Berlin-Reinickendorf

Mann in Borsigwalde getötet: Haftbefehl gegen Verdächtigen

Die Polizei führt den mutmaßlichen Täter ab.

Die Polizei führt den mutmaßlichen Täter ab.

Foto: Thomas Peise

In Borsigwalde ist ein Mann erstochen worden. Zuvor soll es Streit gegeben haben. Gegen den Verdächtigen wurde ein Haftbefehl erlassen.

Berlin. Bei einem Streit in einem Wohnhaus in der Conradstraße in Borsigwalde (Reinickendorf) ist ein Mann in der Nacht zu Sonntag von einem Kontrahenten niedergestochen und tödlich verletzt worden. Ein Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte, dass das Opfer erstochen worden sei.

Gegen einen Verdächtigen ist am Montag Haftbefehl wegen Körperverletzung mit Todesfolge erlassen worden, twitterte die Generalstaatsanwaltschaft. Er befinde sich in Untersuchungshaft.

Borsigwalde: Mann soll am Tatort verblutet sein

Die Polizei war gegen Mitternacht zur Conradstraße im Ortsteil Borsigwalde gerufen worden. Zuvor soll es einen Streit zwischen den Männern gegeben haben. Ein 55-Jähriger wurde von Einsatzkräften festgenommen. Der laut einem Polizeisprecher „dringend Tatverdächtige“ soll eine Stichwaffe verwendet haben. Nach Morgenpost-Informationen soll es zu einer Stichverletzung am Bein gekommen sein, bei der eine Schlagader getroffen wurde. Der Mann verblutete offenbar noch am Tatort. Reanimationsversuche vor Ort seien erfolglos geblieben. Das Opfer sei 32 Jahre alt gewesen.

Noch am Sonntag sei mit der Obduktion der Leiche begonnen worden. Die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

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( BM/dpa )