Blaulicht-Blog

Cannabis zum Trocknen aufgehängt - Festnahme

| Lesedauer: 8 Minuten

Foto: Polizei Berlin

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 4. Januar.

+++ Cannabis auf Wäscheständer zum Trocknen aufgehängt - Festnahme +++

Die Polizei hat in Hellersdorf zwei Männer festgenommen, die in einer Wohnung Cannabis angebaut haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten sie 29 Cannabispflanzen zum Trocknen auf einen Wäscheständer aufgehängt. "Ein alter Brauch besagt, man soll keine Wäsche zwischen Weihnachten und Neujahr aufhängen. Das nahmen zwei Bewohner einer Mietwohnung in Hellersdorf offenbar sehr wörtlich und sorgten scheinbar dafür, dass ihnen das nicht versehentlich doch passiert", schrieb die Polizei auf Twitter.

Die Pflanzen sollen laut der Polizei aus einer fachmännisch aufgebauten Anlage zur Aufzucht von Cannabispflanzen stammen. Diese Anlage befand sich in einem weiteren Raum der Wohnung. Die Beamten fanden dort weitere eingetopfte Pflanzen unterschiedlicher Größe und Cannabisprodukte. Die beiden Tatverdächtigen müssen sich wegen des Verdachts des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln verantworten.

+++ Glätteunfall: Pick-up rammt Straßenbaum +++

Gegen 2 Uhr kam es auf der B158 zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Dodge Pick-ups verlor in Blumberg die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte gegen einen Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden Insassen so schwer verletzt, dass beide von einem Notarzt behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

Wie es zu diesem Unfall gekommen ist, wird nun ermittelt. Zeugen teilten vor Ort mit, dass zum Zeitpunkt des Unfalls dichter Schneefall geherrscht haben soll. Die Beamten der Polizeidirektion Barnim prüften zudem, ob der Unfallfahrer unter Alkoholeinfluss stand. Neben dem Fahrzeug wurden zahlreiche leere Alkohol-Flaschen gefunden. Der Pick-up wurde sichergestellt und die Ermittlungen aufgenommen. Die B158 war für mehrere Stunden voll gesperrt.

+++ Alkoholisiert im Auto sitzend: Ermittlungen gegen Polizeischüler +++

Wie die Polizei am Montag mitteilte, ist in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ein Mann in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) festgenommen worden, der betrunken im Auto saß. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 20-Jährige derzeit Auszubildender der Polizei Berlin ist. Es werden nun Personal- und disziplinarrechtliche Schritte geprüft.

Die Beamten wurden wegen des Lärms gegen 3.45 Uhr zum S-Bahnhof Grunewald verständigt. Vor Ort stellten die Polizisten laute Musik fest, die aus einem BMW kam. Sie sprachen den auf dem Fahrersitz sitzenden Mann an. Er wurde aufgefordert, den Motor und die Musik abzustellen. Die Beamten bemerkten dabei einen starken Alkoholgeruch aus dem Auto. Sie fragten den scheinbaren Fahrer und den Beifahrer, ob sie Alkohol getrunken hätten. Da die Frage bejaht wurde, bestand gegen den 20-Jährigen auf dem Fahrersitz der Verdacht, dass er betrunken mit dem Auto gefahren war.

Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Er wurde zu einer Blutentnahme in eine Polizeidienststelle gebracht, aus der er später wieder entlassen wurde.

+++ U-Bahnwagen brennt im neuen Bahnhof Rotes Rathaus +++

Im Bereich des neuen Berliner U-Bahnhofs Rotes Rathaus hat ein U-Bahnwagen gebrannt. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers handelte es sich dabei am Montag um ein kleines Feuer, das schnell gelöscht wurde. Der U-Bahnzug war zu dem Zeitpunkt leer, wie der Sprecher sagte. Mehr dazu lesen Sie HIER.

+++ Polizisten nehmen mutmaßlichen Drogendealer fest +++

Polizisten haben in der Nacht zu Montag in Gesundbrunnen einen mutmaßlichen Drogenhändler festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten die Beamten gegen 2.45 Uhr an der Wiesenstraße einen 40-Jährigen dabei, wie er sich zwischen zwei geparkte Fahrzeuge duckte. Als er die Einsatzkräfte sah, versuchte er zu fliehen. Nach kurzer Verfolgung nahmen die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen fest. Bei seiner Festnahme hielt er einen Fahrzeugschlüssel in der Hand und zeigte auf einen geparkten Peugeot, welcher angeblich ihm gehöre. Der nicht verschlossene Wagen wurde von den Beamten geöffnet, woraufhin unmittelbar ein starker Cannabisgeruch heraustrat. Bei einer Durchsuchung des Mannes stellten die Polizisten Drogen sowie Bargeld als mutmaßlichen Handelserlös fest. In dem Fahrzeug fanden die Beamten weitere Drogen und einen Holzknüppel. Die Drogen, das Geld, der Knüppel sowie der Peugeot wurden beschlagnahmt. Der 40 Jahre alte Mann wurde für das Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 eingeliefert, wo die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachtes des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln geführt werde

