Blaulicht-Blog

Brand in Wohnheim in Marzahn - drei Menschen leicht verletzt

| Lesedauer: 9 Minuten
Ein Feuerwehrmann auf der Leiter in der Otto-Rosenberg-Straße in Marzahn.

Ein Feuerwehrmann auf der Leiter in der Otto-Rosenberg-Straße in Marzahn.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 10. März.

+++ Brand in Wohnheim: Drei Bewohner leicht verletzt +++

Bei einem Brand im einem Wohnheim in Marzahn wurden in der Nacht zu Mittwoch drei Bewohner leicht verletzt. Gegen 23.20 Uhr bemerkten Zeugen in der Otto-Rosenberg-Straße Rauch und Flammen in der 5. Etage des Gebäudes. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in einem dort gelegenen Zimmer eines 43-Jährigen zu einem Vollbrand. Der Bewohner und sein 26-jähriger Zimmernachbar sollen zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend gewesen sein. Die Feuerwehr löschte die Flammen und konnten ein Übergreifen auf andere Wohneinheiten verhindern. Die restlichen Bewohner und Bewohnerinnen des Hauses wurden evakuiert. Drei Männer, 30, 37 und 43 Jahre alt, erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und mussten ambulant in Krankenhäusern behandelt werden. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

+++U-Bahnhof beschmiert und Reizgas versprüht +++

Der U-Bahnhof Voltastraße in Gesundbrunnen ist in der Nacht mit Graffitis beschmiert worden. Gegen 2.40 Uhr wurden acht vermummte Personen über die Videoüberwachung aus der Leitzentrale der Berliner Verkehrsbetriebe bei den Schmierereien beobachtet. Anschließend sollen die Tatverdächtigen durch den U-Bahntunnel in Richtung Bahnhof Gesundbrunnen geflohen sein, wo drei der Davoneilenden von zwei Sicherheitsmitarbeitern angesprochen wurden.

Einer der Vermummten soll dann in Richtung eines der Mitarbeiter Reizgas gesprüht haben. Der Mitarbeiter blieb unverletzt. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte sahen kurze Zeit später am U-Bahnnotausstieg im Volkspark Humboldthain vier bis fünf Personen aus dem U-Bahntunnel kommen und in den Park verschwinden. Dort konnte ein 24-Jähriger, der die Flucht auf dem Fahrrad fortsetzte, gestellt und festgenommen werden. Bei seiner Festnahme verletzte sich eine Polizistin leicht. Der Mann wurde nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen in einem Gefangenengewahrsam entlassen.

Zivilkräfte nahmen zwischenzeitlich in der Wiesenstraße / Grenzstraße einen 23 Jahre alten Mann fest, der den Volkspark am dortigen Ausgang mit zwei weiteren Personen verlassen wollte. Er gab an, im Park spaziert zu sein. Die anderen beiden Personen rannten in den Park zurück. Die Nahbereichsfahndung nach den weiteren Tatverdächten mit Unterstützung der Hubschrauberstaffel verlief erfolglos. Wegen der Farbschmierereien hat der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Ermittlungen aufgenommen. Ein Fachkommissariat leitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

+++ Sattelzug fährt auf A12 auf Lkw auf - Fahrer schwer verletzt +++

Ein Lastwagenfahrer ist mit seinem Fahrzeug auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren und schwer verletzt worden. „Der Fahrer konnte aus der Kabine befreit werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmittag. Wegen der Bergungsarbeiten wurde die A12 zwischen den Anschlussstellen Friedersdorf und Storkow (Landkreis Oder-Spree) in Richtung Frankfurt (Oder) gesperrt, hieß es weiter. Auf Twitter forderte die Polizei Autofahrer auf, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Der Fahrer des ersten Lkw blieb bei dem Unfall unverletzt. Weitere Details zum Unfallhergang waren zunächst nicht bekannt.

+++ Brandsätze auf Gelände der chinesischen Botschaft geworfen +++

Polizeieinsatzkräfte haben am Mittwochmorgen einen Mann in Mitte festgenommen, der mehrere Brandsätze auf das Gelände der chinesischen Botschaft geworfen haben soll. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann die Gegenstände gegen 6 Uhr über den Zaun des Geländes an der Brückenstraße geworfen haben, die dann auf dem Boden vor einer Mauer des Botschaftsgebäudes zerschellten.

Mitarbeiter der Botschaft löschten den Brand mit einem Feuerlöscher. Zu einem Übergreifen der Flammen auf das Gebäude kam es nicht. Verletzt wurde niemand. Zeugen, Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens, hielten den Tatverdächtigen an der Kreuzung Brücken-/Köpenicker Straße fest, bis ihn Einsatzkräfte der Polizei festnahmen. Der 42-Jährige wurde dem Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt überstellt, die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann weigert sich, eine Maske zu tragen und bedroht Mitarbeiter der S-Bahn +++

Ein Fahrgast hat am Dienstag drei Sicherheitsangestellte der S-Bahn beleidigt und bedroht. Die Mitarbeiter hatten den Mann gegen 17 Uhr in der S42 an der Station Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg (Pankow) aufgefordert, eine Maske zu tragen. Der 27-Jährige weigerte sich und gab an, ein Attest zu haben, ohne dieses vorzeigen zu wollen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Er habe dann einen 27 Jahre alten Mitarbeiter fremdenfeindlich beleidigt. Außerdem habe er den drei Mitarbeitern mit einem Schlüsselbund sowie mit erhobenen Fäusten gedroht. Da der Fahrgast aggressiver wurde, packten ihn die drei Angestellten am Arm, begleiteten ihn auf den Bahnsteig und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Bei dem Mann konnte kein Attest gefunden werden. Nach der Feststellung seiner Personalien konnte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen Bedrohung und Beleidigung verantworten.

