Blaulicht-Blog

Auto von Immobilienfirma brennt aus - Brandstiftung vermutet

| Lesedauer: 7 Minuten
Im Einsatz: Ein Feuerwehrmann löscht einen brennenden Kleintransporter in der Altenhofer Straße in Hohenschönhausen.

Im Einsatz: Ein Feuerwehrmann löscht einen brennenden Kleintransporter in der Altenhofer Straße in Hohenschönhausen.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 6. März.

+++ Transporter von Immobilienfirma brennt - Brandstiftung vermutet +++

Gegen 0.30 Uhr brannte in der Nacht zu Sonnabend ein Kleintransporter einer Immobilienfirma auf einem Mieterparkplatz in der Altenhofer Straße in Hohenschönhausen vollständig aus. Eine Anwohnerin hatte den Brand bemerkt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die Brandbekämpfer konnten den Brand schnell löschen. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden zudem zwei rechts und links neben dem angegriffenen Fahrzeug parkende Kia beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus.

+++ Auto überschlägt sich - Feuerwehr im Einsatz +++

In der Nacht zu Sonnabend kam es gegen 22.30 Uhr auf dem Hermsdorfer Damm in Reinickendorf zu einem Unfall. Der Fahrer eines SUV verlor in einer Kurve die Kontrolle, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit dem Wagen. Niemand wurde verletzt. Die Feuerwehr stellte das Fahrzeug wieder auf die Räder.

+++ Transporter fährt auf Motorrad auf +++

Bei einem Verkehrsunfall heute früh in Grunewald zog sich ein Motorradfahrer schwere Verletzungen zu. Der 47-Jährige war gegen 4.45 Uhr mit seiner Yamaha auf der AVUS in Richtung Innenstadt unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Hüttenweg fuhr ihm von hinten ein 56-Jähriger mit einem Renault Master auf, wodurch der Kradfahrer auf die Fahrbahn stürzte und sich am Bein sowie an der Schulter verletzte. Er kam zur Operation in eine Klinik und verbleibt dort in stationärer Behandlung. Für die Unfallaufnahme war die Autobahn bis etwa 14.20 Uhr gesperrt.

+++ Polizei stellt Drogen sicher +++

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend hat das Ordnungsamt Neukölln an der Weserstraße und Ecke Laubestraße acht Personen in einem Lokal angetroffen. Das „Catering“ bestand aus Koks, Amphetamin und Marihuana. Der Einsatz wurde dann von der Brennpunktestreife vom Abschnitt 54 übernomme. Der Laden wurde geschlossen und versiegelt.

+++ Polizei fasst brutales Räubertrio +++

Zwei junge Männer wurden am Freitagabend in Kreuzberg von einem Räubertrio überfallen. Der 18- und der 20-Jährige waren gegen 20.30 Uhr in der Wrangelstraße unterwegs, als sie von den drei Unbekannten aufgefordert wurden, ihre Wertgegenstände herauszugeben. Dabei wurde der Jüngere mit einem Schlagring bedroht und mit Faustschlägen ins Gesicht attackiert. Nach der Übergabe eines Musikgerätes und Geld flüchtete das Trio, wurde jedoch kurz darauf in der Nähe festgenommen. Bei einer Durchsuchung der drei Halbstarken im Alter von 15, 17 und 18 Jahren wurden weder die Waffe noch die Beute gefunden. Alle drei Festgenommenen wurden dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) überstellt, das die weiteren Ermittlungen wegen schweren Raubes übernommen hat. Der beraubte 18-Jährige wurde nur leicht verletzt, musste aber nicht behandelt werden.

+++ Illegale Glückspielrunde aufgelöst +++

Einsatzkräfte der Polizei beendeten am Freitagabend eine illegale Glückspielrunde in Kreuzberg. Gegen 20.40 Uhr ging beim Polizeinotruf der Hinweis auf das mutmaßlich unerlaubte Zusammensein in einer Wohnung in der Kochstraße ein. Nachdem ein Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft vorlag, betraten die Einsatzkräfte kurz nach 21 Uhr die Maisonettewohnung. An mehreren Tischen und Automaten spielten insgesamt 20 Personen Poker und andere Glücksspiele. Niemand von ihnen hielt sich an Abstands- und sonstige Hygieneregeln.

