Blaulicht-Blog

Feuer in Neukölln - eine Person schwer verletzt

| Lesedauer: 10 Minuten
Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Ein Feuerwehrmann im Einsatz. (Symbolbild)

Foto: Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 16. Februar.

+++ Feuer in Neukölln - eine Person schwer verletzt +++

In einer Wohnung an der Silbersteinstraße in Neukölln ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen. 47 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren vor Ort und konnten den Brand löschen, wie die Feuerwehr bei Twitter mitteilte. Eine Person sei schwer verletzt und mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht worden, hieß es weiter. Um dem Hubschrauber die Landung zu ermöglichen, sei ein Sportplatz ausgeleuchtet worden.

+++ Kinder werfen Steine auf Zug - Lok fängt Feuer +++

Zwei Kinder haben bei Jacobsdorf (Landkreis Oder-Spree) einen Brand in der Lok eines fahrenden Zugs ausgelöst. Die beiden Jungen im Alter von 11 und 13 Jahren bewarfen den vorbeifahrenden Zug am Montagnachmittag von einem Regionalbahnhof aus mit Steinen, wie ein Polizeisprecher sagte - ihren Angaben zufolge wollten sie die Steine über den Zug hinüber werfen. Stattdessen trafen sie die Frontscheibe der Lok und beschädigten dort einen Heizdraht, woraufhin durch einen Kurzschluss das Feuer entstand. Nach den Informationen vom Dienstag löschte der 53-jährige Lokführer den Brand und stoppte den Eurocity am Bahnhof Fangschleuse, wo alle 31 Reisenden unverletzt aussteigen konnten. Der Fahrzeugführer selbst wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Eine Polizeistreife griff wenig später die beiden Minderjährigen auf, die die Tat auch zugaben. „Wir müssen hier von einem Dumme-Jungen-Streich ausgehen“, sagte der Polizeisprecher: Die beiden hätten die Folgen ihres Handelns nichts abschätzen können. Man prüfe nun, ob die Erziehungsberechtigten möglicherweise ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Der Zug wurde nach Berlin abgeschleppt und am Dienstag nach Warschau zu Reparatur gebracht.

+++ Feuer in Restaurant ausgebrochen +++

Im Nordosten Berlins ist am Dienstagnachmittag im Ortsteil Karow ein Brand in einem Restaurant ausgebrochen. Das Feuer brach aus bisher unbekannter Ursache in der ersten Etage einer zweigeschossigen Altstadtvilla aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Danach seien die Flammen auf das Dach übergesprungen. Nach den Angaben vom Dienstag war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von 94 Einsatzkräften und mehreren Drehleitern vor Ort. Ob Menschen in dem Gebäude waren, war zunächst nicht bekannt.

+++ Frau will Hund retten und bricht durchs Eis +++

Eine Frau ist am Dienstag im Tiergarten in eiskaltes Wasser gefallen. Passanten beobachteten den Vorfall und alarmierten rasch die Wasserschutzpolizei, die die Frau retten konnte. Sie wollte ihrem Hund helfen, der zuvor in das Wasser geschlittert war. Bei einem Rettungsversuch brach die Frau selbst ein.

+++ Polizist bei Unfall auf A10 bei Oberkrämer verletzt +++

Bei einem Unfall auf der A10 bei Oberkrämer (Landkreis Oberhavel) ist ein Polizist schwer verletzt worden. Der 27-Jährige hatte am Montagabend nach einem glättebedingten Lkw-Unfall auf der Fahrbahn in Richtung Hamburg Absperrungen entfernt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein Autofahrer übersah die Unfallstelle und erfasste den Polizisten. Anschließend krachte er in einen parkenden Streifenwagen. Der Polizist wurde mit Verletzungen am Kopf und an den Beinen ins Krankenhaus gebracht. „Es ist zum Glück nicht so schlimm, wie befürchtet“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagvormittag. Der 54-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

+++ 21-Jähriger entblößt Geschlechtsteil und schlägt Polizistin +++

In der Skalitzer Straße in Kreuzberg leisteten in der Nacht zu Dienstag mehrere Männer teils heftigen Widerstand gegen Polizeikräfte. Die Einsatzkräfte wollten gegen 23.55 Uhr die Identitäten von drei Männern überprüfen, die unter anderem gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verstießen. Einer der Männer, ein 21-Jähriger, hatte zuvor sein Genital entblößt und in Richtung der drei Polizeikräfte uriniert.

Im Verlauf der Überprüfung schlug der 21-Jährige einer Polizistin ins Gesicht. Ein Beamter wurde an einer Hand verletzt. Gegen einen weiteren 21-Jährigen musste ein Diensthund eingesetzt werden, wobei der Angreifer ebenfalls an der Hand verletzt wurde. Widerstand leistete zudem ein 31-jähriger Schaulustiger, der die Situation filmte und auch nach mehrfacher Aufforderung, dieses einzustellen, nicht davon abließ.

Alle drei Männer wurden vorübergehend festgenommen. Einer kam in ein Krankenhaus, die anderen beiden wurden nach Feststellung ihrer Identitäten wieder entlassen. Sie müssen sich unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Erregung öffentlichen Ärgernisses und der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes verantworten.

+++ Schwerer Unfall in Treptow - U-Haft für 21 Jahre alten Fahrer +++

Nach dem Unfall in Berlin-Treptow mit drei Toten kommt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. „Der 21-Jährige soll im Stadtverkehr auf über 150 km/h beschleunigt und den Unfall verursacht haben. Der Haftbefehl wegen verbotenen Kfz-Rennens und fahrlässiger Tötung in drei Fällen konnte heute früh vollstreckt werden“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag auf Twitter mit.

