Blaulicht-Blog

Feuerwehr löscht brennedes Auto im Britzer Tunnel

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Donnerstag, 22. Oktober.

Ein Auto brannte im Britzer Tunnel

Ein Auto brannte im Britzer Tunnel

Foto: Pudwell

+++ Feuerwehr löscht brennendes Auto im Britzer Tunnel +++

Die Feuerwehr hat am Donnerstagabend auf der A100 im Britzer Autobahntunnel ein brennendes Auto gelöscht. "Es brannte ein PKW in voller Ausdehnung mit starker Rauchentwicklung", teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Der Fahrer ist augenscheinlich unverletzt, hieß es weiter. Die Tunnelröhren waren wegen der leistungsstarken Entlüftung schnell wieder rauchfrei. Der Tunnel wurde während des Feuerwehreinsatzes in beiden Richtungen gesperrt. Ringsherum um die Zufahrt Buschkrugallee und Britzer Damm kam es am Abend zu Staus.

Bis zur planmäßigen Sperrung ab 21 Uhr wurde der Britzer Tunnel auch nicht mehr geöffnet. Von 21 bis 5 Uhr ist die A100 wegen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten in beiden Richtungen zwischen AS Buschkrugallee und AS Gradestraße gesperrt.

+++ Hetze auf Youtube - 5400 Euro Strafzahlung +++

Ein 33-Jähriger muss wegen Volksverhetzung auf YouTube 5400 Euro zahlen. Der Strafbefehl sei nicht mehr anfechtbar, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft am Donnerstag zu dem Gerichtsurteil mit. Der Mann habe auf seinem Kanal den mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke heroisiert. Zudem habe der 33-Jährige unter Bezug auf NS-Verbrechen zu tödlicher Gewalt gegen türkischstämmige Bürger in Deutschland aufgefordert.

Derzeit läuft der Prozess um den Mord an Lübcke vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. Dort ist der 47-jährige Deutsche Stephan Ernst angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen Jahr den CDU-Politiker aus rechtsextremistischen Motiven auf der Terrasse von dessen Wohnhaus erschossen zu haben.

+++ 41-Jähriger randaliert an Cottbuser Klinikum und Amtsgericht +++

Ein 41-Jähriger hat in Cottbus in der Nacht zum Donnerstag an mehreren öffentlichen Einrichtungen randaliert. Am Carl-Thiem-Klinikum wurde die Glasscheibe einer Haupteingangstür beschädigt und am Gebäude des Amtsgerichts in der Thiemstraße stellten Mitarbeiter beschädigte Fensterscheiben und auf dem Hof zwei beschädigte Autos fest, wie die Polizeidirektion Süd mitteilte. Auch bei einem Auto in der Greifenhainer Straße sei die Frontscheibe zerstört worden.

Der 41-Jährige sei im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen als „dringend tatverdächtig“ identifiziert worden, hieß es. Der Mann wurde demnach in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zur Motivation der Sachbeschädigungen dauere an. Der entstandene Sachschaden belaufe sich auf weit über 10.000 Euro.

+++ Zwei Verletzte nach Messerangriff in Neukölln +++

Am Mittwochabend wurden Einsatzkräfte zu einer größeren Auseinandersetzung in Neukölln gerufen. Bei ihrem Eintreffen an der Ecke Sonnenallee/Hobrechtstraße kurz vor 19 Uhr fanden die Kräfte etwa 50 Personen wild gestikulierend vor. Ein 29-Jähriger lag blutend am Boden, ein 26-Jähriger sackte plötzlich blutend zusammen, und ein 27-Jähriger klagte auf einmal über starke Kopfschmerzen. Alle drei kamen in umliegende Krankenhäuser.

Ersten Erkenntnissen zufolge könnten die festgestellten blutenden Gesäßverletzungen des 26- und des 29-Jährigen von Stichen herrühren. Weitere Einsatzkräfte nahmen dann in unmittelbarer Nähe fünf 17- bis 21-jährige heranwachsende Tatverdächtige, drei von ihnen mit oberflächlichen Schnittverletzungen, fest. Die Festgenommenen wurden zum Polizeiabschnitt 54 gebracht und nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Eine ärztliche Behandlung lehnten sie ab. Nach ambulanten Behandlungen verließen auch die Verletzten die Krankenhäuser wieder.

