Blaulicht-Blog

Mann randaliert mit Axt: Polizist schießt auf seinen Hund

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Foto: Martin Dziadek via www.imago-images.de / imago images/Die Videomanufaktur

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 3. Januar.

+++ Mann randaliert mit Axt: Polizist schießt auf seinen Hund +++

Ein mit einer Axt randalierender Mann hat in Neukölln einen Polizeieinsatz ausgelöst, bei dem ein Beamter schließlich auf den Hund des Mannes schoss. Das verletzte Tier rannte in den frühen Morgenstunden davon, wurde aber in der Nähe gefunden und in eine Tierklinik gebracht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 39 Jahre alte Mann wurde demnach festgenommen.

Den Angaben zufolge hatte dieser zunächst in der Jupiterstraße mit einer Axt auf ein geparktes Auto eingeschlagen. Polizisten brachten ihn daraufhin zu Boden und entrissen ihm das Werkzeug. Als das Tier zum Sprung auf einen Polizisten ansetzte, habe dieser von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht.

Laut Polizei beschlagnahmten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel, die der Mann bei sich gehabt haben soll. Ihm sei Blut abgenommen worden. Ob der Mann bei dem Vorfall unter Drogen stand und was sein Motiv war, werde nun ermittelt, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage.

+++ Kellerbrand in Jungfernheide +++

Die Berliner Feuerwehr ist am Sonntagabend zu einem Einsatz nach Siemensstadt ausgerückt. In einem 8-geschossigen Wohngebäude im Jungfernheideweg brannte es in einem Kellerverschlag, twitterte die Feuerwehr. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. 30 Einsatzkräfte hatten den Brand nach einer Stunde unter Kontrolle. Die Belüftungsmaßnahmen dauern an.

+++ Autos brennen in Friedrichsfelde und Lichtenberg +++

In der Nacht zu Sonntag haben in Berlin wieder mehrere Autos gebrannt. An der Mellenseestraße in Lichtenberg bemerkte gegen 23.30 Uhr eine Spaziergängerin einen in Flammen stehenden Wohnwagen auf einem Großparkplatz. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Wohnwagen und ein daneben geparkter Peugeot brannten allerdings fast vollständig aus. Ein Skoda, ein Mini und ein Damenfahrrad wurden durch die Hitze beschädigt. Verletzt wurde laut Polizei niemand.

Brennende Autos in Friedrichsfelde
Brennende Autos in Friedrichsfelde

Wenig später brannte es in Lichtenberg an der Lincolnstraße. Dort bemerkte laut Polizei kurz nach 1 Uhr ein 60-jähriger Anwohner zwei brennende Fahrzeuge auf der Straße. Der Mann rief die Feuerwehr. Nach dem Löschen der Flammen stellten die Beamte der Polizeidirektion 3 dann einen ausgebrannten Transporter der Marke Renault und einen ausgebrannten Wagen der Marke Peugeot fest. Auch hier wurden keine Personen verletzt. In beiden Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

+++ Mann verletzt Lebensgefährtin mit Messer +++

Bei einem Streit hat ein Mann in Calau (Oberspreewald-Lausitz) seine Lebensgefährtin mit einem Messer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei lieferte sich das Paar in der Nacht zu Sonntag zunächst ein Wortgefecht - bis die Lage eskalierte. In der Folge verletzte der 33-Jährige die 38 Jahre alte Frau mit einem Messer im Rückenbereich. Sie erlitt Schnittverletzungen und kam ins Krankenhaus. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Kriminalpolizei ermittelt zu dem Fall.

+++ Auto prallt gegen Ampel +++

Gegen 0.45 Uhr kam es in die Rhinstraße Ecke Gärtnerstraße in Hohenschönhausen zu einem Unfall, bei dem ein PKW gegen eine Ampel prallte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

+++ Raser liefern sich Rennen - Autos und Führerscheine weg +++

Einsatzkräfte haben in der vergangenen Nacht in Friedrichshain nach einem verbotenen Autorennen zwei Fahrzeuge und zwei Führerscheine beschlagnahmt. Einer Funkstreifenbesatzung waren zuvor gegen 1.20 Uhr ein Mazda und ein VW durch ihre rasante Fahrweise auf der Frankfurter Allee in Fahrtrichtung Karl-Marx-Allee aufgefallen. Ersten Erkenntnissen zufolge waren beide Fahrzeugführer mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit unterwegs und führten zudem mehrere waghalsigen Fahrstreifenwechsel durch, um ein Vorbeifahren des jeweils anderen zu verhindern. Die beiden Polizisten stoppten beide Fahrzeuge schließlich bei Rot an der Einmündung der Andreasstraße in die Karl-Marx-Allee und kontrollierten die Fahrer. Die beiden 20 und 21 Jahre alten Fahrzeugführer wurden nach Beschlagnahme der Führerscheine und Fahrzeuge sowie der Feststellung ihrer Personalien wieder aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

