20 Fälle

Polizei ermittelt nach Angriffen in der Silvesternacht

Polizist in der Silvesternacht in Berlin

Polizist in der Silvesternacht in Berlin

Foto: Sergej Glanze / Funke Foto Services

Mehrere Polizeibeamte waren angegriffen worden. Ein Polizist wurde so schwer verletzt, dass er immer noch krankgeschrieben ist.

Berlin. In Folge der Silvesternacht führt die Polizei zurzeit 20 Ermittlungsverfahren wegen Angriffen auf Polizeibeamte. Das teilte Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses mit. Ein Polizist sei wegen einer Verletzung nach einem Angriff weiterhin krank geschrieben. Insgesamt führte die Polizei laut Slowik zum Jahreswechsel rund 2000 Einsätze durch. Dabei seien etwa 750 Personen überprüft worden.

Die Feuerwehr rückte in der corona-bedingt ruhigeren Silvesternacht nach Angaben von Landesbranddirektor Karsten Homrighausen zu 862 Einsätzen aus. Im Jahr zuvor waren es nch etwas mehr als 1500 Einsätze gewesen. Dabei wurden rund 1.500 hauptberufliche Feuerwehrleute eingesetzt, hinzu kamen 600 Ehrenamtliche.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) verteidigte, die Einrichtung von 54 Pyroverbotszonen. Sie seien Mittel zum Zweck gewesen. Ziel sei es gewesen, Ansammlungen zu vermeiden. „Das ist dann im Laufe des Abends, im Laufe der Nacht auch sehr gut gelungen“, sagte Geisel. CDU-Fraktionschef Burkard Dregger hatte kritisiert, dass Geisel zunächst nur zwei Pyroverbotszonen angekündigt hatte und dies damit begründet hatte, weitere Zonen seien nicht kontrollierbar. Geisel haben den Kurswechsel nicht überzeugend begründen können.

( kr )