Blaulicht-Blog

Hausmeisterin findet toten Mann im Treppenhaus

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 3. Dezember.

Polizeiwagen mit Blaulicht.

Polizeiwagen mit Blaulicht.

Foto: dpa

+++ Hausmeisterin findet toten Mann im Treppenhaus +++

Eine 62 Jahre alte Hausmeisterin hat am Mittwoch gegen 8 Uhr in einem Hochhaus in Marzahn einen toten Mann entdeckt. Der Leichnam des 28-jährigen Mannes lag auf einem Treppenpodest des 20-geschossigen Hauses an der Poelchaustraße. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wies der Tote Brandverletzungen auf. Die Polizei ermittelt nun zu den genauen Todesumständen.

+++ 80-Jährige überrascht Einbrecher - Mann vorläufig festgenommen +++

Eine 80-jährige Frau hat in Hohen Neuendorf (Oberhavel) in ihrer Wohnung einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Die Frau habe sich am Mittwochabend im Wohnzimmer aufgehalten, als der Mann durch ein gewaltsam aufgehebeltes Fenster in das Schlafzimmer eingedrungen sei, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der von der 80-Jährigen überraschte Einbrecher sei zunächst in unbekannte Richtung geflüchtet.

Alarmierte Polizeibeamte suchten das Umfeld ab und trafen auf einen 25-Jährigen, der einschlägig polizeibekannt sei. Dieser habe einen Schraubendreher und eine goldene Armbanduhr bei sich gehabt, die von der 80-Jährigen als ihr Eigentum identifiziert worden sei, berichtete die Polizei. Der 25-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittler prüfen nun, ob der Mann am Mittwochnachmittag auch einen Einbruchsdiebstahl in ein Einfamilienhaus im nahe gelegenden Stadtteil Bergfelde begangen hat.

+++ Vermisste Rentnerin in Luckau tot aufgefunden +++

Eine Rentnerin ist in Luckau (Dahme-Spreewald) tot aufgefunden worden. Mitarbeiter eines Seniorenzentrums hatten die 88-Jährige am frühen Donnerstagmorgen als vermisst gemeldet, wie die Polizei mitteilte. Da die Seniorin ersten Angaben zufolge orientierungslos war, leitete die Polizei umgehend die Suche nach der Frau ein. Wenig später wurde die Vermisste aufgefunden, ein Arzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Die Polizei hat Ermittlungen zur Todesursache eingeleitet.

+++ Feuer in Spandauer Sporthalle gelöscht +++

Die Feuerwehr hat am Donnerstagnachmittag in Spandau in einer im Bau befindlichen Sporthalle an der Münsinger Straße ein Feuer gelöscht. In der Spitze waren 95 Feuerwehrleute im Einsatz. Auf der Sporthallen-Baustelle brannte es hinter der Verschalung. Offene Flammen waren laut einem Augenzeuge nicht zu sehen, jedoch eine starke Rauchentwicklung. Durch die Fassade wurden Löcher gebohrt, um den Brand zu löschen. Es befanden sich keine Personen in der Halle.

In der Nähe der Sporthalle befindet sich das Lily-Braun-Gymnasium. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers wurde der Schulbetrieb unterbrochen. Die Schüler mussten das Schulgebäude verlassen und konnten nach Hause gehen. Aufgrund des Feuerwehreinsatzes wurden die Busse 246 und 337 umgeleitet, teilte die VIZ auf Twitter mit. Die Feuerwehr wird im Laufe des Tages noch Kontrollfahrten machen, um mögliche Glutnester zu löschen. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.

