Blaulicht-Blog

Fußgängerin von Raser in Neukölln angefahren

| Lesedauer: 11 Minuten

Foto: Morris Pudwell

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 24. Januar.

+++ Unbeteiligte Fußgängerin von Raser angefahren +++

In Neukölln hat sich am Sonntag gegen 13 Uhr der Fahrer eines Audis einer Polizeikontrolle entzogen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Laut Polizei war der Fahrer des Wagens einer Zivilstreife der Autobahnpolizei wegen überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen, der dann am Britzer Damm abfuhr. An der Ecke Silbersteinstraße / Hermannstraße wollte der Fahrer offenbar wenden, kam von der Fahrbahn ab und krachte dann gegen einen Ampelmast. Eine dort wartende Frau wurde von dem Audi erfasst und schwer verletzt. Die Seniorin erlitt einen Beinbruch. Ein ziviles Polizeifahrzeug fuhr anschließend in die Fahrerseite des Autos. Die beiden Beamten blieben unverletzt. Der Fahrer des Wagens wurde festgenommen.

+++ Wieder Wolf auf Autobahn A10 bei Berlin überfahren +++

Nordwestlich von Berlin ist auf der Autobahn A10 erneut ein Wolf angefahren und getötet worden. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag in Neuruppin erklärte, wurde das tote Tier am Wochenende östlich vom Autobahndreieck Havelland gefunden. Welches Fahrzeug das Raubtier vermutlich in der Nacht zu Samstag zwischen dem Dreieck und Oberkrämer (Oberhavel) angefahren hat, sei unklar. Der tote Wolf wurde von einem Wolfsbeauftragten des Landesumweltamtes Brandenburg geborgen.

Erst am 7. Januar war in der Nähe bei Wolfslake (Oberhavel) - südlich vom A10-Autobahndreieck Havelland - ein Wolf von einem Kleintransporter erfasst und getötet worden. Der Transporter konnte weiterfahren. Zuvor war zuletzt im November auf der Autobahn A24 Berlin-Hamburg bei Heiligengrabe im Norden ein Wolf bei einem Unfall getötet worden.

+++ Männer gehen mit Messern aufeinander los +++

Zu einer Auseinandersetzung, bei der Messer und Pfefferspray eingesetzt wurden, kam es in der vergangenen Nacht in Neukölln. Sechs derzeit noch Unbekannte attackierten gegen 23 Uhr drei Männer im Alter von 35, 41 und 48 Jahren in der Sonnenallee, als diese auf dem Gehweg unterwegs waren.


Dabei erlitten die beiden Älteren Stichverletzungen am Rücken, an der Schulter sowie am Arm und kamen zur Behandlung in eine Klinik. Der Jüngere klagte über Atemwegs- und Augenreizungen, musste aber nicht behandelt werden. Allerdings stellten die Einsatzkräfte bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass er mit einem Haftbefehl wegen eines Sexualdelikts gesucht wurde. Er wurde den Justizbehörden überstellt.

+++ Teenie-Räuber schlagen Busscheibe ein - Festnahme +++

Am Sonntagabend nahmen Polizisten einen Jugendlichen nach einem gemeinschaftlichen Raub in Neukölln fest. Bisherigen Erkenntnissen und Aussagen zufolge soll der später Festgenommene gemeinsam mit zwei Komplizen gegen 19 Uhr einen 17-Jährigen in der Leo-Slezak-Straße in einen Keller gedrängt und ihm dort unter Androhung von Gewalt sein Portemonnaie und sein Mobiltelefon gestohlen haben. Im weiteren Verlauf sollen die drei mutmaßlichen Räuber den Jugendlichen genötigt haben, Geld an mehreren Automaten abzuheben. Anschließend stiegen das Trio und der Überfallene am S-Bahnhof Sonnenallee in einen Bus der Linie M41.

