Blaulicht-Blog

Große Lagerhalle in Gesundbrunnen ausgebrannt

In unserem Blog finden Sie aktuelle Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin und Brandenburg von Montag, 19. Oktober.

Etwa 100 Feuerwehrleute waren bei den Löscharbeiten im Einsatz.

Etwa 100 Feuerwehrleute waren bei den Löscharbeiten im Einsatz.

Foto: dpa/Christophe Gateau

+++ Große Lagerhalle in Gesundbrunnen brennt aus +++

Die in Brand geratene 500 Quadratmeter große Lagerhalle in Gesundbrunnen hat die Berliner Feuerwehr bis zum Montagmittag beschäftigt. Erst dann konnten die Einsatzkräfte vermelden, dass der Brand unter Kontrolle sei. Bis zum Vormittag kam es zu einer starken Rauchentwicklung und Geruchsbelästigungen durch den Rauch, hieß es. Die Stahl-Beton-Konstruktion mit Blechdach war bei dem Feuer komplett eingestürzt. Verletzt wurde bei dem Feuer aber niemand.

Etwa 10 bis 20 Menschen mussten zunächst aus umliegenden Häusern geholt und in einem Bus der Feuerwehr versorgt werden. Gegen 7.30 Uhr konnten sie bereits wieder in ihre Wohnungen, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit. Die Lagerhalle in der Badstraße hatte in der Nacht zu Montag Feuer gefangen. Die Feuerwehr war mit insgesamt 150 Kräften und 41 Fahrzeugen im Einsatz. Wie es zu dem Feuer kam, war zunächst unklar.

+++ Knapp 10 Kilogramm Crystal Meth sichergestellt - Anklage erhoben +++

Nachdem die Polizei Ende Mai knapp zehn Kilogramm Crystal Meth sichergestellt hat, hat die Staatsanwaltschaft Berlin nun gegen sechs Personen im Alter von 31 bis 64 Jahren, darunter eine 36-jährige Frau, Anklage u.a. wegen des Vorwurfs des gemeinschaftlichen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erhoben.

Polizisten beschlagnahmten am 28. Mai 2020 nach langen Ermittlungen unter Einsatz von Telefonüberwachungs- und Observationsmaßnahmen 9,968 Kilogramm Crystal Meth. Die Drogen sollen von zwei niederländischen Staatsangehörigen, einem 45-jährigen Mann und einer 36-jährigen Frau, von der holländischen Grenze nach Berlin transportiert worden sein, um es hier zu verkaufen. Das Rauschgift soll in einer angemieteten Garage in Pankow umgeladen und dort von den drei mutmaßlichen Käufern im Alter von 31 bis 40 Jahren übernommen worden sein.

Die Käufer haben bereits mehrjährige Haftstrafen im Bereich des Betäubungsmittelhandels verbüßt bzw. verbüßen diese noch. Es handelt sich um die bislang größte in Berlin und Brandenburg sichergestellte Menge von Crystal Meth. Der Verkaufswert des aufgefundenen Crystal Meth liegt zwischen 339.000 und 873.000 Euro.

Fünf der sechs Angeschuldigten befinden sich seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft. Der sechste Angeschuldigte, der 64 Jahre alte Besitzer der Garage, befindet sich auf freiem Fuß.

+++ Rassistische Chats - Sechs Polizei-Studenten nicht mehr an Hochschule +++

Nach dem Bekanntwerden rassistischer Chats sind sechs Berliner Polizei-Studenten suspendiert worden. Sie dürften ihre Ausbildung an der Hochschule für Recht und Wirtschaft jetzt nicht fortsetzen, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz der Deutschen Presse-Agentur. An der Hochschule wird für den gehobenen und höheren Polizeidienst ausgebildet. „Wir haben eine klare Haltung, es geht um die charakterliche Eignung für den Polizisten-Beruf und es geht um Verfassungstreue“, so der Sprecher.