+++ Beifahrer in Transporter stirbt bei Verkehrsunfall +++

Am Samstagabend erlag in Rahnsdorf der Beifahrer eines Transporters nach einem schweren Verkehrsunfall seinen tödlichen Verletzungen in einem Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen zufolge kam das von einem 34-Jährigen in Richtung Erkner gesteuerte Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache gegen 21.45 Uhr von der Fahrbahn der Fürstenwalder Allee nach rechts ab und prallte gegen einen Baum. Der schwerverletzte 42 Jahre alte Beifahrer musste durch die Einsatzkräfte reanimiert werden, bis die Rettungskräfte der Feuerwehr eintrafen, die ihrerseits die Reanimation bis zum Eintreffen in das Klinikum fortsetzten.

Der Unfallfahrer erlitt eine Schnittverletzung im Gesicht und wurde zur Beobachtung stationär im Krankenhaus aufgenommen, wo auch eine Blutprobe von ihm genommen und sichergestellt wurde. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Das Verkehrsunfallkommando übernahm die Bearbeitung noch vor Ort. Spezialisten des Landeskriminalamts vermaßen den Unfallort, der dafür bis 4.45 Uhr gesperrt bleiben musste. Der betroffene ÖPNV wurde umgeleitet. Das Unfallfahrzeug wurde nach der Unfallaufnahme für ein technisches Gutachten sichergestellt. Insgesamt sieben Polizeieinsatzkräfte standen so stark unter dem Einfluss des Erlebten, dass sie nach dem Einsatz vom Dienst abtreten mussten.

+++ Gruppe von Jugendlichen überfällt Trio +++

Eine Gruppe von mindestens zehn Jugendlichen soll in der vergangenen Nacht in Marzahn zwei andere Jugendliche und einen Heranwachsenden überfallen und beraubt haben. Nach Angaben der drei 16-, 17-, und 19-Jährigen, seien sie gegen 22 Uhr im Kienbergpark gewesen, als ihnen die Gruppe entgegengekommen sei. Aus der Gruppe hätten sich dann mehrere Personen gelöst und das Trio mit Faustschlägen und Tritten attackiert. Zudem hätte einer der Angreifer einen Teleskopschlagstock verwendet und auf die Attackierten eingeschlagen. Mit zwei geraubten Jacken und Bargeld flüchtete die Gruppe anschließend. Die Jugendlichen und der Heranwachsende erlitten Verletzungen, die ambulant behandelt wurden.

+++ Verletzter bei Auseinandersetzung +++

In der Flankenschanze in Spandau ist ein 22-Jähriger in der Nacht zu Sonntag vermutlich mit einem Messer verletzt worden. Der Polizei zufolge hatten Zeugen die Beamten gegen 2.15 Uhr verständigt, weil sie Hilferufe einer Frau hörten. Die Einsatzkräfte trafen im Treppenhaus auf den Verletzten, dessen 28 Jahre alte Freundin, eine 18-Jährige und einen 23-Jährigen. Alle hätten unterschiedliche Angaben zu dem Geschehen gemacht. Zeugenaussagen zufolge soll es in der Wohnung des 22-Jährigen einen Streit zwischen ihm und seiner Freundin gegeben haben. Der 22-Jährige wurde mit oberflächlichen Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch die 28-Jährige musste in eine Klinik gebracht werden, weil sie mehrfach das Bewusstsein verlor und offenbar unter Schock stand.

+++ Verbotene Pyrotechnik in Wohnung gezündet - Mann verletzt +++

Ein 49-Jähriger hat in Lankwitz am Sonnabend Pyrotechnik gezündet und dabei schwere Verletzungen erlitten. Polizei und Feuerwehr wurden gegen 21.45 Uhr in die Straße In den Neuen Gärten gerufen, weil eine Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Der Mann sagte, dass er auf der Straße etwas gefunden habe, das er für harmlos gehalten und in seiner Küche gezündet habe. Die Explosion war allerdings so stark, dass die Druckwelle das Küchenfesnter und Teile der Fenster in Wohn- und Badezimmer zerstörte. Der 49-Jährige erlitt ein Knalltrauma und Verletzungen an einem Arm und im Gesicht. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei weiter mitteilte, sei der Mann wegen seines auffälligen psychischen Zustands außerdem einer psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus vorgestellt. Gegen ihn richten sich nun Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.