Blaulicht-Blog

Ein Verletzter bei Brand in Lichterfelde

| Lesedauer: 10 Minuten
Einsatzwagen mit Blaulicht (Symbolfoto).

Einsatzwagen mit Blaulicht (Symbolfoto).

Foto: dpa

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 8. Februar.

+++ Ein Verletzter bei Brand in Lichterfelde +++

Bei einem Wohnungsbrand in der Nacht zu Montag ist ein Mensch in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) verletzt worden. Wie die Feuerwehr am Montagmorgen mitteilte, brannten Einrichtungsgegenstände einer Erdgeschosswohnung am Ostpreußendamm. Die Person sei vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei machte zu dem Brand zunächst keine weiteren Angaben. 34 Kräfte der Feuerwehr waren 1,5 Stunden im Einsatz.

+++ Baby im Freien aufgefunden - Mordkommission ermittelt +++

Auf einem Campingplatz in Brandenburg an der Havel im Ortsteil Göttin ist ein Neugeborenes aufgefunden worden. Das berichtet die "B.Z.". Das Kind habe demnach völlig ungeschützt im Freien gelegen. Das Kind sei von Notfallsanitätern und einem Notarzt vor Ort behandelt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert worden. Dem Neugeborenen soll es mittlerweile gut gehen, heißt es in dem Bericht weiter. Die Hintergründe seien noch unklar, eine Morduntersuchungskommission habe die Ermittlungen aufgenommen. Auch ein Fährtenhund sei im Einsatz.

+++ Feuer in Flüchtlingsunterkunft +++

In einer Flüchtlingsunterkunft an der Niedstraße in Friedenau ist am späten Montagnachmittag ein Feuerwehr ausgebrochen. Das teilte die Feuerwehr via Twitter mit. Bei dem Gebäude handelt es sich um das ehemalige Rathaus Friedenau, das seit 2016 als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird.

128 Bewohner mussten aus der Unterkunft gebracht werden. Sie kamen mit dem Schrecken davon. Um sie vor der Kälte zu schützen, wurden sie zwischenzeitlich in zwei bereitgestellten Bussen der BVG untergebracht. Ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden.

+++ Auto überschlägt sich in Tegel +++

Auf dem Hermsdorfer Damm in Tegel (Reinickendorf) hat sich am Montagvormittag ein Auto überschlagen. Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte, wurden drei Personen, darunter zwei Kinder, leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Der Technische Dienst und die Lehrfeuerwache richteten das Fahrzeug wieder auf.

+++ Autobahnpolizei sperrt Abfahrt der A111 +++

Die Abfahrt Waidmannsluster Damm der A11 musste am Montagmorgen wegen zu viel Schnee gesperrt werden, nachdem sich dort ein PKW überschlagen hatte.

+++ Explosion in Schöneberg - Haftbefehl erwirkt +++

Nach der Detonation eines Sprengsatzes am vergangenen Donnerstag im Innenhof eines Wohnhauses in Schöneberg hat die Staatsanwaltschaft Berlin einen Haftbefehl gegen einen 29-Jährigen wegen diverser Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz erwirkt. In der Wohnung wurden neun weitere zündfähige Rohrbomben aufgefunden, teilte die Behörde mit. Der zweiteTatverdächtige wurde entlassen, nachdem eine Durchsuchung bei ihm nichts erbrachte.

+++ Statistik 2020 - Polizei an 1216 Verkehrsunfällen beteiligt +++

Streifenwagen und andere Autos der Berliner Polizei sind im vergangenen Jahr an 1216 Verkehrsunfällen beteiligt gewesen. Die allermeisten Unfälle von Polizeiautos endeten nur mit Sachschäden, wie aus der Antwort des Senats auf eine Grünen-Anfrage hervorgeht. Bei 49 Unfällen wurden Menschen leicht verletzt, 12 Mal gab es Schwerverletzte, 2 Fußgänger wurden getötet.

