Blaulicht-Blog

Radbolzen an Krankenwagen der Bundeswehr gelockert

| Lesedauer: 12 Minuten
Ein Blaulicht der Polizei.

Ein Blaulicht der Polizei.

Foto: Patrick Pleul / dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 17. Februar.

+++ Radbolzen an Bundeswehrkrankenwagen gelockert +++

An einem Rettungswagen der Bundeswehr sind in Friedrichshain zwei gelockerte Radbolzen entdeckt worden. Die Polizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wie eine Sprecherin sagte. Zuvor hatte die „B.Z.“ berichtet.

Nach Angaben der Polizei bemerkte die Besatzung, eine 29-Jährige und eine 23-Jährige, in der Nacht zum Mittwoch in der Friedenstraße ein „unrundes Fahrverhalten“ und ein „merkwürdiges Abrollgeräusch“. Beim Nachsehen wurden die gelockerten Radbolzen entdeckt, an denen die Abdeckungen fehlten. Verletzt wurde niemand. Der Krankenwagen kam gerade aus dem Vivantes-Klinikum.

Nach Angaben der Polizei hatte die Besatzung zuvor in der Sredzkistraße im Ortsteil Prenzlauer Berg mehrere Männer in unmittelbarer Nähe des Rettungswagens gesehen. Sie hätten dort gekauert und seien dann weggelaufen. Laut Polizei war der Krankenwagen zu einem Einsatz in die Straße gerufen worden.

+++ Schweinehälften-Lkw umgekippt +++

Gegen 20.35 Uhr am Dienstagabend verlor ein Lkw auf der Eichstädter Chaussee in Vehlefanz im Landkreis Oberhavel die Kontrolle über seinen Laster. Er kam von der Fahrbahn ab und kippte um. Dabei wurde der Fahrer nicht verletzt. In dem Aufleger befanden sich 20 Tonnen Schweinehälften, die noch in der Nacht umgeladen wurden.

+++ Drogenhändler verhält sich auffällig - Festnahme +++

Zivilkräfte nahmen am Dienstagnachmittag in Prenzlauer Berg einen mutmaßlichen Drogenhändler fest und überstellten ihn dem Landeskriminalamt. Die Polizisten beobachteten gegen 16.30 Uhr in der Torstraße zwei Männer, die sich immer wieder umsahen, dann mit anderen Personen zusammenkamen, etwas übergaben und sich wieder trennten. Wegen des dabei entstandenen Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln überprüften die Beamten die beiden 33 und 23 Jahre alten Männer. Bei dem Jüngerem fanden sie zehn rezeptpflichtige Tabletten und beschlagnahmten diese, weil der Mann keine ärztliche Verordnung vorlegen konnte. Nach der Feststellung seiner Personalien konnte er seien Weg fortsetzen und muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz verantworten.

Bei seinem Kompagnon beschlagnahmten die Zivilfahnder mehrere tausend Euro, eine Tüte mit weißem Pulver und ein Mobiltelefon, nahmen ihn vorläufig fest und mit zur Polizeidienststelle. Bei einer anschließend richterlich angeordneten Durchsuchung seiner Wohnung und seines Fahrzeuges wurden weitere Handys, mehrere Verkaufseinheiten mit Drogen sowie Verpackungsmaterialien gefunden und ebenfalls beschlagnahmt. Der 33-Jährige wurde dann erkennungsdienstlich behandelt und einem Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte des Landeskriminalamtes überstellt.

++ Mieter nach Wohnungsbrand verstorben +++

Polizei und Feuerwehr wurden am Dienstagabend zu einem Mehrfamilienhaus in Neukölln alarmiert. Anwohner hatten gegen 20.20 Uhr in dem Haus in der Silbersteinstraße aus einer Wohnung im Erdgeschoss den Alarm eines Rauchmelders gehört. Die Brandbekämpfer öffneten gewaltsam die Wohnungstür und löschten eine in Brand stehende Matratze.

Der 79-jährige Mieter der Wohnung wurde mit schweren Brandverletzungen geborgen und in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später verstarb. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und wurden von einem Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung +++

Nach einem Brand in Karow ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Brandstiftung. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, sei niemand verletzt worden. Das Feuer war am Dienstagnachmittag in einem Restaurant in der Bahnhofsstraße ausgebrochen. Die Flammen hatten sich von der Küche im Erdgeschoss der zweigeschossigen Altstadtvilla durch den Schornstein bis in den Dachstuhl des Hauses ausgebreitet. Warum das Feuer in der Küche ausbrach, blieb zunächst unklar.

