Blaulicht-Blog

Oberschöneweide: Drei Menschen aus brennendem Haus gerettet

| Lesedauer: 8 Minuten
Feuerwehr (Symbolbild).

Feuerwehr (Symbolbild).

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 8. März.

+++ Feuerwehr rettet drei Menschen aus brennendem Haus in Oberschöneweide +++

Bei einem Brand in einem leerstehenden Haus in Oberschöneweide (Treptow-Köpenick) haben Einsatzkräfte drei Menschen gerettet. Wie die Berliner Feuerwehr am Montag mitteilte, wurden zwei von ihnen mit einer Drehleiter und einer unter dem Schutz einer Fluchthaube aus dem Gebäude geholt. Wer die Menschen waren und warum sie sich in dem Haus in der Parkstraße aufhielten, konnte der Feuerwehrsprecher nicht sagen. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt.

Aus noch unbekannter Ursache war das Feuer am frühen Montagmorgen im Treppenhaus und in einem Zimmer ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit 30 Kräften im Einsatz.

+++ Mann in Borsigwalde getötet: Haftbefehl gegen Verdächtigen +++

Bei einem Streit in einem Wohnhaus in der Conradstraße in Borsigwalde (Reinickendorf) ist ein Mann in der Nacht zu Sonntag niedergestochen und tödlich verletzt worden. Ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte, dass das Opfer erstochen worden sei. Gegen einen Verdächtigen ist am Montag Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge erlassen worden, twitterte die Generalstaatsanwaltschaft. Er befinde sich in Untersuchungshaft. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Kurzschluss in Erdkabel - Stromausfall in Spremberg +++

Ein Kurzschluss in einem Erdkabel hat in der Spremberger Innenstadt (Spree-Neiße) zu einem Stromausfall geführt. Rund 2500 Anwohner seien am späten Montagvormittag betroffen gewesen, sagte der Geschäftsführer der Städtischen Werke, Michael Schiemenz auf Anfrage. Durch Umschaltmaßnahmen sei die Stromversorgung innerhalb einer halben Stunde wieder gewährleistet worden.

Der Kurzschluss in dem Erdkabel mit 20.000 Volt habe eine Explosion verursacht, berichtete Schiemenz. Daraufhin habe es zahlreiche besorgte Anrufe von Bürgern gegeben. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. Die Reparaturarbeiten an dem Erdkabel hätten bereits begonnen. Zuvor hatte die „Lausitzer Rundschau“ berichtet.

+++ Toter Wolf bei Lübben - Polizei ermittelt wegen Wilderei +++

Ein Wolf ist bei Lübben (Dahme-Spreewald) tot aufgefunden worden. Einwohner fanden ihn am Sonntag auf einer Sandbank in einem Wassergraben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Wolfsbeauftragte des Landes stellte fest, dass das Tier Verletzungen aufwies, die auf eine Tötung schließen lassen. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Wilderei aufgenommen.

Das Auftreten von Wölfen in Brandenburg ist nicht selten - vor allem im Süden. Laut einem Wolf- Monitoring des Landes gab es 2019/2020 in ganz Brandenburg 62 Wolfsterritorien, die von 47 Rudeln und 10 Paaren besiedelt waren.

+++ Straßenschilder in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln überklebt +++

Polizisten einer Einsatzhundertschaft haben in der vergangenen Nacht gegen 1.50 Uhr in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln mehrere überklebte Straßennamenschilder festgestellt. Einen Zusammenhang zum Internationalen Frauentag kann nicht ausgeschlossen werden. hieß es am Montag von der Polizei. Überklebt wurden die Schilder mit Druckpapier. Die Sachbeschädigungen wurden an insgesamt acht Orten rund um den Hermannplatz, Sonnenallee, Hasenheide und Herrfurthstraße entdeckt. Der polizeiliche Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.

+++ Polizei kontrolliert Geschwindigkeit auf A100 - Hohe Strafe für Audi-Fahrer +++

Polizisten haben am Sonntag auf der A100 in Charlottenburg-Nord eine Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt. In der Zeit zwischen 15.50 und 21.50 Uhr wurden Autofahrer und Motorradfahrer, die in Richtung Beusselstraße auf der Stadtautobahn in Höhe Goerdeler Steg unterwegs waren, überprüft. 487 der 7356 Gemessenen waren zu schnell unterwegs, teilte die Polizei am Montag mit. Ein Audi-Fahrer fuhr abzüglich einer Toleranz 162 km/h bei erlaubten 80 km/h. Ihn erwarten jetzt ein Bußgeld von 1360 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot von drei Monaten.

+++ Zahlreiche Corona-Verstöße bei Demonstration +++

Bei einer Demonstration, die am Sonntag von Mitte nach Prenzlauer Berg zog, hat die Polizei eine Vielzahl von Corona-Verstößen registriert. Es wurden neun Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Gebrauchs falscher Atteste und 45 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Nichttragens von Masken eingeleitet, teilte die Polizei am Montag mit. In der Spitze nahmen bis zu 450 Personen an dem Aufzug teil. An dem Einsatz waren rund 300 Polizisten beteiligt.