Die Zahlen in früheren Jahren bewegten sich in einer ähnlichen Größenordnung. 2019 waren den Angaben zufolge bei weit mehr als der Hälfte der Unfälle die Polizeiwagenbesatzungen die Verursacher. Insgesamt absolvierten Polizeifahrzeuge damals rund 760 000 Einsätze, davon rund 160.000 mit Blaulicht und Sirene. Die häufigsten Unfallursachen waren zu dichtes Auffahren auf das vordere Fahrzeug und fehlende Aufmerksamkeit beim Rückwärtsfahren.

+++ Rechtsradikale und rassistische Rufe nach gemeinnütziger Aktion +++

Ein 22-Jähriger hat am Sonntag in der Koppenstraße/Am Ostbahnhof in Friedrichshain gegenüber eines 33-Jährigen und einer 32-Jährigen, die zuvor unter der S-Bahn-Brücke Getränke an einige Obdachlose verteilt hatten, rechtsradikale und rassistische Rufe getätigt. Als der Mann die Polizei informieren wollte, ging der Tatverdächtige mit einer erhobenen Glasflasche auf ihn zu, schlug ihn damit später am Arm und zerbrach die Brille des Mannes. Der Lebensgefährtin und einem weiteren Zeugen drohte er mit der Flasche. Bei der Überprüfung durch Bundespolizisten rief der Tatverdächtige erneut „Heil Hitler!“. Gegen den Mann wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung gefertigt.

+++ Auto in Pankow ausgebrannt +++

In Niederschönhausen (Pankow) ist am Sonntag ein Fahrzeug komplett ausgebrannt. Eine Anwohnerin der Rolandstraße hörte gegen 17.30 Uhr zunächst ein Klirren. Sie sah dann zwei Unbekannte an einem Citroen, bei dem eine Seitenscheibe eingeschlagen worden war. Nachdem eine der beiden Personen einen Kanister neben dem Auto fallen gelassen haben soll, seien beide geflüchtet und das Auto geriet in Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, jedoch ein Ausbrennen des Wagens nicht verhindern. Es wurde niemand verletzt. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung, führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt.

+++ Autoeinbrecher nach missglückter Flucht festgenommen +++

In der vergangenen Nacht nahmen Einsatzkräfte der Polizei einen Mann in Marzahn fest. Gegen 22.45 Uhr sah ein Anwohner in der Max-Herrmann-Straße einen Mann, der gewaltsam die Schiebetüren an zwei Fahrzeugen geöffnet und aus diesen Werkzeugkisten in ein weiteres Auto verladen haben soll. Als der mutmaßliche Dieb die Einsatzkräfte sah, sprang dieser in einen VW und versuchte zu flüchten, wobei er zwei unbeteiligte Autos beschädigte. Da die Flucht aufgrund des witterungsbedingten Durchdrehens der Räder misslang, konnten die Polizisten ins Fluchtfahrzeug gelangen und den 27-Jährigen festnehmen. Gegen den polizeibekannten Mann lag ein Haftbefehl vor. Zudem konnte er keine Fahrerlaubnis vorlegen, aber stattdessen ein vermutlich gefälschtes Personaldokument. An dem VW waren außerdem Kennzeichen eines anderen Autos angebracht. Neben dem Diebesgut der aktuellen Tat, beschlagnahmten die Polizeikräfte diverse Baumaschinen, welche bisher noch nicht zugeordnet werden konnten. Auch den VW stellten die Beamtinnen und Beamten zur Klärung der Eigentumsverhältnisse sicher.

