Blaulicht-Blog

Massenhaft Schokolade gestohlen: Polizei sichert 688 Tafeln

| Lesedauer: 12 Minuten

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 15. Januar.

+++ Massenhaft Schokolade gestohlen +++

Die Berliner Polizei hat bei einem Einsatz gestohlene Schokolade im Wert von fast 2000 Euro gesichert. „Unser Abschnittskommissariat 14 überzeugt durch sorgfältige Vorgangsbearbeitung und starke Selbstbeherrschung“, twitterte die Polizei am Freitag mit einem Lach-Smiley und einem Bild, auf dem die gestapelte Schokolade in einem Büro zu sehen ist.

Die Beweismittel stellten „so manchen Neujahrsvorsatz auf eine harte Probe“. Laut Polizei war die Schokolade bei einer Durchsuchung in Fennpfuhl entdeckt worden. Demnach handelt es sich um 688 Tafeln mit je 200 Gramm und 160 Schachteln Schoko-Kugeln. Vieles deute darauf hin, dass sie bei einem Supermarkt-Discounter gestohlen worden seien. Nach den Dieben werde noch gesucht.

+++ Zwei Pritschenwagen brennen in Mariendorf +++

Aus zunächst unbekannter Ursache haben in Mariendorf Autos gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, fingen in der Gradestraße der Nacht zum Freitag zwei Pritschenwagen am Straßenrand Feuer. Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Zur Höhe des Schadens machte die Polizei zunächst keine Angaben.

+++ Razzia bei "Sperrmüllmafia": 40-Jähriger in U-Haft +++

Polizisten haben am Donnerstag vier Durchsuchungsbeschlüsse und einen Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs und Urkundenfälschung gegen einen 40 Jahre alten Tatverdächtigen vollstreckt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, ist der Mann dringend verdächtig, im Zeitraum zwischen Sommer 2017 und 2018 mit weiteren Tätern gewerbsmäßig ein illegales Sperrmüll-Entsorgungsunternehmen betrieben und mit irreführender Werbung mutmaßlich betrügerisch beworben zu haben. Dabei ging es um Beträge in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro. Es konnten Beweismittel sowie Geld und Wertgegenstände sichergestellt werden. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere Hauptverdächtige und fünf mutmaßliche Strohleute. Ein 44-jähriger mutmaßlicher Mittäter wurde zwischenzeitlich vom Vollzug der U-Haft verschont. Die Ermittlungen sowie die Auswertung der Beweismittel dauern an. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

+++ Fußgänger von Tram erfasst und schwer verletzt +++

Am Donnerstagmorgen wurde ein junger Mann in Marzahn bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen fuhr gegen 7.40 Uhr der 51-jährige Straßenbahnfahrer mit der Bahn der Linie M8 auf der Allee der Kosmonauten in Richtung Hauptbahnhof. Als er in den Haltestellenbereich Alt-Marzahn einfuhr, soll der 25-jährige Fußgänger plötzlich von rechts in das Gleisbett getreten sein. Trotz einer eingeleiteten Notbremsung kam es zum Zusammenprall. Der 25-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen am Rumpf und wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er stationär aufgenommen und wird intensivmedizinisch behandelt. Lebensgefahr soll für ihn nicht bestehen. Der Tramverkehr war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme für etwa eine Stunde unterbrochen.

+++ Raser flüchtet vor Polizei und verursacht Verkehrsunfall +++

Mit einem Verkehrsunfall endete am Donnerstagabend die Flucht vor der Polizei in Charlottenburg-Nord. Der Fahrer konnte anschließend unerkannt entkommen, während bei seinem Beifahrer zunächst die Handfesseln klickten.

Der Besatzung einer Zivilstreife der Autobahnpolizei fiel kurz vor 22 Uhr ein Audi auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit den Einsatzwagen auf dem Stadtring in Richtung Wedding überholte. Eine Messung ergab, dass das Fahrzeug bei erlaubten 80 km/h mit rund 150 km/h unterwegs war. Als das Auto an einer roten Ampel an der Anschlussstelle Beusselstraße anhielt, gaben sich die Beamten zu erkennen und forderten den Fahrer auf, ihnen auf einen nahegelegenen Parkplatz zu folgen.

