Die Frau war am 3. März in der Nähe des Parks Clapham Common zuletzt lebend gesehen worden. Im Verdacht steht ein 48 Jahre alter Polizist, der inzwischen in Untersuchungshaft sitzt.

Mit der vom Zeugen angegebenen Personenbeschreibung suchten die Polizisten nach den Personen. In der Fuldastraße Ecke Weigandufer seien ihnen dann zwei Frauen aufgefallen, die sich an einem als Sperrmüll abgestellten Fensterrahmen zu schaffen machten. In den Jackentaschen der 23- und 26-Jährigen habe eine Polizistin jeweils zwei Farbsprühdosen gefunden. Diese seien beschlagnahmt worden. Die beiden jungen Frauen, die sich nach eigenen Angaben als Touristinnen in Berlin aufhalten, wurden festgenommen. Nach erkennungsdienstlichen Behandlungen konnten beide ihren Weg fortsetzen. „Warum sie den Namen gesprüht haben, wissen wir nicht“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung hat der Staatsschutz übernommen.

+++ Festnahmen in Friedrichshain +++

Zwei Personen sind in der vergangenen Nacht an der Mühlenstraße Ecke Warschauer Straße in Friedrichshain festgenommen worden. Dem soll eine Körperverletzung vorangegangen sein. Die Polizei war mit mehreren Beamten im Einsatz. Der genaue Hintergrund ist bislang unklar und wird ermittelt.

+++ Verletzte nach Unfall in Reinickendorf +++

Am Eichhorster Weg Ecke Schlitzer Straße in Reinickendorf ist es am Sonnabend gegen 21.20 Uhr zu einem Unfall gekommen. An der Kreuzung kollidierten zwei Pkw. Nach Informationen von vor Ort erlitt eine Person leichte und ein Insasse schwere Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

+++ Feuerwehr löscht Küchenbrand in Weißensee +++

Die Feuerwehr ist am Sonnabend gegen 20.20 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Holzkircher Straße nach Weißensee (Pankow) verständigt worden. Dort brannten in einer Küche Einrichtungsgegenstände. Die Mieter der Wohnung konnten sich selber in Sicherheit bringen, zwei Personen kamen in ein Krankenhaus, hieß es von vor Ort. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Zur Brandursache ermittelt nun die Polizei.

+++ Fensterscheiben an der Liebigstraße eingeworfen +++

Vier Fensterscheiben eines leerstehenden Gebäudes an der Liebigstraße in Friedrichshain sind in der Nacht zu Sonntag zu Bruch gegangen. Mitarbeiter des Eigentümers gaben an, sie hätten gegen 1.30 Uhr das Splittern von Glas gehört. Der Hausverantwortlich zeigte die Schäden am Vormittag an. Einsatzkräfte stellten von der ersten bis zur vierten Etage vier beschädigte Fenster fest. In den dazugehörigen Räumen wurden mehrere Kleinpflastersteine sichergestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz führt die Ermittlungen.

+++ Wohnungsbrand in Rummelsburg +++

In Rummelsburg kam es in der Giselastraße am Sonntagabend zu einem Wohnungsbrand, wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Man sei mit 20 Einsatzkräften vor Ort, Verletzte gebe es nicht.

( BM/dpa )