Blaulicht-Blog

Mehrere Verletzte nach Messerstecherei in Wohnung

| Lesedauer: 12 Minuten
Gegen 0.30 Uhr kam es in einer Wohnung in der Frankfurter Allee in  Lichtenberg zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Gegen 0.30 Uhr kam es in einer Wohnung in der Frankfurter Allee in Lichtenberg zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 28. Februar.

+++ Mehrere Verletzte nach Messerstecherei in Wohnung +++

Durch einen Angriff mit einem Messer wurde vergangene Nacht ein Mann in Lichtenberg schwer verletzt. Gegen 0.25 Uhr bemerkten Einsatzkräfte auf dem Mittelstreifen der Frankfurter Allee einen blutüberströmten Mann, hielten an und übernahmen die erste Versorgung des Verletzten. Nach den daraufhin erfolgten Ermittlungen soll zuvor in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Frankfurter Allee eine Feier stattgefunden haben, bei der es zu einem Streit zwischen dem aufgefundenen, verletzten 27-Jährigen und weiteren Gästen, unter anderen einem 41-Jährigen, gekommen sein soll. Dabei soll der 27-Jährige Pfefferspray eingesetzt haben. Der 41-Jährige soll ein Messer ergriffen und mehrmals auf den zu diesem Zeitpunkt flüchtenden 27-Jährigen eingestochen haben.

Ein 42-Jähriger, der mit dem Messerangriff in Verbindung stehen soll, erlitt bei dem Angriff eine Handverletzung. Rettungskräfte brachten die beiden Verletzten zu stationären Behandlungen in Kliniken, wo der 42-Jährige unter Tatverdacht und entsprechender Bewachung steht. Weitere Einsatzkräfte brachten den 41-Jährigen in ein Polizeigewahrsam, wo er einem Fachkommissariat der überstellt wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Während der Sachverhaltsklärung auf dem Gehweg vor dem Wohnhaus reagierte ein 43-jähriger, ehemaliger Gast der Feier aggressiv auf die polizeilichen Maßnahmen und beschimpfte die eingesetzten Polizisten. Mehreren Aufforderungen sich zu beruhigen, kam er nicht nach. Gegen eine daraufhin erfolgte Freiheitsbeschränkung leistete er Widerstand und musste von zwei Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Während der Feier in der Wohnung sollen bis zu 15 Personen anwesend gewesen sein.

+++ Wohnwagenbrand in Pankow +++

Gegen 19.30 Uhr brannte in der Straße nach Arkenberge in Pankow ein Wohnwagen. Als die Feuerwehr am Ort eintraf, war der Wagen bereits komplett abgebrannt. Die Feuerwehr machte noch Restlöscharbeiten. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

+++ Radfahrer überfallen und getreten +++

Gegen 21 Uhr kam es zu einem Raubüberfall auf einen Radfahrer. Die Tat ereignete sich in der Amrumer Straße in Wedding. Die Täter traten und schlugen einen Radfahrer und wollten ihm das Fahrrad entwenden. Passanten riefen die Polizei. Diese konnte in unmittelbarer Nähe fünf Tatverdächtige festnehmen.

+++ Mülltonnenbrand in Prenzlauer Berg +++

Gegen 0.40 Uhr brannten in einem Innenhof eines Wohnhauses in der Danziger Straße in Prenzlauer Berg mehrere Mülltonnen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr rückte mit zwei Staffeln an und hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

+++ Polizei fasst Graffiti-Schmierer +++

Gegen 2.40 Uhr nahmen Polizisten in der Welsestrasse in Hohenschönhausen zwei Personen fest, die mehrere Fahrzeuge, zwei Supermärkte und mehrere Hauseingänge mit Graffitis beschmiert haben. Den Männern wurden Handfesseln angelegt und sie wurden durchsucht. Dabei wurden mehrere Edding-Stifte aufgefunden. Die Täter wurden dann in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Weiteren Ermittlungen übernommen

+++ Mann mit Stichverletzung bricht vor Feuerwache zusammen +++

Ein Mann mit mehreren Stichverletzungen ist in Tempelhof vor einer Feuerwache zusammengebrochen. Rettungskräfte brachten ihn nach Auskunft der Polizei aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus. Nähere Angaben dazu machte die Polizei zunächst nicht.

+++ 28-Jähriger nach Messerstich schwer verletzt +++

Bei einem Streit in Mitte ist ein 28 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstagvormittag mitteilte, beobachteten Passanten in der Nacht, wie ein Unbekannter den Mann zu Boden brachte. Anschließend sei der Verdächtige in Richtung Rosenthaler Platz geflüchtet. Rettungskräfte stellten nach ihrem Eintreffen eine Stichverletzung fest und brachten den Schwerverletzten ins Krankenhaus. Dort sei er operiert worden. Die Hintergründe des Streits waren zunächst unklar. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen, hieß es.