Nach Polizeiangaben versammelten sich um kurz vor 15 Uhr 180 Teilnehmer am Alexanderplatz, die keine Masken trugen. Die Beamten überprüften daraufhin die ersten Demonstranten und leiteten Strafermittlungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bei der ersten Zwischenkundgebung in der Metzer Straße / Straßburger Straße seien weitere Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt worden. Abstände seien nicht eingehalten worden. Teilweise seien auch keine Masken getragen worden. Einsatzkräfte ahndeten die Verstöße. Der Versammlungsleiter wiederholte daraufhin seine Aufforderungen, die Corona-Regeln einzuhalten.

In der Kollwitzstraße / Metzer Straße mussten die Beamten etwa 100 Gegendemonstranten abdrängen, die den Demonstrationszug erreichen wollten, hieß es in der Mitteilung der Polizei. Bei einer Zwischenkundgebung in der Diedenhofer Straße wurden erneut Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt. Außerdem warfen Gegendemonstranten gegen 16.15 Uhr in Höhe der Einmündung von der Knaackstraße in die Diedenhofer Straße ein Ei sowie einen Apfel gegen den im Aufzug mitfahrenden Lautsprecherwagen. Auch hier hätten Einsatzkräfte Gegenprotestanten abgedrängt, um ein Aufeinandertreffen zu unterbinden. Kurz nach 17 Uhr erreichte die Versammlung den Endplatz in der Greifswalder Straße, wo die Demonstration nach einer Abschlusskundgebung gegen 19 Uhr durch den Versammlungsleiter beendet wurde.

+++ Polizei stoppt Motorrad-Raser +++

Die Polizei hat am Sonntag einen Raser gestoppt. Gegen 20.15 Uhr fiel der Motorrad-Fahrer den Beamten auf dem Kurt-Schumacher-Damm auf, als er seine Suzuki stark beschleunigte. Bei seiner Fahrt über den Heckerdamm und die A100 soll der 24-Jährige mehrfach zu schnell gefahren sein und Sicherheitsabstände nicht eingehalten haben. An der Ausfahrt Hohenzollerndamm verließ der Motorradfahrer die Autobahn und konnte gestoppt werden, teilte die Polizei am Montag mit. Er habe dringend auf die Toilette gemusst und wisse, dass er zu schnell gefahren sei, gab der Mann bei der Befragung an. Nach der Aufnahme seiner Personalien wurde er vor Ort entlassen. Der 24-Jährige muss nun mit einem Monat Fahrverbot und einem Punkt rechnen.

+++ Dokumente aus Taxi gestohlen - Diebe festgenommen +++

Polizisten haben am Sonntag gegen 22.40 Uhr in Neukölln zwei Diebe festgenommen. Ein 30-Jähriger und ein 29-Jähriger hatten kurz zuvor im Kreuzungsbereich Elbestraße / Weserstraße eine Seitenscheibe eines Taxis eingeschlagen und daraus Dokumente entwendet. Anschließend sei das Duo gemeinsam auf einem Fahrrad geflüchtet. Die Männer konnten dank des Hinweises eines Anwohners in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen werden, teilte die Polizei am Montag mit. Bei den Durchsuchungen fanden die Polizisten Tatwerkzeug und Dokumente, die eindeutig dieser Tat zuzuordnen sind. Die beiden Beschuldigten wurden der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Mann bricht in Baucontainer in Mitte ein +++

Polizisten haben am Sonntag gegen 14 Uhr an einer Baustelle in der Schwartzkopffstraße in Mitte einen Dieb festgenommen. Der 53-Jährige soll mit einer Gerüstbaustange die Eingangstür eines Baucontainers aufgebrochen und sich dadurch Zutritt zu diesem verschafft haben. Der Mann hatte bei der Überprüfung Diebesgut bei sich, darunter Werkzeuge und Pfandgut, teilte die Polizei am Montag mit. In einem Gefangenengewahrsam wurde der Mann erkennungsdienstlich behandelt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls gegen den Mann.

+++ Zwei Autofahrer bei Unfall in Pankow verletzt +++

In Pankow an der Kreuzung Klemkestraße Ecke Straße vor Schönholz sind am Sonntagabend zwei Autos kollidiert. Dabei sollen beide Fahrer verletzt worden sein. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Feuerwehr räumte die Unfallstelle.

+++ Einsatz gegen Drogenhandel - Durchsuchungen und Festnahmen +++

In einem Verfahren wegen Drogenhandels in großem Stil hat die Polizei in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) insgesamt 16 Objekte durchsucht und zwei 26 und 38 Jahre alte Männer vorläufig festgenommen. Bei den Durchsuchungen seien unter anderem Betäubungsmittel, Bargeld, Handys und Computertechnik sichergestellt worden, teilte die Polizeidirektion Nord mit. Die Brandenburger Polizei sei von Beamten aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern unterstützt worden.

( BM/dpa )