Blaulicht-Blog

Drogen in Späti versteckt - Getarnte Tür zu Club fällt auf

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 30. November.

Foto: Facebook Polizei Berlin

+++ Drogen in Späti versteckt - Getarnte Tür zu Club fällt auf +++

In einem „Späti“ mit einer getarnten Tür zu einem bekannten Berliner Club hat die Polizei diverse Drogen und einige griffbereit liegende Waffen gefunden. Am Montag vor einer Woche fiel dem Ordnungsamt bei einer Kontrolle auf, wie sich eine Tür bewegte, die durch einen Kühlschrank getarnt wurde. Am Donnerstag erschienen die Ordnungsamt-Mitarbeiter erneut, um die Räume und die Tür zu überprüfen, diesmal wurden sie von Polizisten begleitet, wie am Montag mitgeteilt wurde.

Bei der Durchsuchung stießen die Polizisten auf sogenannte Verkaufseinheiten von Drogen, einen Teleskopschlagstock, Pfefferspray und einen Hammer. Bei den Verkäufern wurden ebenfalls Drogen entdeckt. Hinter dem Kühlschrank ging es in die Clubräume, wo laut Bezirksamt Aufbauarbeiten für einen musikalischen Live-Stream liefen. Auch dort hatte jemand Drogen dabei. Der Spätverkauf wurde geschlossen.

Allerdings ist dieser Seiteneingang durch den Späti in den beliebten Club, der zwischen Kreuzberg und dem Alexanderplatz liegt, nicht ganz unbekannt. Im Normalbetrieb können dort DJs oder andere besondere Gäste an der langen Warteschlange der normalen Besucher vorbei eingelassen werden.

Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Stephan von Dassel (Grüne), begrüßte es, dass es trotz aller Corona-Kontrollen weiter auch gewerberechtliche Kontrollen gebe. Er wünschte allen Berlinern „schöne Überraschungen hinter den Türchen in ihren Adventskalendern – Kühlschranktüren sind dafür offensichtlich nicht geeignet“.

+++ Vier Festnahmen nach Motorraddiebstahl +++

Fahnder nahmen vergangene Nacht vier Männer in Wedding und Reinickendorf fest. Zuvor beobachteten die Polizistinnen und Polizisten gegen 3.50 Uhr drei Männer dabei, wie sie auf der Kühleweinstraße in Reinickendorf zwei Motorräder in einen Transporter luden. Im Transporter saß ein Vierter, der anschließend mit dem Wagen flüchtete. Die Einsatzkräfte konnten diesen jedoch auf der Seestraße in Höhe eines Friedhofes anhalten und den 28-jährigen Kraftfahrer festnehmen.

Dessen drei mutmaßlichen Komplizen flüchteten derweil mit einem Mercedes vom Tatort. An der Kreuzung Pankower Allee/Residenzstraße blockierten die Einsatzkräfte mit ihren Einsatzwagen und eingeschaltetem Blaulicht das Auto. Beim Zugriff fuhr der Fluchtwagen plötzlich rückwärts und stieß dabei gegen ein Einsatzfahrzeug, an welchem jedoch kein Schaden entstand. Beim Anfahren fuhr der Fahrer des Mercedes auf einen Polizeibeamten zu, welcher ausweichen musste und sich dabei an einer Hand verletzte. Zudem wurde dabei auch die Seitenscheibe der Fahrerseite des Fluchtwagens zerstört.

Auf der Amendestraße stellten die Polizeikräfte schließlich die mutmaßlichen Motorraddiebe und nahmen die drei, einer im Alter von 25 und zwei im Alter von 30 Jahren, fest. In einem Polizeigewahrsam, in welches die Einsatzkräfte sie brachten, wurden sie nach erkennungsdienstlichen Behandlungen dem zuständigen Fachkommissariat der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Nach lebensgefährlichen Verletzungen: Opfer im Krankenhaus gestorben +++

Ein 41-Jähriger, der am vergangenen Dienstag in Marzahn bei einem Streit lebensgefährliche Stichverletzungen erlitten hatte, ist am Freitagnachmittag im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Montag mit. Die Ermittlungen der 4. Mordkommission des Landeskriminalamtes zu dem Tatverdächtigen sowie den Hintergründen des Vorfalls dauern an.

Nach ersten Erkenntnissen soll es am Dienstag, den 25. November, gegen 14 Uhr auf einem Brachgelände in der Bitterfelder Straße zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen gekommen sein, in deren Folge dann ein Unbekannter dem 41-Jährigen lebensgefährliche Stichverletzungen zugefügt haben soll.

+++ Versuchter Einbruch in Charlottenburg - Tatverdächtiger festgenommen +++

Ein 55-Jähriger, der in der vergangenen Nacht mit einem Komplizen in ein Geschäft in Charlottenburg einsteigen wollte, ist festgenommen worden. Zuvor hatte ein Anwohner der Quedlinburger Straße von seinem Balkon aus gegen 1 Uhr zwei Männer von einem Baugerüst auf ein Dach steigen sehen und alarmierte die Polizei. Beamte der 14. Einsatzhundertschaft nahmen dann in unmittelbarer Nähe einen Tatverdächtigen fest.

