Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Feuerwehreinsatz am Reichstag

In unserem Blog finden Sie aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Mittwoch, 28. Oktober.

Das Reichstagsgebäude und die Kuppel sind vom Marie-Elisabeth-Lüders-Haus zu sehen.

Das Reichstagsgebäude und die Kuppel sind vom Marie-Elisabeth-Lüders-Haus zu sehen.

Foto: Florian Schuh / dpa

+++ Feuerwehreinsatz am Reichstag +++

Die Feuerwehr ist am Mittwochmittag zu einem Einsatz nach Mitte ausgerückt. Während der Gedenkfeier für den verstorbenen Thomas Oppermann soll ein Mann etwa sechs oder sieben Meter den Reichstag hochgeklettert sein, berichtet ein Journalist der Deutschen Welle auf Twitter. Eine Höhenrettung ist im Einsatz. Es sind Fassadenkletterer an dem Gebäude. Auch eine Drohne ist im Einsatz.

+++ Zwei Tote bei Unfällen auf A2 Richtung Berlin +++

Auf der A2 sind in der Nacht zum Mittwoch ein Lkw-Fahrer und der Fahrer eines Kleintransporters ums Leben gekommen, der in das Stauende fuhr. Infolge der Unfälle bei Ziesar (Potsdam-Mittelmark) kam es bis zum Morgen zu Staus.

Der erste Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 22.38 Uhr. Ein Lkw-Fahrer ist auf der A2 zwischen Ziesar und Wollin gegen die Mittelleitplanke gefahren und tot geborgen worden. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, wurde der 51 Jahre alte Mann tot in der Fahrerkabine gefunden. Er war dort nicht eingeklemmt worden. Was genau zu seinem Tod führte und wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Nach diesem Unfall wurden beide Fahrtrichtungen zeitweise gesperrt - es kam zum Stau.

Ein Folge-Unfall auf der Fahrbahn Richtung Berlin mit drei beteiligten Fahrzeugen führte zu einem weiteren Verkehrstoten, hieß es von der Polizei weiter. Ein Kleinlasttransporter fuhr gegen 1.50 Uhr in das Stauende und prallte auf einen Lkw. Dieser wiederum wurde auf einen vor ihm wartenden Sattelzug aufgeschoben. Der Fahrer des Kleinlasttransporters starb. Die Unfallursache muss noch ermittelt werden. Die Fahrbahn Richtung Berlin war aufgrund der Bergungsarbeiten am frühen Mittwochmorgen noch gesperrt.

+++ Opa und Enkel bei Verkehrsunfall verletzt +++

Mehrere Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles vom Dienstagnachmittag in Gatow. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 69-jähriger mit einem Renault gegen 15.45 Uhr auf der Straße Alt-Gatow in Richtung Plevierstraße unterwegs. Mit ihm saßen zwei Enkelkinder im Alter von fünf Jahren im Wagen. In Höhe der Fahrbahnzweigung der Straße Alt-Gatow verlor der Senior aus bislang noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden BMW zusammen, der von einem 29-Jährigen gefahren wurde. Durch den Zusammenstoß erlitt der 69-Jährige schwere Verletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Enkelkinder erlitten nur leichte Verletzungen und wurden vom Vater in Obhut genommen. Der 29-Jährige erlitt eine leichte Rückenverletzung und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

+++ Cyberkriminelle greifen Webseite des RKI an +++

Cyberkriminelle haben am vergangenen Donnerstag die Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI) zeitweise lahmgelegt. Der Angriff sei morgens zwischen 8 und 10 Uhr erfolgt, sagte ein Sprecher des Informationstechnikzentrums Bund (ITZBund). Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“. Es habe sich um einem sogenannten DDOS-Angriff (Distributed Denial of Service) gehandelt.

Bei DDoS-Attacken werden Server mit einer Flut sinnloser Anfragen in die Knie gezwungen. So können Angriffe im großen Stil ausgeführt werden. Wer hinter der Attacke steckt, sei bisher nicht bekannt und werde noch untersucht, heißt es vom ITZBund. Der staatliche IT-Dienstleister betreibt die Webseite des RKI.

Das sogenannte Dashboard, in dem aktuelle Zahlen zum Pandemiegeschehen gesammelt und angezeigt werden, war von dem Angriff nicht betroffen, da es auf einer anderen Webseite gehostet wird. Auch Funktionen der Corona-Warn-App waren durch den Angriff nicht betroffen. Die Angreifer seien auch nicht in das Netz des RKI eingedrungen.

