Blaulicht-Blog

Wieder muss die Polizei mehrere illegale Partys auflösen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 23. November.

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Foto: dpa

+++ Polizei löst Party in Friedrichshainer Hostel auf +++

Berlin. In einem Hostel in Friedrichshain haben Polizisten am Sonntagmittag eine Party mit insgesamt 52 Personen aufgelöst. Die Feiernden missachteten die vorgeschriebenen Mindestabstände und trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. Polizeikräfte stellten die Personalien aller Anwesenden fest und durchsuchten sie im Anschluss. Dabei fanden die Einsatzkräfte diverse Medikamente und Drogen, darunter Marihuana, Ecstasy und Speed, und beschlagnahmten die Substanzen. Die Polizistinnen und Polizisten leiteten gegen alle Anwesenden ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die geltende Infektionsschutzverordnung ein. Teilnehmende, die im Hostel wohnen, blieben vor Ort, alle anderen wurden durch die Einsatzkräfte des Platzes verwiesen.

+++ Illegale Techno-Party auch in Lichtenberg +++

Auch in einer Diskothek in Lichtenberg fand laut Polizei am Sonntagmorgen eine Party statt. Abstände seien nicht eingehalten worden, auch Mund-Nasen-Bedeckungen wurden von den etwa 130 Gästen nicht getragen. Gegen die Anwesenden und den Veranstalter wurden Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Hygieneschutzverordnung erstattet.

+++ Mercedes und Jeep in Flammen +++

Zu einem brennenden Auto in Prenzlauer Berg mussten am Sonntagabend Polizei und Feuerwehr ausrücken. Ein Passant bemerkte gegen 21 Uhr die Flammen an dem in der Greifenhagener Straße geparkten Mercedes, welcher auf ein Bankinstitut zugelassen ist. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer, durch welches der Wagen beschädigt wurde. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen zur mutmaßlichen Brandstiftung übernommen.

Auch in Heiligensee geriet in der Nacht zu Montag ein Auto in Brand. Hier handelte es sich um einen Jeep an der Heiligenseestraße. Ein BVG-Busfahrer sah die Flammen und verständigte Polizei und Feuerwehr, die den Brand löschte.

+++ BMW-Fahrer setzt Auto gegen Mauer und flüchtet +++

Am frühen Montagmorgen hat ein Autofahrer in Marienfelde seinen BMW an eine Mauer in der Belßstraße gesetzt. Nach ersten Angaben flüchteten der Fahrer und mehrere Insassen vor der Polizei. Die Beamten sicherten vor Ort Teile des Airbags und DNA-Spuren am Auto. Das Fahrzeug wurde von den Ermittlern sichergestellt. Ein Nahbereichsfahndung verlief erfolglos. Die Ermittlungen zum Fahrer und den Insassen laufen.

+++ Polizei stoppt Raser ohne Führerschein auf der A100 +++

Polizisten beschlagnahmten Sonntagnacht ein Auto in Charlottenburg-Nord. Gegen 00.20 Uhr am 22. November stellten Polizisten der Autobahnpolizei am dortigen Autobahndreieck einen Autofahrer auf der BAB 100 mit Fahrtrichtung Nord fest, der mit einem BMW die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritt. Die Einsatzkräfte entschlossen sich mit ihrem Videowagen zu einer Überprüfung des Wagens und des Autofahrers und fuhren ihm nach. Nach ersten Überschreitungen von 137 km/h und 162 km/h dokumentierten sie dabei zwischen den Abfahrten Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße eine Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges von 201 km/h, obgleich dort nur 80 km/h zulässig waren.

Erst nach der Abfahrt Beusselstraße, auf der Seestraße, konnten die Einsatzkräfte den Wagen anhalten und den 33-jährigen Kraftfahrer überprüfen. Dabei stellten die Polizisten fest, dass dem 33-Jährigen der Führerschein bereits entzogen wurde. Den BMW beschlagnahmten sie und leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.

