Blaulicht-Blog

Mann zieht Kontrolleurin in U-Bahn und schlägt auf sie ein

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 27. November.

Der U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg (Archivbild).

Der U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg (Archivbild).

Foto: Reto Klar

+++ Schwarzfahrer zieht Kontrolleurin in U-Bahn und schlägt auf sie ein +++

Ein 33 Jahre alter Mann hat am U-Bahnhof Kottbusser Tor in Kreuzberg eine Kontrolleurin der BVG angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, stieg die 19-jährige Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma zusammen mit drei Kollegen kurz vor 13 Uhr in den Zug der Linie U8, um dort Fahrausweise zu überprüfen. Dabei sprach sie den 33-Jährigen Mann an. Da er einen ungültigen Fahrschein vorzeigte, fordert ihn die 19-Jährige auf, mit ihr zusammen aus dem Zug zusteigen. Kurz bevor der U-Bahnzug wieder weiterfahren wollte, sprang der Mann zurück in den Zug. Der Versuch der Mitarbeiterin, den 33-Jährigen festzuhalten, schlug fehl. Stattdessen soll der Tatverdächtige die Kontrolleurin mit in das Abteil hineingezogen und dort mit Fäusten auf sie eingeschlagen haben. Ihre Kollegen konnten den mittlerweile angefahrenen Zug wieder zum Stehen bringen und der 19-Jährigen zur Hilfe eilen. Gemeinsam überwältigten sie den Gewalttäter und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest, die den Mann festnahm. Die Mitarbeiterin erlitt durch den Angriff mehrere leichte Kopf- und Beinverletzungen, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung am Ort. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen und der Feststellung der Identität des 33-jährigen Tatverdächtigen, entließen ihn die Polizeikräfte noch am Ort. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Tödlicher Unfall in Potsdam: Radfahrerin kollidiert mit Bus +++

Eine Radfahrerin ist nach einer Kollision mit einem Linienbus in Potsdam an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die Frau sei am Freitag am Bahnhof Rehbrücke an der Wendeschleife aus bisher ungeklärter Ursache mit dem Bus zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Sie sei dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt worden und in ein Krankenhaus gekommen. Die Stadtwerke Potsdam teilten später allerdings mit, die Radfahrerin sei ihren Verletzungen erlegen. Der Busfahrer erlitt einen Schock. Die Staatsanwaltschaft Potsdam untersuche den genauen Hergang des Unfalls.

+++ Blutiger Streit in Wohnung - Männer durch Stiche schwer verletzt +++

In der vergangenen Nacht riefen Anwohner die Polizei zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Alt-Hohenschönhausen. Die Einsatzkräfte stellten kurz nach 0.45 Uhr vor dem Haus in der Simon-Bolivar-Straße Blutspuren fest, die sich bis in die 2. Etage erstreckten. Nach den bisherigen Ermittlungen sollen dort in einer Wohnung zuvor mehrere Personen aus bislang unbekannten Gründen in Streit geraten sein. Drei Männer, deren Personalien noch nicht vollständig feststehen, wurden mit schweren Verletzungen, unter anderem Stichverletzungen, in Krankenhäuser gebracht und sofort operiert.

+++ Festnahmen nach versuchten Einbrüchen +++

Polizisten haben in der Nacht zu Freitag zwei Männer in Wilmersdorf festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, beobachteten die Zivilfahnder gegen 0.25 Uhr an der Caspar-Theyß-Straße in Schmargendorf zwei Männer, die sich auffällig verhielten. Kurz darauf stiegen die beiden in ein Auto und fuhren damit zum Ludwigkirchplatz, wo sie zu einem Wohnhaus gingen und kurze Zeit später zurückkehrten. Bei einer anschließenden Überprüfung stellten die Einsatzkräfte bei einem der Männer in einer Tasche mutmaßliches Einbruchswerkzeug fest. Die Einsatzkräfte entdeckten dann später in der Caspar-Theyß-Straße Hebelspuren an den Türen eines Orthopädiefachgeschäfts und eines Büros. Die 41 und 54 Jahre alten Männer wurden festgenommen und der Kriminalpolizei übergeben.

+++ Rezepte gefälscht: Schadenshöhe über 490.000 Euro, 27-Jähriger festgenommen +++

Ermittler haben am Donnerstagvormittag einen 27-Jährigen verhaftet, der Rezepte gefälscht und illegal mit Arzneimitteln gehandelt werden soll. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurden zwölf Objekte im gesamten Berliner Stadtgebiet durchsucht. Ermittelt wird demnach insgesamt gegen 14 Tatverdächtige. Sie sollen vorab entwendete Blanko-Rezepte verfälscht, mindestens 300 dieser Fälschungen in Berliner Apotheken eingereicht und die Medikamente anschließend weiterverkauft haben. Die Schadenshöhe beträgt über 490.000 Euro. Hauptverdächtiger ist der 27-Jährige, der sich nun in Untersuchungshaft befindet. Zudem wurde ein Vermögensarrest in Höhe von 229.588,01 Euro vollstreckt. Die Ermittler konnten Arznei- und Betäubungsmittel, Bargeld in Höhe eines fünfstelligen Betrages, einen Mercedes-Benz sowie Uhren, Mobiltelefone und Computer und Pyrotechnik beschlagnahmen. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Kleintransporter prallt gegen BVG-Bus +++

Auf der Clayallee in Zehlendorf ist es am Donnerstagabend zu einem Zusammenstoß eines Kleintransporters mit einem BVG-Bus gekommen. Vor Ort hieß es, der Fahrer des Transporters habe die Vorfahrt des Busses missachtet. Bei dem Unfall wurden laut ersten Angaben zwei Personen verletzt.

