Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Aktivisten steigen Berliner Grünen aufs Dach

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 19. November.

Anhänger der Umweltschutzbewegung ·Ende Gelände· besteigen das Dach des Einganges der Landesgeschäftsstelle der Grünen und entfalten ein Transparent.

Anhänger der Umweltschutzbewegung ·Ende Gelände· besteigen das Dach des Einganges der Landesgeschäftsstelle der Grünen und entfalten ein Transparent.

Foto: dpa

+++ Aktivisten steigen Berliner Grünen aufs Dach +++

Aktivisten mehrerer Umweltgruppen haben am Donnerstagvormittag vor der Landesgeschäftsstelle der Grünen in Berlin gegen die Rodung des Dannenröder Forstes protestiert. Nach Angaben der Polizei verlief die Protestaktion in der Kommandantenstraße im Ortsteil Mitte friedlich. Laut einem Sprecher beteiligten sich 16 Umweltschützer an der Aktion. Zwei von ihnen kletterten auf das Dach des Eingangs. Die Aktivisten sprachen von einer Besetzung.

An der Aktion beteiligten sich nach Aktivisten-Angaben auf Twitter Umweltschützer der Gruppen Ende Gelände, Fridays for Future, Anti Kohle Kidz und Sand im Getriebe. Sie entrollten Transparente, auf denen „Autopartei? Nein Danke!“ und „Gönnt Euch Autobahn“ zu lesen war. Sie forderten einen sofortigen Rodungsstopp und ein Ende des Polizeieinsatzes in dem Wald.

Begleitet von Protesten von Umwelt- und Klimaschützern setzten Polizei und Waldarbeiter am Donnerstag die Räumungen und Rodungen für den umstrittenen Weiterbau der Autobahn 49 im Dannenröder Forst fort. Auf einer Fläche von 27 Hektar sollen Bäume für den Lückenschluss der A49 weichen. Die Autobahn soll Kassel und Gießen direkter miteinander verbinden. Umwelt- und Klimaschützer halten das Waldstück sei mehr als einem Jahr besetzt, um die Rodungen zu verhindern oder aufzuhalten.

+++ Verdächtiger gefasst - Vermisster aus Lichtenberg Opfer von Kannibalismus +++

Nach dem Fund von Überresten eines seit mehr als zwei Monaten vermissten Mannes aus Berlin-Lichtenberg ist Haftbefehl gegen einen Verdächtigen erlassen worden. Der 41-Jährige aus Pankow steht im Verdacht eines Sexualmordes aus niedrigen Beweggründen, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend mitteilte. Der Mann kam in Untersuchungshaft. Vermisster aus Lichtenberg Opfer von Kannibalismus - lesen Sie hier den kompletten Bericht.

+++ Unbekannte werfen Kleinpflastersteine auf Polizeiauto +++

Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag in Friedrichshain einen Streifenwagen der Berliner Polizei mit Steinen beworfen. Wie die Polizei mitteilte, fuhren die Einsatzkräfte gegen 2.30 Uhr die während ihrer Streifenfahrt durch die Rigaer Straße, als kurz vor dem Bersarinplatz mehrere unbekannt gebliebene Personen Kleinpflastersteine in Richtung des Fahrzeugs warfen und dieses beschädigten. Die beiden Insassen blieben unverletzt. Die Ermittlungen zu dem besonders schweren Landfriedensbruch dauern an und wurden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Wagen stößt mit Sattelzug zusammen - Autofahrer schwer verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall mit einem LKW bei Bernau (Landkreis Barnim) ist ein Mann schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der Fahrer eines mit Baumstämmen beladenen Sattelzugs am Mittwoch von der Wandlitzer Chaussee in einen Waldweg einbiegen und benutzte dafür auch die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommendes Fahrzeug stieß mit dem Lastwagen zusammen, wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte. Das Auto wurde in einen Graben geschleudert. Dabei erlitt der 43-jährige Fahrer schwere Verletzungen. Für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Straße an der Unfallstelle zeitweise gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

+++ Maskenverweigerer versprüht Reizgas in Fast-Food-Restaurant +++

In der vergangenen Nacht hat ein unbekannter Mann in einem Lokal in Friedrichsfelde erst keine Maske getragen und dann mit Reizmittel gesprüht. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Mann gegen 22.15 Uhr das Schnellrestaurant in der Straße Alt-Friedrichsfelde ohne Mund-Nasen-Schutz betreten. Der Mann gab vor, ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht zu haben, konnte es jedoch nicht vorweisen. Der 40-jährige Filialleiter verwies den Mann daraufhin des Hauses.