Bei der Absuche des Daches konnte ein zerbrochenes Oberlichtfenster eins Ladengeschäfts sowie Einbruchswerkzeug festgestellt werden. Der Inhaber konnte nach einem kurzen Überblick nicht sagen, ob etwas gestohlen wurde. Der Festgenommene wurde dem Einbruchskommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt, das die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu dem flüchtigen, zweiten Tatverdächtigen, übernommen hat.

+++ 86 Tafeln Schokolade in Köpenick gestohlen +++

Vorweihnachtlicher Diebstahl: Ein mutmaßlicher Ladendieb ist in Köpenick mit 86 Tafeln Schokolade erwischt worden. Wie die Polizei am Montag berichtete, bemerkte ein Ladendetektiv am Samstag in einem Discounter einen verdächtigen Mann - was wiederum dieser merkte. Der 34-Jährige soll dann „unauffällig“ im gesamten Supermarkt Schokoladentafeln zurück in die Regale gelegt haben. Im Auto des Verdächtigen wurde aber ein Berg Süßigkeiten gefunden, ein Beleg dafür fehlte. „Selbst der Weihnachtsmann käme wohl im Einzelhandel mit solchen Mengen ohne Kassenbon in Erklärungsnot“, notierte die Polizei bei Twitter und Facebook dazu.

+++ Wohnungsbrand in Prenzlauer Berg +++

In Prenzlauer Berg hat in der Nacht zu Montag gegen drei Uhr eine Wohnung im vierten Obergeschoss gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilte, habe sich der Bewohner noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus seiner Wohnung in der Schönhauser Allee retten können. Er habe nur leichte Verbrennungen erlitten und sei vor Ort behandelt worden. Mehrere Anwohner brachten sich ebenfalls in Sicherheit und seien auf Grund der Kälte kurzzeitig in einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) untergebracht worden. Die 26 Einsatzkräfte hatten den Brand nach gut zwanzig Minuten unter Kontrolle. Die Schönhauser Allee war während der Löscharbeiten für knapp zwei Stunden stadtauswärts gesperrt. Zur Brandursache sowie zum entstandenen Sachschaden machte die Polizei zunächst keine Angaben.

+++ Zwei Jungen fahren ohne Führerschein mit Moped - bei Unfall verletzt +++

Zwei junge Mopedfahrer sind ohne Führerschein auf der Bundesstraße 87 bei Ranzig (Oder-Spree) mit einem Kleintransporter zusammengestoßen und verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollten der 14-Jährige und sein 12-jähriger Sozius am Sonntag in einen Waldweg einbiegen und hatten das auch angezeigt. Der 46-jährige Fahrer des Kleintransporters überholte die beiden trotzdem und streifte dabei das Moped seitlich, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Die beiden Jungen stürzten. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. Nach der Überprüfung ihres Alters wurden die Eltern informiert und das Moped übergeben. Gegen den Autofahrer und die jungen Fahrer wird nun ermittelt.

+++ Unfall auf der Schönhauser Allee - Tram-Linien unterbrochen +++

In Prenzlauer Berg ist es am Montagmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Die Straße wurde Richtung Mitte zwischen Eberswalder und Choriner Straße gesperrt. Auch der Tram-Verkehr ist beeinträchtigt. Die Linien M1, M10 und 12 waren zwischenzeitlich unterbrochen. Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, sind zwei Radfahrer zusammengestoßen. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Gegen 13.45 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben, auch die Straßenbahnen fahren wieder.

+++ Mann wird in Prenzlauer Berg beleidigt und geschlagen +++

Zwei Männer haben am Sonntag in Prenzlauer Berg (Pankow) an der Greifswalder Straße Ecke Danziger Straße einen 26-Jährigen zunächst beleidigt und dann geschlagen. Ein 25-Jähriger, der die 20 und 23 Jahre alten Angreifer begleitete, konnte die Situation vorerst schlichten. Nach einiger Zeit kam das Duo aber wieder zurück und schlug auf den 26-Jährigen ein. Als er am Boden lag, traten sie weiter auf ihn ein. Wieder schlichtete der 25-Jährige. Der 26-Jährige erlitt leichte Verletzungen am Kopf und am Rumpf, wie die Polizei am Montag mitteilte. Seine Jacke, sein Handy und seine Brille wurden beschädigt. Er begab sich zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Polizisten konnten aufgrund der guten Täterbeschreibungen durch weitere Zeugen den 20-Jährigen und 23-Jährigen festnehmen. Sie hatten mehr als ein Promille. Nach Blutentnahmen und erkennungsdienstlichen Behandlungen in einem Polizeigewahrsam wurden beide wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 25 Jahre alte Streitschlichter wurde auch als Tatverdächtiger wegen Nötigung erfasst, da er dem Angegriffenen geraten haben soll, auf eine Anzeige zu verzichten, weil er sonst von den großen Familien der Angreifer Konsequenzen zu erwarten hätte. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Polizei parkt Drogendealer in Friedrichshain ein +++

