Blaulicht-Blog

Auto überschlägt sich in Kladow - Vier verletzte Personen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 13. Januar.

In Kladow hat sich ein Auto überschlagen.

In Kladow hat sich ein Auto überschlagen.

Foto: Peise

+++ Auto überschlägt sich in Kladow - Vier Männer verletzt +++

Ein Auto ist gegen Mitternacht auf der Uferpromenade in Kladow (Spandau) in einer Kurve nach links abgekommen, gegen einen Baum geprallt und hat sich anschließend überschlagen. Der Pkw blieb auf dem Dach liegen. Der 20 Jahre alte Fahrer soll auf glatter Straße zu schnell gefahren sein und deswegen die Kontrolle über sein Auto verloren haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Bei dem Unfall wurden der Autofahrer und sein Beifahrer leicht, zwei weitere Insassen an Kopf und Rumpf schwer verletzt. Die vier Männer wurden von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer und sein 19 Jahre alter Beifahrer wurden nach ambulanter Behandlung wieder entlassen. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang.

+++ Nach Angriff auf Schul-Cloud ermittelt Polizei +++

Nach dem Cyber-Angriff auf die Schul-Cloud Brandenburg des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) ermittelt die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime des Landeskriminalamtes in Eberswalde. Am Dienstag waren Ermittler vor Ort, sagte ein Sprecher des Präsidiums in Potsdam am Mittwoch. Ob es bereits eine Spur zu den Tätern gibt oder nicht, wollte die Stelle in Eberswalde mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht bekanntgeben.

Am Montag war es wegen eines DDoS-Angriffs (Distributed Denial of Service Attack, wörtlich: verteilter Dienstverweigerungsangriff) bundesweit zu kurzzeitigen Ausfällen gekommen, wie eine Sprecherin des Instituts bestätigte. Die Ladedauer der Seiten verzögerte sich um mehrere Sekunden, Anfragen mussten erneut gestellt werden.

Auch am Dienstag kam es kurzzeitig zu Problemen bei der Schul-Cloud, wie HPI bestätigte. Das sei allerdings der enormen Anfrage im Distanzunterricht geschuldet und hätte nichts mit dem Cyber-Angriff zu tun, sagte Gudrun Schulz, Sprecherin der HPI Schul-Cloud. Das Institut hatte seine Abwehrkapazitäten erhöht. Am Mittwochvormittag lief die Lernplattform nach Institutsangaben wieder stabil. „Derzeit stellen wir keinerlei Einschränkungen der Verfügbarkeit und Nutzbarkeit fest“, so Schulz.

+++ Wohnung in Reinickendorf nach Streit in Brand gesetzt - Festnahme +++

Polizisten haben am Dienstag nach einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Hechelstraße in Reinickendorf einen Mann vorläufig festgenommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, setzte der 38-Jährige gegen 21.30 Uhr in der Wohnung seiner gleichaltrigen Freundin Gegenstände in Brand, nachdem sie diese nach einem Streit zusammen mit ihrer Tochter verlassen hatte. Kurz vor der Tat soll der Mann seine Freundin in einer Textnachricht bedroht und die Brandlegung angedroht haben. Eine daraufhin von der Frau verständigte Nachbarin stellte Rauch fest und alarmierte die Feuerwehr.

Feuerwehrleute löschten die Flammen. Aufgrund der nahezu komplett in Brand stehenden Wohnung und der starken Rauchentwicklung im Mehrfamilienhaus musste dieses evakuiert werden. Personen wurden nicht verletzt. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen noch am selben Abend in seiner Wohnung fest. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Mit Messer attackiert und aus Fenster gestoßen - Verdächtige festgenommen +++

Nachdem Nachbarn in der Nacht zu Montag einen schwerverletzten 22-jährigen Mann in Weißensee (Pankow) auf dem Dach eines Flachbaus in der Nüßlerstraße fanden, ist es nun zu einer Festnahme gekommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, konnten Zielfahnder des Landeskriminalamtes am Dienstag eine 20-jährige Frau in der Wohnung eines Bekannten in Friedrichsfelde (Lichtenberg) festnehmen. Sie steht im Verdacht, den 22-Jährigen in der Wohnung in der Nüßlerstraße mit einem Messer angegriffen und aus einem Fenster gestoßen zu haben.

Der Verletzte ist nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin wurde gegen die 20-Jährige ein Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erlassen, der ihr am Mittwoch durch einen Richter verkündet werden soll. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

+++ Brand einer Lagerhalle in Ostprignitz-Ruppin verursacht Millionenschaden +++

Beim Brand einer Lagerhalle in Dreetz-Bartschendorf (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist ein Sachschaden in Höhe von rund einer Millionen Euro entstanden. Die Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebs ging am Dienstagabend aus noch ungeklärter Ursache in Flammen auf, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch mitteilte. Demnach waren in der Scheune unter anderem 500 Tonnen Heu, Landwirtschaftsmaschinen und mehrere Tausend Liter Kraftstoff gelagert. Die Feuerwehr konnte das Niederbrennen der Scheune nicht verhindern. Menschen und Tiere wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

+++ Schnee und Eis sorgen für Unfälle auf Brandenburger Autobahnen +++

Schnee und Eis haben für mehrere Unfälle auf Autobahnen und anderen Straßen in Brandenburg gesorgt. Die Polizei zählte am Dienstagabend (zwischen 20.30 und 23.30 Uhr) auf den Autobahnen 24 und 19 insgesamt acht Unfälle wegen Blitzeis, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord am Mittwoch sagte.

Auf der A24 bei Pritzwalk (Landkreis Prignitz) überschlug sich ein Wagen. Der 42 Jahre alte Fahrer und eine 33-Jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt und kamen in ein Krankenhaus. Laut Polizei war der Fahrer zu schnell unterwegs. Es entstand ein Schaden von 20.000 Euro.

Auf der A19 kippte bei Wittstock/Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ein mit Holzstämmen beladener Lastwagen um. Die Ladung habe sich auf der gesamten Fahrbahn verteilt, sagte die Polizeisprecherin. Der 38 Jahre alte Fahrer hatte demnach auf der winterglatten Fahrbahn die Kontrolle über den Lkw verloren. Vermutlich war auch er zu schnell unterwegs. Wenig später kam auf der entgegensetzten Fahrtrichtung ebenfalls bei Wittstock/Dosse ein Lastwagen von der Straße ab und kippte um. Auch hier verlor der 62-jährige Fahrer vermutlich die Kontrolle über seinen Wagen. In beiden Fällen blieben die Fahrer unverletzt.

Am Dreieck Nuthetal (Landkreis Potsdam-Mittelmark) geriet ein Auto ins Schleudern, als es auf die A115 fuhr. Das Auto prallte erst gegen die rechte und anschließend an die linke Leitplanke. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann auf glatter Straße mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei, teilte die Polizeidirektion West mit. Der 30-jährige wurde demnach leicht verletzt und erlitt einen Schock. Sein Wagen wurde abgeschleppt, zwei nachfolgende Autos fuhren in die Trümmerteile und wurden beschädigt. Sachschaden laut Polizei: insgesamt 50.000 Euro.

Bei Schönewalde (Landkreis Elbe-Elster) kam am Mittwochmorgen gegen 4.00 Uhr ein Auto von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auch hier war vermutlich Glätte die Ursache, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd sagte. Die 26-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Auto war nicht mehr fahrbereit.