Blaulicht-Blog

87-Jähriger bei brutalem Überfall schwer verletzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 29. November.

Ein Notarztwagen der Feuerwehr mit Blaulicht.

Ein Notarztwagen der Feuerwehr mit Blaulicht.

Foto: Wolfram Steinberg/dpa

+++ 87-Jähriger bei brutalem Überfall schwer verletzt +++

Ein 87-Jähriger ist am Sonnabendnachmittag in Gesundbrunnen von einem Mann schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, soll der Unbekannte den 87-Jährigen gegen 17.50 Uhr in einer Tordurchfahrt an der Wollankstraße zur Herausgabe von Geld aufgefordert haben. Als der Senior dies verneinte, soll der Unbekannte ihm mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend flüchtete der Angreifer. Rettungskräfte brachten den 87-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er sofort notoperiert werden musste. Er erlitt bei dem Angriff schwerste Augenverletzungen, die zum Verlust seiner Sehkraft auf beiden Augen führen können, und einen Nasenbeinbruch. Zudem verlor er mehrere Zähne. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Im ICE aus Berlin: 18-Jähriger nach sexueller Belästigung festgenommen +++

Bundespolizisten haben bereits am Freitag einen 18-Jährigen aus einem ICE von Berlin nach Braunschweig geholt. Wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte, war der junge Mann ohne Fahrschein unterwegs, stahl eine Handtasche und belästigte eine Frau (56) sexuell. Während der Fahrt Richtung Braunschweig meldete sich die Reisende. Sie schilderte, dass der Mann sie sexuell belästigt hatte. Er versuchte, zu ihr in die Damentoilette zu gelangen. Jedoch konnte sie ihn zurückdrängen und die Tür schließen. Anschließend folgte er der Frau zum Sitzplatz. Dort wollte er unter ihren Rock fassen. Die Frau aus Cottbus wehrte sich und wechselte in ein anderes Abteil. Zwei Beamte stiegen in Wolfsburg zu und nahmen den Mann vorläufig fest. Der 18-Jährige wurde gerade erst aus der Untersuchungshaft entlassen. Er ist mit 13 unterschiedlichen Namen und zahlreichen Delikten hinreichend polizeibekannt.

+++ Rigaer Straße: Polizisten mit Steinen beworfen +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag in Friedrichshain Gegenstände in Brand gesetzt und Einsatzkräfte mit Pflastersteinen beworfen. Wie die Polizei mitteilte, rief ein Zeuge gegen 2.45 Uhr Polizei und Feuerwehr, nachdem er auf der Kreuzung Rigaer Ecke Zellestraße ein brennendes Toilettenhäuschen sowie Flammen an zwei abgestellten Autos bemerkt hatte. Bilder vom Tatort zeigen außerdem brennende Baustellen-Absperrungen. Als Polizeikräfte aus ihrem Fahrzeug stiegen, wurden sie vom Dach eines Wohnhauses mit Kleinpflastersteinen beworfen. Mehrere Steine schlugen auf dem Dach des Autos ein. Verletzt wurde niemand. Feuerwehrleute löschten die Flammen. Das Toilettenhäuschen und die beiden abgestellten Fahrzeuge, zwei VW, wurden bei dem Brand beschädigt. Der Staatsschutz ermittelt. Im Umfeld der Rigaer Straße kommt es immer wieder zu Angriffen auf Polizisten durch linksextremistische Straftäter.

+++ Pyrotechnik gezündet – drei Autos ausgebrannt +++

An der Schillerpromenade in Neukölln haben am Sonnabendabend drei Autos gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, sollen Jugendliche für das Feuer verantwortlich sein. Demnach sollen die vier Jugendlichen an der Kienitzer Straße Ecke Schillerpromenade eine Feuerwerksbatterie gezündet und umgestoßen haben. Durch die Funken soll sich ein Laubhaufen entzündet haben, woraufhin ein in der Nähe abgestellter Audi Feuer fing. Die Flammen griffen im weiteren Verlauf auf zwei weitere Fahrzeuge, einen VW und einen Skoda, über. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer. Alle Fahrzeuge brannten vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Die mutmaßlichen Täter flüchteten in Richtung Herrmannstraße. Ein Brandkommissariat ermittelt.