Polizisten haben am Sonntag in Friedrichshain einen Drogenhändler und einen Käufer festgenommen. Zuvor beobachteten die Beamten gegen 16 Uhr einen Mann auf dem Gehweg der Eckertstraße, der auf Käufer wartete. Kurze Zeit später hielt ein Auto an und der Mann stieg ein. Der Pkw fuhr nur wenige Meter weiter und hielt dann an. Nachdem die Beamten die Drogenübergabe beobachtet hatten, parkten sie den Drogendealer ein. Der 46 Jahre alte Fahrer und ein 26 Jahre alter Mann wurden festgenommen. Bei dem 26-Jährigen wurde ein Tütchen mit Cannabis gefunden.

Mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten die Polizisten das Auto und die Wohnung des 46-Jährigen. Im Fahrzeug wurden über vierzig weitere Tütchen mit Cannabis sowie Bargeld in vierstelliger Höhe entdeckt. In der Wohnung wurden noch diverses Zubehör und ebenfalls Drogen gefunden, teilte die Behörde am Montag mit.

Der Drogenhändler wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, aus dem er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme wieder entlassen wurde. Den 26-Jährigen entließen die Polizisten nach der Feststellung seiner Identität noch am Ort. Er muss sich nun wegen des Verdachts des Erwerbs illegaler Betäubungsmittel und der 46-Jährige wegen des Verdachts des Handels mit illegalen Betäubungsmitteln und des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5.

+++ Feuer unter Carport in Rudow greift auf Bäume und Haus über +++

In der Knollstraße in Rudow (Neukölln) ist am Sonntag gegen 13.45 Uhr gelagertes Holz in einem Carport aus unbekannten Gründen in Brand geraten. Die Flammen griffen auf Bäume und das Dach des angrenzenden Einfamilienhauses über. Nachbarn begleiteten den 83 Jahre alten Bewohner nach draußen. Der Senior blieb unverletzt, stand jedoch sichtlich unter dem Eindruck des Geschehenen. Die Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern. Die Ermittlungen zur Brandursache hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Feuerwehr löscht brennenden Transporter +++

Die Feuerwehr ist in der vergangenen Nacht zu einem Einsatz nach Charlottenburg ausgerückt. Gegen 0.40 Uhr brannte am Reichweindamm Ecke Wirmerzeile ein Transporter, der im Auftrag der Deutschen Post unterwegs ist. Zuvor hatte ein Anwohner einen laut Knall gehört und sah dann die Flammen am Fahrzeug. Die Feuerwehr löschte das Auto, welches jedoch im vorderen Bereich komplett ausbrannte. Ein vor dem Wagen abgestellter Mitsubishi wurde durch die enorme Hitzeentwicklung beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Der Reichweindamm war für knapp 1,5 Stunden gesperrt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ 19-Jähriger in Neukölln getreten und mit Reizgas attackiert +++

Ein 19-Jähriger ist am Sonntag gegen 17.45 Uhr an der Hermannstraße in Neukölln von mehreren Personen attackiert und verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der Auseinandersetzung ein Videodreh, zu dem sich etwa 30 bis 40 Personen zusammenfanden, vorausgegangen. Derzeit ist der genaue Hintergrund des Streits aber unklar.

Polizisten beobachteten, wie der 19-Jährige von mehreren Personen attackiert und zu Boden gestoßen wurde. Sie traten ihm gegen den Oberkörper und in das Gesicht. Als die Angreifer die Beamten sahen, flüchteten sie unerkannt. Laut Zeugen sollen die Unbekannten auch Reizgas gegen den 19-Jährigen eingesetzt haben.

Der junge Mann wurde vor Ort von Sanitätern behandelt. Weitere Polizisten wurden verständigt, weil noch etwa 30 bis 40 Jugendliche und Heranwachsende vor Ort verweilten. Es wurden Platzverweise ausgesprochen. Die Polizisten leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein.

+++ Fahrer vergisst Umschlag mit 1000 Euro auf Autodach +++

Ein Autofahrer hat in Nordbrandenburg einen Briefumschlag mit fast 1000 Euro auf dem Dach seines Wagens liegengelassen - und das Geld beim Losfahren verloren. Wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte, ereignete sich der Fall am Sonnabend in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin). Ein 57-jähriger Mann sei später auf dem Polizeirevier erschienen und habe 900 Euro in einem Umschlag übergeben. Die Scheine habe er auf der Straße eingesammelt. Die Beamten fuhren zum Fundort im Stadtgebiet, wo sie einen weiteren Geldschein fanden und auch den 39 Jahre alten Verlierer des Geldes antrafen. Dieser habe angegeben, vor dem Losfahren „eine Zigarette geraucht“ und dabei den Umschlag wohl vergessen zu haben. Er bekam das Geld wieder, der Finder habe auf einen Finderlohn verzichtet.