Blaulicht-Blog

Nach Streit in Marzahn - Mann mit Messer verletzt

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Sonnabend, 24. Oktober.

+++ Nach Streit - Mann mit Messer verletzt +++

In Marzahn ist am Sonnabend ein 30-Jähriger nach einem Streit von einem Mann mit einem Messer verletzt worden. Laut Zeugenaussagen soll es gegen 13.10 Uhr auf der Marzahner Promenade zu einem Streit zwischen dem 30-Jährigen und einem BMW-Fahrer gekommen sein, weil sich beide uneinig waren, wer wem hätte Platz machen müssen. Der 30-Jährige parkte dann sein Auto an der Marzahner Promenade. Der BMW-Fahrer fuhr vorerst weiter. Zeugen berichteten, dass der BMW dann aber plötzlich besetzt mit zwei Männern und einer Frau auf dem Parkplatz gefahren kam und die beiden Männer auf den 30-Jährigen losgingen.

Laut der Zeugen sei ein Gerangel entstanden, bei dem die beiden Männer den 30-Jährigen festgehalten haben sollen. Die Frau habe die beiden dabei verbal angestachelt. Zeugen versuchten die Männer zu trennen. Die beiden Männer ließen dann vom 30-Jährigen ab. Die drei Tatverdächtigen flüchteten und ließen den 30-Jährigen verletzt zurück. Rettungskräfte stellten mehrere Stiche im Rücken des 30-Jährigen fest. Er musste im Krankenhaus behandelt werden.

Ermittlungen zu dem Kennzeichen führten schließlich zu einem 46-Jährigen, der wenig später an seiner Wohnanschrift an der Marzahner Promenade festgestellt werden konnte. Seine Personalien wurden aufgenommen und strafrechtliche Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Ermittlungen zu dem zweiten Täter und der tatbeteiligten Frau dauern an.

+++ Mann durch Schuss lebensgefährlich verletzt +++

Ein Mann ist am frühen Sonnabendmorgen an der Joachimsthaler Straße in Charlottenburg durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt worden. Ein Polizeisprecher sagte, es sei ein Schuss abgegeben worden. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie die Polizei mitteilte, habe der 31-Jährige gegen 4.13 Uhr einen Club an der Straße verlassen, als der Schuss fiel. Nähere Details den Hintergründen sind bislang nicht bekannt. Der Kriminaldauerdienst der Direktion 2 ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Zuerst hatte die "BZ" darüber berichtet.

+++ Wieder Auto in Neuruppin angezündet +++

Unbekannte haben in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) in der Nacht zum Samstag wieder ein Auto in Brand gesteckt. Als die Feuerwehr eintraf, habe der Wagen in Flammen gestanden, das Feuer habe schon auf ein weiteres Auto übergriffen, teilte die Polizei in Potsdam mit. Beide Fahrzeuge seien erheblich beschädigt worden und nicht mehr fahrbereit gewesen. Menschen wurden nicht verletzt.

Immer wieder haben in der Vergangenheit Autos in der Fontanestadt im Norden Brandenburgs gebrannt. Erst am vergangenen Dienstagabend hatten Unbekannte auch das Auto des Neuruppiner Bürgermeisters Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) angezündet. In dem Fall wird ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen.

+++ Granitschale auf Berliner Museumsinsel beschmiert +++

Auf der Berliner Museumsinsel ist am Freitagabend eine große Granitschale im Lustgarten vor dem Alten Museum beschmiert worden. Ein Zeuge habe gegen 23.30 Uhr die Polizei gerufen, sagte eine Polizeisprecherin. Er habe beobachtet, wie aus einer Gruppe von rund 10 bis 15 Personen die Schale mit Farbe beschmiert wurde. Polizisten nahmen kurze Zeit später einen 17- und 21- Jährigen vorläufig fest. Ihre Personalien wurden aufgenommen und Strafermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. Der 21-Jährige konnte seinen Weg im Anschluss fortsetzen, der 17-Jährige wurde seinen Eltern übergeben. Mehr darüber lesen Sie HIER.

+++ Kleintransporter rutscht auf Leitplanke +++

Der Fahrer eines Kleintransporters hat in der Nacht zu Sonnabend offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Das Auto rammte nach Angaben von vor Ort beim Auffahren auf die A114 in Pankow erst eine Laterne, rutschte auf die Leitplanke und prallte erst gegen ein Geländer, dann gegen einen Baum. Der Fahrer wurde nicht verletzt, der Kleintransporter jedoch schwer beschädigt.