+++ Mann wird angefahren und schwer am Kopf verletzt +++

Ein Fußgänger ist von einem Transporter in Westend angefahren und schwer verletzt worden. Der 47-Jährige wurde am Freitag auf der Heerstraße an der Kreuzung Am Rupenhorn von dem Wagen eines 58-jährigen Fahrers erfasst, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Details war zunächst unbekannt. Der Mann kam demnach mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik, wo er stationär aufgenommen wurde. Die Heerstraße blieb an der Unfallstelle für mehrere Stunden bis zum späten Vormittag gesperrt.

+++ IC wegen Schwelbrand in Berlin gestoppt +++

Ein Intercity der Deutschen Bahn ist im Bahnhof Berlin-Friedrichstraße am Sonntagmorgen wegen eines Schwelbrandes geräumt worden. Niemand sei verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Brand in einem Schaltschrank eines Waggons erlosch demnach von selbst. Der Zug war nach Angaben einer Bahnsprecherin von Berlin-Ostbahnhof nach Basel unterwegs. Die Reisenden konnten mit einem Ersatzzug weiterfahren. Der betroffene Bereich im Bahnhof wurde geräumt. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die genaue Brandursache war zunächst unklar.

+++ Mutmaßlicher Taxifahrer wird nach Unfallflucht festgenommen +++

Ein alkoholisierter Autofahrer hat zwischen Schöneberg und Steglitz mehrere Unfälle verursacht ohne dabei anzuhalten. Der helle Wagen mit Taxischild soll beim Abbiegen aus dem Prellerweg in den Munsterdamm am Samstagmorgen laut Zeugen zunächst gegen einen geparkten Anhänger gekracht sein, wie die Polizei mitteilte. Das Taxi war demnach offenbar ohne Fahrgäste unterwegs. Danach soll das Auto nur wenige Meter weiter mehrere Leitbaken gerammt haben. Anstatt anzuhalten sei der 38 Jahre alte Fahrer mit dem verbeulten Fahrzeug geflüchtet.

Ein anderer Taxifahrer stoppte ihn schließlich in der Goerzallee. Ihm sei die unsichere Fahrweise des stark beschädigten Taxis aufgefallen sowie zwei ausgelöste Airbags. Die alarmierten Sicherheitskräfte nahmen den stark alkoholisierten und aggressiven Unfallfahrer fest. In seiner Kleidung wurden Drogen gefunden. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Es gebe keine Hinweise darauf, dass es sich um ein gestohlenes Taxi handelt, erklärte eine Polizeisprecherin.

+++ Fahrgäste angepöbelt und verletzt +++

Die Fahrerin eines Busses der BVG rief gestern Abend die Polizei zu einer Haltestelle der Linie 164 nach Adlershof. Nach Angaben der 37-Jährigen sollen an der Haltestelle Venusstraße zwei alkoholisiert wirkende Männer gegen 22.40 Uhr zugestiegen sein, ohne den geforderten Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im Bus sollen beide andere Fahrgäste bepöbelt und aufgefordert haben, die jeweilige Mund-Nase-Bedeckung abzulegen, wobei sie einer Mitfahrenden zu nahegekommen sein sollen. Als der 37-jährige Freund der Frau die Pöbeler aufforderte, Abstand zu halten, soll der Jüngere der beiden Alkoholisierten ihm gegen ein Bein getreten haben. Ein weiterer 40-jähriger Fahrgast, der auf die Situation aufmerksam wurde, soll dazwischen gegangen sein und erhielt von dem Älteren Schläge ins Gesicht, bis dieser außerhalb des Busses in der Rudower Chaussee zu Boden ging.

Auf den Liegenden soll der Jüngere mit dem Fuß eingetreten haben, bevor das Duo wegging. Eintreffende Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 35 nahmen, aufgrund der Personenbeschreibungen der Zeuginnen und Zeugen, noch in der Rudower Chaussee die beiden Tatverdächtigen im Alter von 22 und 50 Jahren fest. Der 40-jährige Fahrgast erlitt Verletzungen im Gesicht und wurde am Ort durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Die beiden Festgenommenen wurden zu einer Polizeidienststelle gebracht. Dort mussten sie sich erkennungsdienstlichen Behandlungen und Blutentnahmen unterziehen. Anschließend wurde beide entlassen. Die weiteren Ermittlungen zu den Körperverletzungen hat ein Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) übernommen.

+++ Erneut nationalsozialistische Zeichen geschmiert +++

Polizisten nahmen gestern Abend einen Mann in Friedrichsfelde fest. Gegen 21 Uhr beobachteten Fahnder eines Polizeiabschnittes einen bereits amtsbekannten 62-Jährigen dabei, wie er mit einem Farbstift ein Hakenkreuz auf einen Verteilerkasten an der Kreuzung Rummelsburger Straße/Ribbecker Straße schmierte. Die Polizisten hielten den Tatverdächtigen an und nahmen ihn fest.