Dort soll sich der 17-Jährige an den Fahrer des Busses gewandt und ihn darum gebeten haben, die Polizei zu rufen. Ein Fahrgast, der den geschilderten Sachverhalt mithörte, soll sich daraufhin zu den mutmaßlichen Tätern begeben und die Drei aufgefordert haben, das Mobiltelefon und die Geldbörse des Überfallenen auszuhändigen. Im Anschluss daran soll einer der drei Verdächtigen mit einem Nothammer eine Seitenscheibe des Busses zerstört haben, über die die mutmaßlichen Räuber den Bus letztlich verließen und über die Fahrbahn der Sonnenallee in die Aronsstraße flüchteten. Dort nahmen Zivilfahnder einen 14-Jährigen fest und ermittelten im weiteren Verlauf auch die beiden mutmaßlichen Komplizen des Jugendlichen, einen 15-Jährigen und einen 21 Jahre alten Mann. Der festgenommene 14-Jährige wurde in die Obhut seiner Erziehungsberechtigten gegeben. Der 17-Jährige, der bei dem Überfall unverletzt blieb, erhielt seine Geldbörse und sein Mobiltelefon zurück.

+++ 17-Jähriger im Volkspark Hasenheide angegriffen und schwer verletzt +++

Nachdem er von zwei Unbekannten in Neukölln geschlagen worden war, musste ein Jugendlicher am Samstagabend zur intensivmedizinischen Betreuung in eine Klinik. Ein Passant entdeckte den 17-Jährigen mit blutenden Gesichtsverletzungen gegen 19 Uhr im Volkspark Hasenheide und informierte den Notruf. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten mit einer Schädel- und Nasenbeinfraktur sowie mehreren Hämatomen im Gesicht ins Krankenhaus. Dem Vernehmen nach besteht keine Lebensgefahr. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen sollen zwei Personen den jungen Mann in ein Gebüsch geschubst und anschließend geschlagen haben. Danach seien die Angreifer geflüchtet.

+++ Jugendliche Räuber am "Boxi" festgenommen +++

Polizisten nahmen am Samstagabend in Friedrichshain zwei Jugendliche nach einer räuberischen Erpressung fest. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die beiden später Festgenommenen gegen 19.40 Uhr am Boxhagener Platz einen 23-Jährigen und seinen ein Jahr älteren Freund unter Vorhalt einer Waffe zur Herausgabe von Geld aufgefordert haben. Als die beiden jungen Männer gegenüber den Tätern geäußert hätten, kein Geld mitzuführen, sollen diese Tabak gefordert haben und nach der Aushändigung mit ihrer Beute in Richtung Gärtnerstraße geflüchtet sein.

Die Überfallenen folgten den Tätern und riefen die Polizei. Alarmierte Einsatzkräfte des Abschnitts 51 nahmen die beiden Flüchtenden, zwei 16-Jährige, in der Nähe fest und fanden bei dem Jüngeren eine PTB-Waffe. Die Polizisten brachten den 16-Jährigen, bei dem sie die PTB-Waffe fanden, zu einem Polizeiabschnitt, wo er die anwesenden Beamten beleidigte und in ihre Richtung trat. Bei dem Versuch, den Widerstand zu brechen, erlitt der Jugendliche eine Verletzung an einem Bein, sodass ihn Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Die angegriffenen Beamten blieben unverletzt. Der gleichaltrige, mutmaßliche Komplize des Verletzten, wurde für eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Bei ihm fanden die Polizeieinsatzkräfte mutmaßliches Cannabis und beschlagnahmten es. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen jeweils den Erziehungsberechtigten übergeben.

+++ Drogen aus Auto verkauft - Festnahme +++

Die Besatzung einer Zivilstreife beendete in der vergangenen Nacht den Rauschgifthandel aus einem Fahrzeug heraus. Den Einsatzkräften fiel gegen 23 Uhr in Prenzlauer Berg ein VW Polo auf, der in der Zelterstraße kurz anhielt und in den eine Person, die zuvor am Fahrbahnrand gewinkt hatte, einstieg. Das Auto fuhr um die Ecke bis zur Wichertstraße, wo der Beifahrer den Wagen wieder verließ.

