Blaulicht-Blog

Autofahrer brettert in Mitte durchs Gleisbett der Tram

In unserem Blog finden Sie aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 31. Oktober.

In Mitte ist ein Autofahrer in die Tramgleise geraten.

In Mitte ist ein Autofahrer in die Tramgleise geraten.

Foto: Thomas Peise

+++ Autofahrer brettert in Mitte durchs Gleisbett der Tram +++

Gegen 21.30 Uhr ist ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug an der Mollstraße in Mitte in die Gleise der Straßenbahn geraten. Er fuhr etwa 50 Meter durch Gleisbett und prallte dann gegen einen Oberleitungsmast. Dann versuchte er, mit dem Auto rückwärts aus dem Gleis zu kommen, was ihm nicht gelang. Dann stieg der Mann aus und verließ den Unfallort. Der Pkw wurde von Mitarbeitern der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder aus dem Gleis entfernt.

+++ Streit um fehlende Maske: Mann mit Messer verletzt +++

Ein Unbekannter ist in einer U-Bahn wegen seiner fehlenden Mund-Nasen-Bedeckung mit anderen Fahrgästen in Streit geraten und hat einen unbeteiligten Radfahrer verletzt. Laut Zeugenaussagen stieg der Mann am Freitagnachmittag in eine U-Bahn der Linie 3 an der Haltestelle Freie Universität (Thielplatz) in Zehlendorf und wurde von mehreren Fahrgästen auf das Fehlen einer Maske angesprochen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Er sei daraufhin aggressiv geworden, habe die anderen Personen angeschrien und mit einem Messer herumgefuchtelt.

Den Angaben zufolge wechselte der aggressive Mann dann am Bahnhof Oskar-Helene-Heim den Waggon und lief auf einen 62-Jährigen zu, der mit seinem Fahrrad in der U-Bahn stand. Diesem soll der Unbekannte vermutlich mit seiner Faust mehrfach in die Rippen geschlagen und mehrere Kopfstöße verpasst haben. Anschließend habe der Angreifer dem Radfahrer das Messer an die Kehle gehalten und ihn damit im Gesicht verletzt.

Der Unbekannte flüchtete vom Bahnhof Onkel-Toms-Hütte aus. Der 62-Jährige wurde von Rettungskräften behandelt, musste aber nicht ins Krankenhaus.

+++ Auto kracht in Front von "Wiener Conditorei" am Roseneck +++

Eine etwa 80 Jahre alte Autofahrerin ist am Samstagvormittag mit ihrem Wagen in eine Konditorei in Schmargendorf gefahren. Dabei handelt es sich um die "Wiener Conditorei Caffeehaus" am Roseneck. Mehrere Personen seien durch Glassplitter verletzt worden, hieß es. Die Unfallursache ist noch unklar.

+++ Polizei nimmt fünf Sprayer fest - 20-Jähriger von U-Bahn verletzt +++

Die Polizei hat am späten Freitagabend fünf Sprayer festgenommen. Mitarbeiter der BVG bemerkten einen offenen Notausstieg zwischen den U-Bahnhöfen Reinickendorfer Straße und Wedding, wie die Polizei mitteilte. Herbeigerufene Polizeikräfte hätten durch diesen Notausstieg drei junge Männer im U-Bahn-Tunnel beobachtet, die sich an eine Wand drückten, um nicht von einem vorbeifahrenden Zug erfasst zu werden. Ein 20-Jähriger sei von der vorbeifahrenden U-Bahn leicht verletzt worden

Nachdem der Zugverkehr der Linie U6 zeitweise eingestellt und der Strom ausgestellt worden war, betraten Polizisten den Tunnel und nahmen den Verletzten und seine 19 und 21 Jahre alten Begleiter fest, wie es weiter hieß. Zeitgleich seien zwei 27-Jährige festgenommen worden, die am U-Bahnhof Reinickendorfer Straße aus dem Tunnel gelaufen kamen. Die Polizei geht davon aus, dass die fünf Männer zusammen gehören.

Die Festgenommenen hätten Spraydosen, Kameras und Handschuhe bei sich gehabt. An drei U-Bahn-Waggons seien frische Graffitis entdeckt worden.