Als die Ampel auf Grün schaltete, gab der Mann jedoch Gas und fuhr zurück auf die Autobahn in Richtung Stadtzentrum. Dabei erreichte er – wiederum bei erlaubten 80 km/h – eine Geschwindigkeit von bis zu 190 km/h. An der Ausfahrt Jakob-Kaiser-Platz fuhr der Fahrer ab, verlor beim Abbiegen in den Reichweindamm die Kontrolle und prallte gegen einen Ampelmast. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung einer Kleingartenkolonie. Seinen unverletzten Beifahrer konnten die Kollegen nach wenigen Metern einholen, zu Boden bringen und vorläufig festnehmen. Der 27-Jährige wollte oder konnte zu dem Flüchtenden keine Angaben machen. Nach der Feststellung seiner Personalien konnte er seinen Weg zu Fuß fortsetzen.

Bei der Inaugenscheinnahme des Audi fanden die Polizisten ein Messer, zwei Mobiltelefone und etwas über 100 Euro. Das Fahrzeug sowie die Gegenstände wurden sichergestellt.

Bei der Absuche des Fluchtweges entdeckten die Beamten an einer Bushaltestelle eine Tüte mit rund 50 Kugeln mutmaßlicher Betäubungsmittel. Auch diese wurden sichergestellt und könnten im Zusammenhang mit dem Flüchtenden stehen.

+++ Mit dem Auto ins Gleisbett gefahren +++

Ein Autofahrer fuhr am Donnerstagnachmittag in Friedrichshagen mit einem Auto in das Gleisbett der Straßenbahn. Nach bisherigen Ermittlungen war der 21-Jährige gegen 17.25 Uhr mit einem Ford auf der Bölschestraße in Richtung S-Bahnhof Friedrichshagen unterwegs. An der Kreuzung Bölschestraße/ Fürstenwalder Damm wollte der Fahrer des Ford nach eigenen Angaben nach rechts auf den Fürstenwalder Damm abbiegen, wobei er jedoch zu früh einlenkte und in das Gleisbett der Tram fuhr.

Die dazu alarmierten Polizisten bemerkten bei dem Kraftfahrer Anzeichen für eine mögliche Einwirkung von Rauschmitteln. Ein erster freiwilliger Test in einer nahgelegenen Polizeidienststelle bestätigte den Verdacht auf die Einnahme von Kokain. Ein Transportkommando brachte den 21-Jährigen anschließend in ein Polizeigewahrsam, aus dem er nach einer Blutentnahme später wieder entlassen wurde. Der Straßenbahnverkehr der Linie 61 blieb bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten gegen 19 Uhr unterbrochen. Der Tatverdächtige muss sich nun wegen des Verdachts des Verkehrsunfalls mit Sachschaden unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.

+++ Aggressiver Mann wirft Glasflasche auf Polizisten +++

In Friedrichshain versuchte sich in der vergangenen Nacht ein Mann seiner Festnahme zu entziehen, indem er eine gefüllte Glasflasche in Richtung der Polizeikräfte schleuderte. Gegen 23.15 Uhr erhielten Polizeibeamte den Auftrag, in die Karl-Marx-Allee zu fahren, weil es dort zu einer Körperverletzung gekommen sein sollte. Als die Beamten dort eintrafen, konnten sie, aufgrund einer guten Beschreibung und einer sehr markanten Tätowierung, den mutmaßlichen Tatverdächtigen zu besagter Körperverletzung ausmachen und forderten diesen auf stehenzubleiben. Das vermeintliche Opfer war nicht mehr vor Ort.

Der Angesprochene versuchte, sich der Überprüfung zu entziehen, rannte los und schleuderte eine Bierflasche in Richtung der Polizisten. Einer der beiden konnte dem Wurfgeschoss nur ausweichen, indem er eine Judorolle machte. Den Beamten gelang es schließlich, den Mann einzuholen und festzuhalten. Der 23-Jährige leistete erheblichen Widerstand, er trat und schlug um sich, so dass ein Polizist schließlich seinen Mehrzweckstock einsetzte und ihm gegen den Oberschenkel schlug.

Durch die Schocktechnik gelang es den Beamten, dem aggressiven Mann die Handfesseln anzulegen. Er wurde zu einem Polizeigewahrsam verbracht, um dort seine Identität prüfen zu lassen, zudem wurde ihm Blut abgenommen, da eine Atemalkoholmessung einen Wert von 1 Promille ergeben und der 23-Jährige angegeben hatte, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Einer der beiden Polizeibeamten erlitt leichte Verletzungen, setzte seinen Dienst jedoch fort.