+++ Mann flüchtet wegen Fahrscheinkontrolle ins Gleisbett +++

Aufgrund einer bevorstehenden Fahrscheinkontrolle ist am Sonntag in Kreuzberg ein Mann ins Gleisbett der U-Bahn geflüchtet. Zuvor wollte ein Kontrolleur den 43-Jährigen in der U-Bahn der Linie U8 überprüfen. Polizisten konnten beobachten, wie der Mann zunächst auf den gegenüberliegenden Bahnsteig und dort über das Gleisbett in Richtung Tunnel rannte. Ein Passant zog den Nothalthebel auf dem Bahnsteig, da die Anzeigentafel nur noch eine Minute bis zum Einfahren des nächsten Zuges anzeigte. Erst als der 43-Jährige die einfahrende Bahn erblickte, trat er an die Bahnsteigkante heran und ließ sich von den Beamten heraushelfen, die ihn wenige Meter vor dem einfahrenden Zug auf den Bahnsteig zogen. Ein erneuter Fluchtversuch wurde von den Polizisten verhindert. Gegen den Mann wird wegen einer Beförderungserschleichung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

+++ Wohnlaube brennt in Nikolassee +++

Die Feuerwehr ist in der vergangenen Nacht zu einem Einsatz nach Nikolassee (Steglitz-Zehlendorf) ausgerückt. An der Benschallee brannten das Dach und Wandteile einer Wohnlaube, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Die Wasserversorgung musste über eine lange Wegstrecke aufgebaut werden. Einsatzkräfte konnten einen Hund rettet. Der Bewohner wurde vom Rettungsdienst betreut. Die Feuerwehr war mit 28 Kräften rund vier Stunden im Einsatz.

+++ Glättegefahr - BSR in der Stadt unterwegs +++

Autofahrer müssen sich am frühen Montagmorgen auf Glätte durch Schneefall in Berlin einstellen. Die Berliner Stadtreinigung teilte auf Twitter mit, dass der Winterdienst in der Nachtschicht bereits Stadtautobahnen kontrolliert hat und frühmorgens weitere wichtige Fahrbahnen inkl. Radfahrstreifen sowie Überwege prüft - "Wo nötig, wird gestreut", hieß es.

Auf den Stadtautobahnen solle auf Grund der Wetterlage nicht schneller als 60 Kilometer pro Stunde gefahren werden, teilte die Verkehrsinformationszentrale auf Twitter mit. Im Straßennebennetz sollen Autofahrer auf die extreme Glätte achten. "Wer heute mit dem Fahrzeug unterwegs ist, unbedingt mehr Zeit einplanen!" Mehr zum Wetter in Berlin lesen Sie HIER.

+++ Bewaffneter im Tarnanzug unterwegs - Anwohner rufen Polizei +++

Anwohner in Staaken (Spandau) haben am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr den Notruf der Polizei gewählt, weil sie eine bewaffnete Person gesehen hatten. Die Zeugen gaben an, dass der Mann zu Fuß in einem weißen Tarnanzug mit einem geschulterten Gewehr am Weinmeisterhornweg unterwegs sei.

Sofort sperrten die Einsatzkräfte das Gebiet ab, entdeckten den Verdächtigen und nahmen den 17-Jährigen widerstandslos fest. Bei ihm beschlagnahmten sie eine Soft-Air-Waffe samt Munition, ein Mehrzweckmesser und zwei Tarnnetze sowie andere Ausrüstung. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er seinen Eltern übergeben. Er muss sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

+++ Schwangere Frau randaliert in Hostel in Mitte +++

Wegen Hausfriedensbruch ist die Polizei am Sonntagabend gegen 19 Uhr zu einem Studenten-Hotel an der Alexanderstraße in Mitte gerufen worden. Eine 35-Jährige hielt sich unberechtigterweise in einem der Zimmer auf. Nachdem die Beamten sie aufgefordert hatten, das Hotel zu verlassen, warf sie zunächst mit einer Reisetasche nach einem Polizisten und drohte, ihn umzubringen. Beim Hinausgeleiten leistete die schwangere Frau Widerstand, schlug und trat mehrfach um sich und versuchte, wieder ins Zimmer zu kommen. Im Fahrstuhl spuckte sie mehrfach einen Polizisten an. Die Frau kam in Gewahrsam. Sie muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und andere Personen, Beleidigung und Bedrohung verantworten.

( BM/dpa )