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Einbrecher stehlen 242 Tablets aus Schule in Gesundbrunnen

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Foto: Andreas Bartel / Funke Foto Services

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 29. Januar.

+++ Wohnung zu Club umgebaut - Party aufgelöst +++

In Lichtenberg haben Polizisten in der vergangenen Nacht eine Party aufgelöst. In einem Gebäude an der Herzbergstraße waren das erste und zweite Obergeschoss zu einer Bar und einem Clubbereich mit einer Karaoke-Anlage umgebaut worden. Zuvor hatte eine Anwohnerin gegen 0.30 Uhr angegeben, dass in einem Hinterhaus offenbar eine Party gefeiert werde. Als die Beamten eintrafen, wurde ihnen zunächst kein Zutritt gewährt. Mehrere Personen versuchten erfolglos, über das Dach des Hauses zu flüchten. Insgesamt wurden 31 Personen angetroffen, die sich nicht an Abstandsregeln hielten. Auch ein Mund-Nasen-Schutz wurde nicht getragen. Zudem wurde noch eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden, die beschlagnahmt wurde. Die Personalien der Gäste wurden aufgenommen und entsprechende Anzeigen gefertigt.

Immer wieder hat die Berliner Polizei in der zweiten harten Lockdownphase in den vergangenen Monaten größere private Treffen und Partys beendet. Darunter waren Hochzeitsfeiern, große Pokerrunden und weitere Feste.

++ Einbrecher stehlen 242 Tablets aus Schule +++

In der vergangenen Nacht brachen unbekannte Täter in eine Schule in Gesundbrunnen ein. Der oder die Tatverdächtigen öffneten mehrere Zugangstüren der Sekundarschule in der Grüntaler Straße gewaltsam und entwendeten aus den Räumlichkeiten nach derzeitigen Erkenntnissen 242 Tablets mit einem Gesamtschaden von knapp 100.000 Euro. Anschließend flüchteten die mutmaßlichen Diebe. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Brand in Friedrichshain, ein Schwerverletzter +++

Bei einem Brand in Friedrichshain ist am Freitagmittag eine Person schwer verletzt worden. Wie die Berliner Feuerwehr auf Twitter mitteilte, war die Person schon vor Eintreffen der Rettungskräfte in der Gärtnerstraße aus dem Fenster der Wohnung im 1. Obergeschoss gesprungen. Sie wurde in eine Klinik gebracht. Der Brand sei schnell gelöscht worden.

+++ Transporter ausgebrannt - Geldautomat im Fahrzeug +++

Nachdem Unbekannte am Donnerstagfrüh in Lichtenberg in eine Bankfiliale eingebrochen waren und einen Geldautomaten gestohlen haben, wurde vermutlich dieser am Nachmittag in einem ausgebrannten Kleinbus entdeckt. Zeugen bemerkten gegen 15 Uhr eine starke Rauchentwicklungen an der Rhinstraße in Höhe einer Kleingartenanlage. Ein Zeuge alarmierte die Feuerwehr und unternahm zunächst eigene Löschversuche. Doch erst der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen. Der Kleinbus brannte jedoch vollständig aus. Im Innenraum stellten Polizisten einen Gegenstand fest, bei dem es sich augenscheinlich um einen Geldautomaten handelt, teilte die Behörde am Freitag mit. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der VW Bus in der Nacht zum 26. Januar in Alt-Hohenschönhausen gestohlen wurde und zu diesem eine Fahndung bestand. Die Ermittlungen dauern an.

+++ 15-Jähriger flüchtet nach Unfallfahrt und vergisst Handy +++

Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, trafen Beamte Mittwochnacht in Kreuzberg ein 15-Jährigen mit einem Auto an und wollten ihn überprüfen. Doch der Teenager flüchtete vor der anschließenden Kontrolle. Unterwegs sprang er aus dem rollenden Wagen und rammte dabei ein stehendes Auto. Er kehrte später jedoch zum Unfallort zurück. Der Grund: Er hatte sein Handy vergessen.

+++ Jugendlicher im U-Bahnhof attackiert +++

Ein 14-Jähriger ist am Donnerstag im U-Bahnhof Voltastraße in Gesundbrunnen (Mitte) von einem Gleichaltrigen attackiert worden. Zunächst wurde ihm ins Gesicht geschlagen. Als er am Boden lag, erhielt er noch mehrere Fußtritte gegen den Kopf, teilte die Polizei am Freitag mit. Er erlitt einen Bruch der Nasenscheidewand. Der Tatverdächtige konnte kurz darauf an seiner Wohnanschrift festgenommen werden. Er musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurde er seiner Mutter übergeben. Wegen der gefährlichen Körperverletzung und zu den Hintergründen ermittelt die Kriminalpolizei.

+++ Wasserstoff ausgetreten +++

Die Feuerwehr wurde in die Max Dohrn Straße in Charlottenburg gerufen. Dort war in einem Unternehmen Wasserstoff ausgetreten. Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte vor Ort, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit.

+++ Razzia nach Auseinandersetzung in Kreuzberg +++

Im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung im November in Kreuzberg haben am Freitag Durchsuchungen in Berlin stattgefunden. Nach Informationen von vor Ort verschaffte sich die Polizei zusammen mit einem schwer bewaffneten Spezialeinsatzkommando (SEK) Zutritt zu Wohn- und Geschäftsräumen in der Karl-Marx-Allee und der Oranienburger Straße. Zunächst berichtete die BZ. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Fünf Autobrände in der Nacht +++

In Kreuzberg haben in der Nacht zu Freitag fünf Autos gebrannt. Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, brannte gegen ein Uhr zunächst ein Mercedes auf einem Parkplatz in der Köpenicker Straße. Während der Löscharbeiten bemerkten die Einsatzkräfte einen in der Nähe geparkten brennenden VW Bus. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Rund 20 Minuten später meldeten Anwohner am Lausitzer Platz drei nebeneinander geparkte Autos, die in Flammen standen. Der Renault, Opel und Skoda wurden ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung ermittelt das LKA.

In Berlin werden immer wieder Fahrzeuge durch Brände zerstört oder beschädigt. Erst am Donnerstag brannte ein Auto ebenfalls in Kreuzberg aus.

+++ Stromausfälle in Berlin-Schmargendorf +++

In Schmargendorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) ist es am Freitagmorgen zu Stromausfällen gekommen. Wie der Netzbetreiber Stromnetz Berlin mitteilte, waren vor allem die Cunostraße, Davoser Straße, Forckenbeckstraße, Friedrichshaller Straße, der Kissinger Platz sowie die Mecklenburgische Straße betroffen. Kurze Zeit später war die Störung wieder behoben, wie der Betreiber auf Twitter meldete.