Blaulicht-Blog

Frau durch Metallkugel verletzt - Nachbar verdächtigt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Freitag, 20. November.

Foto: Ralph Peters / imago/Ralph Peters

+++ Mann droht Fahrgästen in Bus mit Flasche mit brennbarer Flüssigkeit +++

Am Donnerstagvormittag nahmen Einsatzkräfte einen Mann in Westend in einem Bus fest. Der 53-Jährige drohte ersten Erkenntnissen zufolge gegen 9.50 Uhr im Spandauer Damm in einem Bus der Buslinie M45 zunächst einem Kontrolleur der BVG. Dabei soll er eine Trinkflasche mit einer mutmaßlich brennbaren Flüssigkeit und einem Stück Zeitungspapier aus der Öffnung herausragend in der einen Hand gehalten haben. Gleichzeitig soll er ein Feuerzeug in der anderen Hand in der Nähe des herausragenden Zeitungspapiers mehrfach gezündet haben.

Seine verbalen Drohungen sollen sich dann auch noch an alle Insassen gerichtet haben. Eintreffende Kräfte brachten den Mann zu Boden und nahmen ihn fest. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam wurde er in ein Krankenhaus gebracht, in dem er stationär in einer psychiatrischen Abteilung verblieb.

+++ Gehweg in Cottbuser Innenstadt mit Hakenkreuz beschmiert +++

Unbekannte haben in der Cottbusser Innenstadt einen Gehweg sichtbar mit einen Hakenkreuz besprüht. Nach Angaben der Polizei, die das Nazi-Symbol am Donnerstag entdeckte, hatte es eine Größe von 40 mal 40 Zentimeter. Beamte sicherten Spuren auf der Gehwegplatte in der Stadtpromenade, danach sei sie gereinigt worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Es wurden Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

+++ Frau durch Metallkugel verletzt - Nachbar verdächtigt +++

In Kreuzberg ist am Donnerstag gegen 21.50 Uhr eine 25-Jährige durch eine kleine Metallkugel am Hals verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, saß die Frau mit dem Rücken zum geöffneten Fenster in der Küche einer Wohnung an der Körtestraße. Plötzlich habe sie einen stechenden Schmerz im Nacken verspürt und dann eine kleine Metallkugel entdeckt, die sich in ihrem Halstuch verfangen hatte. Die Frau erlitt ein Hämatom und eine Schwellung am Hals. Aufgrund der Aussagen mehrerer Nachbarn wurde ein 49 Jahre alter Bewohner einer gegenüberliegenden Wohnung verdächtigt. Diese wurde mit einem staatsanwaltschaftlichen Beschluss gegen 23.50 Uhr gewaltsam geöffnet und durchsucht. Die Beamten fanden ein Reizstoffsprühgerät. Der 49-Jährige gab an, nichts mit der Verletzung der Frau zu tun zu haben. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

+++ Flammen schlagen nach Reparaturarbeiten aus Auto - zwei Verletzte +++

Bei einem Autobrand sind in Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland) zwei Menschen verletzt worden. Der 51-Jährige Besitzer des Wagens war am Donnerstagabend mit Reparaturarbeiten beschäftigt, als bei einem Startversuch plötzlich Flammen aus dem Auto schlugen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das Feuer griff anschließend auf den Carport über. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, verletzten sich der Mann und eine 54 Jahre alte Frau. Beide mussten von Rettungskräften medizinisch betreut werden. Der 51-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Der Carport wurde vollständig zerstört. Auch ein weiteres Fahrzeug, das in der Nähe stand, sowie Teile des Wohnhauses und des Gartens wurden in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

+++ Fahrraddiebe gefasst +++

In Grünau nahmen Polizeikräfte in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Fahrraddiebe auf frischer Tat fest. Ein Zeuge hatte die Polizei in den Teichmümmelring alarmiert, nachdem er gegen 22.30 Uhr zwei ihm unbekannte Männer bemerkt hatte, die sich gewaltsam Zugang zum Kellerbereich eines Wohnhauses verschafft hatten.

Die Polizeikräfte umstellten das Gebäude und durchsuchten den Keller- und Tiefgaragenbereich. Hierbei stellten sie fest, dass der Fahrradkeller aufgebrochen worden war. Die kläglichen Versuche der beiden 37 und 43 Jahre alten Männer, sich zu verstecken, misslangen. Die Polizeikräfte nahmen beide fest und lieferten sie für die weiterermittelnde Dienststelle ein. Beide Festgenommenen sind bereits polizeibekannt.

+++ Autos in Neuköllner Parkhaus abgebrannt +++

Die Feuerwehr ist am Donnerstag zu einem Einsatz nach Neukölln ausgerückt. Aus noch unbekannter Ursache brannten gegen 17.30 Uhr in einem Parkhaus an der Lipschitzallee mehrere Autos. Auf allen sechs Etagen des Parkhauses hätten Fahrzeuge in Flammen gestanden, hieß es von der Polizei. Dabei wurden den Angaben zufolge 26 Pkw zerstört oder beschädigt. In verrauchten Bereichen mussten Kellerverschläge geöffnet werden. Erst nach Stunden hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Im Einsatz waren 100 Feuerwehrleute. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Lipschitzallee war stundenlang voll gesperrt. Die Brandursache ist noch unklar. Das Brandkommissariat der Berliner Polizei ermittelt.

