Blaulicht-Blog

Zahlreiche Brände in Berlin - ein Toter bei Feuer in Tegel

| Lesedauer: 8 Minuten
Bei einem Wohnungsbrand in Tegel ist ein Mensch gestorben.

Bei einem Wohnungsbrand in Tegel ist ein Mensch gestorben.

Foto: Thomas Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 7. Februar.

+++ Zahlreiche Brände in Berlin - ein Toter bei Feuer in Tegel +++

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Tegel (Reinickendorf) ist ein Mensch ums Leben gekommen. Er sei trotz schnellen Eingreifens nur noch leblos geborgen worden, wie die Feuerwehr mitteilte. Aus noch unbekannter Ursache waren auf einem Balkon im dritten Obergeschoss eines viergeschossigen Mietshauses an der Stockumer Straße gegen 20 Uhr Möbel in Brand geraten. Als die Feuerwehr eintraf schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster. Während der Löscharbeiten fanden die Beamten auf dem Balkon den Toten. Es könnte sich dabei um den 69 Jahre alten Wohnungsmieter handeln, wie die Polizei mitteilte. Weiteres ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Gegen 19 Uhr am Samstagabend brannte es in einer Wohnung an der Donaustraße in Neukölln. Dort war eun feuer in der Küche ausgebrochen. Die Feuerwehr brachte den Mieter in Sicherheit. Dieser wurde vom Rettungsdienst betreut. Die Brandursache ist bislang unklar und wird ermittelt.

Am Gustav-Mahler-Platz in Steglitz brannte am Samstagabend gegen 19 Uhr ein Wohnmobil komplett aus. Durch die Flammen und die starke Hitzeentwicklung wurde ein vor dem Wohnmobil geparkter Citroen stark beschädigt. Eine Person konnte sich selbst in Sicherheit bringen. Der Hund des Fahrzeughalters, der sich in dem Wohnmobil befand, konnte nur noch tot geborgen werden. Die Feuerwehr löschte den Brand schnell löschen. Die Brandursache wird ermittelt.

In Alt-Treptow (Treptow-Köpenick) brannte ein Fahrzeug. Ein Passant bemerkte gegen 3 Uhr an der Kiefholzstraße Flammen an einem geparkten VW und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Das Mietfahrzeug eines Carsharing-Unternehmens brannte vollständig aus. Durch die Flammen und die starke Hitzeentwicklung wurde zudem ein an einer Laterne abgestelltes Fahrrad leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Zudem musste die Feuerwehr in der Nacht im Keller eines mehrgeschossigen Wohnhauses in Wilmersdorf löschen. Wegen des starken Rauches, den das Feuer an der Binger Straße verursachte, mussten die Feuerwehr 14 Personen und einen Hund in Sicherheit bringen. Alle Bewohner wurden in einem Bus der Feuerwehr untergebracht. Eine Person kam in ein Krankenhaus. Aus noch unbekannter Ursache hatte ein Elektroverteiler Feuer gefangen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Mehrere Verletzte nach Rodel-Unfällen +++

Die Berliner Feuerwehr hat am Sonntag mehrere Verletzte nach Rodelunfällen versorgen müssen. Allein am Teufelsberg in Charlottenburg seien zwölf Kräfte mit einer Schleifkorbtrage zwei Stunden lang im Einsatz gewesen. Am Friedrichshain habe es mehrere Unfälle gegeben, bei denen zehn Menschen verletzt worden seien. Dort seien unter anderem drei Schlitten zusammengeprallt. Unachtsame Rodler hätten zudem die Einsatzkräfte gefährdet.

+++ Mitarbeiter soll vorsätzlich Brand in Firmengebäude gelegt haben +++

Ein Mitarbeiter eines Berliner Entsorgungsbetriebs soll in einem Firmengebäude in Lichterfelde (Steglitz-Zehlendorf) vorsätzlich Feuer gelegt haben. Der 39 Jahre alte Verdächtige randalierte am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr und verletzte einen 41 Jahre alten Kollegen dabei laut dessen Aussage mit einem Messer an der Hand. Anschließend soll er gedroht haben, einen Brand in dem Raum zu entfachen.