+++ 80 Jahre alter Autofahrer übersieht Fußgänger +++

Am Mittwochmorgen wurde ein Fußgänger bei einem Unfall in Lankwitz schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 51-Jährige gegen 6 Uhr die Fußgängerfurt Kaiser-Wilhelm-Straße in Richtung Leonorenstraße überquert haben, als er von einem VW eines 80-Jährigen erfasst wurde, der mit seinem Fahrzeug von der Paul-Schneider-Straße nach links in die Kaiser-Wilhelm-Straße abbiegen wollte. Der Jüngere stürzte zu Boden und erlitt Verletzungen an Kopf und Rumpf Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär behandelt wird.

+++ Streit unter Jugendlichen endet mit Messerstich in den Bauch +++

Am Dienstagnachmittag wurde ein Jugendlicher in Neukölln bei einem Streit schwer verletzt. Gegen 16.30 Uhr kam es nach den ersten Ermittlungen in der Mahlower Straße Ecke Weisestraße zwischen mehreren Jugendlichen zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Pfefferspray und ein Messer eingesetzt worden sein sollen. Dabei erlitt ein 17-Jähriger einen Messerstich in den Oberbauch. Durch alarmierte Rettungskräfte wurde der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht und verbleibt zur stationären Behandlung. Lebensgefahr besteht nicht. Der Hintergrund der Streitigkeiten ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

+++ Mit Hammer bedroht +++

Ein Unbekannter überfiel gestern Abend eine Tankstelle in Prenzlauer Berg. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat ein unbekannter Mann gegen 20.15 Uhr den Verkaufsraum in der Margarete-Sommer-Straße und forderte den 43-jährigen Angestellten unter Vorhalten eines Hammers zur Herausgabe von Geld und Zigaretten auf.

Nachdem ihm beides ausgehändigt worden war, flüchtete der Kriminelle in Richtung Volkspark Friedrichshain. Der Verkäufer blieb unverletzt. Die Ermittlungen dauern an und wurden durch ein Raubkommissariat der Direktion 1 (Nord) übernommen.

+++ Eisbrocken auf Autobahn geworfen +++

Kein „Dummer-Jungen-Streich“ war Dienstagnachmittag der Wurf eines Eisbrockens von einer Brücke auf die Autobahn in Schöneberg. Gegen 14 Uhr war ein 32-Jähriger mit seinem Kleintransporter auf dem Stadtring in Richtung Neukölln unterwegs. Kurz vor der Herrmann-Ganswindt-Brücke sah er eine Person auf dem Bauwerk, die plötzlich ein großes Stück Eis-Schnee-Gemisch auf die Fahrbahn fallen ließ.

Dem Autofahrer gelang es nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen oder auszuweichen, so dass der Brocken die Windschutzscheibe durchschlug. Durch die umherfliegenden Glassplitter erlitt der Mann leichte Verletzungen an der Hand, konnte aber seinen Wagen sicher zum Stehen bringen. Das Fahrzeug wurde auch an der Karosserie beschädigt, so dass die weitere Nutzung bis zu einer Reparatur untersagt werden musste. Die Absuche der Umgebung nach dem Verdächtigen blieb leider erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Festnahme Einbruch in Geschäft +++

Kräfte des Polizeiabschnitts 53 nahmen in der vergangenen Nacht in Kreuzberg einen mutmaßlichen Geschäftseinbrecher fest. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen des 56-jährigen Inhabers des Lebensmittelgeschäfts am Mehringplatz bemerkte er gegen 3 Uhr einen unbekannten Mann in dem Verkaufsraum und rief die Polizei.

Vor dem Eintreffen der alarmierten Kräfte flüchtete der Eindringling und ließ in dem Laden seinen Rucksack, mutmaßliches Einbruchswerkzeug und die bereitgestellte Beute, unter anderem Zigarettenschachteln und eine Spardose, zurück. Während der Sachverhaltsaufnahme am Ort, erschien plötzlich der 33-jährige Tatverdächtige wieder vor dem Laden. Die Einsatzkräfte nahmen ihn dort fest und übergaben ihn der Kriminalpolizei. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Polizei entdeckt Cannabis-Plantage +++

Wegen des Verdachts des Drogenhandels wurden ein 31- und ein 30-Jähriger gestern Nachmittag in Friedrichshain festgenommen worden. Zivilpolizisten hatten die beiden Männer gegen 17 Uhr an der Kreuzung Hedwig-Wachenheim-Straße / Wanda-Kallenbach-Straße dabei beobachtet, wie sie aus ihrem Fahrzeug stiegen, einem unbekannt gebliebenen Mann einen Gegenstand übergaben und dafür mehrere Geldscheine erhielten. Anschließend stiegen die beiden Tatverdächtigen in ihr Auto und fuhren davon. Bei der Überprüfung der Männer ein paar Straßen entfernt fanden die Beamten beim 31-jährigen Autofahrer Bargeld in händlertypischer Stückelung und beim 30-jährigen Beifahrer zwei Plastiktüten mit Cannabis.