Die Beamten überprüften den 38-Jährigen und fanden bei ihm ein Tütchen mit Betäubungsmitteln, dass er nach seiner Aussage von der Autofahrerin erhalten habe. Nach der Feststellung seiner Personalien konnte der Mann seinen Weg fortsetzen und muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Im Anschluss kontrollierten die Polizisten den Mietwagen, den zwischenzeitlich hinzugezogene Unterstützungskräfte bis zur Bornholmer Straße verfolgt hatten. Bei der staatsanwaltschaftlich angeordneten Durchsuchung des Fahrzeuges fanden die Beamten 61 Verkaufseinheiten mit mutmaßlichem Rauschgift sowie bei der 30-Jährigen in einer Bauchtasche rund 1800 Euro und ein weiteres Tütchen. Das Geld, die Verkaufsportionen sowie ein Handy wurden beschlagnahmt.

Eine danach durchgeführte, ebenfalls von der Staatsanwaltschaft angeordnete Durchsuchung der Wohnung der Frau führte zum Auffinden von fast 300 weiteren Verkaufseinheiten sowie knapp 16.000 Euro mutmaßlichen Handelserlöses. Auch diese Gegenstände wurden, gemeinsam mit einem Laptop und einem Notizbuch, beschlagnahmt. Die 30-Jährige kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam und wurde anschließend einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt, das die Ermittlungen übernommen hat.

+++ Laube wird ein Raub der Flammen +++

Zwei mutmaßlichen Brandstiftern gelang am Samstagabend in Spandau die Flucht. Ein Anwohner einer Laubenkolonie in der Pichelswerderstraße beobachtete gegen 21.30 Uhr zwei Jugendliche, die sich an einer anderen Laube zu schaffen machten. Als er den Notruf verständigte, bemerkte er, dass plötzlich Flammen zu sehen waren, die auf das Dach und auf der Terrasse stehende Gartenmöbel übergriff. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nicht verhindern, dass die Laube durch den Brand erheblich zerstört wurde. Verletzte waren glücklicherweise nicht zu beklagen. Die Absuche der Umgebung nach dem verdächtigen Duo blieb ohne Erfolg. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Laster brennt auf Supermarkt-Parkplatz +++

Zwei Fahrzeuge wurden in der vergangenen Nacht durch Feuer in Neukölln beschädigt. Die Besatzung einer Zivilstreife bemerkte gegen 23.10 Uhr Flammen und Rauch an zwei in der Weserstraße geparkten Fahrzeugen. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Brände an dem Iveco-Lastwagen sowie dem danebenstehenden Fiat-Transporter. Eine Absuche der Umgebung nach möglichen Tatverdächtigen blieb erfolglos. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung übernommen.

+++ Auto kracht gegen Baum und verliert Motor +++

Gegen 2 Uhr verlor ein Autofahrer auf der Bruno-Baum-Straße in Marzahn in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr auf den Grünstreifen, touchierte einen Baum und prallte dann gegen einen zweiten Baum. Dabei wurden Teile des Motors aus dem Wagen gerissen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

+++ Auto prallt gegen geparkten Lastwagen - Fahrer schwer verletzt +++

Zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein Autofahrer schwer verletzte, kam es am sonntagmorgen in Biesdorf. Der 45-Jährige kam mit seinem Wagen vom Blumberger Damm und war gegen 3.30 Uhr in der Altentreptower Straße in Richtung Gülzower Straße unterwegs. In Höhe des Brebacher Weg prallte er aus noch unbekannten Gründen gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Lastwagen. Dabei zog er sich Verletzungen am Kopf und am Bein zu. Der Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten dann den verkeilten Chevrolet vom Lastwagen trennten. Dafür war die Straße kurzzeitig gesperrt, wovon auch der Buslinienverkehr betroffen war.

+++ 42-Jähriger fährt gegen Baum und stirbt +++

Ein Autofahrer (42) ist in Finsterwalde (Elbe-Elster) mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt und gestorben. Der Mann war zwischen Lindthal und Massen-Niederlausitz am Samstag mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizeidirektion Süd am Sonntag mitteilte. Das Fahrzeug habe sich mehrmals überschlagen. Der 42-Jährige sei im Auto gestorben. Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache dauern an, ein Gutachter wurde hinzugezogen. Die Kriminalpolizei nahm ihre Ermittlungen auf.

( BM/dpa )