Blaulicht-Blog

Radfahrer bei Unfall in Neukölln schwer verletzt

| Lesedauer: 10 Minuten

Foto: Peise

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 2. Februar.

+++ Radfahrer bei Unfall in Neukölln schwer verletzt +++

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Dienstagabend auf der Hermannstraße in Höhe der Thomasstraße in Neukölln ereignet. Ein Radfahrer wurde von einem Kleintransporter angefahren. Auf einem Foto ist die beschädigte Stoßstange des Transporters zu sehen. Der Radfahrer erlitt schwere Verletzungen, teilte der Lagedienst der Polizei der Berliner Morgenpost am Abend mit. Der Verletzte wurde von Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht.

Unklar ist zum Zeitpunkt der genaue Hergang des Unfalls. "Der Verkehrsunfalldienst ist vor Ort und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen", hieß es vom Lagedienst. Laut Informationen von vor Ort soll der Radfahrer ohne Licht auf die Fahrbahn gefahren sein. Auf einem Foto ist zu sehen, dass es sich um ein Familien- bzw Lastenrad handelt. Die Straße war mehrere Stunden stadtauswärts gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

+++ Polizei findet in Auto in Berlin scharfe Handgranate +++

Bei einer Durchsuchung eines Autos und deren Insassen in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) hat die Polizei drei Beile, eine scharfe Granate, eine Schreckschusswaffe, eine Platzpatrone, einen veränderten pyrotechnischen Gegenstand und Drogen gefunden.

Zuvor wurden Bundespolizisten in Karlshorst auf den Wagen aufmerksam. Eine Abfrage des Kennzeichens ergab, dass der Renault in der Nacht zum 16. Januar gestohlen worden war. Daraufhin hielten sie gegen 4.30 Uhr den Wagen an der Kreuzung Malchower Weg/Wartenberger Straße an. Berliner Polizisten, die gerade an dem Einsatz vorbeifuhren, unterstützen die Bundespolizei.

Gemeinsam nahmen sie die fünf Insassen, eine 22-jährige Frau und vier Männer im Alter von 32, 38, 40 und 42 Jahren fest und legten ihnen Handfesseln an. Bei der Durchsuchung der Fahrerin fanden die Beamten in deren Handtasche eine Schreckschusswaffe und eine kleine Menge Drogen. Zudem gab die Frau an, keinen Führschein zu besitzen.

Bei dem 32-Jährigen wurde ein veränderter pyrotechnischer Gegenstand, bei dem 38-Jährigen und dem 42-Jährigen ebenfalls eine kleine Menge Drogen sowie bei dem 40-Jährigen eine Platzpatrone gefunden. Im Inneren des Autos lagen drei Beile und im Kofferraum ein Koffer, in dem sich eine scharfe Granate befand, teilte die Polizei mit.

Spezialisten des Kriminaltechnischen Instituts sicherten den Gegenstand und transportierten ihn zum Sprengplatz Grunewald. Weitere Einsatzkräfte transportierten die fünf Insassen, die deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen, in ein Polizeigewahrsam. Dort wurden sie nach einer jeweiligen Blutentnahme der Kriminalpolizei überstellt.

Die Ermittlungen, wegen des Verdachts des Diebstahls eines Kraftfahrzeuges, des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, und eines Verstoßes gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz, dauern an.

+++ Polizei löst Hochzeitsgesellschaft auf und setzt Pfeferspray ein +++

An der Hohenfriedbergstraße in Schöneberg hat die Polizei am Montagabend erneut eine Hochzeitsgesellschaft wegen Verstößen gegen die geltenden Corona-Regeln aufgelöst. Mindestens zehn Personen im Alter von 15 bis 53 Jahren hatten sich ohne Mund-Nasen-Schutz in einer Privatwohnung versammelt. Mehrere Gäste widersetzten sich den polizeilichen Maßnahmen, so dass die Beamten auch Pfefferspray einsetzten, es kam zu vorläufigen Festnahmen.