Auf richterlichen Beschluss durchsuchten hinzugezogene Kräfte der Polizeidirektion Einsatz und Verkehr die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen. Dabei fanden sie beim Fahrzeughalter mehrere Kilo Cannabis, versteckt in drei Sporttaschen und einem Müllbeutel, Betäubungsmittel sowie unter anderem einen vierstelligen Geldbetrag sowie eine Schreckschusswaffe. In der Wohnung des Beifahrers entdeckten sie eine Cannabis-Kleinstplantage, Betäubungsmittel, ebenfalls eine Schreckschusswaffe und einen Schlagstock. Der VW wurde als Tatmittel beschlagnahmt und Strafermittlungsverfahren wegen unerlaubten Drogenhandels eingeleitet. Außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Besitzes eines Nunchaku (Würgeholz) eingeleitet. Die festgenommenen Männer wurden der Kriminalpolizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Beobachtungen eines Busfahrers führen zur Festnahme +++

Polizeibeamte des Abschnitts 35 nahmen gestern Morgen in Adlershof einen Mann nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen beobachtete ein aufmerksamer Busfahrer der BVG-Linie 165 gegen 10 Uhr während seiner Fahrt drei Männer beim Übersteigen eines Gartenzaunes in der Friedlander Straße Ecke Oberspreestraße und alarmierte die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten in der Friedlander Straße ein aufgehebeltes Seitenfenster an einem Einfamilienhaus einer 81-jährigen Grundstücksbesitzerin fest und sahen, dass Schränke im Haus durchwühlt waren. Einer der drei Tatverdächtigen konnte durch die Polizeikräfte in Tatortnähe gestellt und festgenommen werden.

Den beiden anderen mutmaßlichen Komplizen gelang die Flucht in unbekannte Richtung. Bei der Durchsuchung des 24-jährigen Festgenommenen fanden die Kräfte in seinem Rucksack Diebesgut, welches durch die Hauseigentümerin wiedererkannt wurde. Der Festgenommene wurde zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen in einen Polizeigewahrsam gebracht und für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Er soll heute einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

+++ Polizei beschlagnahmt Autos von Rasern +++

Nach Raserfahrten in den Berliner Bezirken Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf haben Polizeibeamte die Wagen von drei Männern beschlagnahmt. Der erste Fall ereignete sich am Dienstagabend auf der Autobahn 113, wie die Polizei mitteilte: Ein 30-Jähriger beschleunigte hinter der Anschlussstelle Stubenrauchstraße auf 160 Kilometer pro Stunde - das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit. Als Polizeibeamte ihn daraufhin zum Halten aufforderten, raste er zunächst davon, lenkte jedoch bald darauf ein und stoppte seinen Wagen.

Wenige Stunden später beschleunigten zwei Männer im Alter von 22 und 28 Jahren ihre Autos auf rund 100 km/h, als die Ampel auf der Märkischen Allee auf Grün schaltete. Polizeibeamte brachten die Wagen kurz darauf zum Halten. Nach den Angaben vom Mittwoch mussten alle drei Männer Führerschein und Auto abgeben und sehen nun einem Ermittlungsverfahren wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen entgegen.

+++ Polizei stoppt Drogen-Taxi +++

Ein Drogentaxi ist von der Polizei in Friedrichshain gestoppt worden. Zivilpolizisten beobachteten am Dienstag zwei Männer, die an der Hedwig-Wachenheim-Straße aus einem Auto stiegen, einem Mann etwas übergaben und dafür Geldscheine erhielten, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde. Bei dem 31-jährigen Autofahrer fand die Polizei Bargeld und beim 30-jährigen Beifahrer zwei Plastiktüten mit Cannabis. Bei der Durchsuchung der Wohnungen der Männer entdeckte die Polizei dann mehrere Kilo Cannabis in drei Sporttaschen und einem Müllbeutel, weitere Drogen, einen vierstelligen Geldbetrag sowie eine Schreckschusswaffe. In der Wohnung des Beifahrers gab es zudem eine kleine Cannabisplantage.

Auch in einem Auto in Gesundbrunnen fanden Polizisten Rauschgift. Der Fahrer habe am Steuer mit seinem Handy gespielt, Polizisten hätten ihn überprüft und Cannabis gerochen, twitterte die Polizei. Auf einem von der Polizei veröffentlichten Foto waren Haschischstücke, ein Beutel mit Marihuana und weitere Dosen mit Cannabis-Aufdruck zu sehen.

( BM )