Blaulicht-Blog

Mit Stromkasten verkeilt: Pkw in kurioser Schieflage

| Lesedauer: 9 Minuten
 Ein Pkw rammte in Marienfelde einen geparkten Pkw so stark, dass dieser auf einen Stromkasten gedrückt wurde.

Ein Pkw rammte in Marienfelde einen geparkten Pkw so stark, dass dieser auf einen Stromkasten gedrückt wurde.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 7. März.

+++ Kuriose Schieflage: Pkw verkeilt sich mit Stromkasten +++

Am Luckeweg in Marienfelde kam es in der Nacht zu Sonntag zu einem kuriosen Unfall. Dabei wurden insgesamt vier Fahrzeuge, ein Kabelverteilerkasten und ein Gartenzaun beschädigt. Kurz nach 1 Uhr bog ein 26-Jähriger mit seinem Audi vom Luckeweg in die Ahrensdorfer Straße ein und prallte zunächst gegen einen geparkten Lastwagen. Anschließend fuhr er gegen einen abgestellten Hyundai, den er gegen einen VW schob. Der Hyundai wurde gegen den Verteilerkasten gedrückt und kam nahezu senkrecht zum Stehen.

Der Autofahrer blieb unverletzt, wies jedoch bei einer Atemalkoholmessung einen Wert von rund 1,5 Promille auf. Ein Kran der Feuerwehr stellte den Wagen wieder auf die Straße. Die Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten dauerten bis etwa 4 Uhr.

+++ Mann bei Verpuffung getötet +++

Ein 55-Jähriger, der seinem Nachbarn beim Bau einer Feuerschale helfen wollte, ist am Sonnabend in Beelitz (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ums Leben gekommen. Er hatte ein 1,20 Meter hohes Metallfass auf das Grundstück gebracht, teilte die Polizeidirektion West am Sonntag mit. Zum Aufschneiden nutzte er einen elektrischen Trennschleifer. Doch in dem Fass befanden sich noch Reste einer brennbaren Flüssigkeit, die verpufften. Dadurch wurde der Mann den Angaben zufolge so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsversuchen von Ersthelfern und Rettungskräften am Unfallort starb. Der Hausbesitzer befand sich während des Unglücks im Gebäude und blieb unverletzt.

+++ Zivilpolizisten greifen bei Drogendeal in Auto ein +++

Zivilkräfte der Polizei beendeten in der Nacht zu Sonntag in Prenzlauer Berg den Verkauf von Drogen aus einem Auto heraus. Die Fahnder wurden gegen 22.40 Uhr auf einen Mann an der Bernhard-Lichtenberg-Straße aufmerksam, der sich kurz auf den Beifahrersitz eines anhaltenden Autos setzte und dann wieder ausstieg. Bei der Überprüfung des 32-Jährigen räumte dieser ein, soeben Rauschgift gekauft zu haben. Dabei händigte er ein Gefäß mit Kokain aus. Es wurde beschlagnahmt. Bei der Durchsuchung des 28 Jahre alten Fahrers und des Fahrzeugs beschlagnahmten die Beamten rund 1800 Euro, ein Messer, ein Handy sowie mehrere Verkaufseinheiten verschiedener Drogen. Ein Drogenschnelltest ergab, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand.

+++ Schwerer Raub in Kreuzberg - zwei Männer verletzt +++

Bei einer körperlichen Auseinandersetzung in Kreuzberg wurden am Sonnabendnachmittag zwei Männer verletzt. Aus bislang noch unbekannten Gründen attackierten vier Unbekannte die beiden Männer gegen 15.45 Uhr am Kottbusser Tor. Dabei erlitt ein 23-Jähriger eine Schnittverletzung am Oberkörper, sein 26 Jahre alter Begleiter mehrere Stiche in den Rücken und den Arm. Zudem wurde ihm Geld geraubt. Nach dem Übergriff flüchtete das Quartett in unbekannte Richtung. Während der Jüngere ambulant versorgt wurde, kam der Ältere zur stationären Behandlung in eine Klinik. Es laufen Ermittlungen wegen schweren Raubes.

+++ Illegales Rennen mit BMW und Porsche gestoppt +++

Ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens erwartet zwei 29 und 30 Jahre alte Männer. Sie waren am Samstagabend mit ihren Fahrzeugen in der Nonnendammallee in Siemensstadt in Richtung Stadtautobahn unterwegs. Dabei erreichten beide Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h. Die Polizei verfolgte die Wagen und konnte sie in der See- und der Sylter Straße stoppen und überprüfen. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass die beiden Fahrer vor dem illegalen Rennen ihre Autos getauscht und mutmaßlich getestet hatten. Der BMW des Jüngeren und der Porsche des Älteren wurden beschlagnahmt. Zudem musste der 30-Jährige seinen Führerschein abgeben. Der 29-Jährige hatte keine Personaldokumente dabei und wurde erkennungsdienstlich behandelt.

+++ Senior prallt gegen Ampelmast und Autos - mehrere Verletzte +++

Zu einem Verkehrsunfall mit erheblichen Sachschaden und mehreren Verletzten kam es am Sonnabendvormittag in Dahlem. Ein 79-Jähriger war mit seinem BMW X3 kurz vor 11 Uhr an der Podbielskiallee unterwegs und prallte aus noch ungeklärten Gründen an der Einmündung Im Dol gegen zwei Ampelmasten. Anschließend kollidierte er mit dem VW Golf einer 52-Jährigen und schleuderte gegen einen 70 Jahre alten Radfahrer. Danach überschlug sich der BMW und rutschte gegen zwei geparkte Toyota und Renault. An sämtlichen Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Autofahrerin klagte über Schmerzen und ließ sich vom Rettungsdienst versorgen. Der Radfahrer wurde leicht an der Hüfte sowie an der Schulter verletzt und wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der 79-Jährige und seine 78 Jahre alte Beifahrerin kamen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Für die Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war die Podbielskiallee in beiden Richtungen bis etwa 15.45 Uhr gesperrt.