Der wütende Gast verließ das Lokal, kehrte dann jedoch eine Viertelstunde später zurück. Diesmal trug er eine Sturmhaube über Mund und Nase und soll mit einer Spraydose Reizstoff im Gastraum versprüht haben. Anschließend floh der Mann in unbekannte Richtung. Zurück blieben vier Leichtverletzte, die über brennende Reizungen ihrer Atemwege klagten. Eine ärztliche Behandlung lehnten die Verletzten im Alter von 22 - 50 Jahren ab.

+++ Abgebrochene Flasche in den Bauch gerammt +++

Eine Auseinandersetzung in Kreuzberg endete für einen 40-Jährigen am Mittwochabend mit einer Notoperation in einem Krankenhaus. Zeugen hatten Polizei und Feuerwehr verständigt, nachdem sie gegen 21.15 Uhr in der Reichenberger Straße einen Streit zwischen zwei Männern beobachtet hatten, der darin mündete, dass einer der beiden den anderen mit einem zunächst noch unbekannten Gegenstand in den Bauch stieß, das Opfer zusammenbrach und der Angreifer flüchtete.

Wenig später eintreffende Polizeikräfte nahmen noch in der Nähe einen 24-Jährigen fest, den die Zeugen als den Tatverdächtigen identifizierten. Dieser hatte eine Glasflasche mit abgebrochenem Flaschenhals bei sich, die als Tatmittel sichergestellt wurde. Der 40-Jährige wies eine schwere Stichverletzung im Bauch auf, Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Dem 24-Jährigen wurde in einem Polizeigewahrsam Blut abgenommen und er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Es bestand der Verdacht, dass er Betäubungsmittel zu sich genommen hatte. Die Polizeikräfte lieferten ihn für die weiterermittelnde Kriminalpolizei ein. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

+++ Polizeieinsatz am BER - S-Bahn meldet Verspätungen +++

Am Terminal 1 des BER gab es am frühen Morgen einen Polizeieinsatz, meldet die S-Bahn Berlin via Twitter. Es sei noch mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen auf den Linien 9 und 45 zu rechnen, heißt es weiter. Grund für den Einsatz war die notärztliche Versorgung einer Person am Bahnsteig, wie eine Sprecherin der Bundespolizei mitteilte.

+++ Mit reichlich Alkohol am Steuer ab in die Hecke +++

Eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Kreuzberg endete am frühen Donnerstagmorgen für einen Autofahrer in einer Hecke der Rettungsstelle des Klinikums Am Urban. Mit sehr hoher Geschwindigkeit soll der Flüchtende quer durch Kreuzberg gerast sein. In der Dieffenbachstraße verlor der Fahrer in einer scharfen Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und setzte sein Fahrzeug in die Vegetation. Der nach ersten Informationen betrunkene Fahrer wurde festgenommen. Sein Beifahrer flüchtete.

+++ Laster kracht nach Unfall gegen Motorrad und Gaslaterne +++

Am Mittwochabend ist es gegen 20 Uhr an der Kreuzung Spandauer Damm Ecke Bolivarallee in Charlottenburg zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lkw und einem Pkw gekommen. Durch die Wucht des Aufpralls fuhr der Lkw über einen Grünstreifen und prallte gegen ein geparktes Motorrad und eine Gaslaterne, die dadurch in eine bedenkliche Schieflage geriet. Bei dem Unfall wurden vier Personen verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.

+++ Autofahrer fährt Radfahrer vor Brandenburger Tor um +++

Am Mittwochabend gegen 21.50 Uhr ist es auf der Straße Unter den Linden auf Höhe des Hotel Adlon in Mitte zu einem Unfall gekomen. Dabei erfasste ein Auto einen Fahrradfahrer, der auf die Motorhaube geschleudert wurde und dabei nach ersten Informationen so erhebliche Verletzungen erlitt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.