+++ Mietwagen prallt gegen Baum +++

Der Fahrer eines Mietwagens hat am späten Mittwochabend in Treptow die Kontrolle über das Auto verloren und ist mit dem Wagen gegen einen Baum geprallt. Der Unfall ereignete sich gegen 23 Uhr an der Straße Alt-Treptow. Vor Ort hieß es, der Fahrer sei zunächst von der Fahrbahn abgekommen, habe dann mehrere Poller überfahren und sei dann gegen den Baum geprallt. Zeugen des Unfalls sahen, wie der Fahrer zu Fuß flüchtete.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle. Das Auto wurde sichergestellt. Wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte, sei bislang unklar, wer den Wagen am Abend fuhr. Das Unfallfahrzeug sei am 21. November im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde gestohlen worden. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe sei bislang unklar, hieß es.

+++ Flüchtlingsunterkunft bei Brand evakuiert +++

Einsatz für Feuerwehr und Polizei am Mittwochabend in einer Unterkunft für Geflüchtete in Charlottenburg: Wie die Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes nach Angaben der Polizei mitteilten, wurde gegen 22.20 Uhr in einem Apartment der Unterkunft an der Lietzenburger Straße ein Brandmelder ausgelöst. Das Zimmer in der dritten Etage wurde von einem 21-jährigen Mann bewohnt. In der Wohnung brannte eine Matratze. Der Bewohner lag auf dem Fußboden. Er war bei Bewusstsein und unverletzt. Das Wachpersonal zog den jungen Mann aus dem Zimmer und alarmierte die Feuerwehr, die das Feuer löschte. Während der ersten Ermittlungen am Brandort verdichtete sich der Verdacht, dass der 21-Jährige das Feuer vorsätzlich verursacht haben könnte. Die Ermittlungen dauern noch an. Ein Brandkommissariat des LKA übernommen.

+++ Berliner Polizei fahndet nach Energydrink-Dieb +++

Die Berliner Polizei fahndet nach einem Mann, der am 2. Juni 2020 am U-Bahnhof Rudow Getränkedosen aus einem Kiosk gestohlen hat. Am Donnerstag veröffentlichte die Polizei Fotos des Tatverdächtigen. Demnach soll er diverse Dosen eines Energydrinks in eine mitgebrachte Tasche gepackt haben und wollte sich, ohne zu bezahlen, aus dem Staub machen. Als die 48-jährige Verkäuferin des Ladens das bemerkte, wollte sie ihn zur Rede stellen und ihn an seiner Flucht hindern. Der Unbekannte soll ihr daraufhin gegen den Oberkörper geschlagen haben, um so seine Flucht fortzusetzen. Die Angestellte erlitt Schmerzen am Brustkorb, die ärztlich nicht behandelt werden mussten. Der Mann wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 40 bis 50 Jahre alt, normale Statur
  • gelocktes, kurzes, blondes Haar, eine helle Mund-Nasen-Maske (OP-Maske)
  • bekleidet mit einem graugrünen T-Shirt mit der Aufschrift „OLsD BLsOOD“, welches zudem noch einen schwarzen, tentakelartigen Aufdruck hatte, trug eine bläuliche Hose und weiße Schuhe
  • hatte eine beigefarbene, gemusterte Tasche mit zwei kurzen Griffstücken und doppeltem Reißverschluss in der Mitte dabei

Die Polizei fragt:

  • Wer kennt den abgebildeten Mann?
  • Wer kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?
  • Wer hat rund um den Tatzeitpunkt auffällige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Sachverhalt gemacht und hat sich noch nicht mit der Polizei in Verbindung gesetzt?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizei der Direktion 4 in der Eiswaldstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter der (030) 4664-473119 oder auch an jede andere Polizeidienststelle.

+++ Seniorin angefahren und schwer verletzt +++

Mittwochmittag wollte eine Seniorin in Zehlendorf kurz vor 14 Uhr in der Breisgauer Str. mit ihrem Wagen aus einer Ausfahrt herausfahren. Aus ungeklärter Ursache fuhr sie jedoch plötzlich statt vorwärts, rückwärts. Dabei prallte ihr Auto mit einer 79 Jahre alten Fußgängerin zusammen, die hinter dem Mercedes der 70-Jährigen auf dem Gehweg in Richtung Matterhornstraße lief. Die 79-Jährige wurde an der Hüfte verletzt und kam in ein Krankenhaus.

