Blaulicht-Blog

Demonstranten in griechisches Konsulat eingedrungen

| Lesedauer: 7 Minuten
Polizisten stehen vor dem besetzten griechischen Konsulat.

Polizisten stehen vor dem besetzten griechischen Konsulat.

Foto: Fabian Sommer/dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 24. Februar.

+++ Demonstranten in griechisches Konsulat eingedrungen - Strafantrag +++

In das griechische Konsulat in Berlin sind nach Angaben der Polizei am Mittwochmittag etwa zehn Menschen eingedrungen. Sie wollten das Gebäude nicht freiwillig verlassen, sagte ein Polizeisprecher. Mitarbeiter des Konsulats in der Mohrenstraße haben demnach einen Strafantrag gestellt und die Polizei um Hilfe gebeten. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht mitgeteilt.

+++ Feuer in Marzahn - Rauchsäule weithin sichtbar +++

Die Berliner Feuerwehr ist am Mittwochnachmittag an der Wolfener Straße in Marzahn im Einsatz. Dort brennt es im Dachbereich eines Gebäudes. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Die Feuerwehr ist mit drei Staffeln vor Ort. Informationen über mögliche Verletzte oder zur Brandursache lagen zunächst nicht vor.

+++ Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Cottbus entdeckt +++

In der Innenstadt von Cottbus ist eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Der Fundort befinde sich an der Virchowstraße. In diesem Gebiet liegen unter anderem Geschäfte und Wohnhäuser und ein Theater. Details zum Fund und weiteren Maßnahmen wollte die Stadt im Verlauf des späteren Nachmittags mitteilen. Es seien derzeit noch weitere organisatorische Abstimmungen notwendig, hieß es.

+++ Fahrraddieb greift Polizisten an +++

Ein mutmaßlicher Fahrraddieb wehrte sich am Dienstagnachmittag in Mitte gegen seine Festnahme. Gegen 17 Uhr bemerkten Polizisten einen polizeibekannten 17-Jährigen, der aus dem Volkspark am Weinbergsweg gerannt kam und sich zunächst an der Straße auf eine Mauer setzte. Wenige Minuten später wurde der junge Mann von zivilen Einsatzkräften in der Invalidenstraße Ecke Ackerstraße mit einem für ihn zu großen Fahrrad gesehen, das er kurz zuvor nicht bei sich hatte.

Mit seiner Kontrolle und Festnahme am S-Bahnhof Nordbahnhof war der junge Mann nicht einverstanden und stieß mit seinem Ellenbogen in Richtung des Polizisten. Dieser konnten dem Angriff ausweichen und den Jugendlichen, der sich weiter durch Herausdrehen und Herauswinden gegen die Festnahme wehrte, mit Hilfe weiterer Kollegen festnehmen. Mit dem mutmaßlichen Fahrraddiebstahl konfrontiert gab der Festgenommene zu, das nicht angeschlossene Rad auf einem Innenhof in der Invalidenstraße an sich genommen zu haben. Nach einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle wurde der 17-Jährige mit rund 1,4 Promille einer Kriseneinrichtung für Jugendliche übergeben. Er sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Fahrraddiebstahls, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte entgegen.

+++ Durchsuchung bei Berliner Staatsanwalt: Verdacht der Geldwäsche +++

Aktuell durchsuchen Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamtes Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin die Wohnräume und das Dienstzimmer eines Berliner Staatsanwalts. Gegen ihn besteht der Verdacht der Geldwäsche, der Verletzung von Dienstgeheimnissen und verschiedener Steuerstraftaten.

Die Straftaten, derer er verdächtig ist, stehen überwiegend nicht im Zusammenhang mit der dienstlichen Tätigkeit des Staatsanwalts, sondern beziehen sich auf seinen privaten Lebensbereich, teilt die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit. Allerdings bestehe der Verdacht, dass er unbefugt Daten aus dem staatsanwaltschaftlichen Informationssystem abgefragt und an Dritte weitergegeben habe. Dem beschuldigten Staatsanwalt wurde vorläufig die Führung der Dienstgeschäfte verboten.