++++ Mann in eigener Wohnung ausgeraubt und schwer verletzt +++

In der vergangenen Nacht ist ein Mann in seiner Wohnung in Mitte überfallen und dabei schwer verletzt worden. Drei Unbekannte sollen gegen 1.15 Uhr an der Wohnungstür des 29-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus an der Spandauer Straße geklingelt und ihn unter einem Vorwand gebeten haben, die Wohnungstür zu öffnen. Als er dies tat, soll er einen Schlag ins Gesicht bekommen haben und von einem Täter mit einem Messer bedroht worden sein.

Die Angreifer drangen in die Wohnung ein und forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Zwei Täter durchwühlten das Schlafzimmer, während der Dritte dem Mieter in der Küche gegen die Brust trat, sodass dieser stürzte. Als die Räuber flüchten wollten, soll der Überfallene das Messer eines Täters gegriffen haben und ihn an der Flucht gehindert haben. Die beiden anderen Angreifer sollen daraufhin auf den 29-Jährigen eingeschlagen haben, bis dieser am Boden lag. Dann rannten die Täter davon.

Der 29-Jährige verfolgte die Flüchtenden noch kurz, dennoch entkamen sie. Anschließend alarmierte er die Polizei. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Er erlitt bei dem Überfall einen Nasenbruch sowie mehrere Schnittverletzungen im Gesicht, an den Händen und am Oberkörper. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Täter zwei Mobiltelefone geraubt haben. Die Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei.

+++ Berliner stirbt bei Unfall in Brandenburg +++

Ein 81 Jahre alter Autofahrer aus Berlin ist nach der Kollision seines Sportwagens mit einem Baum in Fehrbellin gestorben. Der Mann sei am Samstag mit dem Auto auf gerader Strecke zwischen den Ortsteilen Wustrau und Langen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, berichtete die Polizei am Sonntag. Der 81-Jährige sei im Fahrzeug eingeklemmt worden, der Notarzt habe nur noch seinen Tod feststellen können. Die Kriminalpolizei untersucht nun die Ursache des tödlichen Unfalls. Die Landesstraße 164 war im Bereich des Unfalls zeitweise komplett gesperrt.

+++ Mutmaßliche Taschendiebe festgenommen +++

Zivilfahnder haben am Sonnabendmittag in Charlottenburg eine mutmaßliche Taschendiebin festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten die Polizisten gegen 12.35 Uhr die Frau, wie sie am U-Bahnhof Bismarckstraße den Nothalt einer Rolltreppe betätigte und beim Hochlaufen einem 40-Jährigen die Geldbörse aus der Gesäßtasche entwendete. Da der Mann das Fehlen bemerkte, warf die mutmaßliche Diebin das Portemonnaie auf die Rolltreppe, flüchtete zu einem Bahnsteig und sprang beim Ertönen des Türschließsignals in einen Zug der U-Bahnlinie 2. Ein Zivilfahnder folgte der jungen Frau und nahm sie noch im Zug fest. Bei einer Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte loses Geld in ihrer Hosentasche, welches sie als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmten. Die 29-Jährige soll noch heute einem Richter zwecks Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Auch in Wilmersdorf nahmen Polizisten zwei mutmaßliche Taschendiebe fest. Ein Beamter außer Dienst hatte am Sonnabend gegen 11.25 Uhr in einem Supermarkt an der Berliner Straße beobachtet, wie zwei Männer einem 82-Jährigen die Geldbörse aus der Jackentasche stahlen und anschließend Richtung U-Bahnhof Güntzelstraße flüchteten. Der Polizist folgte den beiden und verständigte dabei seine Kollegen. Diese konnten die Flüchtenden im U-Bahnhof Kurfürstendamm festnehmen. Sie fanden bei den beiden Geld, das sie beschlagnahmten. Die Geldbörse fand sich in einem Gebüsch nahe dem Supermarkt. Die 33 und 35 Jahre alten Festgenommenen wurden der Kriminalpolizei übergeben. Sie sollten am Sonntag einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.