Blaulicht-Blog

Mehrere Autos in Prenzlauer Berg in Flammen

| Lesedauer: 9 Minuten
An der Einsteinstraße brannten mehrere Autos.

An der Einsteinstraße brannten mehrere Autos.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 23. Februar.

+++ Mehrere Autos brennen in Prenzlauer Berg +++

An der Einsteinstraße in Prenzlauer Berg brannten in der Nacht zu Dienstag gegen 0.50 Uhr vier Autos komplett aus. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Feuerwehr musste mit 15 Einsatzkräften ausrücken, um den Brand zu löschen.


+++ Vor Polizei geflüchtet – Zeugen gesucht +++

Bei einer rasanten Fahrt durch Alt-Hohenschönhausen und Lichtenberg hat ein 31-jähriger Mann am vergangenen Freitag, 19. Februar 2021, mutmaßlich mehrere Menschen in Gefahr gebracht. Der Mercedes-Fahrer war vor einer Polizeikontrolle an der Josef-Höhn-Straße geflüchtet und war dann mit hoher Geschwindigkeit über mehrere Geh- und Radwege sowie im Gegenverkehr unterwegs. Ein 52 Jahre alter Fußgänger konnte dem Auto auf einem Gehweg an der Siegfriedstraße nur noch mit einem Sprung zur Seite ausweichen. An der Konrad-Wolf-Straße soll der Tatverdächtige, den die Polizei in der Herzbergstraße schließlich festnehmen konnte, zudem einen an einer Ampel stehenden Toyota beschädigt haben. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost) in der Nipkowstraße 23, 12489 Berlin-Adlershof, unter der Telefonnummer (030) 4664-372800, per E-Mail dir3k23@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

+++ Riesiger Baum stürzt auf Spielwiese am Boxhagener Platz +++

Mit viel Glück sind Menschen am Boxhagener Platz in Friedrichshain Verletzungen durch einen riesigen umstürzenden Baum entgangen. Die große Linde auf der Spielwiese, die seit langem unter Fäule und Pilzen litt, brach am Montagnachmittag in etwa fünf Meter Höhe ab, der lange Stamm und die ausladende Krone stürzten auf den Rasen, auf dem kurz vorher noch viele Dutzend Menschen in der Sonne saßen und lagen. Kurz vor dem Sturz habe es ein lautes Geräusch gegeben, so dass jemand die Polizei alarmiert und die Menschen gewarnt habe, wie eine Sprecherin des Bezirks am Dienstag sagte. Daher wurde wohl niemand getroffen. Noch am Dienstag lag der abgebrochene Baum auf der Wiese, mit Absperrband umgeben.

Die 100 Jahre alte Linde sei ein Naturdenkmal gewesen und im Sommer 2020 von einem Gutachter untersucht worden, so der Bezirk. „Dabei wurden Pilzbefall durch den Lackporling und fortgeschrittene Fäule mit daraus resultierendem Holzabbau festgestellt.“ Einige Äste des Baumes seien abgestorben gewesen. Zum Erhalt „dieses landschaftsprägenden Baums“ sei die Krone gekürzt worden. Auch danach sei der Baum „regelmäßig begutachtet“ worden. Die intensiven Bemühungen zum Erhalt des Baumes seien aber vergeblich gewesen.

Wie ein Gutachter vor einem halben Jahr zu dem Ergebnis kommen konnte, dass der Baum auf einer Wiese, die bei guten Wetter täglich von Hunderten Menschen genutzt wird, sicher sei, konnte die Sprecherin nicht sagen. Unklar sei auch, wie er an einem windstillen Tag wie dem Montag dann plötzlich umstürzte.

+++ Diplomatenauto ausgebrannt +++

Das für Schmargendorf zuständige Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat in der vergangenen Nacht Ermittlungen zum Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung an einem polnischen Botschaftsfahrzeug übernommen. Ein 45 Jahre alter Zeuge hörte gegen 2.30 Uhr einen lauten Knall und sah in der Fritz-Wildung-Straße einen hellen Schein. Dann erkannte er einen brennenden Opel Astra. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, durch die der Wagen insbesondere am Heck erheblich beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand. Anzeichen für eine politische Tatmotivation liegen derzeit nicht vor.

+++ Schleuser am Flughafen Berlin-Schönefeld festgenommen +++

Die Bundespolizei hat einen seit zwei Jahren weltweit zur Fahndung ausgeschriebenen Schleuser festgenommen. Der 44-Jährige sei den Beamten am Freitag bei der Ausreisekontrolle am Flughafen Berlin-Schönefeld aufgefallen, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit. Er sei in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt gebracht worden. Außerdem überprüfe nun die Generalstaatsanwaltschaft die Auslieferung des Mannes. Denn bereits vor zwei Jahren sei er von einem italienischen Gericht wegen Beihilfe zur illegalen Einreise und Aufenthalts in Italien zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Da der Mann zur Urteilsverkündung nicht aufgetaucht sei, habe das Gericht den Haftbefehl erlassen.