+++ Schwerer Unfall: Autofahrer bremst Audi aus und flüchtet +++

Ein bislang unbekannter Autofahrer soll in der vergangenen Nacht einen Audi-Fahrer in Hohenschönhausen ausgebremst haben, sodass dieser die Kontrolle über seinen Pkw verlor und gegen einen Baum prallte. Zeugen berichteten, dass der 22 Jahre alte Audi-Fahrer gegen Mitternacht an der Ahrensfelder Chaussee in Richtung Dorfstraße unterwegs war und kurz darauf von einem Mercedes-Fahrer überholt wurde. Der Unbekannte soll nach dem Überholmanöver unmittelbar in die Fahrspur des 22-Jährigen eingeschert sein und stark abgebremst haben. Der junge Mann verlor daraufhin die Kontrolle über seinen Wagen fuhr in Höhe der Hohenschönhauser Straße über eine Verkehrsinsel und prallte gegen einen Baum. Seine hinter ihm fahrende Lebensgefährtin berichtete später, dass der Mercedes-Fahrer kurz angehalten habe, sich jedoch anschließend über die Hohenschönhauser Straße vom Unfallort entfernte. Der 22-Jährige kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme stellten Einsatzkräfte fest, dass die am Unfallwagen angebrachten Kennzeichen zu einem anderen Fahrzeug gehörten und der 22-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Nach Angaben der gleichaltrigen Lebensgefährtin und weiterer Zeugen, soll es sich bei dem Fluchtfahrzeug um einen silberfarbenen Mercedes gehandelt haben. Die Ermittlungen dauern an.

+++ Gegen Baum in Falkenberg gefahren - Totalschaden +++

Gegen 0.10 Uhr hat sich an der Dorfstraße in Falkenberg ein Unfall ereignet. Dabei wurde eine Person verletzt. Ein Autofahrer war auf der Dorfstraße in Richtung Ahrensfelde unterwegs. In einer leichten Linkskurve kam er nach rechts ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Dabei wurde das Rad auf der Beifahrerseite abgerissen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

+++ Vermummte werfen Farbbeutel gegen Neubaukomplex +++

Rund 15 dunkel gekleidete und vermummte Personen haben in der vergangenen Nacht Farbbeutel gegen ein Gebäude in Kreuzberg geworfen und anschließend zudem ein Fahrzeug einer Objektschutzstreife mit einer Glasflasche beworfen. Gegen 1 Uhr waren die beiden Mitarbeiter der Polizei im Rahmen einer Objektschutzstreife im Bereich der Schlesischen Straße in Richtung Puschkinallee unterwegs, als sie die Gruppe bemerkten, die an der Cuvrystraße Farbbeutel gegen einen Neubaukomplex warfen. Als die Vermummten das Fahrzeug bemerkten, flüchteten sie. Bei der Flucht warf eine Person aus der Gruppe eine Glasflasche gegen die Frontscheibe des Fahrzeuges. Es entstand ein Schaden, die beiden Insassen blieben unverletzt. Die Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs dauern an.

+++ Immobilienbüro in Prenzlauer Berg mit Steinen beworfen +++

In Prenzlauer Berg ist in der vergangenen Nacht ein Immobilienbüro mit Steinen beworfen und dabei beschädigt worden. Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hatte gegen 3.15 Uhr die Polizei zur Conrad-Blenkle-Straße/Rudi-Arndt-Straße gerufen, nachdem er Beschädigungen an drei Schaufensterscheiben bemerkt hatte, die gegen 2 Uhr noch nicht vorhanden gewesen waren. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung dauern an.

+++ Eingeklemmt: Autofahrer stirbt bei Unfall auf der B96 +++

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B96 bei Luckau (Dahme-Spreewald) ist ein Autofahrer tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen kam der 29-Jährige am Samstag aus noch ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls sei der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann wurde in dem Auto eingeklemmt. Die eintreffende Feuerwehr konnte ihn nur noch tot aus dem Fahrzeug bergen. Die Bundesstraße war für die Unfallaufnahme in diesem Bereich am Samstagvormittag zeitweise gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.