Blaulicht-Blog

Razzia gegen Baustellenräuber - Haftbefehle vollstreckt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Dienstag, 24. November.

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Foto: dpa

+++ Razzia gegen Baustellenräuber-Bande +++

In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Berlin haben Ermittlerinnen und Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg am Dienstagmorgen insgesamt zehn Durchsuchungsbeschlüsse wegen schweren Bandendiebstahls vollstreckt. Die bisherigen Ermittlungen betreffen 24 Beschuldigte einer Bande im Alter von 24 bis 47 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, mindestens seit Oktober 2019 fortlaufend Einbrüche in Gewerbebetriebe und auf Baustellen verübt zu haben.

Zielrichtung waren dabei das Erlangen von Baumaschinen, Werkzeugen, Kupfer und auch elektronische Geräte. Der bisher entstandene Schaden beträgt bereits 200.000 Euro. Die in Taten wurden mit wechselnder Beteiligung in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt verübt. Ein Beschuldigter befindet sich bereits in anderer Sache in Haft. Zwei Haftbefehle wurden heute im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen vollstreckt. Bei den Durchsuchungen in Berlin konnten Beweismittel, darunter Baumaschinen und knapp 20.000 Euro Bargeld sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

+++ Wachmann der Berliner Polizei als Fahrer von Drogen-Taxi erwischt +++

Ein angestellter Wachmann der Berliner Polizei ist als Fahrer eines sogenannten Drogentaxis gefasst worden. Der Mann soll laut einem Bericht des „Tagesspiegels“ in dem Auto ein Kilogramm Marihuana und 2000 Euro dabei gehabt haben. Ein Polizeisprecher sagte: „Uns ist der Sachverhalt bekannt.“ Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werde die Polizei aber keine Details und Zahlen bestätigen. Klar sei aber: „Die fristlose Entlassung wird aktuell betrieben.“ Der Mann soll laut dem Bericht in eine Fahrzeugkontrolle der Polizei im Wedding geraten sein. Dabei seien dann die Drogen gefunden worden.

Der Mann, der beim sogenannten Zentralen Objektschutz der Polizei arbeitet, hatte zudem seinen Dienstausweis dabei. Die Objektschützer sind keine Polizeibeamten, stehen aber in Polizeiuniformen und bewaffnet vor Gebäuden, die besonders geschützt werden, etwa Botschaften, Synagogen oder dem Roten Rathaus. Die Ausbildung dauert nur 16 Wochen, Inhalte sind Gesetze und Schießen mit Pistole und Maschinenpistole.

Marihuana, Kokain und Ecstasy werden in Berlin seit Jahren von Kunden auch über das Internet bestellt und von Dealern in unauffälligen Kleinwagen, auch Kokstaxis genannt, ausgeliefert. Das Rauschgift wird mit Code-Bezeichnungen in Messengerdiensten wie Telegram angeboten. Die Polizei kennt die Lieferdienste, tut sich aber schwer mit der Verfolgung. Die Server stehen im Ausland. Die Ausfahrer sind Kleindealer, die Konsumenten strafrechtlich wenig interessant und an die Hintermänner kommt man nur schwer heran.

+++ Mutmaßlicher Kudamm-Raser bleibt in Untersuchungshaft +++

Der mutmaßliche Kudamm-Raser bleibt in Untersuchungshaft. Das ergab ein Haftprüfungstermin am Dienstag, teilte die Generalstaatsanwaltschaft auf Twitter mit. Die Ermittlungen seien im Wesentlichen abgeschlossen, hieß es weiter. Der Mann wurde Anfang Oktober an seiner Wohnanschrift in Grunewald verhaftet. Die schwerverletzte Frau befindet sich noch immer im Krankenhaus.

Bei dem Unfall am 31. August 2020 waren eine Mutter (45) und ihre Tochter (17) in einem Kleinwagen schwer verletzt worden. Ihr Fahrzeug wurde auf Höhe der Schaubühne am Lehniner Platz von einem BMW gerammt und überschlug sich. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft im September mitteilten, soll der Mann mit teilweise über 100 km/h über den Kudamm gerast sein. Autoteile schleuderten bei dem Aufprall durch die Luft und trafen Passanten. Zwei von ihnen wurden dabei leicht verletzt.

+++ Weiteres Leichtenteil gefunden - Vermisster aus Lichtenberg wohl Opfer von Kannibalimus +++

Die Ermittler der 6. Mordkommission haben am Montagmittag in Pankow ein weiteres Leichenteil des Anfang September vermisst gemeldeten 44-jährigen Stefan T. gefunden. Das teilten die Berliner Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Noch am Montagabend durchgeführte "rechtsmedizinische und kriminaltechnische Untersuchungen erbrachten den Nachweis, dass es sich bei dem Fund um sterbliche Überreste des Stefan T. handelt", so die Behörde. Die Ermittlungen dauern an. Den ausführlichen Artikel lesen Sie HIER.

