Kriminalität

Razzia nach Auseinandersetzung in Kreuzberg

Beamte kommen aus einem Gebäude.

Beamte kommen aus einem Gebäude.

Foto: Pudwell

In Berlin fanden am Freitag Durchsuchungen statt. Grund dafür war eine Auseinandersetzung in Kreuzberg im vergangenen November.

Berlin. Im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung im November in Kreuzberg haben am Freitag Durchsuchungen in Berlin stattgefunden. Nach Informationen von vor Ort verschaffte sich die Polizei zusammen mit einem schwer bewaffneten Spezialeinsatzkommando (SEK) Zutritt zu Wohn- und Geschäftsräumen in der Karl-Marx-Allee und der Oranienburger Straße. Zunächst berichtete die BZ.

Grund für die Razzia war eine Auseinandersetzung in Kreuzberg am 30. November. Die eine Gruppe will bei der anderen Gruppe eine Waffe gesehen haben. Es gehe um eine Bedrohung mit einer Schusswaffe Ende November 2020, sagte ein Polizeisprecher.

Clan-Streit in Kreuzberg im November

Am 30. November kam es in Kreuzberg zu Auseinandersetzungen und Bedrohungen zwischen Mitgliedern zweier Großfamilien. Nach Informationen der Berliner Morgenpost gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei den Auseinandersetzungen um eine Fortsetzung eines versuchten Tötungsdeliktes handelt. Tage zuvor wurde ein 29-Jähriger an der Mittenwalder Straße niedergeschossen und schwer verletzt.

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