+++ Auto erfasst Fußgänger +++

Am Montagmorgen kam es in Neu-Hohenschönhausen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem Fußgänger. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 64-Jähriger gegen 7.35 Uhr die Vincent-van-Gogh-Straße in Richtung Falkenberger Chaussee. Im Kreuzungsbereich der Randowstraße stieß er dabei mit einem 33-jährigen Fußgänger zusammen, welcher gerade den Fußgängerüberweg überquerte. Der Fußgänger kam mit einer Kopfverletzung und Hautabschürfungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++ Polizisten nehmen mutmaßlichen Einbrecher fest +++

Polizisten haben in der Nacht zu Montag in Lichtenberg einen mutmaßlichen Späti-Einbrecher festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, hörte eine 42-jährige Anwohnerin gegen 2.20 Uhr verdächtige Geräusche aus dem im Mehrfamilienhaus befindlichen Spätkauf und alarmierte die Polizei in die Scheffelstraße. Die Einsatzkräfte stellten im Hausflur Einbruchsspuren an einer Tür fest und hörten selbst verdächtige Geräusche aus dem Nachbarhaus. Im Keller trafen sie auf einen 32-Jährigen. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Kräfte in seinem Rucksack Einbruchwerkzeuge und in der Kleidung des Mannes ein Messer. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Der Festgenommene wurde der Kriminalpolizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Fußgänger nach Unfall im Krankenhaus verstorben +++

Ein Fußgänger, der am 25. November 2020 bei einem Unfall in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) von einem Lkw erfasst wurde, verstarb in der Nacht zum 23. Dezember 2020. Das teilte die Polizei am Montag mit. Der 97-Jährige ist der 50. Verkehrstote im Jahr 2020.

Der Senior war am 25. November gegen 13 Uhr zu Fuß auf einem Parkplatz eines Supermarktes in der Ernst-Barlach-Straße unterwegs. Es kam dann zu einem Zusammenstoß mit einem rückwärtsfahrenden Lkw. Der Mann stürzte zu Boden und erlitt schwere Rumpfverletzungen.

+++ Brand in Keller in Siemensstadt +++

Am Sonntagabend brannte es in einem Keller in Siemensstadt. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr rückte zum Löschen aus.

+++ Wasserrohrbruch in Steglitz: Schöneberger Straße gesperrt +++

Wegen eines Wasserrohrbruchs ist die Schöneberger Straße in Steglitz am Montagmorgen zwischen Rheinstraße/Walther-Schreiber-Platz und Feuerbachstraße gesperrt worden. Die BVG leitete die Busse X76, M76 und 181 zwischen Walther-Schreiber-Platz und dem Auguste-Viktoria-Klinikum um. Fahrgäste sollten mehr Zeit einplanen, hieß es.

+++ Quartett nach Einbruch festgenommen +++

Bei vier Männern klickten am Sonntagnachmittag die Handfesseln. Sie stehen im dringenden Verdacht, gegen 15 Uhr in einen Getränkemarkt in Charlottenburg eingebrochen zu sein. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand überkletterte einer von ihnen die Mauer eines Außenlagers in der Wilmersdorfer Straße und entwendete gemeinsam mit seinen Komplizen alkoholische Getränke.

Ein Anwohner beobachtete das Geschehen und teilte dies dem Polizeinotruf mit. Die Einsatzkräfte nahmen die vier Männer im Alter von 33, 34, 35 und 47 Jahren noch am Tatort fest. Mehrere Kartons und Einzelflaschen, die schon zum Abtransport bereitgestellt worden waren, wurden sichergestellt. Das Quartett wurde erkennungsdienstlich behandelt und für die weiteren Ermittlungen anschließend der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Kastenwagen bei Feuer stark beschädigt +++

Bei einem Fahrzeugbrand in Reinickendorf wurde in der vergangenen Nacht ein Transporter erheblich beschädigt. Die Angestellte eines Wachschutzunternehmens bemerkte kurz nach 2 Uhr während einer Kontrollfahrt in der Teichstraße den brennenden Mercedes Sprinter und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen, die den Motor- und Innenraum des Fahrzeuges stark beschädigten. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.