+++ Festnahme nach Banküberfall in Wilmersdorf +++

Rund drei Wochen nach dem Überfall auf eine Commerzbank in der Blissestraße in Wilmersdorf hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 40-Jährige sei dringend verdächtig an dem Überfall am 2. Februar 2021 beteiligt gewesen zu sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Gegen den Mann habe ein Haftbefehl vorgelegen, der am Dienstagmorgen mithilfe des SEK vollstreckt worden sei. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Staatsschutz ermittelt nach Autokorso in Senftenberg +++

Einige Teilnehmer des Autokorsos gegen die Corona-Maßnahmen am vergangenen Samstag in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) sollen den Hitlergruß gezeigt haben - der Staatsschutz der Brandenburger Polizei ermittelt. Wie die Polizeidirektion Süd am Dienstag auf Anfrage mitteilte, ist eine Online-Anzeige eingegangen, danach hätten vier Teilnehmer der angemeldeten Demo den Hitlergruß aus den Autos heraus gezeigt.

Die Polizei habe die verbotene Geste selbst nicht gesehen, sagte Polizeisprecher Maik Kettlitz. Zunächst hatte die „Lausitzer Rundschau“ berichtet. Nach dem Strafgesetzbuch ist das Zeigen des Hitlergrußes strafbar, es droht Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Rund 170 Autos fuhren bei der Demo nach Polizeiangaben durch Senftenberg. Es war demnach bereits die dritte Veranstaltung in der Stadt. Auch in Spremberg (Spree-Neiße) und Finsterwalde (Elbe-Elster) gibt es seit einigen Wochen solche Aufzüge. Die Teilnehmer demonstrieren hupend und teils mit Stoff-Bannern auf ihren Autos gegen die Corona-Maßnahmen.

Zur Teilnahme wurde in Telegram-Gruppen und über Facebook aufgerufen, unter anderem vom AfD-Ortsverband Senftenberg und der Cottbuser Initiative „Bürger für Bürgerrechte“. Die Anmelder selbst gehören nach Polizeiangaben nicht zur rechten Szene oder sind polizeibekannt.

+++ Waschbär sitzt im Baum fest - Feuerwehreinsatz +++

An der Lichtenrader Straße in Neukölln hat sich ein Waschbär in einen Baumwipfel verirrt. Anwohner alarmierten die Feuerwehr. Nun werde geschaut, ob das Tier von selbst den Weg nach unten schaffe, hieß es vor Ort.

+++ Zwei Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall +++

Bei einem Verkehrsunfall in Fennpfuhl sind in der Nacht zu Dienstag eine Frau leicht und ein Mann schwer verletzt worden. Wie die Polizei unter Berufung auf bisherige Ermittlungen und Zeugenaussagen mitteilte, soll ein 19-Jähriger gegen 22.30 Uhr zusammen mit seiner 18 Jahre alten Lebensgefährtin in einem Ford die Landsberger Allee Richtung Alexanderplatz gefahren sein. An der Einmündung der Judith-Auer-Straße wollte er nach links in die Franz-Jacob-Straße abbiegen, erfasste aber dabei einen entgegenkommenden VW, dessen Fahrer vermutlich mit überhöhgter Geschwindigkeit unterwegs war. Der VW wurde durch den Aufprall in einen geparkten Fiat geschleudert. Zwei Männer in dem VW ergriffen noch vor Eintreffen der Polizei die Flucht.

Passanten fanden kurz darauf etwa zwei Kilometer weiter einen 25-Jährigen mit schweren Kopf- und Brustverletzungen und verständigten einen Rettungswagen, der den Mann in ein Krankenhaus brachte. Den Ermittlungen zufolge soll es sich um den Beifahrer des VW gehandelt haben, den der VW-Fahrer nach dem Unfall aufgefordert haben soll zu flüchten. Der VW-Fahrer ist offenbar ein 23-Jährige ohne Führerschein. Der 25-Jährige musste auf einer Intensivstation aufgenommen werden, die 18-Jährige wurde leicht verletzt und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung entlassen. Der stark beschädigte VW wurde beschlgnahmt.

Gegen den VW-Fahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Fahrerflucht und des Verdachts des Fahrens ohne Führerschein eingeleitet. Gegen den 19-Jährigen Unfallverursacher läuft ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

+++ Getränkemarkt in Wilmersdorf mit Schusswaffe überfallen +++

Zwei mit Mund-Nasen-Bedeckung maskierte Männer mit einer Schusswaffe haben am Montag gegen 19.30 Uhr einen Getränkemarkt in der Westfälischen Straße in Wilmersdorf überfallen. Zu dem Zeitpunkt befanden sich eine 57 Jahre alte Mitarbeiterin und ein 19 Jahre alter Auszubildender im Geschäft. Einer der Täter bedrohte die Mitarbeiterin mit einer Waffe und verlangte, die Kasse zu öffnen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Das Duo erbeutete Geld und Zigaretten. Mit einem VW flüchteten sie in unbekannte Richtung. Die beiden Mitarbeiter blieben unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann verliert Kontrolle über Auto und fährt gegen parkende Pkws +++

Ein Mann hat am Montag in Westend (Charlottenburg-Wilmersdorf) die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist kurz hinter der Kreuzung Reichstraße/Steubenplatz gegen parkende Autos gefahren. Es entstand ein erheblicher Sachschaden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Bei dem Unfall erlitt der 61-Jährige Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort wurde dem Mann auch Blut abgenommen, da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen könnte. Der BMW wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens beschlagnahmt.

( BM/dpa )