+++ Radfahrer schlägt Autofahrer in Kreuzberg +++

Ein Radfahrer soll am Dienstag in Kreuzberg einem Autofahrer ins Gesicht geschlagen haben. Zuvor soll der 56-Jährige den 49 Jahre alten Radfahrer auf der Kochstraße kurz nach der Kreuzung Wilhelmstraße überholt haben. Laut Radfahrer soll der Autofahrer einen zu geringen Seitenabstand gehalten haben. Als der Pkw-Fahrer an der Kreuzung Kochstraße/Friedrichstraße/Rudi-Dutschke-Straße anhielt, soll ihn der Radfahrer zunächst angesprochen haben. Als dieser darauf nicht reagierte, habe der Radfahrer ihn durch das geöffnete Fenster mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Danach sei er bei roter Ampel über die Kreuzung in Richtung Charlottenstraße geflüchtet. Der Autofahrer nahm die Verfolgung auf. Kurz nach der Kreuzung Rudi-Dutschke-Straße/Charlottenstraße soll der Autofahrer den Radfahrer nach rechts abgedrängt haben, sodass dieser stürzte. Durch den Sturz erlitt der 49-Jährige Arm- und Beinverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Die Polizei ermittelt gegen beide Verkehrsteilnehmer.

+++ Festnahme nach Diebstahl von Fahrradreifen +++

Die Polizei hat am Dienstagmittag einen Mann in Kreuzberg festgenommen, der zuvor Fahrradreifen gestohlen haben soll. Ein 25-Jähriger habe gegen 11.45 Uhr auf einem Hinterhof in der Falckensteinstraße bemerkt, wie sich ein Unbekannter an seinem Fahrrad zu schaffen gemacht habe, so die Polizei. Er stellte den Unbekannten zur Rede, der daraufhin mit den Fahrradreifen auf ihn eingeschlagen haben soll. Auch bei der Verfolgung des Mannes auf den Gehweg soll er weitere Schläge bekommen haben. Der Mann konnte schließlich Richtung Görlitzer Straße flüchten, wurde jedoch von Passanten aufgehalten. Zufällig vorbeikommende Polizisten nahmen ihn fest, wobei er Widerstand leistete und sich kurz losreißen konnte, um dem 25-Jährigen gegen die Wade zu treten. Auch auf dem Weg in den Polizeigewahrsam leistete der Mann Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Außerdem stieß er er mehrfach seinen Kopf gegen die Scheibe des Wagens.

+++ Motorradfahrer stirbt bei Unfall, Polizei sucht Zeugen +++

Nach einem tödlichen Motorradunfall in Baumschulenweg sucht die Polizei nach Zeugen. Wie berichtet, war ein Motorradfahrer am Sonnabend, 24. Oktober, auf dem Königsheideweg beim Überholen eines schwarzen Renault Clio mit diesem kollidiert. Beide sollen, so die POlizei einen dort anhaltenden schwarzen Pkw, vermutlich ein Audi, überholt haben. Der 54-Jährige kam nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Seine Verletzungen waren so schwer, dass er noch am Unfallort starb.

Der Verkehrsermittlungsdienst fragt:

  • Wer hat den Unfall gesehen und kann Angaben zum Unfallhergang bzw. zum Überholvorgang machen?
  • Die Insassen des beschriebenen schwarzen Pkw, der überholt wurde, werden gebeten, sich als mögliche Zeugen bei der ermittelnden Dienststelle zu melden.
  • Wer kann sonstige sachdienliche Angaben zu dem Unfall machen?

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 in der Nipkowstraße 23 in 12489 Berlin-Adlershof unter der Rufnummer (030) 4664-372800 oder -372801 und jede andere Polizeidienststelle entgegen.

+++ Supermarkt mit Schusswaffe überfallen +++

Ein Unbekannt hat am Dienstagnachmittag in Alt-Treptow einen Supermarkt überfallen. Laut Polizei kam der Mann gegen 14.35 Uhr an die Kasse, zeigte der Mitarbeiterin eine Schusswaffe und forderte die Einnahmen. Als die 64-Jährige die Kasse öffnete, griff er hinein und nahm sich das Geld. Das gleiche machte er an einer zweiten Kasse bei einer 34 Jahre alten Mitarbeiterin, ging jedoch leer aus und flüchtete. Di3 34-Jährige erlitt einen Schock und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

+++ Motorroller und Auto brannten in Berlin +++

In Berlin sind erneut Fahrzeuge durch Brände zerstört worden. Im Ortsteil Kreuzberg brannte am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr in der Prinzenstraße ein Motorroller, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Zudem ist ein Auto in Staaken ausgebrannt - der Wagen fing am frühen Mittwochmorgen gegen 3.30 Uhr in der Straße Vogelzeile Feuer. Die Feuerwehr konnte in beiden Fällen den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursachen waren aber zunächst noch unklar. In Berlin kommt es immer wieder zu Fahrzeugbränden. Häufig handelt es sich dabei um Brandstiftungen. Zuletzt wurden elf Autos in Biesdorf durch Flammen und starke Hitzeeinwirkung beschädigt.

