Blaulicht-Blog

Polizei löst Feier mit 15 Personen in Hotelzimmer auf

| Lesedauer: 14 Minuten
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist.

Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist.

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 13. Februar.

+++ Polizei löst Feier mit 15 Personen in Hotelzimmer auf +++

Eine Party mit 15 jungen Menschen ist von der Polizei in Wilmersdorf wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln aufgelöst worden. Die Beamten wurden am frühen Sonnabendmorgen in ein Hotel in der Emser Straße gerufen, wie die Polizei mitteilte. Zeugen hätten sich zuvor von dem Lärm gestört gefühlt. Als die Beamten an die Zimmertür klopften, wurde es jedoch plötzlich still. Nachdem ein 17-Jähriger die Tür geöffnet hatte, versuchten die Partyteilnehmer erfolglos, sich in Schränken, im Badezimmer und auf dem Balkon zu verstecken. 15 Menschen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren hätten sich auf 15 Quadratmetern aufgehalten, hieß es. Es sei offenbar Alkohol getrunken worden, niemand habe einen Mund-Nase-Schutz getragen. Die Beamten beendeten die Party, notierten alle Personalien und stellten Anzeigen aus.

+++ Lastwagen mit Hundefutter gerät auf Autobahn 10 in Brand +++

Ein Lastwagen, der Hundefutter geladen hat, ist auf der Autobahn 10 in der Nähe von Rangsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) in Brand geraten. Die Ursache dafür sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Der Brand sei bereits gelöscht, die Bergungsarbeiten liefen zunächst noch. Der Vorfall führte zu Verkehrsbehinderungen an der Unfallstelle auf dem südlichen Berliner Ring. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt (Oder) war zeitweise gesperrt.

+++ Verdächtiger Gegenstand nahe des Bahnhofs Südkreuz +++

Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes am Samstagnachmittag ist der Bahnhof Südkreuz von einer Reihe von Zügen nicht angefahren worden. Gegen 19.20 Uhr sei die Strecke wieder freigegeben worden, teilte eine Bahnsprecherin am Abend mit. Nach bisherigen Erkenntnissen gehe man davon aus, dass es sich bei dem Fund vermutlich um abgebrannte Pyrotechnik handele, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei.

Einzelne Fernverkehrszüge hatten nicht am Südkreuz gehalten, wie die Bahn zuvor per Twitter mitgeteilt hatte. Wie eine Bahn-Sprecherin sagte, war der S-Bahn-Verkehr zwischen Südkreuz und Yorckstraße unterbrochen - betroffen gewesen seien die S2 und die S25. Fernzüge aus dem Norden endeten den Angaben zufolge am Hauptbahnhof. Aus dem Süden kommende Züge fuhren bis Südkreuz, einzelne Züge seien umgeleitet worden, so die Sprecherin.

Die Bundespolizei teilte gegen 17.30 Uhr auf Twitter mit: „Derzeit finden Einsatzmaßnahmen zwischen den S-Bahnhöfen Yorckstraße und Südkreuz statt. Es wurde ein verdächtiger Gegenstand aufgefunden und der Bereich gesperrt. Spezialkräfte sind vor Ort.“ Der Gegenstand, der sich an den Gleisen zwischen den beiden Bahnhöfen befinde, werde geprüft, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei.

+++ Schlachtensee - Personen ins Eis eingebrochen +++

Auf dem Schlachtensee in Zehlendorf sind am Samstag mehrere Menschen durch die Eisdecke ins Wasser gestürzt. „Es waren zwei verschiedene Stellen. Alle konnten sich selbst befreien“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ein Vater und sein einjähriges Kind brachen nach Polizeiangaben im Zehlendorfer Ortsteil Nikolassee in den Schlachtensee ein. Sie kamen per Rettungswagen zur Kontrolle in ein Krankenhaus und seien wohlauf.