Ein benachrichtigter Vorgesetzter bemerkte Rauch im Keller des Gebäudes am Lichterfelder Ring, hieß es. Alarmierte Feuerwehrleute löschten angezündetes Inventar, ohne dass ein größerer Schaden entstand. Den Angaben zufolge wies der Verdächtige Schnittverletzungen an den Armen auf und erlitt eine Rauchgasvergiftung. Nach der Behandlung im Krankenhaus und einer Blutentnahme wurde er wegen versuchter schwerer Brandstiftung sowie gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

+++ Dachkonstruktion droht abzustürzen - Feuerwehr stundenlang im Einsatz +++

An der Phillippiatraße in Charlottenburg drohte in der Nacht eine Dachkonstruktion in den Hinterhof zu stürzen. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) sicherten in einer stundenlangen Aktion die Konstruktion. Personen kamen nicht zu Schaden. Auch die Höhenretter der Feuerwehr waren am Ort im Einsatz.

+++ Corona-Razzia in Neukölln - Scharfe Munition beschlagnahmt +++

Ordnungsamt und Polizei haben an Samstagabend mehrere Cafés in Neukölln wegen der Einhatung der Corona-Regeln kontrolliert, so wie in diesem Fall am Maybachufer. In dem Café trafen sie nicht nur Personen an, die Shisha-Tabak rauchten. es wurde auch scharfe Munition entdeckt und bechlagnahmt. Den ganzen Artikel lesen Sie HIER!

+++ Polizei stoppt Drogentaxi +++

Die Berliner Polizei hat in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag in Neukölln einen mutmaßlichen Drogenhändler aus dem Verkehr gezogen. Zivilkräfte der Polizei hielten die Mercedes S-Klasse in einer S-Bahnunterführung am S-Bahnhof Neukölln an und wollten die Insassen kontrollieren. Laut Augenzeugenberichten wollten zwei Insassen zunächst fliehen. In dem Fahrzeug fanden die Beamten dann fünf Gefäße mit Drogen, ein Messer und Bargeld. Laut Polizei sind drei Personen erkennungsdienstlich behandelt und anschließend aus dem Gewahrsam wieder entlassen worden. Ermittelt werde wegen des Verdachts des Drogenhandels.

+++ Männer stehlen Seniorin Handtasche und werden festgenommen +++

Zivilfahnder des Landeskriminalamts (LKA) haben in Pankow zwei junge Männer festgenommen, die einer 78-Jährigen ihre Handtasche gestohlen hatten. Die Einsatzkräfte beobachteten die 19 und 23 Jahre alten Tatverdächtigen dabei, wie sie sich der Seniorin mit ihrem Rollator am Samstagnachmittag an der Paracelsusstraße näherten und die Tasche unbemerkt stehlen konnten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die beiden seien mit der Beute in einem Auto davongefahren, jedoch kurz darauf von den Zivilfahndern angehalten und festgenommen worden. Den Angaben zufolge haben die Tatverdächtigen keinen festen Wohnsitz. Die Frau bekam ihre Tasche zurück.

+++ Räuber besprüht Frau mit Pfefferspray und tritt sie zu Boden +++

Ein Mann hat in Biesdorf (Marzahn-Hellersdor) eine Frau überfallen und sie dabei mit Pfefferspray angegriffen. Die 60-Jährige war am Samstagabend an der Cecilienstraße unterwegs, als der Mann plötzlich versucht haben soll, ihr ihre Handtasche zu entreißen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Da er keinen Erfolg hatte, habe er der Fußgängerin Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ihr gegen den Oberkörper getreten. Den Angaben zufolge stürzte die Frau zu Boden und der Räuber konnte mit der Handtasche fliehen. Die Überfallene wurde mit leichten Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt.

+++ Mann legt sich zum Schlafen auf die Tramgleise +++

Ein Mann hat sich in der Nacht zu Sonntag in Niederschönhausen (Pankow) zum Schlafen auf die Gleise der Straßenbahn an der Breite Straße gelegt. Als alarmierte Polizisten den 29-Jährigen zum Aufstehen bewegen wollten, leistete er Widerstand und trat und schlug um sich, als ihn die Einsatzkräfte auf den Fußweg ziehen wollten. Der 29-Jährige erlitt einen Krampfanfall und klagte über Atemnot. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde die Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung angeordnet. Objektschützer hatten den Mann gegen 0.15 Uhr bemerkt. Eine Tram wurde wegen des Vorfalls gestoppt.

+++ Demos in Berlin - Verkehrsbehinderungen möglich +++

Am Sonntagmittag beginnt eine Demonstration vor dem Kanzleramt in Mitte am Brandenburger Tor in Mitte. Der Zug führt über Brandenburger Tor, Unter den Linden zur Spandauer Straße. Es kommt zu Einschränkungen im Bus-Verkehr bei den Linien 100, 200 und 300.Ab 15 Uhr startet am Savignyplatz in Charlottenburg ein Fahrradkorso. Er führt über die Kantstraße zum Theodor-Heuss-Platz und zurück.

( BM/dpa )