+++ Durchsuchungen in Region Löcknitz - Waffenähnliche Gegenstände entdeckt +++

Bei Durchsuchungen gegen eine rechte Gruppierung in der Region Löcknitz und der benachbarten Uckermark am Dienstag sind einige „waffenähnliche Gegenstände“ beschlagnahmt worden. „Wir prüfen nun, ob diese unter das Waffenrecht fallen“, sagte ein Sprecher der Rostocker Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Details zu den Funden wollte er nicht mitteilen. Rund 300 Beamte hatten am Vortag wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz etwa 40 Immobilien durchsucht, darunter Häuser, Wohnungen und Garagen. Die Ermittlungen richteten sich gegen 24 Mitglieder einer rechten Gruppe, deren Mitglieder „verfassungsfremde Ansichten vertreten“. Alle hätten sich kooperativ gezeigt, sagte der Sprecher.

Die Durchsuchungen waren ein Ergebnis längerer Ermittlungen gegen zwei andere Männer aus der Region Löcknitz. Sie stehen unter dem Verdacht, eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben. Dabei handelt es um einen 44-Jährigen und einen 52 Jahre alten Verdächtigen. Der Ältere soll früher länger für die rechtsextreme NPD in Kommunalparlamenten agiert und sich nun der Reichsbürgerszene zugewandt haben. Die Auswertung dieser Durchsuchungen von Anfang Oktober dauere noch an.

Anhaltspunkte für eine mögliche Gefahr für die Bevölkerung habe es nicht gegeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock, die für solche Delikte im Nordosten zuständig ist.

+++ Gegenstand in Mitte explodiert - Polizei sucht Zeugen +++

Nachdem am Sonntag in Berlin-Mitte an der Kreuzung Invaliden- Ecke Chausseestraße ein unbekannter Gegenstand explodiert ist, sucht die Polizei nach Zeugen. Eine politische Tatmotivation sei nicht auszuschließen, so die Polizei.

Die Kriminalpolizei hat hierzu folgende Fragen:

  • Wer hat am Sonntag, den 25.Oktober 2020 zwischen 9 und 10 Uhr im Umfeld der Kreuzung Invalidenstraße Ecke Chausseestraße verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann sachdienliche Hinweise zur Tat, etwaigen Tatverdächtigen oder Zeugen geben?

Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes unter der Telefonnummer (030) 4664 - 953528, per E-Mail an lka535-hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Am Sonntag nahm ein Zeuge gegen 9.30 Uhr einen dumpfen Knall in der Invalidenstraße wahr und bemerkte in einem Bogengang eines Hauses eine Stichflamme, die selbstständig erlosch. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr und die Polizei fanden Reste des Gegenstandes vor und stellten diese sicher.

+++ Brandsätze gegen RKI-Gebäude geworfen - Zeugen gesucht +++

Nach der Attacke auf ein Gebäude des Robert Koch-Instituts sucht der Polizeiliche Staatsschutz nach Zeugen und hat folgende Fragen:

  • Wer hat am Sonntag, den 25. Oktober 2020 zwischen 2 und 3 Uhr im Umfeld des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht?
  • Wer kann sachdienliche Hinweise zur Tat, etwaigen Tatverdächtigen oder Zeugen geben?

Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes unter der Telefonnummer (030) 4664 - 953528, per E-Mail an lka535-hinweis@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Unbekannte hatten in der Nacht zum Sonntag Brandsätze gegen ein RKI-Gebäude geworfen. Es sei niemand verletzt worden, so die Polizei. Gegen 2.40 Uhr hätten Sicherheitsmitarbeiter mehrere Personen entdeckt, die Flaschen geworfen hätten. "Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein. Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen", heißt es im Polizeibericht. Die Verdächtigen seien unerkannt entkommen.

+++ Polizei findet bei Durchsuchung in Friedrichshain explosiven Stoff +++

Durch Zufall hat die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung in Berlin-Friedrichshain einen explosiven Stoff gefunden. Mehr dazu lesen Sie HIER.

+++ Infizierte in Seniorenunterkünften +++

Die Feuerwehr ist am Dienstagabend zu einem Einsatz nach Tempelhof-Schöneberg ausgerückt. In einer Seniorenunterkunft am Mariendorfer Damm gab es einen Corona-Ausbruch. Es wurden sechs Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in umliegende Krankenhäuser gebracht, teilte ein Feuerwehrsprecher der Berliner Morgenpost am Mittwochmorgen mit. Der Einsatz wurde durch die Charite koordiniert. Mehrere Stunden war die Feuerwehr mit einem Einsatzleitwagen, einem leitenden Notarzt, fünf Rettungswagen und einem Intensivtransportfahrzeug vor Ort. Die Polizei sperrte eine Fahrspur des Mariendorfer Damms für die Zeit der Maßnahme.

Kleinere Corona-Ausbrüche gab es laut BZ in den Einrichtungen von Vivantes in Tempelhof und Kladow. Demnach wurden jeweils zwei Bewohner positiv getestet. Bei Vivantes gibt es regelmäßige Früherkennungs-Routineuntersuchungen. Die Bewohner und Mitarbeiter seien isoliert worden, so eine Sprecherin gegenüber der Zeitung.