+++ Mit gestohlenem Auto in Kiosk gefahren - Zigaretten entwendet +++

Unbekannte brachen am Sonntagmorgen mit einem Fahrzeug in ein Geschäft in Mariendorf ein. Die Täter fuhren gegen 5.45 Uhr in den Kiosk am Mariendorfer Damm und entwendeten diverse Zigarettenschachteln. Anschließend flüchteten die Einbrecher mit ihrer Beute unerkannt zu Fuß und ließen den Audi, der zuvor gestohlen worden war, zurück.

+++ Schuppen brennt - Feuerwehr schützt Wohngebäude +++

Ein Schuppen neben einem Wohngebäude ist in Treptow-Köpenick in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr rückte am Sonntagmorgen mit rund 40 Einsatzkräften an und brachte den Brand unter Kontrolle, wie ein Sprecher mitteilte. Meldungen über Verletzte seien nicht bekannt. Bewohner hätten das angrenzende Gebäude vorübergehend verlassen. Das Haus im Ortsteil Müggelheim sei nicht betroffen gewesen. Die Feuerwehr habe drei Propangasflaschen aus dem Schuppen in Sicherheit gebracht.

Auf Twitter schrieb die Feuerwehr von einer starken Rauchentwicklung. Der Sprecher hatte zudem von einer „schwierigen Wasserversorgung“ über ein nahegelegenes Gewässer gesprochen. Das habe zusätzliche Einsatzkräfte erfordert.

+++ Pkw stößt mit Tram zusammen +++

Gegen 20.30 Uhr kam es in der Nacht zu Sonnabend an der Indira-Ghandi-Straße in Hohenschönhausen zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn. Verletzt wurde niemand. Der Unfall passierte, als der Pkw abbiegen wollte und die Tram dabei übersah.

+++ Auto landet bei Unfall auf dem Dach - Verletzter ins Krankenhaus +++

Ein Auto ist bei einem Verkehrsunfall in Schöneberg aus bislang unbekannter Ursache auf dem Dach gelandet. Ein Mensch wurde am frühen Sonntagmorgen notärztlich behandelt und kam ins Krankenhaus, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Technische Dienst der Feuerwehr habe das Fahrzeug wieder aufgerichtet. Die Polizei bestätigte den Unfall. Ein Sprecher des Lagezentrums sagte, nach ersten, noch unbestätigten Informationen handle es sich um ein Taxi, dessen Fahrer verletzt worden sei. Es sehe danach aus, als sei kein anderes Fahrzeug beteiligt gewesen. Die Grunewaldstraße sei zwischenzeitig gesperrt gewesen. Informationen zum Unfallablauf lagen zunächst nicht vor.

+++ Mann in Reinickendorf erstochen - Verdächtiger festgenommen +++

Gegen Mitternacht wurde die Polizei an die Conradstraße in Borsigwalde gerufen. Nach bisherigen Ermittlungen war es in einer Wohnung zu Streitigkeiten zwischen zwei Männern gekommen. Dabei soll ein 55-Jähriger seinen 32 Jahre alten Kontrahenten mit einer Stichwaffe tödlich verletzt haben. Der Mann verblutete offenbar noch am Tatort. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Mann in Reinickendorf erstochen: Hier geht es zum Artikel mit Fotos.

+++ Polizei hebt Treffen in Shisha-Bar auf +++

Verstoß gegen die Corona-Schutzverordnung: Gegen 22 Uhr wurde die Polizei zu einer Shisha Bar in der Boxhagener Straße in Friedrichshain alarmiert. In den hinteren Räumlichkeiten trafen die Beamten etwa zehn Personen an. Von allen wurden die Personalien aufgenommen, anschließend mussten sie die Bar verlassen.

+++ Feuer in mehreren Wohnungen in Berlin ausgebrochen +++

In einer Wohnung in der ersten Etage eines zweigeschossigen Wohngebäudes am Sterndamm in Treptow-Köpenick hat es am Sonntagnachmittag gebrannt. Dabei kam es zu explosionsartigen Zündungen. Die feuerwehrleute konnten die Ausbreitung der Flammen verhindern. Eine Person wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. 46 Einsatzkräfte waren mit drei Löschfahrzeugen vor Ort.

Am Abend geriet eine Wohnung in der zweiten Etage eines dreigeschossigen Hauses an der Sensburger Allee in Westend in Brand. 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz und löschten die Flammen. Eine Person kam mit Rauchgasvergiftung in eine Kinik.

Auch in Alt-Hohenschönhausen brannte es am Sonntagabend in einer Wohnung. Dort hatte der Rauchmelder für eine schnelle Alarmierung der Feuerwehr gesorgt. Die Einsatzkräfte löschten den Brand in der zweiten Etage eines dreigeschossigen Hauses an der Goeckestraße.

Gegen 22.30 Uhr brannte es in Charlottenburg in einer Küche einer Wohnung an der Haubachstraße. Auch hier hatte der Rauchmelder Alarm ausgelöst. Die Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften vor Ort, die den Brand schnell löschen konnten.

( BM/dpa )