+++ Maserati kommt von der Straße ab und erfasst zwei Fußgänger +++

Zwei Fußgänger sind am Freitagabend an der Uhlandstraße Ecke Grolmanstraße in Charlottenburg von einem Maserati angefahren worden. Laut Polizei war ein 57-Jähriger gegen 20.15 Uhr mit dem Wagen auf der Uhlandstraße Richtung Kantstraße unterwegs. An der Kreuzung zum Kudamm habe der Wagen laut Zeugen plötzlich stark beschleunigt. Dabei sei das Heck des Wagens ausgebrochen. Das Auto rutschte weg und kam erst auf dem Bürgersteig zum Stehen, nachdem es mehrere Poller und Verkehrszeichen umgefahren hatte und die beiden Fußgänger anfuhr. Die beiden 33-Jährigen erlitten Verletzungen an den Beinen und wurden ambulant behandelt. Der Maserati-Fahrer gab an, Alkohol getrunken zu haben. Eine Atemalkoholmessung ergab 0,6 Promille. Dem 57-Jährigen wurde in einem Polizeigewahrsam Blut agenommen. In dem Wagen saß zudem ein Elfjähriger, der über leichte Schmerzen am Arm klagte und seinem Erziehungsberechtigten übergeben wurde.

+++ Mann soll Mutter attackiert haben - SEK-Einsatz +++

Ein Familienstreit in Hermsdorf ist von einem Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei beendet worden. Ein polizeibekannter Mann soll in der Nacht zum Sonnabend in einem Haus seine Mutter attackiert und geschlagen haben, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. „Er soll ein Messer gehabt haben. Wegen seiner hohen Aggressivität kam das SEK zum Einsatz.“ Die Mutter wurde im Gesicht verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der 19-Jährige hatte den Angaben zufolge psychische Probleme und kam ebenfalls in eine Klinik. Der Grund für den Streit war zunächst unklar.

+++ Drei Schwerverletzte nach Unfall +++

Bei einem Verkehrsunfall in Heinersdorf haben drei Menschen am Freitagnachmittag schwere Verletzungen erlitten. Wie die Polizei mitteilte, soll ein 26-Jähriger gegen 17.45 Uhr mit seinem BMW von der Malchower Straße nach rechts in die Blankenburger Straße abgebogen sein, wo er laut Zeugenaussagen stark beschleunigt habe. Dabei sei allerdings das Heck ausgebrochen, so dass das Fahrzeug sich drehte und auf der Gegenfahrbahn zum Stehen kam. Ein Renault-Fahrer konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und rammte den BMW. Der 63-Jährige sowie seine 64 Jahre alte Beifahrerin kamen ebenso in ein Krankenhaus wie der 26 Jahre alte BMW-Fahrer. Ein Atemalkoholtest sei bei ihm negativ verlaufen, so die Polizei.

+++ Mutmaßliches Autorennen - Autos und Führerscheine beschlagnahmt +++

Zwei Autofahrer haben sich offenbar am Freitagabend in Spandau ein Rennen geliefert. Die Besatzung eines Einsatzwagens der Polizei bemerkte die beiden Audis gegen 20.40 Uhr an einer Ampel in der Charlottenburger Chaussee Ecke Klärwerkstraße, als die Fahrer auf Grün warteten. Beide fuhren mit aufheulenden Motoren und durchdrehenden Reifen sowie dann überhöhter Geschwindigkeit Richtung Spandau. Die Beamten folgten den Autos mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn, konnten die Wagen aber erst einholen, als diese ihre Geschwindigkeit in Höhe einer S-Bahn-Unterführung verkehrsbedingt verringern mussten. Die Polizisten beschlagnahmten die Führerscheine der 25 und 30 Jahre alten Fahrer und, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft, auch die beiden Autos.

+++ Polizei beschlagnahmt 52 Kilogramm Tabak +++

Bei der Kontrolle mehrerer Bars in Neukölln hat die Polizei 52 Kilogramm Tabak beschlagnahmt. Zudem wurden weitere Verstöße festgestellt.