Wegen mutmaßlicher Volksverhetzung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen sieben Beschuldigte. Ihnen wird vorgeworfen, in einer Chatgruppe mit 26 Mitgliedern Nachrichten mit menschenverachtendem Inhalt versandt zu haben. Zudem hat die Polizei Disziplinarverfahren gegen die verdächtigen Männer und Frauen eingeleitet. Eine Polizeisprecherin sagte am Montag, eine Person habe sich nicht in so schwerwiegender Weise an den Chats beteiligt, um ein Verbot der Dienstgeschäfte wie bei den anderen sechs aussprechen zu können.

Laut Staatsanwaltschaft richteten sich einzelne Mitteilungen, bei denen Hakenkreuze verwendet worden sein sollen, in rassistischer und verächtlichmachender Art auch gegen Asylsuchende. Mit anderen Nachrichten sei der Völkermord an den Juden verharmlost worden.

+++ Geisterfahrer mit 2,6 Promille verursacht Unfall +++

Ein Mann hat laut Polizei Brandenburg am Wochenende auf dem Berliner Ring einen schweren Unfall verursacht. Wie die Behörde auf Twitter mitteilte, sei der Mann mit 2,6 Promille Alkohol auf der A10 zum Geisterfahrer geworden. Bei dem Unfall seien mehr als 15.000 Euro Sachschaden entstanden. Verletzt worden sei niemand, so die Polizei. Der Führerschein sei beschlagnahmt worden.

+++ Zoll findet Schutzmaske aus Krokodilleder +++

Der Zoll hat in Speyer eine Schutzmaske aus Krokodilleder in einem Päckchen auf dem Weg nach Berlin entdeckt. Die Sendung aus den USA sei bei der internationalen Frachtstation in Speyer angekommen und an einen Empfänger in der Hauptstadt adressiert gewesen, teilte der Zoll am Montag mit. Beamte hätten die Ledermaske bei einem routinemäßigen Check im September gefunden.

Laut Zoll sind Krokodile durch den internationalen Handel bedroht und werden durch das Washingtoner Artenschutzabkommen besonders geschützt. Der Handel mit Krokodil-Produkten ist daher nur mit Genehmigung möglich. Eine Einfuhrgenehmigung habe der Empfänger jedoch nicht vorlegen können, sagte eine Behördensprecherin.

Ob dem Berliner nun rechtliche Konsequenzen drohen, war zunächst offen. Das entscheide das Bundesamt für Naturschutz.

+++ Beraubter und verletzter Mann verschwindet aus Klinik - und kommt zurück +++

Am Sonntagabend ist ein Mann bei einem Raubüberfall in Prenzlauer Berg schwer verletzt worden. Anwohner der Otto-Braun-Straße hatten die Polizei alarmiert, als sie gegen 21 Uhr Geräusche auf der Straße wahrnahmen und sahen, dass zwei Männer auf einen 32-Jährigen einschlugen und –traten. Anschließend floh das unbekannt gebliebene Duo in Richtung Alexanderplatz. Die Einsatzkräfte fanden kurz darauf den Schwerverletzten, der den Verlust seines Mobiltelefons beklagte.

Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den desorientierten Beraubten mit Kopfverletzungen und vermuteten inneren Verletzungen in eine Klink, aus der er kurz darauf, vor Beendigung der Diagnose, wieder verschwand. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde eine Fahndung nach dem Verschwundenen ausgelöst, erfolglos seine Wohnung durchsucht und Angehörige befragt. Erst in den frühen Morgenstunden gegen 5.30 Uhr meldete sich der Vermisste wieder in dem Krankenhaus und wurde stationär aufgenommen.

+++ Firmenfahrzeug beschädigt +++

Der Mitarbeiter eines Wohnungsunternehmens alarmierte am Montagmorgen die Polizei zu einem beschädigten Fahrzeug in Alt-Hohenschönhausen. Der Angestellte hatte gegen 6.45 Uhr an dem in der Genslerstraße geparkten Opel Einschläge in der Frontscheibe festgestellt. Aus dem Fahrzeug wurde nichts entwendet. Da eine politische Motivation bei der Sachbeschädigung nicht ausgeschlossen werden kann, hat der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Polizist bei Kontrolle am Görlitzer Park von Fahrradfahrer verletzt +++