+++ 30 Stunden unterwegs: Lkw-Fahrer schläft bei Kontrolle ein +++

Am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei an der Anschlussstelle Neuruppin einen iveco-Lkw mit Anhänger und den 30-jährigen Rumänen am Steuer. Er hatte tiefgekühlte Lebensmittel geladen und war von Rumänien nach Dänemark unterwegs. Auf dieser Strecke fuhr der Fahrer fast 30 Stunden ohne anrechenbare Pause und überschritt die maximale Lenkzeit von zehn Stunden pro Tag. Weil der Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro erhoben, um das Ordnungswidrigkeitenverfahren zu sichern. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt. Kurz nach der Kontrolle fiel er in Tiefschlaf.

+++ Polizei nimmt mutmaßliche Taschendiebin fest +++

Mittwochmittag beobachtete ein 41 Jahre alter Supermarkt-Mitarbeiter an der Schloßstraße in Steglitz eine Frau dabei, wie sie in der Filiale einen 76 Jahre alten Kunden anrempelte und ihm dabei dessen Brieftasche stahl. Der 41-Jährige sprach die junge Frau an und hielt sie fest, bis die Polizei eintraf. Die Beamten sahen sich die Aufzeichnungen der Überwachungkameras an und konnten den Diebstahl klar erkennen. Die 19 Jahre alte Tatverdächtige kam in einen Polizeigewahrsam und wurde dem zuständigen Fachkommissariat des LKA überstellt. In dem gestohlenen Portemonnaie fehlte nichts. Es wurde der 76-Jährigen wieder ausgehändigt.

+++ Polizei und Ordnungsamt kontrollieren Jugendschutz +++

Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 17 und des Ordnungsamts führten am Mittwoch von 11 bis 20 Uhr diverse Kontrollen in Wedding durch. Sie überprüften Objekte in der Lindower Straße und in der Gerichtstraße, der Maxstraße, der Reinickendorfer Straße und in der Müllerstraße. Neben Verstößen wegen fehlender Aushänge des Jugendschutzgesetzes oder weil der Mund-Nasen-Schutz nicht getragen wurde und auch wegen fehlender Hygienekonzepte im Zusammenhang mit dem Infektionsschutzgesetz konnte eine mit Haftbefehl gesuchte Person festgenommen werden.

In drei Objekten wurden zudem Kräutermischungen mit geringem THC Gehalt – sogenanntes CBD - angeboten. In einem Fall waren es 205 Packungen, in den beiden anderen 42 sowie 30 Verkaufseinheiten, die allesamt beschlagnahmt wurden. Entsprechende Strafermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Der Verkauf der im Wesentlichen unverarbeiteten Cannabisblüten mit unter 0,2% THC-Gehalt ist weiterhin aufgrund des Betäubungsmittelgesetzes verboten. Die über den Zwischenhandel ausgehändigten, vermeintlichen Legalitätsnachweise sind jedoch laut Polizei oftmals geeignet, bei den Betreibern von Verkaufsstellen sowie bei deren Angestellten und den Käufern der Produkte einen sogenannten Verbotsirrtum hervorzurufen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Drogendealer besprüht Zivil-Polizist mit Reizgas +++

Am Mittwochabend war ein Polizeibeamter in Zivil auf Einzelstreife im Görlitzer Park in Kreuzberg im Einsatz. Als ein unbekannter Mann ihm Drogen zum Kauf anbot, gab der Polizist sich zu erkennen. Es kam zu einem Handgemenge. Dem Tatverdächtigen gelang es, sich aus dem Haltegriff des Ermittlers drehen. Er sprühte dem Polizisten Reizgas ins Gesicht. Der Beamte erlitt zudem Verletzungen an der Hand und am Arm und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden und seinen Dienst beenden. Der Täter entkam unerkannt. Die Ermittlungen dauern an.