Zuvor hatte ein Haftrichter den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl abgewiesen. Daraufhin beantragte die Generalstaatsanwaltschaft Beschwerde. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ BVG-Bus rammt Kleinwagen +++

Gegen 10.50 Uhr rammte auf der Kreuzung Baumschulenstraße Ecke Köpenicker Landstraße ein Linienbus der BVG einen Kleinwagen. Die Insassen des Kleinwagens blieben unverletzt. Im Bus gab es nach ersten Erkenntnissen zwei Verletzte. Es bildeten sich Staus, da die Kreuzung zeitweise blockiert war. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

+++ Drei SEK-Einsätze nach Bedrohungen in Berlin - Festnahmen +++

Drei Frauen sollen in Gesundbrunnen, Biesdorf und Hellersdorf mit einer Schusswaffe bedroht worden sein. Das SEK durchsuchte die Wohnungen der Ex-Männer und des Ehemanns. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Drei Bewaffnete rauben Apotheke in Friedrichshain aus +++

Drei Unbekannte haben am Montagabend in Friedrichshain eine Apotheke überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten die Männer gegen 19.30 Uhr die Apotheke an der Karl-Marx-Allee, bedrohten 52 Jahre alte Verkäuferin mit einer Schusswaffe und forderten von ihr Bargeld. Nachdem die Frau das Geld übergeben hatte, stahlen die Räuber auch noch ihr Handy und flüchteten dann in Richtung Frankfurter Tor. Die Mitarbeiterin blieb unverletzt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

+++ Frau in Friedrichshain beim Überqueren der Straße angefahren +++

Eine Fußgängerin ist am Montagabend in Friedrichshain bei einem Unfall schwer verletzt worden. Die 55-Jährige soll gegen 20.35 Uhr an einer Fußgängerampel den Platz der Vereinten Nationen überquert haben, als sie vom BMW eines 39-Jährigen erfasst wurde, der mit seinem Fahrzeug von der Landsberger Allee in Richtung Platz der Vereinten Nationen fuhr. Die Fußgängerin erlitt Verletzungen an Armen und Beinen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei übernahm die Ermittlungen.

+++ Zwei Autos durch Brand in Kreuzberg beschädigt +++

Bei einem Brand sind in der vergangenen Nacht in Kreuzberg zwei Autos beschädigt worden. Passanten bemerkten gegen 2.45 Uhr einen in Flammen stehenden Audi Q7 in der Ritterstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand. Durch die Hitzestrahlung wurde auch ein VW Caddy in Mitleidenschaft gezogen. Menschen wurden nicht verletzt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt.

+++ Unfälle durch Glätte in Brandenburg +++

Auf der A24 bei Wittstock/Dosse (Ostprignitz-Ruppin) ist eine 60-Jährige am späten Montagabend nach Angaben der Polizei nach links von der Fahrbahn abgekommen und prallte gegen eine Leitschutzplanke. Die Frau musste demnach aus dem Fahrzeug geborgen werden, ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus. Sonst sei es in der Nacht und am Morgen nur vereinzelt zu Unfällen gekommen. „Die Straßen wurden gut geräumt und die Autofahrer fahren angepasst“, sagte eine Polizeisprecherin.

Anders im Süden des Landes: Auf der A13 kam es bei Baruth/Mark (Teltow-Fläming) gleich zwei Mal hintereinander zu Lkw-Unfällen. Am frühen Dienstagmorgen verunglückte ein Lastwagen nach Angaben der Polizeidirektion Süd auf glatter Fahrbahn. Der 27 Jahre alte Fahrer musste ins Krankenhaus. Bei Staakow stießen dann zwei Lastwagen aneinander. Die beiden 37- und 45-jährigen Fahrer mussten demnach ebenfalls ins Krankenhaus. Die Fahrbahn in Richtung Dresden wurde komplett gesperrt.

Auf der A10 sei am Montagabend bei Rangsdorf (Teltow-Fläming) ein Lkw gegen ein Auto gestoßen. Beide Fahrer blieben laut Polizei unverletzt. Am frühen Dienstagmorgen sei dann in der Nähe ein Autofahrer mit seinem Geländewagen mit der Mittelplanke kollidiert. Der Fahrer blieb demnach ebenfalls unverletzt. Ein Kran musste das Auto bergen.

Nach Angaben der Polizeidirektion Ost kam es vor allem im Berufsverkehr zu vielen Unfällen. Allein zwischen 6.00 und 8.00 Uhr zählte die Polizei 20 Unfälle, dabei wurde ein Fahrer verletzt.

+++ Wetterdienst warnt vor Glatteis - BSR im Einsatz +++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor Glatteis in Berlin herausgegeben. Diese gilt bis heute um 11 Uhr. "Heute Vormittag und Mittag verbreitet Glätte durch Schneematsch und überfrierende Nässe", hieß es. Außerdem besteht bis heute 9 Uhr eine amtliche Warnung vor Frost bis zu -5 Grad.

Der BSR-Winterdienst räumt und streut Stadtautobahnen, Hauptverkehrsstraßen, ÖPNV-Straßen inklusive Radfahrstreifen, teilte das Unternehmen am Morgen mit. Überwege werden kontrolliert. Wenn nötig, werde auch dort gestreut.

( BM/dpa )