+++ Verstoß gegen Corona-Regeln in Lokal - Polizeieinsatz +++

Wegen des Verstoßes gegen Corona-Regeln war die Berliner Polizei am Donnerstagabend in einem Lokal im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg im Einsatz. 28 Personen verhielten sich dort nicht coronakonform, so die Polizei bei Twitter. Nach einem Bericht des „Tagesspiegel“ handelte sich um ein Treffen von „Querdenkern“ in einer Bar. Es sei geplant gewesen, eine Partei zu gründen. Das Treffen sei per Livestream bei Youtube übertragen worden - auch dann noch, als die Polizei anrückte.

Die Teilnehmenden hätten größtenteils keine Masken getragen und die Abstandsregeln nicht eingehalten, heißt es in dem Bericht. Es sei zu Diskussionen mit den Polizeibeamten gekommen.

Aus dem Lagezentrum hieß es, es seien die Personalien der Personen im Raum festgestellt worden. Wegen des Corona-Lockdowns dürfen derzeit Bars nicht öffnen.

+++ Falsche Ausweise - Polizei nimmt sieben Menschen fest +++

Bei Ermittlungen zu Schleusungskriminalität hat die Polizei in Werneuchen (Landkreis Barnim) sechs Männer und eine Frau festgenommen. Die Verdächtigen hatten versucht, durch die Vorlage gefälschter Ausweisdokumente eine Aufenthaltserlaubnis für EU-Bürger zu erlangen, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), die Bundespolizei und die Polizeidirektion Ost am Freitag mitteilten. Die Ermittlungen richten sich demnach auch gegen zwei Männer und eine Frau, die ihnen bei den Straftaten geholfen haben sollen.

Parallel zu den Festnahmen durchsuchten die Beamten am Donnerstagnachmittag zwei Wohnobjekte und sicherten diverse Beweismittel, darunter Mobiltelefone und Laptops. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln seit Herbst 2020 in dem Landkreis wegen des Verdachts des illegalen Einschleusens.

+++ Autofahrer flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall +++

Ein Autofahrer, der sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte, hat bei Stülpe (Teltow-Fläming) einen Unfall mit drei Verletzten verursacht. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge flüchtete der Mann am Freitag mit hoher Geschwindigkeit in seinem Auto, als ihn ein Streifenwagen kontrollieren wollte. Am Ortseingang kam er nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und stieß anschließend mit einem entgegenkommenden Auto zusammen, wie die Polizei weiter mitteilte.

Der Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die zwei Insassen des anderen Autos, darunter ein Kleinkind, wurden ebenfalls verletzt in eine Klinik gebracht. Zu den genauen Umständen und Hintergründen des Unfalls laufen die Ermittlungen. Die Ortsdurchfahrt wurde zeitweise gesperrt.

+++ Auto brennt in Kolkwitz +++

Vor einer Garageneinfahrt in Kolkwitz (Spree-Neiße) hat am frühen Freitagmorgen ein dort abgestelltes Auto gebrannt. Als die Feuerwehr eintraf, habe der Wagen voll in Flammen gestanden, teilte die Polizei mit. Durch das Feuer seien das Garagentor und die Dachrinne beschädigt worden. Es sei niemand verletzt worden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

+++ Zwei Frauen bei Gefahrenbremsung verletzt +++

Bei einer Gefahrenbremsung eines Busses verletzten sich Donnerstagnachmittag in Dahlem zwei Frauen. Nach ersten Ermittlungen und Aussagen der Beteiligten und Zeugen befuhr gegen 15.10 Uhr eine 73-Jährige mit ihrem VW die Clayallee in Richtung Hohenzollerndamm.

Die Fahrerin soll vor dem bereits vom Fahrbahnrand angefahrenen BVG-Bus rechts in die Königin-Luise-Straße abgebogen sein. Der 43-jährige Busfahrer konnte eine Kollision nur durch eine Gefahrenbremsung verhindern. Dadurch stürzte eine 78 Jahre alte Frau und schlug mit ihrem Kopf auf dem Boden auf. Eine weitere sitzende 62-Jährige wurde am Kopf und am Finger verletzt. Während die jüngere Passagierin durch alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr am Ort ambulant behandelt wurde, kam die 78-Jährige in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 4 hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.