+++ Feuerwehreinsatz im Rathaus Schöneberg +++

Am Mittwochmorgen ist die Feuerwehr zu einem Einsatz im Rathaus Schöneberg ausgerückt. In einem Kellerraum des Gebäudes war es zu einer leichten Rauchentwicklung gekommen, es gab keine offenen Flammen. 40 Einsatzkräfte waren im Einsatz und leiteten Entrauchungsmaßnahmen ein. Laut Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein wurde niemand verletzt. Teile des Gebäudes wurden aber zur Sicherheit evakuiert. Verkehrsteilnehmer mussten zeitweise mit Einschränkungen in dem Bereich rechnen, wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mitteilte. Gegen 10.40 Uhr war der Einsatz beendet.

+++ Frau wird in Lichtenberg von U-Bahn erfasst +++

In Lichtenberg hat sich in der Nacht zu Mittwoch gegen 0.15 Uhr ein Unfall ereignet. Eine Frau wurde dabei von einer in den Bahnhof Lichtenberg einfahrenden U-Bahn der Linie U5 erfasst. Die 19-Jährige soll laut Angaben von Zeugen selbst ins Gleisbett geklettert sein und dort getanzt haben. Der Zugführer habe eine Gefahrenbremsung eingeleitet, die Bahn erfasste jedoch die Frau. Sie erlitt demnach Verletzungen an Kopf und Rumpf und wurde in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Ein Suizidversuch wird nach dem bisherigen Erkenntnisstand ausgeschlossen.

+++ Rund 40 Menschen in Massenschlägerei in Neukölln verwickelt +++

In Neukölln ist es zu einer Massenschlägerei mit rund 40 Beteiligten gekommen. Zeugen hatten am Dienstag gemeldet, dass zwei Gruppen an der Glasower Straße unter anderem mit Messern und Rohren aufeinander losgingen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Ursache für den Streit sei noch unbekannt. Ein Bezug ins Clan-Milieu könne derzeit nicht ausgeschlossen werden und werde geprüft, hieß es von der Polizei auf Nachfrage. Die Beamten nahmen einen verletzten 21-Jährigen fest, der zuvor die Flucht ergriffen und dabei versucht hatte, eine Tüte mit Rauschgift loszuwerden. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der Auseinandersetzung und wegen schweren Landfriedensbruchs. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Autoeinbrecher saß schon auf Fahrersitz - Festnahme +++

Polizisten nahmen in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Autoeinbrecher in Neu-Hohenschönhausen fest. Gegen 3.25 Uhr bemerkten Zivilpolizisten auf einem Parkplatz in der Falkenberger Chaussee einen Lichtschein in einem Transporter. Als sie den Sprinter überprüfen wollten, sahen sie einen Mann auf dem Fahrersitz, der den Fahrzeuginnenraum mit seiner Taschenlampe ausleuchtete und durchsuchte. Der Mann ergriff zunächst die Flucht und konnte durch alarmierte Polizeibeamte in Tatortnähe festgenommen werden. Im Auto waren schon persönliche Gegenstände für den Abtransport bereitgelegt worden. Bei der Durchsuchung des 30-Jährigen fanden die Zivilfahnder ein Einhandmesser. Der Festgenommene wirkte alkoholisiert. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von etwa 1,3 Promille. Der Tatverdächtige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und nach erfolgter Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen.

+++ Einbruch in Einfamilienhaus und Autodiebstahl: Zeugen gesucht +++

Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach zwei Männern. Sie sollen am 17. Oktober 2020 in ein Einfamilienhaus eingebrochen sein. Neben Bargeld und Schmuck wurde ein Audi samt zugehörigem Originalschlüssel gestohlen. Die Tat ereignete sich laut Polizei in einem Einfamilienhaus in der Heydenstraße in Schmargendorf zwischen 10.50 Uhr und 12.00 Uhr. Einbruch in Einfamilienhaus und Autodiebstahl: Zeugen gesucht - hier geht es zur vollständigen Meldung und Foto.

+++ Polizisten retten Mann aus brennendem Bauwagen +++

Die Polizei hat einen Mann in Strausberg (Märkisch-Oderland) aus einem brennenden Bauwagen gerettet. Nach ersten Erkenntnissen bemerkten Polizisten bei einem Kontrollgang am Dienstag am Otto-Langenbach-Ring Qualm, der aus einem Bauwagen aufstieg. Als sie nachsahen, entdeckten sie einen Mann und retteten ihn aus dem Wagen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der 53-Jährige kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr löschte den Brand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Mann einen Ofen in dem Wagen in Betrieb nehmen.

( BM/dpa )