Mehrere bei der Durchsuchung des Mannes gefundene Faserstifte beschlagnahmten sie und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 62-Jährige am Ort entlassen. Die Polizisten machten das Hakenkreuz unkenntlich. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

+++ Festnahmen nach Raub +++

Einsatzkräfte der Polizei nahmen gestern Abend fünf Tatverdächtige im Stadtteil Wedding fest. Nach bisherigen Ermittlungen sollen die Jugendlichen und Heranwachsenden gegen 19.35 Uhr einen 28-jährigen Fahrradfahrer an der Limburger Straße angehalten und zum Absteigen gezwungen haben. Anschließend sollen zwei der Gruppe auf den Radfahrer eingeschlagen und eingetreten sowie versucht haben, dessen Rucksack zu entreißen. Währenddessen fuhr ein weiterer junger Mann der Fünfergruppe mit dem Fahrrad des 28-Jährigen davon, bevor sich dieser losreißen, flüchten und in Sicherheit bringen konnte. Aus der Sicherheit heraus alarmierte er die Polizei.

Einsatzkräfte des Fachkommissariates für Jugendgruppengewalt der Polizeidirektion 1 (Nord) konnten alle Tatverdächtigen im Alter von 15, 17 und 19 Jahren, sowie zwei 18-Jährige, noch in der Nähe festnehmen. Das Fahrrad fanden sie ebenfalls und konnten es dem Geschädigten wieder aushändigen. Weitere Einsatzkräfte brachten die beiden Jugendlichen und die drei Heranwachsenden in verschiedene Polizeidienststellen, wo sie alle nach einer jeweils durchgeführten erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen wurden. Der 28-Jährige erlitt leichte Verletzungen an der Hüfte, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab.

+++ Einsatzwagen stößt mit Straßenbahn zusammen +++

Bei einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Polizeifahrzeugs wurden heute früh in Mitte drei Personen verletzt. Nach den ersten Ermittlungen und Aussagen fuhr ein Fahrer eines Einsatzwagens des Verkehrsüberwachungsdienstes gegen 5.40 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der Alexanderstraße in Mitte mit eingeschalteten Blaulicht in Richtung in Richtung Karl-Liebknecht-Straße. Ob der Beamte die Kreuzung mit der Bernhard-Weiß-Straße bei Rot passierte und dabei mit der von links kommenden Straßenbahn zusammenstieß, mit der die Tramfahrerin vom Alexanderplatz aus in Richtung Wadzeckstraße unterwegs war, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Durch den Aufprall erlitt der Polizist am Steuer Verletzungen am Rumpf und wurde durch Rettungskräfte zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Kollege auf dem Beifahrersitz und die Mitarbeiterin der BVG erlitten einen Schock, blieben jedoch sonst körperlich unverletzt. Sowohl die Tramführerin als auch die beiden verletzten Beamte konnten ihre Dienste nicht weiter verrichten. Die Untersuchungen zum Unfallhergang wurden am Ort durch den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 5 (City) übernommen. Während der Unfallaufnahme war die Kreuzung Alexanderstraße/Karl-Liebknecht-Straße/B2/Otto-Braun-Straße für knapp zwei Stunden nicht passierbar.

+++ Party in Drei-Zimmer-Wohnung +++

In der vergangenen Nacht riefen Anwohner die Polizei wegen starken Lärms zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Lietzenburger Straße in Charlottenburg. Eintreffende Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 25 machten kurz vor Mitternacht in einer Wohnung in der vierten Etage die Lärmquelle aus. Nach mehrmaligem Klingeln und Klopfen öffnete der 55 Jahre alte Verantwortliche der Drei-Zimmer-Wohnung und gab auf Befragen an, dass bei ihm eine Party stattfindet.

Die Kräfte bemerkten im Flur der Wohnung etwa ein Dutzend leicht bekleidete Personen. Mit Unterstützung nachalarmierter Einsatzkräfte wurden in der etwa 70 Quadratmeter großen Wohnung 15 Frauen und 21 Männer im Alter von 19 bis 55 Jahren angetroffen. Nach der Überprüfung der Personalien aller Gäste und der Einleitung entsprechender Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mussten diese die Wohnung verlassen.

Während der polizeilichen Maßnahmen reagierte ein 50 Jahre alter Gast aggressiv und schubste einen Polizisten aus der Wohnung. Die Kräfte nahmen diesen Mann fest und legten ihm Handfesseln an. Gegen ihn leiteten die Einsatzkräfte zudem ein Strafverfahren wegen Tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten ein.

( BM )