Zwei weitere Männer stürzten laut Feuerwehr an der Fischerhüttenstraße durchs Eis in den See. „Sie standen knietief im Wasser“, sagte ein Sprecher. Die Männer erlitten demnach keine Verletzungen. Bei Unfällen in eiskalten Gewässern würden die Betroffenen in der Regel in einem Rettungswagen aufgewärmt, wo sie ihre nasse Kleidung ablegen können, erklärte der Sprecher. Dort erfolge eine erste Untersuchung.

Ein Polizeihubschrauber kreiste am Samstag über Berlin, um die zugefrorenen Gewässer zu kontrollieren - wie schon am Freitag. Polizei und Feuerwehr hatten bereits mehrfach vor dem Betreten der Eisflächen in Berlin gewarnt. Auch Eis, das auf den ersten Blick fest erscheine, könne durch Wasserströmungen und Sonnenschein brüchig werden, erklärte eine Polizeisprecherin.

+++ Seniorin in Wohnung von Mann überfallen und verletzt +++

Eine Seniorin ist am Sonnabend in ihrer Wohnung in der Mollstraße in Mitte überfallen worden. Ein 40-Jähriger hatte bei der 90-Jährigen geklingelt. Als die Frau öffnete, betrat der Mann die Wohnung gewaltsam und forderte Geld von der Seniorin. Als sie der Forderung nicht nachkam, stieß er sie zu Boden. Die Frau erlitt Gesichtsverletzungen, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Eine 39 Jahre alte Anwohnerin hatte Hilferufe im Haus gehört und verständigte gegen 9.40 Uhr die Polizei. Die Beamten klopften an der Wohnungstür und nahmen dann einen 40-jährigen Mann fest, der ihnen öffnete. Die Seniorin lag verletzt im Eingangsbereich der Wohnung am Boden. Ein Schnelltest der Atemalkoholkonzentration in der Atemluft des Tatverdächtigen ergab einen Wert von mehr als 2,5 Promille. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Verdächtiger Koffer auf Reichstagswiese harmlos - Sperrungen aufgehoben +++

Der entdeckte herrenlose Koffer auf der Reichstagswiese hat sich als harmlos herausgestellt. Er enthielt u.a. Klopapier und ein Radio, teilte die Polizei auf Twitter mit. Zuvor hatten Spezialisten vom LKA den Koffer untersucht. Es sei nicht bekannt, wem der Koffer gehört hat, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Sperrungen wurden wieder aufgehoben.

Aufgrund des Polizeieinsatzes hielt die U-Bahn der Linie U5 in beiden Richtungen nicht an der Haltestelle U-Bahnhof Bundestag. Auch der Busverkehr der Linie 100 war eingeschränkt. Die Busse fuhren eine Umleitung in beiden Richtungen zwischen U-Bahnhof Unter den Linden und Nordische Botschaften/Adenauer-Stiftung.

+++ Mitarbeiter der Feuerwehr attackiert +++

In Tempelhof hat ein 54-Jähriger in der vergangenen Nacht erst die Feuerwehr verständigt und dann einen der eintreffenden Helfer geschlagen. Zuvor hatte der Mann gegen 22.45 Uhr die Feuerwehr in eine Kleingartenanlage in der Gottlieb-Dunkel-Straße gerufen, weil seine 80 Jahre alte Lebensgefährtin über Brustschmerzen klagte. Die Rettungskräfte wollten die Frau mit in ein Krankenhaus nehmen - doch der Mann und die 80-Jährige bestanden auf die Verabreichung von Medikamenten.

Die Einsatzkräfte versuchten daraufhin, die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen zu erläutern. Der 54-Jährige wurde aggressiv und schlug einem 50 Jahren alten Mitarbeiter der Feuerwehr ins Gesicht. Die Brille des Mitarbeiters zerbrach. Als die Polizei eintraf, stritt der 54-Jährige ab, jemanden geschlagen zu haben. Während des Einsatzes wurden die Beamten von dem Mann beleidigt.