+++ Corona-Verharmloser besprühen Info zur Maskenpflicht in Bushaltestelle +++

Polizisten haben in der vergangenen Nacht einen Mann festgenommen, der eine Bushaltestelle an der Sonnenallee in Neukölln beschmiert hatte. Ein weiterer Tatverdächtiger konnte flüchten. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde an der Haltestelle eine Information zur Maskenpflicht mit einem Schriftzug unkenntlich gemacht. Direkt daneben wurde eine Kennzeichnung mit gegenteiliger Aussage aufgesprüht. Zuvor hatte ein Anwohner gegen 0.30 Uhr zwei Männer in der Haltestelle beobachtet, die mit Farben sprühten. Der Anwohner verständigte die Polizei. Als die Beamten die Männer aus dem Auto heraus ansprachen, sprintete einer der beiden los und konnte entkommen. Ein 36-Jähriger wurde festgenommen. Bei der Absuche der Umgebung fanden die Beamten eine Schablone mit Farbanhaftungen, eine Spraydose und offensichtlich zurückgelassene Kleidungsstücke mit Farbanhaftungen des zuvor geflüchteten Mannes. Der festgenommene 36-Jährige wurde nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Hauswände in Friedrichshain beschmiert – Sprayer und Komplizin erwischt +++

In Friedrichshain sind in der vergangenen Nacht mehrere politische Sprüche und Symbole an Hauswände gesprüht worden. Ein Zeuge verständigte die Polizei, nachdem er einen Mann und seine Komplizin gegen 2.30 Uhr in der Scharnweberstraße bemerkt hatte. Während der Mann sprühte, soll die Frau Schmiere gestanden haben. Beamte stoppten den 27-Jährigen und die 25-Jährige in einer Nebenstraße. Bei dem Mann fanden die Polizisten Beweismittel, die beschlagnahmt wurden. An seinen Händen stellten sie Farbanhaftungen fest. Die Frau konnte ihren Weg nach Personalienfeststellung fortsetzen. Da der 27-Jährige keine Ausweisdokumente bei sich führte, nahmen ihn die Beamten mit zu einem Polizeigewahrsam. Hier wurde seine Identität festgestellt und er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Anschließend konnte auch er seinen Weg fortsetzen. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung führt der Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Auto brennt in Charlottenburg +++

In der vergangenen Nacht hat ein Auto in Charlottenburg gebrannt. Während einer Streifenfahrt bemerkten Zivilkräfte in der Clausewitzstraße Flammen an einem Audi. Bei dem Feuer wurden auch ein neben dem Audi stehender Tesla sowie ein Range Rover in Mitleidenschaft gezogen. Feuerwehrleute löschten den Brand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt.

+++ Feuer in Charlottenburger Hotel - Person in Klinik +++

Am Freitagmorgen gegen 7.45 Uhr hat es in einem sechsgeschossigen Hotel an der Kantstraße in Charlottenburg gebrannt. Das Feuer brach in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss aus. Eine Person wurde in die Klinik gebracht, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Der Brand konnte schnell gelöscht werden. 35 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Während des Feuerwehreinsatzes wurden die Bus-Linien X34 und M49 in Richtung S+U Zoologischer Garten zwischen Amtsgerichtsplatz und Kantstraße/Leibnizstraße umgeleitet.

+++ 140 statt 50 km/h - Raser in Neukölln gestoppt +++

Die Polizei hat am Donnerstagabend einen Raser in Neukölln gestoppt. Wie die Behörde auf Twitter mitteilte, fuhr der Autofahrer mit 114 km/h bei erlaubten 50 km/h. "Wir subtrahieren den Toleranzwert, addieren 2 #Flenspunkte, erheben 480 € Bußgeld und verwahren die Fahrerlaubnis für 3 Monate", schrieb die Polizei.

+++ Explosion in Garage in Königs Wusterhausen +++

In einer Garagensiedlung in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) hat sich aus noch unbekannter Ursache eine Explosion ereignet. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei in Cottbus am Freitag mitteilte. Ein Brand, der durch den Vorfall in einer der Garagen am Donnerstagabend ausgelöst wurde, hat die Feuerwehr gelöscht und noch in der Nacht das Dach des Gebäudes abgehoben. In dem Raum befanden sich den Angaben zufolge mehrere Gasflaschen, von denen eine undicht war. Ein Auto wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

+++ Frontalcrash in Lichtenberg - zwei Verletzte +++

Aus bislang ungeklärter Ursache hat ein Autofahrer in der Nacht zu Freitag in Lichtenberg die Kontrolle über sein Auto verloren. Er geriet in den Gegenverkehr und stieß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug frontal zusammen. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 21-jährige Fahrer eines Audi auf der Siegfriedstraße von der Landsberger Allee kommend in Richtung Herzbergstraße. Kurz nach 1 Uhr geriet er mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem Toyota eines 37-Jährigen zusammen. Der 21-Jährige erlitt Verletzungen an der Halswirbelsäule und Hüfte, die in einem Krankenhaus stationär behandelt werden müssen. Auch der 37-Jährige musste mit einer Kopfverletzung in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen werden. Wegen der Unfallaufnahme war die Siegfriedstraße für rund eine Stunde gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.