+++ Seniorin bei Verkehrsunfall in Hellersdorf schwer verletzt +++

Eine Radfahrerin hat am Montag gegen 7 Uhr bei einem Unfall in Hellersdorf schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei am Nachmittag mitteilte, fuhr die 76-Jährige mit ihrem Fahrrad auf der Schönwalder Straße in Richtung Adele-Sandrock-Straße. An der Einmündung in die Adele-Sandrock-Straße kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem 58 Jahre alten Pkw-Fahrer, der von der Adele-Sandrock-Straße in Richtung Annaburger Straße fuhr. Die Seniorin wurde auf die Straße geschleudert und erlitt schwere Kopfverletzungen. Mit den Ermittlungen wurde das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 betraut.

+++ Aufmerksame Mieterin löscht Brand in Neuköllner Wohnhaus +++

Am Montagabend hat ein Dachstuhl in Neukölln gebrannt. Eine 31 Jahre alte Bewohnerin des Hauses an der Boddinstraße hatte gegen 21.40 Uhr das Feuer entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Ersten Ermittlungen zufolge hatte sie zuvor einen Mann im Hausflur gesehen und wurde kurz darauf durch knisternde Geräusche und flackerndes Licht auf den Brand im Dachstuhl aufmerksam. Sie selbst löschte die Flammen, so dass die Feuerwehr nur noch zur Sicherheit nachlöschen musste. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Mit zwei Haftbefehlen gesucht - 19-Jähriger am BER festgenommen +++

Bundespolizisten haben am Sonntagabend einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten Mann am Flughafen BER festgenommen. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wurde der 19 Jahre alte Serbe im Rahmen einer grenzpolizeilichen Einreisekontrolle kontrolliert. Bei der Ausweiskontrolle stellten die Polizisten fest, dass das Amtsgericht Leipzig im Mai 2020 eine Untersuchungshaft wegen erpresserischen Menschenraubs angeordnet hatte. Er wurde in eine Brandenburger Justizvollzugsanstalt gebracht.

Der Mann steht im Verdacht, im März 2020 in Leipzig mit einer weiteren Person in die Wohnung zweier Besitzer eines Juweliergeschäfts eingedrungen zu sein. Nachdem die Täter das Ehepaar fesselten, entwendeten sie Uhren, Schmuck und Bargeld.

Des Weiteren verurteilte das Amtsgericht Leipzig den Mann wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis im Juni 2020 per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 800 Euro. Da er die Summe nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft Leipzig im vergangenen Monat einen Haftbefehl gegen ihn. Von dieser Strafe hat der 19-Jährige noch eine Restersatzfreiheitsstrafe von insgesamt 24 Tagen zu verbüßen.

+++ Gesuchter Dealer am Flughafen BER verhaftet +++

Bundespolizisten haben am Montagabend einen mit Haftbefehl gesuchten Mann am Flughafen BER festgenommen. Gegen 23 Uhr kontrollierten die Beamten den 24-Jährigen, der mit einem Flug aus Lissabon gelandet war. Die Überprüfung seiner Identität ergab, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg seit wenigen Tagen mit einem Haftbefehl nach dem Mann suchte. Das Amtsgericht Hamburg hatte den guinea-bissauischen Staatsangehörigen im August 2019 wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten den 24-Jährigen einer Brandenburger Justizvollzugsanstalt.

+++ Polizisten nehmen zwei Restaurant-Einbrecher in Mitte fest +++

Polizisten haben in der Nacht zu Dienstag zwei Männer in Mitte festgenommen. Gegen 23 Uhr alarmierte ein Anwohner die Polizei wegen eines Einbruchs. Er hatte beobachtet, wie zwei Männer in ein geschlossenes Restaurant am Weinbergsweg eingedrungen waren. Als die Polizisten eintrafen, verließen gerade zwei Männer das Lokal und liefen davon. Die Beamten konnten die beiden 18-Jährigen noch in der Nähe festnehmen. Dabei flüchtete einer von ihnen in den Hinterhof eines Wohnhauses an der Brunnenstraße, wo er einen Polizisten, der ihm folgte, mit Faustschlägen attackierte.