Eine Staatsanwältin ordnete telefonisch eine Blutentnahme bei dem Mann an, der sich auf dem Weg zum Einsatzwagen immer wieder fallen ließ. In dem Fahrzeug schlug er seinen Kopf mehrfach gegen eine Tür. Als ein Polizist dem Mann die verrutsche Maske zurechtrücken wollte, versuchte der 54-Jährige ihn in den Arm zu beißen. Nach der Blutentnahme wurde der 54-Jährige wieder entlassen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

+++ Drei Festnahmen nach Diebstählen aus Fahrzeugen +++

Polizisten haben am Freitag gegen 20.50 Uhr einen 22-Jährigen und zwei 28 Jahre alte Männer am Vorarlberger Damm in Schöneberg festgenommen, die in Verdacht stehen, in mindestens sechs Fahrzeuge eingebrochen zu sein bzw. dieses versucht zu haben. In den von der Bande bereitgestellten Fahrzeugen fanden die Beamten unter anderem Werkzeugkoffer und weitere Beweismittel zu den Einbrüchen. Die Beweismittel und die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Kokstaxis in Neukölln und Kreuzberg gestoppt - Festnahmen +++

Zwei mutmaßliche „Kokstaxis“ sind bei Polizeikontrollen in Neukölln und Kreuzberg gestoppt worden. Zivilbeamte überprüften am Freitagnachmittag zunächst einen Wagen in der Sonnenallee, wie die Polizei mitteilte. Dabei sei den Sicherheitskräften aufgefallen, dass ein 23-jähriger Beifahrer etwas aus dem Innenraum in seiner Kleidung versteckte. Bei seiner Durchsuchung fanden sie demnach über 25 Laborgefäße mit weißem Pulver sowie eine Apothekenflasche mit einem Schmerzmittel, das wie Rauschgift wirken soll. Die Beamten entdeckten auch eine mittlere dreistellige Geldsumme in Händlerstückelung und ein Handy. Während der 19 Jahre alte Fahrer und der 18 Jahre alte weitere Insasse nach Personalienfeststellungen entlassen wurden, wurde die Wohnung des 23-Jährigen durchsucht. Die Durchsuchung führte zum Auffinden weiterer Beweismittel. Anschließend wurde der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt.

Später am Abend - gegen 19 Uhr - stoppte die Polizei ein weiteres Auto am Tempelhofer Ufer in Kreuzberg. In der Kleidung des 19-Jährigen Fahrers fanden die Beamten erneut 30 Laborgefäße mit mutmaßlichem Rauschgift. Eine Durchsuchung seiner Wohnung habe aber keine zusätzlichen Erkenntnisse gebracht, hieß es. Das Auto und die mutmaßlichen Drogen wurden beschlagnahmt.

+++ Familienstreit eskaliert: Vater und Onkel mit Messer verletzt +++

Zwei Männer sind bei einem Familienstreit in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) zum Teil schwer verletzt worden. Ein 45 Jahre alter Vater und sein 19 Jahre alter Sohn gerieten am Freitagabend in einer Wohnung in der Nienhagener Straße aneinander, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Der junge Mann soll dabei seinen Vater mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Sein 23 Jahre alter Bruder habe ihn mit den Händen unterstützt.

Als ein 31 Jahre alter Onkel den Streit schlichten wollte, wurde auch er durch das Messer am Arm verletzt. Der 19-Jährige flüchtete vor der alarmierten Polizei, sein Bruder wurde vorläufig festgenommen. Vater und Onkel kamen in ein Krankenhaus. Der Grund für den Streit und der genaue Hergang waren zunächst unklar.