Während einer Brennpunktstreife in Kreuzberg wurde am Sonntagmittag ein Beamter verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen bemerkten die Einsatzkräfte gegen 13 Uhr am Görlitzer Park auf einer Fußgängerbrücke über den Landwehrkanal eine Gruppe, bestehend aus mehreren Männern. Als die Kräfte sich der Gruppe näherten, flüchten alle Personen. Einer der Flüchtenden soll dabei gezielt den 30-jährigen Polizisten mit einem Fahrrad angefahren haben. Dieser stürzte und wurde am Boden liegend durch den unbekannt gebliebenen Radfahrer überrollt. Der Beamte erlitt einen Bruch des Wadenbeins, der ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurde.

+++ Raser flüchtet vor Polizei und baut Unfall +++

Ein bisher unbekannter Mann flüchtete in der vergangenen Nacht in Steglitz vor der Polizei und verursachte einen Verkehrsunfall. Gegen 22.30 Uhr fiel Polizisten dem Steglitzer Damm ein PKW auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Halskestraße unterwegs war. Die Polizeikräfte fuhren dem Wagen daraufhin hinterher und versuchten ihn zu stoppen. Der Fahrer missachtete jedoch alle Anhaltezeichen und flüchtete unter Missachtung mehrerer roter Ampeln, bis er schließlich im Einmündungsbereich Friedrichsruher Straße / Thorwaldsenstraße die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und gegen einen Absperrpfosten prallte. Anschließend flüchtete der Mann zu Fuß. Eine Absuche nach ihm verlief ohne Erfolg. Ermittlungen ergaben, dass sowohl das Fahrzeug, als auch die daran angebrachten Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren.

+++ A9: Auto fährt auf Laster auf - zwei Schwerverletzte +++

Bei einem Auffahrunfall sind auf der Autobahn 9 im Kreis Potsdam-Mittelmark zwei Menschen schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei in der Nacht zu Montag sagte, ist ein Auto kurz vor Mitternacht auf einen Lkw aufgefahren. Wie es zu dem Unfall in Richtung Leipzig zwischen Brück und Niemegk kam, war zunächst unklar. Die Autobahnstrecke war im Anschluss für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt.

+++ 27-Jähriger nach räuberischer Erpressung festgenommen +++

Nach einer räuberischen Erpressung in Marzahn nahmen Polizeikräfte in der vergangenen Nacht einen tatverdächtigen 27-Jährigen fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der Mann gegen 2 Uhr einem 21-Jährigen in der Wittenberger Straße mit Schlägen und Messerstichen gedroht und ihn so zur Herausgabe von Bargeld gezwungen haben. Zudem soll er sein Opfer im Anschluss dazu gezwungen haben, gemeinsam Geld abzuheben, was sich der Kriminelle ebenfalls einsteckte, bevor er flüchtete. Ermittlungen führten auf die Spur des 27-Jährigen, der noch in der Nacht in der Wörlitzer Straße festgenommen wurde.

+++ Ein Toter und 66 Verletzte bei Unfällen am Wochenende +++

Auf Brandenburgs Straßen sind am Wochenende 66 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden, ein Radfahrer kam ums Leben. Zwischen Freitag und Sonntag zählte das Lagezentrum der Polizei Brandenburg insgesamt 391 Unfälle, sagte eine Sprecherin am Montag in Potsdam.

Ein 55 Jahre alte Radfahrer starb am Samstagabend nach einem Zusammenstoß mit einem Auto auf der Landstraße zwischen den Orten Wensickendorf und Zehlendorf (Landkreis Oberhavel). Der Autofahrer entfernte sich zunächst vom Unfallort, konnte dann aber ermittelt werden.

+++ Parteibüro in Friedrichshain mit Hakenkreuz beschmiert +++

In Friedrichshain haben Unbekannte ein Parteibüro beschmiert. Eine Mitarbeiterin habe gegen 9.30 Uhr schwarze Schriftzüge und ein Hakenkreuz an der Fassade des Büros in der Grünberger Straße festgestellt, teilte die Polizei mit. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.