+++ Polizei nimmt mutmaßliche Einbrecher fest +++

In der vergangenen Nacht nahmen Einsatzkräfte der Polizei zwei Männer in Schmargendorf nach Einbruchsversuchen fest. Gegen 0.25 Uhr beobachteten die Zivilfahnderinnen und -fahnder am Ludwigkirchplatz zwei Unbekannte, die aus einem VW stiegen, zu einem Wohnhaus gingen und kurze Zeit später zurückkehrten. Bei einer anschließenden Überprüfung stellten die Einsatzkräfte Hebelspuren an einem Orthopädiefachgeschäft und einem Büro fest. Zudem entdeckten sie in einer mitgeführten Tasche eines Täters mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Die 41 und 54 Jahre alten Männer wurden festgenommen und der Kriminalpolizei übergeben.

+++ Mann greift Siebenjährige mit Baseballschläger an +++

Ein Mädchen erlitt Donnerstagmittag bei einer Attacke mit einem Baseballschläger glücklicherweise nur eine leichte Verletzung. Die Siebenjährige spielte gegen 12 Uhr mit zwei gleichaltrigen Mädchen in einem Hinterhof in der Mahlower Straße in Köpenick. Plötzlich erschien ein Mann mit dem Holzknüppel, welchen sie begrüßen wollte, während die anderen Kinder davonliefen. Als der Unbekannte zum Schlag ausholte, rannte die Kleine weg, stolperte jedoch und fiel zu Boden. Der Mann schlug erneut zu und traf das Mädchen am Bein. Sie konnte sich danach in einem Hausflur in Sicherheit bringen.

Zwischenzeitlich hatten die anderen beiden Mädchen ihre Eltern informiert, die wiederum die Polizei alarmiert hatten. Die Einsatzkräfte suchten die nähere Umgebung ab. Mehrere Anwohner, die auf das Geschehen und den Polizeieinsatz aufmerksam geworden waren, gaben Hinweise auf einen Mann, der dafür bekannt sei, insbesondere spielende Kinder nicht zu mögen. Nach intensiven Ermittlungen wurde der 57-Jährige in seiner Wohnung angetroffen und von den drei Mädchen wiedererkannt.

Der Tatverdächtige verblieb nach der Personalienfeststellung in seiner Wohnung. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die Siebenjährige erlitt bei dem Übergriff ein Hämatom am Bein und brauchte zunächst nicht ärztlich behandelt werden.

+++ Jugendliche rauben Pizzen +++

Aus einer Gruppe von sieben Jugendlichen heraus wurde einem Pizzaboten gestern Abend in Kreuzberg die zuvor bestellten Pizzen geraubt. In der Dresdener Straße wollte der 20-jährige Mitarbeiter gegen 21.50 Uhr die von vier Jugendlichen bestellten Pizzen liefern. Unmittelbar nach seinem Eintreffen gesellten sich weitere drei Jugendliche zu der Gruppe. Zunächst zögerte die Gruppe die Bezahlung des bestellten Essens unter fadenscheinigen Gründen heraus, um kurz darauf den Mann zu umstellen und ihn sowie sein Fahrrad festzuhalten.

Die Tatverdächtigen raubten die Transporttasche des Mannes, in der die bestellte Ware lag. Vier der Tatverdächtigen rannten mit der Beute in eine Hinterhofeinfahrt der Dresdener Straße und entkamen unerkannt. Der 20-Jährige konnte sich von den übrigen am Ort verweilenden Jugendlichen lösen und fuhr mit seinem Fahrrad davon. Später gab der Mann den Polizistinnen und Polizisten an, dass er die Jugendlichen zwischen 15 und 16 Jahre alt schätzt und sie wiedererkennen würde.

+++ Festnahmen in Flüchtlingsunterkunft +++

In der Eschenallee in Westend ist es am Donnerstagabend gegen 22.15 Uhr in einer Flüchtlingsunterkunft zu einem gewaltsamen Streit zwischen mehreren Personen gekommen. Polizisten nahmen eine Person vorläufig fest; zudem wurde ein Platzverweis erteilt. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar.

+++ Mercedes fährt gegen Ampelmast +++

Eine Mercedes-Fahrerin ist in der Nacht zu Freitag in Neukölln mit ihrem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Ampel geprallt. Der Unfall ereignete sich gegen 1.50 Uhr an der Ecke Pannierstraße/Sonnenallee. Vor Ort hieß es, Insassen des Autos hätten die Frau an einer Flucht gehindert. Bei einer Atemalkoholkontrolle sollen die Einsatzkräfte einen Wert von über 1,6 Promille gemessen haben. Die Feuerwehr brachte den Ampelmast in eine ungefährliche Position. Die Beamten brachten die Frau zur Blutentnahme zur Gefangenensammelstelle.