Blaulicht-Blog

Mann bricht auf Kreuzung zusammen - mit Stichwaffe verletzt

| Lesedauer: 6 Minuten
Einsatzkräfte bringen den Schwerverletzten von der Reichenberger Straße in ein Krankenhaus.

Einsatzkräfte bringen den Schwerverletzten von der Reichenberger Straße in ein Krankenhaus.

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 27. Januar.

+++ Schwerverletzter bricht auf Kreuzung zusammen +++

Ein derzeit noch unbekannter Täter hat in der Nacht zu Mittwoch einen Mann in einer Grünanlage am Ende der Reichenberger Straße in Kreuzberg schwer verletzt. Eine Zeugin hatte angegeben, ihr sei gegen 21.50 Uhr in der Reichenberger Straße ein Mann aufgefallen, der zusammengekrümmt lief und mehrfach vergeblich versucht hatte, Fahrzeuge anzuhalten. Schließlich brach er mitten auf der Kreuzung Reichenberger Straße / Glogauer Straße zusammen. Ein Autofahrer stoppte und leistete Erste Hilfe, mehrere Zeugen alarmierten Polizei und Feuerwehr. Die Rettungskräfte behandelten den 36-Jährigen, der eine Stichverletzung im Bauchbereich aufwies. Anschließend brachten sie den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Fachkommissariat ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Reichenberger Straße war ab Glogauer Straße bis zum Landwehrkanal für den Fahrzeugverkehr für rund zwei Stunden wegen der Spurensicherung gesperrt.

+++ Fußgänger von Transporter erfasst und schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Transporter zog sich ein Fußgänger in Weißensee am Dienstagnachmittag schwerste Verletzungen zu. Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der 49-Jährige gegen 13.45 Uhr die Fahrbahn der Indira-Gandhi-Straße zum Mittelstreifen betreten haben, ohne auf den Verkehr zu achten. Dabei wurde er von dem VW Crafter eines 51-Jährigen erfasst, der in Richtung Berliner Allee unterwegs war. Der Passant wurde zunächst mitgeschleift und anschließend auf den Gehweg geschleudert. Mit schwersten Kopfverletzungen und diversen Knochenbrüchen brachte ihn der Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

+++ Streit eskaliert - Mann mit Stichwaffe verletzt +++

Zwei Unbekannte gerieten in der Nacht zu Mittwoch auf dem U-Bahnhof Rosenthaler Platz in Mitte aneinander. Der Streit eskalierte, einer der Kontrahenten wurde mit einer Stichwaffe verletzt. Der junge Mann wurde vor Ort notärztlich behandelt und anschließend in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

+++ Bauern-Protest: Erneut Traktor-Demo in Berlin +++

Auch für Mittwoch ist erneut eine Demonstrationen mit mehreren hundert Traktoren angemeldet. Vor allem im Bereich Alexanderplatz in Mitte ist mit großräumigen Verkehrseinschränkungen und Sperrungen zu rechnen. Der Korso führt in einem Rundkurs über Unter den Linden zum Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg und zurück.

+++ Dealer verliert bei Masken-Kontrolle Drogen - Festnahme +++

Am Dienstagmittag haben Polizisten einen mutmaßlichen Drogenhändler in Wedding (Mitte) festgenommen. Die beiden Beamten waren zusammen mit zwei Sicherheitsdienstmitarbeitern der BVG im U-Bahnhof Amrumer Straße auf Streife. Dabei bemerkten sie gegen 12.40 Uhr einen Mann auf dem Bahnsteig, der nur einen Mund-Nasen-Schutz aus Stoff trug und fragten ihn, ob er auch eine medizinische Maske bei sich habe. Als der 25-Jährige in seine Jackentasche griff und die Maske hervorholte, fiel ein Tütchen mit Cannabis heraus.

Die Polizisten durchsuchten daraufhin den Mann und fanden bei ihm zwei Handys, 15 weitere Tütchen mit Drogen und ein Messer. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Die Beamten brachten den Tatverdächtigen zu einer Wache, wo seine Identität festgestellt werden sollte. Im Polizeigebäude randalierte der Festgenommene plötzlich, schlug gegen Schränke und bedrohte einen Polizisten mit einem Stuhl. Der 25-Jährige wurde schließlich einem Fachkommissariat für Drogendelikte überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Auto brennt in Waidmannslust aus +++

Polizei und Feuerwehr sind Mittwoch früh zu einem Fahrzeugbrand in Waidmannslust (Reinickendorf) ausgerückt. Ein Anwohner der Schluchseestraße bemerkte gegen 3.25 Uhr einen hellen Feuerschein unter der Motorhaube eines geparkten Opel Astra. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen an dem Auto, die bereits auf einen davorstehenden Mazda übergesprungen waren. Der zuerst in Brand stehende Wagen brannte nahezu vollständig aus, der andere wurde am Heck leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung wurden Ermittlungen eingeleitet, die ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen hat

+++ Bundesweite Razzia gegen Geldwäscher-Bande - auch in Berlin +++

Mehr als 600 Beamte sind in mehreren Bundesländern mit einer großen Aktion gegen eine mutmaßliche Bande von Geldwäschern vorgegangen. Auch in Berlin wurden Objekte durchsucht. Die Verdächtigen sollen ein illegales Finanztransfersystem geschaffen haben, um „schmutziges“ Geld in den legalen Finanzkreislauf zu schleusen. Es seien Immobilien, teure Autos, Luxusuhren und Gold beschlagnahmt worden, berichtete eine Sprecherin des Zollfahndungsamtes in Essen am Mittwoch. Acht Verdächtige wurden festgenommen. In einem Safe in Köln entdeckten die Fahnder Taschen mit massiven Goldbarren. Schwerpunkt der Aktion war Nordrhein-Westfalen. Wie viel schmutziges Geld auf diese Weise gewaschen worden ist, sei noch unklar, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft. Gegen die acht Verdächtigen hatten die Ermittler im Vorfeld Haftbefehle erwirkt und außerdem 20 Arrestbeschlüsse für das mutmaßlich illegal erworbene Vermögen in der Tasche.

+++ Polizei stoppt Raser in Brandenburg +++

Ein mit überhöhter Geschwindigkeit flüchtender 23 Jahre alter Autofahrer ist von der Polizei in Werneuchen (Landkreis Barnim) gestoppt worden. Der Berliner wollte sich Dienstagnacht zunächst einer Polizeikontrolle nahe des Flugplatzes Werneuchen entziehen, teilte die Polizeidirektion Ost am Mittwoch mit. Er versuchte, den Funkwagen abzuschütteln. In einer Parkbucht in der Altstadt konnte er dann gefasst werden. Bürger hatten zuvor Hinweise zu illegalen Autorennen gegeben. Der 23-Jährige ist der Polizei den Angaben nach bekannt und besitzt keine Fahrerlaubnis. Außerdem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei ihm wurden Böller osteuropäischer Produktion und Falschgeld entdeckt. Das Auto wurde sichergestellt, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

( BM/dpa )