Bei der Durchsuchung der sich über zwei Etagen erstreckenden Wohnung beschlagnahmten die Einsatzkräfte den Pokertisch, einen Chipkoffer und sieben Spielautomaten mit dazugehörigen Schlüsseln. Zudem entdeckten sie 16 Gefäße mit mutmaßlichem Kokain, zwei Tütchen mit Cannabis sowie 29 leere Gefäße, die zur Aufbewahrung von Drogen genutzt werden, eine Schreckschusswaffe und einen Schlagring. Diese Gegenstände sowie knapp 8000 Euro, die als möglicher Spieleinsatz in Frage kommen, wurden ebenfalls beschlagnahmt. Nach der Feststellung aller Personalien konnten eine 28-Jährige und 19 Männer im Alter von 23 bis 56 Jahren in ihre eigentlichen Wohnungen zurückkehren. Da sich für die Maisonettewohnung niemand verantwortlich zeigte, wurde diese für weitere Ermittlungen versiegelt. Es wurden Strafanzeigen wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung gefertigt.

+++ Bewohnerin verschreckt Einbrecher +++

Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Wedding verschreckte am Freitagnachmittag einen mutmaßlichen Einbrecher, der daraufhin die Flucht ergriff, jedoch wenig später festgenommen werden konnte. Die 53-Jährige bemerkte gegen 16.30 Uhr, dass sich jemand an der Terrassentür ihres Hauses in der Transvaalstraße zu schaffen machte. Als der Unbekannte die Anwesenheit der Frau registrierte, rannte er davon. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei entdeckten den Verdächtigten in der Nähe und nahmen ihn fest. Der 28-Jährige musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen, bevor er die Polizeidienststelle wieder verlassen konnte. Er sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen versuchten Einbruchs entgegen.

+++ Festnahme nach Geschäftseinbruch +++

Erfolglos blieb am Freitagabend ein Geschäftseinbruch in Alt-Hohenschönhausen. Gegen 18.30 Uhr zerstörte ein Mann die Glasscheibe eines Telefongeschäfts in einem Einkaufscenter in der Landsberger Allee. Dadurch löste er einen Alarm aus, woraufhin ihn ein Sicherheitsangestellter nach kurzer Flucht bis zum Eintreffen der Polizei festhalten konnte. Bei dem 43-Jährigen sowie in einem Mülleimer entlang des Fluchtweges fanden die Einsatzkräfte Einbruchswerkzeug. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Auto prallt gegen Verkehrsinsel - Fahrer schwer verletzt +++

In Neukölln ist am Freitagabend ein Autofahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Das Auto prallte „ohne Fremdeinwirkung“ gegen eine Verkehrsinsel auf der Werbellinstraße, wie eine Polizeisprecherin am Samstagmorgen mitteilte. Der 33-jährige Fahrer sei zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden. Weitere Verletzte habe es nicht gegeben. Die Polizei ermittle nun, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

+++ Betrunken Auto gefahren: Autofahrer verstirbt im Krankenhaus +++

Der Autofahrer, der am 13. Februar bei einem Verkehrsunfall in Reinickendorf die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und gegen einen geparkten Lastwagen geprallt war, erlag am Freitagabend in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Der 66-Jährige war gegen 20 Uhr in der Flottenstraße in Richtung Kopenhagener Straße unterwegs. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen geparkten Lkw. Bei dem Zusammenstoß erlitt der Mann Gesichtsverletzungen und klagte zudem über Schmerzen im Brustbereich. Eine Atemalkoholmessung ergab bei ihm einen Wert von 2,1 Promille. Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Hier wurde ihm auch Blut abgenommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

( BM/dpa )