+++ Brandsätze vor Geschäft in Spandau +++

Unbekannte Täter beschädigten in der vergangenen Nacht die Fassade eines Geschäfts in Spandau. Anwohner beobachteten gegen 0.45 Uhr mehrere dunkel gekleidete Personen, die an die Wand des Ladens im Brunsbütteler Damm grüne Farbe sprühten. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei flüchtete die Gruppe in Richtung Ruhlebener Straße. Die Einsatzkräfte stellten neben den Farbanhaftungen auch nicht gezündete Brandsätze fest und stellten sie sicher. Verletzt wurde niemand. Da eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung und Sachbeschädigung übernommen.

+++ Mann niedergeschlagen und mehrfach gegen den Kopf getreten +++

Mittwochnachmittag nahmen Einsatzkräfte einen Mann in Halensee fest. Nach ersten Erkenntnissen hatte eine Passantin gegen 17 Uhr eine Funkstreife auf eine gegenwärtige Körperverletzung in der Westfälischen Straße aufmerksam gemacht. Am Ort eingetroffen stellten die Kräfte einen am Boden liegenden schwerverletzten 47-Jährigen fest. Der danebenstehende 35-Jährige geriet durch die Aussagen eines ebenfalls anwesenden 68-jährigen Zeugen in den Verdacht, den am Boden Liegenden zuvor niedergeschlagen und dann im bewusstlosen Zustand mehrfach gegen den Kopf getreten zu haben. Der Geschlagene kam mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Sein mutmaßlicher Peiniger wurde der Kriminalpolizei überstellt. Seine Atemalkoholkonzentrationsmessung ergab einen Wert von über 2,5 Promille.

+++ Transporter-Fahrer rammt absichtlich mehrere Autos - vier Verletzte +++

Eine wilde Verfolgungsfahrt hat sich in der Nacht der Fahrer eines Kleintransporters geliefert. Augenzeugen berichteten, dass der Mann die Unfälle offenbar absichtlich provoziert habe. Mehr lesen Sie HIER!

+++ Feuer am Haus "Liebig 34" +++

Schutt und Gerümpel haben am Mittwochabend am ehemals besetzten Haus „Liebig 34“ in Friedrichshain gebrannt. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort. Mehr dazu lesen Sie HIER!

+++ Feuer in Wohnblock - Fünfköpfige Familie gerettet +++

Gegen 23.30 Uhr ist die Feuerwehr zum Schwalbenweg in Altglienicke (Treptow-Köpenick) gerufen worden. Dort brannte es auf einem Balkon im ersten Stock eines Mietshauses. Die Flammen griffen auch auf die Wohnung über, in der sich zwei Erwachsene und drei Kinder befanden. Da durch die Hitzeeinwirkung Fensterscheiben zerplatzten, zog Rauch auch in die Wohnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die drei Kinder bereits auf ein Vordach geklettert und wurden von dort aus von Nachbarn gerettet. Die Erwachsenen wurden von der Feuerwehr über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht. Ins Krankenhaus musste niemand. Mehr als 100 Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr waren zusammen mit der Feuerwehr aus Schönefeld (Brandenburg) im Einsatz.

+++ Motorradfahrer und Feuerwehrmann bei Unfall verletzt +++

Bei einem Zusammenstoß mit einem Rettungswagen ist am Mittwochnachmittag in Lichtenberg ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr ein 33-Jähriger gegen 17.45 Uhr mit dem Rettungswagen der Berliner Feuerwehr die Herzbergstraße in Richtung Möllendorffstraße. An der Vulkanstraße soll der junge Mann mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht in den Kreuzungsbereich eingefahren sein. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 55-jährigen Motorradfahrer, der mit seiner Suzuki auf der Vulkanstraße in Richtung Landsberger Allee unterwegs war. Er erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen an den Beinen und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Rettungswagens und sein 42-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Während der Unfallaufnahme kam es für rund eine Stunde zu Verkehrssperrungen für den Tram- und den Fahrzeugverkehr.

+++ 84 Jahre alte Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt +++

Mittwochmittag ist eine Frau bei einem Verkehrsunfall in Französisch Buchholz schwer verletzt worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr die 84-Jährige gegen 12.30 Uhr mit ihrem Fahrrad die Wackenbergstraße in Richtung Okarinastraße, als es an der Kreuzung zur Straße 182 zu einem Zusammenstoß mit einer 57-jährigen Autofahrerin kam, die mit ihrem Ford in Richtung Straße 199 unterwegs war. Rettungskräfte brachten die Seniorin mit schweren Kopfverletzungen zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt.