Blaulicht-Blog

Täter flüchtet nach Messerstich in den Rücken

| Lesedauer: 13 Minuten
Gegen 01.20 Uhr in der Nacht zum Samstag kam es an einer Haltestelle am Rosenthaler Platz in Mitte zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.

Gegen 01.20 Uhr in der Nacht zum Samstag kam es an einer Haltestelle am Rosenthaler Platz in Mitte zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 27. Februar.

+++ Täter flüchtet nach Messerstich in den Rücken +++

In der vergangenen Nacht erlitt in Mitte ein Mann eine Stichverletzung. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der 28-Jährige gegen 1.20 Uhr im Weinbergsweg mit einem unbekannt gebliebenen Mann in einen Konflikt. Der Unbekannte soll dann, gemäß Zeugen, kurz bevor er den später Verletzen zu Boden brachte, einen Stich mit Worten angedroht haben. Anschließen floh der Tatverdächtige in Richtung U-Bahnhof Rosenthaler Platz. Alarmierte Einsatzkräfte stellten kurze Zeit später den auf dem Boden Liegenden mit einer Stichverletzung in der rechten Köperhälfte fest. Der 28-Jährige verblieb nach sofortiger Operation stationär in einem Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei der zuständigen Polizeidirektion übernommen.

+++ Tödlicher Autounfall zwischen Storkow und Fürstenwalde +++

Bei einem Autounfall auf der Autobahn 12 zwischen Storkow und Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) ist ein 41 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, fuhr der Mann mit einem Kleintransporter ungebremst auf ein Stauende auf und kollidierte mit einem Sattelzug.

Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der 54 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs blieb bei dem Unfall am Freitagabend unverletzt. Warum der Transporterfahrer auf den Sattelzug auffuhr, war zunächst unklar. Die A12 musste in beide Richtungen für mehr als fünf Stunden gesperrt werden.

+++ Wohnungsloser von Unbekannten attackiert und Zelte angezündet +++

In Britz sollen drei unbekannte Jugendliche oder junge Männer gestern Abend einen wohnungslosen Mann attackiert und anschließend dessen Zelt angezündet haben. Der 59-Jährige gab an, gegen 20 Uhr in einer Parkanlage in der Gutschmidtstraße in Neukölln von dem Trio aus seinem dort aufgestellten Zelt getrieben und anschließend mit Stöcken geschlagen und getreten worden zu sein. Er sei dann zunächst geflüchtet und habe, als er wenig später zurückkehrte, sein Zelt in Flammen stehend vorgefunden.

Trotz der Löschversuche alarmierter Kräfte der Feuerwehr, brannte das Zelt samt aller Habseligkeiten des 59-Jährigen vollständig nieder. Rund zwei Stunden später musste die Feuerwehr abermals tätig werden, da ein zweites Zelt eines anderen Wohnungslosen ebenfalls in Flammen stand. Auch dieses brannte komplett aus. Der attackierte 59-Jährige erlitt Verletzungen durch die körperlichen Attacken der Unbekannten, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Die Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung durch Feuer dauern an.

+++ Seniorin an Haustür beraubt +++

Ein Unbekannter hat gestern Nachmittag in Westend eine 80-Jährige beraubt und diese hierbei leicht verletzt. Den ersten Informationen zufolge hatte die Anwohnerin der Lötzener Allee dem Mann gegen 14.20 Uhr auf Klingeln geöffnet. An der Tür hatte sie dann den Geldwechselwunsch des Unbekannten erfüllen wollten und ihr Portemonnaie geholt. Der Mann entriss der hilfsbereiten Dame die Geldbörse, stieß sie zu Boden und flüchtete. Die Beraubte wurde hierbei leicht am Kopf verletzt. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) ist nun mit den Ermittlungen betraut.

+++ Fünf Verletzte bei Feuer in Urban-Krankenhaus +++

In einer Klinik in Berlin-Kreuzberg ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Die Rettungskräfte wurden wegen eines Brandes in einem Patientenzimmer im Urban-Krankenhaus in der Dieffenbachstraße in Kreuzberg alarmiert, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte.

Drei Krankenhausmitarbeiter und zwei Patienten seien durch Rauchgas leicht verletzt worden. „Sie wurden direkt im Krankenhaus versorgt, mussten aber nicht stationär behandelt werden“, sagte der Sprecher. 60 Einsatzkräfte waren vor Ort, das Feuer sei schnell gelöscht worden. Die Brandursache und der genaue Hergang waren zunächst unklar.

+++ Polizei zieht Drogen-Taxi aus dem Verkehr +++

Gegen 21.30 Uhr am Freitagabend kontrollierten Polizisten auf der Reinickendorfer Straße in Wedding einen Pkw, der kurz vorher aufgefallen war. In dem Fahrzeug wurden Drogen gefunden. Der Fahrer wurde festgenommen und der Pkw sichergestellt. Vermutlich handelt es sich dabei um ein sogenanntes Drogentaxi. Die Wohnung des Fahrers wurde ebenfalls durchsucht.

+++ Wasserschaden nach Vandalismus +++

Unbekannte sind gestern in einen Bürokomplex in Friedrichshain eingebrochen und haben dort einen erheblichen Sachschaden verursacht. Auf bisher noch nicht geklärte Art hatten sich Personen Zugang zu dem von mehreren Firmen genutzten Komplex in der Warschauer Straße verschafft und dort diverse Räume durchwühlt. Ob und was entwendet wurde ist Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen.

Im Zuge des Einbruchs wurden etliche Gegenstände zerstört und von den Kriminellen offenbar alle Wasserhähne aufgedreht. Gegen 21.30 Uhr wurde ein Ladenbetreiber eines darunterliegenden Geschäfts durch einen Wasserschaden auf den Einbruch aufmerksam. Auch eine in dem Gebäude ansässige Bibliothek hat durch den Wassereinbruch Schäden zu beklagen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Beim Rückwärtsfahren Fußgängerin erfasst +++

Bei einem Verkehrsunfall in Tiergarten erlitt gestern Mittag eine 72-Jährige schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 42-Jähriger gegen 11.30 Uhr in der Kurfürstenstraße rückwärts in eine Parklücke fahren und erfasste hierbei die Fußgängerin, die zeitgleich hinter dem Wagen die Fahrbahn überquerte. Die Frau stürzte und zog sich hierbei schwere Verletzungen zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Auto und Führerschein nach Fahrzeugrennen beschlagnahmt +++

Einsatzkräfte haben gestern Abend in Mahlsdorf ein Auto und einen Führerschein nach einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen beschlagnahmt. Ein 29-jähriger Zeuge hatte gegen 19.40 Uhr zuvor ein illegales Autorennen auf der B1 in Richtung Berlin ab Höhe der Stadtgrenze zwischen zwei VW Golf beobachtet und die Polizei alarmiert. Anschließend war der Mann den beiden Pkw hinterhergefahren, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und sprunghaften Fahrstreifenwechseln stadteinwärts gesteuert worden sein sollen. Dadurch, dass die Fahrzeuge zwischenzeitlich bei Rot an Kreuzungen hielten, soll es dem Zeugen möglich gewesen sein, bis zum Schluss an einem der beiden dran zu bleiben.

Die eintreffenden Einsatzkräfte, die im telefonischen Kontakt zum Hinterherfahrenden standen, konnten dann das durch den Zeugen verfolgte Fahrzeug im Blumberger Damm Höhe Cecilienstraße anhalten. Der 30-jährige Fahrzeugführer war überrascht, als sein Fahrzeug und sein Führerschein auf richterliche Anordnung beschlagnahmt wurden. Die Ermittlungen gegen den Angehaltenen und gegen den flüchtigen Fahrzeugführenden, zu dem das Kennzeichen bekannt ist, führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost).

+++ Polizei stellt Spielautomaten sicher +++

Nach Morgenpost-Informationen wurden mehrere Jugendliche in einer Kneipe in der Ortolfstraße in Altglienicke gemeldet, die lautstark gefeiert haben sollen. Das Ordnungsamt stellte bei einer Begutachtung des Ladens tatsächlich eine Person im Laden fest. Nach ersten Erkenntnissen sollen auch zwei Glücksspielautomaten eingeschaltet und genutzt worden sein. Die Automaten wurden beschlagnahmt.

+++ Sperrmüll-Brand vor Wohnhaus +++

Gegen 00.50 Uhr in der Nacht zum Samstag brannte Sperrmüll vor einem Hochhaus in der Hans-Eisler-Straße in Prenzlauer Berg. Die Flammen und der Rauch gelangten auch ins Treppenhaus. Die Feuerwehr, die mit vier Staffeln am Ort war, hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Eine Person wurde vom Rettungsdienst behandelt, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus und ermittelt.

+++ Illegaler Spielsalon geschlossen +++

Gegen 20 Uhr stellten Außendienstkräfte des Ordnungsamts Berlin Neukölln in einer Lokalität in der Donaustraße illegalen Betrieb fest. Beim Begehen der Kneipe wurden mehrere Personen angetroffen. Es konnten Verstöße gegen die Spielverordnung und Covid-Verordnung des Landes Berlin festgestellt werden. Es wurden drei Glücksspielautomaten sichergestellt. Darunter ein illegales Spielgerät ohne Zulassung. Die Automaten waren bei der Begehung eingeschaltet und wurden offenbar auch bespielt. Der Laden wurde geschlossen und versiegelt.

+++ Mann wird angefahren und schwer am Kopf verletzt +++

Ein Fußgänger ist von einem Transporter im Berliner Westend angefahren und schwer verletzt worden. Der 47-Jährige wurde am Freitag auf der Heerstraße an der Kreuzung Am Rupenhorn von dem Wagen eines 58-jährigen Fahrers erfasst, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Details war zunächst unbekannt. Der Mann kam demnach mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik, wo er stationär aufgenommen wurde. Die Heerstraße blieb an der Unfallstelle für mehrere Stunden bis zum späten Vormittag gesperrt.