+++ Stolpersteine beschmutzt - Verdacht auf Volksverhetzung +++

Unbekannte Täter haben in Friedrichshain drei sogenannte Stolpersteine beschmutzt. Montagvormittag gegen 10 Uhr bemerkte ein Anwohner der Waldeyer Straße die mit einer weißgrauen Substanz verschmutzten, im Gehweg eingelassenen Gedenksteine und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 51 entfernten die Substanz und fertigten eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

+++ Mit Messer zugestochen +++

Am Sonntagabend wurde ein Mann in Staaken bei einem Überfall verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 25-Jährige gegen 21.45 Uhr am Oldesloer Weg Ecke Filmwerkeweg unterwegs, um nach Hause zu gehen. Dort soll dann ein Unbekannter auf ihn zugekommen sein, der ihn mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben soll. Als er signalisierte kein Geld zu haben, soll der mutmaßliche Räuber zugestochen haben. Anschließend flüchtete der Mann ohne Beute. Der Überfallene erlitt Verletzungen an einer Hand und kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Ebenfalls alarmierte Polizeieinsatzkräfte suchten noch die nähere Umgebung nach dem Unbekannten ab. Die Suche verlief allerdings erfolglos.

+++ Mutmaßlicher Dieb kehrt zurück - Festnahme +++

Die Polizei hat am Sonntagnachmittag einen mutmaßlichen Dieb in Charlottenburg festgenommen. Der Behörde zufolge hatte eine 28-Jährige am Sonnabend bemerkt, dass ihr bei einem Umzug in der Kaiser-Friedrich-Straße mehrere Schlüssel mitsamt Rucksack gestohlen worden war. Darin war auch eine Geldkarte ihres Freundes, die bereits unberechtigt genutzt worden war. Beim Umzug hatte sie einen Fremden bemerkt, der sich in der Nähe aufgehalten und auch das Haus betreten hatte.

Am Sonntag stellte sie fest, dass auch ihr Autoschlüssel fehlte. Als sie sich mit dem Zweitschlüssel in ihr Auto setzte, bemerkte sie, wie die Zentralverriegelung ausgelöst wurde. Daraufhin sah sie den Unbekannten in der Nähe, der daraufhin wegging. Sie sprach Polizisten in der Nähe an, die den 24-Jährigen an der Wilmersdorfer Ecke Zillestraße festnahmen. Bei ihm fanden sie zahlreiche Schlüssel, darunter auch die der 28-Jährigen. Der Mann wurde der Kriminalpolizei überstellt und sollte am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

+++ 90-Jähriger stirbt bei Brand in Rangsdorf +++

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Rangsdorf (Teltow-Fläming) ist ein Mann ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte ein Bekannter den 90-Jährigen am Sonntag besuchen wollen und Feuer im Haus bemerkt. Herbeigerufene Rettungskräfte und Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Bewohner nur noch leblos bergen. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos, wie die Polizei am Montag weiter mitteilte. Eine Ärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Schwelbrand im Haus wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen zum Brand und zur Todesursache aufgenommen.

+++ Einbruch in Betriebsstelle der Telekom - 2000 Anschlüsse gestört +++

Nachdem Einbrecher in einer Betriebsstelle der Telekom Glasfaser- und Kupferkabel durchtrennt haben, sind rund 2000 Telefon- und Internetanschlüsse im Landkreis Prignitz gestört. Die Täter waren in der Nacht zum Montag in die Betriebsstelle in Karstädt eingedrungen, wie ein Sprecher des Netzbetreibers mitteilte. „Die Techniker der Telekom sind bereits seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, um den umfangreichen Schaden zu reparieren“, hieß es. Kunden müssten sich bis zum Dienstagmorgen auf weitere Störungen einstellen.

Zuvor hatte der RBB berichtet, dass in der Region sowie in der Landeshauptstadt Potsdam aufgrund des Einbruchs die Notrufnummern 110 und 112 nicht erreichbar seien. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht. In Potsdam habe es lediglich Verbindungsprobleme im Zusammenhang mit der überregionalen Störung beim Netzbetreiber Vodafone gegeben, von der am Montag rund 100 000 Kunden betroffen waren. Ein Vodafone-Sprecher betonte allerdings, dass Notrufe im Falle einer Störung über die Netze anderer Betreiber weitergeleitet würden.

Entsprechend dürfte auch im Landkreis Prignitz der Notruf per Handy stets erreichbar gewesen sein, sagte der Telekom-Sprecher. Lediglich per Festnetz sei dies aufgrund des Einbruchs nicht möglich gewesen.