Polizei und Feuerwehr

Motorradfahrer bei Unfall gestorben

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonntag, 25. Oktober.

Das Motorrad landete in einem Waldstück.

Das Motorrad landete in einem Waldstück.

Foto: Morris Pudwell

+++ Motorradfahrer stirbt bei Unfall +++

Ein Motorradfahrer ist am Samstagabend bei einem Verkehrsunfall in Baumschulenweg ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 54-Jährige gegen 18.30 Uhr mit seiner Triumph den Königsheideweg Richtung Sterndamm entlang. Den Ermittlungen und Zeugenaussagen zufolge wollte der Mann wohl einen 21 Jahre alten Renault-Fahrer überholen, der allerdings ebenfalls bereits einen anderen Pkw überholte. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Renault, wodurch der Motorradfahrer nach links von der Fahrbahn abkam, einen Straßenbaum streifte und stürzte. Der Mann starb trotz Reanimationsmaßnahmen durch die Rettungskräfte noch am Unfallort. Die Straße wurde bis kurz nach 23 Uhr gesperrt.

+++ Gegenstand in Mitte gesprengt - Staatsschutz ermittelt +++

Unbekannte haben am Sonntagvormittag in Mitte einen Gegenstand zur Explosion gebracht. Gegen 9.30 Uhr nahm ein Zeuge einen dumpfen Knall an der Invalidenstraße wahr und bemerkte in einem Bogengang eines Hauses eine Stichflamme, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr und die Polizei fanden Reste des Gegenstandes vor und stellten diese sicher. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

+++ Mann mit lebensgefährlichen Stichverletzungen gefunden +++

Ein Mann ist durch eine Stichverletzung in Lichtenberg lebensgefährlich verletzt worden. Passanten hatten den Mann gegen 0.30 Uhr entdeckt, nachdem er sich im Bereich der Siegfriedstraße vom U-Bahnhof Lichtenberg aus die Treppe hochgeschleppt hatte. Sie stellten kurz darauf eine blutende Verletzung am Rücken des Mannes fest und riefen die Rettungskräfte. Der Mann, der noch nicht abschließend identifiziert ist und zunächst keine Angaben zu Tatort oder Tatverdächtigen machen konnte, wurde in ein Krankenhaus gebracht und laut Polizei sofort operiert. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen der gefährlichen Körperverletzung.

+++ Mann bei Autounfall schwer verletzt +++

Auf der Ortsverbindungsstrasse zwischen Schmachtenhagen und Bernöwe im Landkreis Oberhavel ist am Sonnabendabend gegen 20.45 Uhr ein Autofahrer mit seinem Wagen nach einer Kurve nach links abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dabei erlitt er schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Audi wurde bei dem Unfall schwer beschädigt.

+++ Brandsätze gegen Fassade geworfen +++

Unbekannte haben nach Angaben der Polizei ein Gebäude des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin attackiert. Gegen die Fassade seien in der Nacht zum Sonntag Brandsätze geworfen worden, teilten die Ermittler mit. Es sei niemand verletzt worden. Gegen 2.40 Uhr habe ein Sicherheitsmitarbeiter mehrere Personen entdeckt, die Flaschen geworfen hätten. „Dabei soll auch eine Fensterscheibe zu Bruch gegangen sein. Die Flammen konnte der Mitarbeiter löschen“, heißt es im Polizeibericht.

Die Verdächtigen seien unerkannt entkommen. Ermittelt werde in alle Richtungen, sagte eine Polizeisprecherin am Mittag. Weil es sich um eine Liegenschaft des RKI handle, werde auch eine politische Motivation geprüft. Ermittelt wird wegen versuchter Brandstiftung.Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen. Das RKI ist eine Gesundheitsbehörde, die auch für Infektionskrankheiten wie etwa Covid-19 zuständig ist. Angegriffen wurde laut Polizei ein Institutsgebäude in Tempelhof-Schöneberg. Das Hauptgebäude liegt im Nordwesten der Hauptstadt. Das Robert Koch-Institut war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

+++ Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

Ein Radfahrer hat bei einem Verkehrsunfall am Sonnabendnachmittag in Nikolassee schwere Verletzungen erlitten. Der Polizei zufolge hatte eine 64-Jährige mit ihrem VW auf der Havelchaussee kurz vor dem Grunewaldturm versucht, ein Auto vor ihr zu überholen. Der 59 Jahre alte Radfahrer, der ihr entgegenkam, habe vversucht, auszuweichen und sei dabei gestürzt. Der 59-Jährige erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Rumpf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zu den Unfallumständen.

+++ 25-Jähriger in Perleberg erstochen - Zwei Festnahmen +++

Ein 25-Jähriger ist am Samstagabend in Perleberg (Landkreis Prignitz) mit einem Messer tödlich verletzt worden. Gegen 18.30 Uhr sei es vor einem Döner-Imbiss zunächst zu einem Streit zwischen vier Männern türkischer Herkunft im Alter von 25, 30, 32 und 35 Jahren gekommen, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Nord am Sonntag. Bei der folgenden körperlichen Auseinandersetzung auf der Straße sei der 25-Jährige mit einem Messer tödlich verletzt worden. Zwei weitere Männer wurden verletzt. Die Polizei konnte später zwei Tatverdächtige im Alter von 32 und 35 Jahren vorläufig festnehmen. Gegen den 32-Jährigen wurde den Angaben zufolge inzwischen Haftbefehl erlassen, er sitzt in Untersuchungshaft.

Zu den Gründen der Auseinandersetzung gab es zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen der Mordkommission der Kriminalpolizei der Direktion Nord und der Staatsanwaltschaft Neuruppin dauerten an.