+++ Festnahmen nach Buntmetalldiebstahl in Reinickendorf +++

In Reinickendorf haben Polizisten am Freitag zwei Männer festgenommen, die Buntmetall von einem Recyclinghof gestohlen hatten. Zuvor hatte ein 44 Jahre alter Passant beobachtet, wie zwei Personen gegen 18.35 Uhr in der Lengeder Straße über den Zaun eines Recyclinghofes kletterten. Die von ihm informierten Mitarbeiter des Hofes verständigten daraufhin die Polizei. Die Einsatzkräfte fanden bei der Absuche einen 20-jährigen und einen 33-jährigen Mann in einem Schrottcontainer und nahmen sie fest. In Rucksäcken fanden die Beamten unterschiedlichste Kabel. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mann schlägt in Kreuzberg 55-Jährigen mit Flasche +++

Weil seine Beteiligung an einem Gespräch nicht erwünscht war, ist ein 54-Jähriger am Freitag in Kreuzberg gewalttätig geworden und äußerte sich zudem noch antisemitisch. Nach Aussage zweier Männer hätten diese sich gegen 11.30 Uhr in der Oranienstraße unterhalten. Plötzlich soll der 54-Jährige dazugekommen sein und sich in das Gespräch eingemischt haben. Als die beiden ihn daraufhin aufforderten weiterzugehen, soll der 54-Jährige dem 55-Jährigen mit einer leeren Bierflasche ins Gesicht geschlagen haben. Der 55-Jährige konnte den Angreifer überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Hierbei soll der Angreifer den 55-Jährigen antisemitisch beleidigt und sich volksverhetzend geäußert haben. Der Geschlagene erlitt ein Hämatom, verzichtete aber auf eine ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Auto prallt gegen Baum - Fahrer verletzt +++

Auf der L30 zwischen Löhme-Seefeld und Börnicke im Landkreis Barnim ist es am Freitag gegen 20.30 Uhr zu einem schweren Unfall gekommen. Der Fahrer verlor hinter einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls kam das Auto erst auf einem Feld zum Stehen. Der Fahrer wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr konnte ihn nach rund einer Stunde befreien. Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

+++ Vollsperrung A10 im Bereich AD Pankow +++

Autofahrer müssen am Wochenende mehr Zeit einplanen. Die A10 wird im Bereich AD Pankow bis Montag, 15. Februar 2021 wegen Bauarbeiten vollgesperrt.

Für die Arbeiten ist eine Vollsperrung erforderlich:

  • Richtungsfahrbahn Prenzlau/Frankfurt (Oder) am Autobahndreieck Pankow und der
  • Richtungsfahrbahn Hamburg/Rostock zwischen Autobahndreiecken Barnim und Pankow

Es sind folgende Umleitungsstrecken ausgeschildert:

  • Der von der A10 aus Richtung Autobahndreieck Havelland kommende Verkehr in Richtung A10 Frankfurt (Oder) bzw. A11 Prenzlau wird über die A114 bis zur Anschlussstelle Schönerlinder Straße (wenden) und von dort wieder in Richtung A10 Frankfurt (Oder) geleitet.
  • Der in der Gegenrichtung von der A10 Frankfurt (Oder) kommende Verkehr in Fahrtrichtung Autobahndreieck Havelland wird ab Autobahndreieck Barnim zur A11-Anschlussstelle Wandlitz und von dort über die beschilderte Umleitungsstrecke zur A10-Anschlussstelle Mühlenbeck geleitet.
  • Der aus Richtung Norden von der A11 Prenzlau kommende Verkehr in Fahrtrichtung Autobahndreieck Havelland wird ab A11-Anschlussstelle Wandlitz ebenfalls über die beschilderte Umleitungsstrecke zur A10-Anschlussstelle Mühlenbeck geleitet.

Von der Sperrung nicht betroffen ist:

  • der von der A114 kommende Verkehr in Richtung A10, Östlicher Berliner Ring, Frankfurt (Oder),
  • der von der A114 kommende Verkehr in Richtung A10, Autobahndreieck Havelland,
  • der von der A10, AD Havelland kommende Verkehr in Richtung A114, Berlin Pankow.
( BM/dpa )