Sechs Gäste erlitten leichte Verletzungen, die von Rettungskräften vor Ort behandelt wurden. Eine Frau wollte sich nicht behandeln lassen und kam in ein Krankenhaus. Sechs Polizisten erlitten ebenfalls leichte Verletzungen, setzen ihren Dienst aber fort. Die Feier wurde durch die Einsatzkräfte beendet und alle Gäste der Wohnung verwiesen. Es wurden Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Infektionsschutzverordnung erstattet.

+++ Farbangriffe auf SPD-Büros in Pankow, Lichtenberg und Neukölln +++

Unbekannte Täter haben Berliner SPD-Parteibüros in Pankow, Neukölln und Lichtenberg attackiert. Menschen wurden dabei nicht verletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Am Morgen hatte ein Zeitungszusteller die mit Farbe besprühte Glasfront eines Bürogebäudes in der Berliner Straße bemerkt und die Beamten gerufen. Sie fanden ein Bekennerschreiben, das geprüft wird.

Bei einer weiteren Attacke in der Rathausstraße in Lichtenberg wenige Stunden später bewarfen die Täter Jalousien und die Hausfassade eines Bürogebäudes mit Farbe. Bei einem SPD-Kreisbüro in der Hermannstraße bemerkten Beamte einer Streife des Zentralen Polizei-Objektschutzes die Farbschmiererei. Auch in Lichtenberg und Neukölln wurden Schreiben gefunden. Zudem wird laut Polizei geprüft, ob zwischen den drei Taten ein Zusammenhang besteht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.

Die Berliner SPD sprach in einer Mitteilung von politisch motivierten Angriffen. Diese seien Ausdruck von Roheit und Feigheit, sagte Familienministerin Fanziska Giffey, die SPD-Spitzenkanidatin für die Abgeordnetenhauswahl in diesem Jahr ist.

+++ Überfall auf Commerzbank-Filiale +++

Auf eine Filiale der Commerzbank an der Blissestraße in Wilmersdorf ist am Dienstagmorgen ein Überfall verübt worden. Offenbar wurde aber nichts erbeutet. Alles zum Überfall lesen Sie HIER!

+++ Mann erleidet Stichverletzungen bei Auseinandersetzung in Reinickendorf +++

Ein 20-Jähriger hat am Montag bei einem Streit in Reinickendorf mehrere Stichverletzungen erlitten. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, entwickelte sich gegen 18 Uhr auf dem Gehweg der Straße Meller Bogen eine Auseinandersetzung zwischen einem 29-Jährigen und einem 20-Jährigen, die sich beide kennen. Der 29-Jährige fügte dem Jüngeren mehrere Stichverletzungen zu. Anschließend flüchtete der Angreifer. Der 20-Jährige musste in einem Krankenhaus operiert werden. Lebensgefahr besteht nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Spritztour im BMW endet an Baum +++

In der Straße Am Tierpark in Lichtenberg ist am Montagabend gegen 22 Uhr ein BMW gegen einen Baum auf dem Mittelstreifen gefahren. Der Fahrzeuginsasse wurde dabei verletzt. Nach bisher unbestätigten Angaben soll der Fahrer in falscher Richtung unterwegs gewesen sein.

+++ Buttersäure-Attacke auf Auto - Mann leicht verletzt +++

Wegen Atemwegsreizungen musste am Montagmittag ein Mann zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 50-Jährige setzte sich gegen 11.45 Uhr in sein auf einem Parkplatz in der Potsdamer Straße in Tiergarten abgestelltes Firmenfahrzeug und fuhr los. Nach wenigen Minuten nahm er einen stechenden Geruch wahr und spürte ein Halskratzen. Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten Buttersäure fest, die mutmaßlich in die Lüftungsschlitze des Transporters eingebracht worden war, und neutralisierten diese. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

+++ Restaurantschiff mit Schlagseite - Feuerwehr im Einsatz +++

Ein Restaurantschiff in Tempelhof drohte am späten Montagabend zu sinken, weil es mit Wasser volllief. Die Berliner Feuerwehr pumpte insgesamt rund acht Kubikmeter Wasser aus dem Schiff im Tempelhofer Hafen und verhinderte so Schlimmeres, sagte ein Feuerwehrsprecher am Dienstag. Verletzt wurde niemand. Wie es zu dem Wassereinbruch kam, ist derzeit noch unklar. Die Feuerwehr war über drei Stunden im Einsatz. Am Dienstagmorgen soll eine Nachkontrolle stattfinden.