+++ Firmen-Transporter gestohlen - Festnahme +++

Wegen schweren Diebstahls muss sich ein 29-Jähriger verantworten. Der Inhaber einer Firma für Veranstaltungstechnik hatte in der Nacht zu Mittwoch die Polizei nach Johannisthal gerufen, weil sich gegen 3.15 Uhr zwei Personen auf dem Firmengelände an der Sportfliegerstraße an zwei Transportern seiner Firma zu schaffen machten. Als die Polizei eintraf, fuhr ein Mercedes der Firma vom Gelände. Der 29-jährige Fahrer wurde gestoppt und festgenommen. Weitere Einsatzkräfte bemerkten bei ihrer Anfahrt einen weiteren Mercedes mit der Werbeaufschrift der Firma. Diesem fuhren sie nach und fanden ihn an der Kreuzung Segelflieger Damm/Alter Segelflieger Damm, jedoch verunfallt, mit Beschädigungen und ohne Fahrer.

+++ Brandenburger Polizei sucht Gewalttäter - Frau schwer verletzt zurückgelassen +++

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung sucht die Brandenburger Polizei einen mutmaßlichen Gewaltstraftäter, der im August vergangenen Jahres seine damalige Lebensgefährtin schwer verletzt haben soll. Der 59-Jährige habe damals seine zwei Jahre jüngere Lebensgefährtin misshandelt und schwer verletzt an einer Straße zwischen Peitz und Maustmühle (Spree-Neiße) liegengelassen, berichtete die Polizeidirektion Süd am Mittwoch. Zuvor soll der Mann die 57-Jährige fortwährend tyrannisiert und ihr aufgelauert haben. Nachdem Passanten die Schwerverletzte gefunden hatten, wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

Das Amtsgericht Cottbus habe einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzungen, Nötigung, Diebstahl und Nachstellung gegen den 59-Jährigen erlassen, berichtete die Polizei. Der Mann sei untergetaucht und nutze eine Scheinidentität und den Ausweis eines Bekannten.

Bei der Polizei hätten sich weitere frühere Lebensgefährtinnen gemeldet, die Opfer von Straftaten des 59-Jährigen geworden seien, teilte die Direktion Süd mit. Der Mann handele überregional und habe deutschlandweit Kontakte sowie auch nach Polen. Die Polizei bittet um Hinweise auf den Aufenthaltsort des 59-Jährigen und sucht mögliche weitere Opfer von Straftaten des Mannes.

+++ Entlaufenes Stachelschwein aus Tierpark gefunden +++

Ein aus dem Tierpark Luckenwalde (Teltow-Fläming) entlaufenes Stachelschwein ist wieder aufgetaucht. Das teilte der Tierpark am Mittwoch auf seiner Facebookseite mit. Am frühen Morgen sei von der Polizei der Hinweis gekommen, dass das Tier auf einem Privatgrundstück gesichtet wurde. Ein Tierarzt verabreichte dem Schwein mit einem Pfeil eine Narkose. Daraufhin verschwand es kurzzeitig über drei weitere Grundstücke und schlief schließlich ein, wie es weiter hieß. Pfleger konnten es anschließend in sein Gehege zurückbringen, wo es sich jetzt erhole.

Das Stachelschwein war am Dienstag aus dem Tierpark verschwunden. Pfleger, Veterinäramt, Feuerwehr und Polizei hatten nach dem etwa zehn Kilo schweren Männchen gesucht. Der Tierpark hatte Flyer aufgehängt, auch, weil sich in der Nähe Kleingärten befinden. Tierpfleger hatten davor gewarnt, das Tier selber zu fangen und an verschiedenen Stellen Weintrauben-Fallen aufgestellt, um es anzulocken. Stachelschweine fressen gern Obst.

+++ Müllschlucker in Hochhaus brennt +++

Am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr brannte es in einem Müllschluckerraum eines Hochhauses in der Allee der Kosmonauten in Marzahn. Dadurch kam es zu einer starken Verrauchung in dem Gebäude. Acht Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Sie waren zuvor teilweise auf den Balkon im 18. Obergeschoss des Gebäudes in der Allee der Kosmonauten geflüchtet. Verletzt wurde laut Feuerwehr aber niemand. Die Feuerwehr war mit sechs Staffeln am Ort im Einsatz.

+++ Feuerwehr löscht Brand in Laube +++

In der Beerfelder Straße in Lichtenberg brannte am Dienstagabend gegen 21.20 Uhr eine kleine Laube. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Objekt bereits lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Es gab keine Verletzten.

( BM )