Der Polizist konnte den Jugendlichen festnehmen, der sich heftig wehrte und dabei leichte Verletzungen erlitt, deren Behandlung er aber ablehnte. Sein Komplize wies bei seiner Festnahme bereits eine Kopfverletzung auf, die er sich beim Einbrechen ins Restaurant zugezogen hatte. Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Anschließend kamen beide Tatverdächtige in einen Polizeigewahrsam. Dort wurden sie dem zuständigen Fachkommissariat überstellt. Polizeikräfte fanden bei den beiden Diebesgut und stellten am Tatort Einbruchswerkzeug sicher. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Drogendealer in Schöneberg überfallen - Räuber verfolgt und geschlagen +++

Zwei Räuber sind am Montagabend in Schöneberg festgenommen worden, die zuvor einen Drogendealer überfallen haben und dann von Komplizen des Überfallenen verfolgt und geschlagen wurden. Gegenüber Polizisten gaben die Festgenommenen an, dass sie sich gegen 20 Uhr mit einem 20 Jahre alten Drogenhändler auf einem Spielplatz in der Gleditschstraße getroffen hätten, um Drogen zu kaufen. Die beiden Männer raubten den Drogendealer jedoch aus und flüchteten mit der Beute. Komplizen des Dealers verfolgten die Männer und schlugen unter anderem mit Baseballschlägern auf sie ein. Einer der beiden 18-Jährigen erlitt eine Kopfplatzwunde und einen Nasenbeinbruch. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der andere 18-Jährige wurde einem Raubkommissariat überstellt. Die geraubten Drogen sowie ein Messer wurden beschlagnahmt. Beide jungen Männer müssen sich nun wegen des begangenen Überfalls verantworten. Die Ermittlungen zu den unbekannten Schlägern und dem 20 Jahre alten Dealer dauern an.

+++ Autoeinbrecher ein Reinickendorf festgenommen +++

Zivilkräfte haben am Montagabend einen Autoeinbrecher in Reinickendorf festgenommen. Zuvor beobachteten Fahnder in der Straße Alt-Reinickendorf gegen 22.30 Uhr einen Mann, der in mehrere Fahrzeuge hineinleuchtete, um nach Beute Ausschau zu halten. Kurze Zeit später hörten die Beamten einen lauten Knall und sahen, dass der Mann die Seitenscheibe mit einem Gegenstand eingeschlagen hatte. Er habe sich dann in das Auto gebeugt und eine Jacke gestohlen. Nach kurzer Verfolgung konnte er festgenommen werden. Bei dem 34-Jährigen fanden die Polizisten ein Messer, das sie beschlagnahmten. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von etwa 1,6 Promille. Der Tatverdächtige wurde nach einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung dem Einbruchkommissariat der Polizeidirektion 1 überstellt.

+++ Rollerfahrerin bei Unfall in Prenzlauer Berg schwer verletzt +++

Bei einer Kollision eines Autos mit einem Roller ist am Montag in Prenzlauer Berg (Pankow) eine Frau schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, fuhr ein 20 Jahre alter Autofahrer in den Kreuzungsbereich Danziger Straße/ Kastanienallee/ Pappelallee/ Schönhauser Allee, von der Danziger Straße kommend, um in Richtung Eberswalder Straße weiterzufahren. Eine 61-Jährige fuhr mit einem Motorroller von der Schönhauser Allee, Fahrtrichtung Torstraße, ebenfalls in den Kreuzungsbereich ein und es kam zum Zusammenstoß. Die Frau erlitt mehrere Knochenbrüche. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 20 Jahre alte Autofahrer und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die Höhe des Sachschadens sei noch unklar, hieß es. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 1 hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

+++ Mann in Gropiusstadt überfallen - 53-Jähriger erleidet Gesichtsverletzungen +++

In der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Gropiusstadt (Neukölln) überfallen und verletzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der 53-Jährige um kurz nach Mitternacht in der Grünanlage hinter dem U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee unterwegs und sprach dort an einer Tischtennisplatte eine vierköpfige Gruppe an, um nach dem Weg zu fragen. Einer aus der Gruppe begleitete den Mann weiter in den Park hinein. Der Unbekannte soll später als Gegenleistung für seine Hilfe die Herausgabe von Wertsachen gefordert haben. Als der 53-Jährige sich weigerte, soll er geschlagen und getreten worden sein. Der Angreifer soll außerdem noch ein Messer hervorgezogen und damit herumgefuchtelt haben. Der Unbekannte erbeutete ein Handy, ein Armband sowie ein Basecap und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der 53-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei der Direktion 4 ermittelt wegen schweren Raubes.

+++ Supermarkt mit Schusswaffe in Tempelhof überfallen - Täter flüchtig +++

Zwei Männer haben am Montag um kurz nach 18 Uhr einen Supermarkt in der Oberlandstraße in Tempelhof überfallen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, bedrohte einer der beiden Männer die 44 Jahre alte Kassiererin mit einer Handfeuerwaffe. Zur Bekräftigung seiner Forderung, die Kassenlade zu öffnen, hatte der Mann seine Waffe demonstrativ durchgeladen. Als die Kassiererin nun die Lade der Kasse öffnete, entnahm der Mann das Geld. Gemeinsam mit einem draußen sichernden zweiten Tatverdächtigen entkamen beide mit Fahrrädern in Richtung Silbersteinstraße. Die Ermittlungen führt das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4.