+++ Polizeikräfte bei Fahrzeugkontrolle angegriffen +++

Bei einer Verkehrskontrolle in Gesundbrunnen wurden gestern Abend zwei junge Männer aggressiv und mussten vorläufig festgenommen werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Besatzung eines Einsatzwagens des zuständigen Polizeiabschnitts gegen 19.45 Uhr in der Badstraße ein in zweiter Reihe haltender Wagen aufgefallen. Als dieses bei Erblicken des Polizeifahrzeugs losfuhr, bemerkten die Polizeibeamten, dass ein Kind auf dem Rücksitz ohne vorgeschriebene Sicherung mitfuhr. Die Beamten stoppten das Fahrzeug und sprachen den Fahrer an. Dieser soll sofort aggressiv reagiert und sich gänzlich uneinsichtig ob der ihm vorgeworfenen Ordnungswidrigkeiten gezeigt haben.

Zudem händigte er den Polizisten einen Führerschein aus, der den Verdacht erregte, gefälscht zu sein. Weitere Polizeikräfte überprüften den Führerschein auf einer Polizeidienststelle, wodurch sich der Verdacht bestätigte. Die Beamten machten dem 22 Jahre alten Fahrer daraufhin den Tatvorwurf des Verdachts der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und untersagten ihm die Weiterfahrt. Dieser reagierte sehr aggressiv und versuchte weiterzufahren. Die Polizisten nahmen ihm daraufhin den Fahrzeugschlüssel weg und legten ihm die Handfessel an. Hierbei leistete der 22-Jährige Widerstand und versuchte sich der Festnahme zu entziehen. Dessen 23- jähriger Bruder, der als Beifahrer in dem Wagen gesessen hatte, fing nun ebenfalls an aggressiv zu werden und soll den zweiten Polizisten, der die Festnahme sicherte, attackiert haben. Hierbei verletzte er diesen leicht an der Hand. Der Beamte musste schließlich sein Reizstoffsprühgerät einsetzen um den tätlichen Angriff zu unterbinden. Anschließend gelang es, auch dem 23-Jährigen die Handfessel anzulegen. Beide aggressiven Brüder wurden durch alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr vor Ort behandelt.

Anschließend brachten die Polizisten den 22-jährigen Fahrer in einen Polizeigewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Danach durfte er seinen Weg fortsetzen. Sein 23 Jahre alter Bruder wurde nach Personalienfeststellung noch am Ort entlassen. Die Ermittlungen wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Urkundenfälschung und des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis dauern an.

+++ Brüder attackieren Polizisten bei Verkehrskontrolle +++

Kind ungesichert auf dem Rücksitz, gefälschter Führerschein - weil sie bei einer Verkehrskontrolle aggressiv wurden, hat die Berliner Polizei zwei Brüder am Freitagabend mit Reizstoff unter Kontrolle gebracht. Der 22-jährige Fahrer und sein 23 Jahre alter Bruder waren der Polizei in Gesundbrunnen aufgefallen, weil sie mit einem Kind auf dem Rücksitz ohne Sicherung unterwegs waren.

Bei der Überprüfung des Führerscheins stellte sich heraus, dass das Dokument gefälscht war. Daraufhin wurde der Fahrer aggressiv und versuchte sich der Festnahme zu entziehen. Die Beamten legten ihm die Fesseln an. Weil sein Mitfahrer ebenfalls ausfallend wurde und einen Beamten attackierte, setze die Polizei Reizstoff ein. Fahrer und Mitfahrer wurden anschließend von Rettungskräften der Feuerwehr vor Ort behandelt. Nun wird wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Urkundenfälschung und des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

+++ Mehrere Unfälle mit Taxi verursacht und geflüchtet +++

Ein Mann hat in der vergangenen Nacht in Schöneberg und Steglitz mehrere Unfälle verursacht und ist anschließend geflüchtet. Mehrere Zeugen hatten gegen 2.10 Uhr die Polizei verständigt und angegeben, dass ein heller Mercedes mit Taxischild beim Abbiegen aus dem Prellerweg in den Munsterdamm gegen einen geparkten Anhänger gefahren sein soll. Anschließend soll der Fahrer weitergefahren und nur wenige Meter weiter mit mehreren Leitbarken kollidiert sein. Auch dieser Unfall hatte den Fahrer nicht zum Anhalten veranlasst und er war mit dem inzwischen stark beschädigten Fahrzeug geflüchtet. Polizeikräfte suchten daraufhin die Umgebung ab. Ein anderer Taxifahrer stoppte den Unfallverursacher schließlich in der Goerzallee. Ihm war der Mercedes aufgrund der starken Beschädigungen, unter anderem waren beide Airbags ausgelöst, und der unsicheren Fahrweise aufgefallen.

Wenig später eintreffende Polizeikräfte nahmen den 38-jährigen Unfallverursacher vorläufig fest. Der Mann reagierte aggressiv und wirkte stark alkoholisiert. Zudem war nicht auszuschließen, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Hinzugerufene Rettungskräfte der Feuerwehr brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort wurde er untersucht und ihm wurde Blut abgenommen. Verletzungen wies der Mann zunächst nicht auf, verblieb aber zur Beobachtung im Krankenhaus. In seiner Kleidung fanden die Polizeikräfte Betäubungsmittel. Die Ermittlungen dauern an.

( BM )