+++ Auto in Spandau ausgebrannt +++

Wieder hat nachts in Berlin ein Auto gebrannt. Die Feuerwehr wurde kurz nach Mitternacht nach Spandau zur Staakener Straße Ecke Dallgower Straße gerufen, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Demnach brannte dort ein Wagen. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen löschen, ein Ausbrennen jedoch nicht verhindern. Verletzte gab es nicht. Wie es zu dem Feuer kam, ist bislang noch unklar.

+++ 16-Jähriger am Volkspark Hasenheide geschlagen +++

Ein 16-Jähriger ist am Montagnachmittag am Volkspark Hasenheide geschlagen und getreten worden. Laut Polizei hatten Zeugen die Einsatzkräfte verständigt, weil es eine Schlägerei in der Wissmannstraße beziehungsweise im Volkspark Hasenheide gab. Die Polizisten fanden zunächst niemanden, entdeckten aber kurz darauf einen verletzten Jugendlichen am Columbiadamm. Der 16-Jährige sagt, dass er bei einem Spaziergang von einer Gruppe attackiert worden sei, die ihn geschlagen und getreten hätten. Der Jugendliche habe in die Grünanlage flüchten können. Bei dem Angriff soll auch geschossen worden sein. Der 16-Jährige kam mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma sowie einem Kieferbruch in ein Krankenhaus. Nach derzeitigen Erkenntnissen seien die Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgegeben worden, so die Polizei.

+++ Drogenhandel im Auto - Zivilfahnder stellen Dealer in Lichtenberg +++

Die Polizei hat am Montagnachmittag einen mutmaßlichen Drogenhändler in Lichtenberg festgenommen. Zivilbeamten war der 24-Jährige gegen 15.45 Uhr aufgefallen, weil er mit seinem Renault vor einem Hauseingang an der Kaskelstraße in zweiter Reihe parkte, wo er offenbar auf jemanden wartete. Kurze Zeit später stieg ein 27-jähriger Mann ein, der nach kurzer Fahrt wieder dort ausstieg, wo er eingestiegen war. Bei einer Kontrolle des Mannes fanden Polizisten ein Tütchen mit Haschisch. Die Substanz wurde beschlagnahmt, der Mann nach Rücksprache mit der Kriminalpolizei vor Ort entlassen.

Zeitgleich kontrollierten die Polizisten den Fahrer und sein Auto. Bei dem Tatverdächtigen fanden sie 150 Euro Bargeld und zehn Tütchen Kokain. Im Fahrzeug wurden auch 39 Tütchen Cannabis, 13 Tütchen Haschisch sowie unter anderem ein Elektroschocker und ein griffbereites Messer sichergestellt. Das Auto wurde beschlagnahmt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen fand die Polizei keine weiteren Drogen. Händler und Käufer müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten, der Händler außerdem wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen des Handels mit Waffen.

+++ Badezimmer in Wohnheim in Bad Belzig brennt +++

In einem Badezimmer eines Wohnheims in Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) hat es gebrannt. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei in Brandenburg mitteilte. Die etwa 60 Bewohner des Heims wurden bei dem Feuer am Dienstagmorgen von Rettungskräften und Polizisten in Sicherheit gebracht. Die meisten von ihnen konnten später wieder in ihre Unterkünfte zurück. Die Brandursache wird noch ermittelt. Dabei wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Zur Höhe des Sachschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

( BM )